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01.07.03 |
Rückblick: Heute vor 6 Jahren am 1. Juli 1997
Hongkong: Um Mitternacht gibt Großbritannien seine bisherige
Kronkolonie nach 156 Jahren an China zurück.
Bonn:
Durch die Umstellung von einer hubraumbezogenen Kfz-Steuer auf die
Abgassteuer steigt die Steuerbelastung für ältere Autos
in Deutschland.
Bonn:
Mit dem Inkrafttreten der dritten Stufe der Gesundheitsreform steigen
u.a. die Zuzahlungen für Medikamente sowie Verband-, Heil-
und Hilfsmittel.
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02.07.03
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Zum
Nachdenken
" Die Liebe wird nicht von Vernunft regiert. "
Molière
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03.07.03
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Automatischer
Tritt ins Gesäß
Manche
Erfindungen neuerer Zeit erscheinen so genial, dass man sich fragt,
wieso sie nicht schon vor Generationen verwirklicht worden sind.
Gerade Erfinder in den USA greifen oft Dinge von so grundsätzlicher
Notwendigkeit auf, dass sich Technikbegeisterte im alten Europa
verwundert die Augen reiben und sich fragen, warum sie nicht selbst
auf dergleichen gekommen sind.
Das
mag auch auf die "Ass Kicking Machine" von Robert P. Booth
zutreffen. Dass die Welt nun von der Möglichkeit des automatisierten
Tritts in den Hintern erfährt, die ihr der vollschlanke Tüftler
aus dem Bundesstaat Virginia geschenkt hat, verdankt sie
wie vieles andere natürlich dem Internet, das sich einmal
mehr als dankbare Quelle ansonsten vielleicht verloren gegangener
Informationen bewährt.
Zufällige
Besucher, die an Roberts Vorgarten vorbeikamen und später Recherchen
über die Maschine anstellten, haben sie mit Fotos und technischen
Erörterungen liebevoll auf ihrer Website verewigt.
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04.07.03
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75
Jahre Farbfernsehen
Heute
vor 75 Jahren, führte der schottische Erfinder John Logie Baird
( 1888-1946 ) zum ersten mal eine Farbfernsehübertragung vor:
man sah bunte Tücher, einen Polizeihelm und einen Mann, der
seine Zunge herausstreckte. Einige Monate zuvor war dem genialen
Tüftler Baird schon die erste Bildübertragung quer über
den Atlantik von London nach New York gelungen. Baird war es auch,
dem -- nach zunächst etwas merkwürdigen Patenten wie etwa
"Untersocken" -- überhaupt als Erster Fernsehübertragungen
gelangen ( Oktober 1925 ), wobei die Bilder auf mechanischem Wege
mithilfe von rotierenden Scheiben nach dem Scannerkonzept des deutschen
Forschers Paul Nipkow zustande kamen. Ab 1929 produzierte Baird
zusammen mit der Firma Plessey den Televisor, der ein Bild in schwarz/rot
von 6 × 2 cm mit 30 Zeilen darstellen konnte und sorgte zusammen
mit der BBC für regelmäßige Ausstrahlungen. Immerhin
verkaufte er vom Televisor 1000 Stück zu einem Preis von 18
Pfund. Doch 1936 entschied sich die BBC gegen Baird für das
System von Marconi-EMI mit 405 Zeilen. Ein Jahr zuvor hatte bereits
in Deutschland die regelmäßige Fernsehausstrahlungen
mit 180 Zeilen begonnen.
Die
erste regelmäßige Farbfernsehausstrahlung gab es 1951
in den USA, doch das von CBS eingeführte Verfahren wurde zum
Flop, da es inkompatibel zu dem bereits verbreiteten Schwarz/Weiß-Format
mit 525 Zeilen war. Schon nach wenigen Monaten gab CBS wieder auf.
Das National Television System Committee ( NTSC ) nahm sich der
Sache an und konnte Ende 1953 mit einem kompatiblen Verfahren aufwarten,
so wie es bis heute geblieben ist.
In
Deutschland wurde eine bessere Variante namens PAL von dem Telefunken-Mitarbeiter
Walter Bruch ( natürlich in Hannover ) entwickelt und dort
auch am 3. Januar 1963 erstmals vorgeführt. Der reguläre
Betrieb begann zur 25. Funkausstellung am 25. August 1967 mit dem
historischen Knopfdruck von Willy Brandt und zwar mit der 25. Sendung
"Der goldene Schuss", erstmals moderiert von Vico Torriani.
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05.07.03
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Die
Tour der Leiden wird 100
Heute startet sie wieder: Die Tour de France 2003
Es ist die 90. Auflage des Rennens ( während der Weltkriege wurde
pausiert )
und fand erstmals am 1. Juli 1903 statt. Ursprünglich war sie
als reiner Werbe-gag der französischen Zeitung "L'Auto"
mit Chefredakteur Henri Degrange geplant. Die 60 Fahrer sollten damals
2.428 km in 19 Tagen bewältigen.
Sieger war damals der Franzose Maurice Garin.
Der diesjährige Sieger könnte der dominierende Lance Amstrong
sein; vielleicht hat aber auch Jan Ullrich noch ein paar Pfeile im
Köcher. Wir würden es ihm in jedem Falle gönnen.
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06.07.03
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Die
Tour der Leiden im Internet
Beim gestrigen Prolog erreichte Jan Ullrich einen beachtlichen 4.
Platz. Nicht nur im Fernsehen, auch im Internet lässt sich die
Tour der Leiden in diesem Jahr live mitverfolgen. Wir möchten
Ihnen hier die offiziellen Tour-Seite
präsentieren, wo es beispielsweise aktuelle Informationen
zu allen Ereignissen auf der Strecke im Minutentakt gibt. Darüber
hinaus können dort Hintergrund-Infos zu Teams, Fahrern, Reglement,
Streckenführung und Sponsoren abgerufen werden.
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07.07.03
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Der
Online-Handel boomt
Der
Handel via Internet verbucht nach einem Bericht der Tageszeitung
"Die Welt" anders als der klassische Einzelhandel steile
Zuwächse.
Der Umsatz sei im 1. Halbjahr um rund 30 % gewachsen, berichtet
das Blatt in seiner Montag-Ausgabe. Für das Gesamtjahr erwarte
der Handel wegen des Weihnachtsgeschäfts im Internet sogar
einen Zuwachs um rund 38 Prozent
auf 11 Milliarden Euro. " Im Internet ist nichts von der Konsumflaute
im stationären Handel zu spüren ", wird der Online-Experte
des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels, Olaf Roik, zitiert.
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08.07.03
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Weltweit
erster Trennungsversuch erwachsener siamesischer Zwillinge
Positive Zwischenbilanz aus dem OP: Die mehrtägige Operation
zur Trennung der am Kopf zusammengewachsenen Zwillinge Laleh und Ladan
Bidschani verlauft nach Angaben der Ärzte zwar langsamer als
geplant, aber bislang erfolgreich.
Ein Team von 25 Medizinern aus Singapur, den USA, Japan, Frankreich
und der Schweiz führt die mindestens 48-stündige Operation
mit hundert Helfern durch. Die Ärzte verzichten auf ihre Honorare.
Die Kosten für Operation und Nachbehandlung belaufen sich dennoch
voraussichtlich auf rund 500.000 Singapur-Dollar (rund 250.000 Euro),
und werden teils vom Krankenhaus, teils durch Spendengelder finanziert.
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09.07.03
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Trauriges
Ende einer Operation
Die "Operation Hoffnung", von der sie sich ein eigenständiges
Leben erhofft hatten, endete für Ladan und Laleh Bidschani tödlich.
Beide starben kurz nacheinander an den Folgen eines riskanten, rund
50 Stunden dauernden Eingriffs in Singapur, bei dem die am Kopf zusammengewachsenen
Zwillinge voneinander getrennt werden sollten.
Die beiden Schwestern hatten zu viel Blut verloren, als sich die heikle
Trennung ihrer Gehirne dem Ende näherte. In der Raffles-Klinik,
wo ein internationales Team von 28 Ärzten und etwa 100 Assistenten
die Operation vorgenommen hatte, spielten sich nach der Todesnachricht
dramatische Szenen ab: Landsleute der Zwillinge, die dort seit Beginn
der Operation am Sonntag ausgeharrt hatten, brachen in Tränen
aus.
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10.07.03
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Warum
ist der Boxring nicht rund ?
Die Bezeichnung " Ring " hat in diesem Falle gar nichts
mit der Form der Kampfarena zu tun, sondern mit dem englischen Wort
" to ring = klingeln, läuten ". Denn bei Boxkämpfen
wird jede Runde im Boxring, der übrigens quadratisch ist, mit
einem Gong eingeläutet.
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11.07.03
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Ausnahmezustand
in der Lorettostraße ist nun die Regel
Durch
die ehemals idyllische Lorettostraße quält sich der Verkehr:
Seit die Basler Straße für die Stadtbahn umgebaut wird,
ist sie ein Hauptverkehrsweg von Süd nach Nord-Ost. Autos und
Lastwagen im Stau, Abgase, Lärm und mittendrin Kinder - so wird
es erst einmal bleiben. Denn vor 2004 wird laut Baubürgermeister
Matthias Schmelas das Konzept zur Verkehrsberuhigung nicht umgesetzt.
Autos
dicht an dicht. Fahrer hupen oder ziehen schnell an der Kolonne
vor ihnen vorbei und biegen in eine Nebenstraße ab - die Lorettostraße
quillt über. Mittendrin sind ein paar mutige Radler, die meisten
fahren allerdings sicherheitshalber auf dem Gehweg, wo sie wiederum
die Fußgänger gefährden. Es ist zwischen 17 und
18 Uhr: Feierabendverkehr auf dem Schleichweg um die Baustellen
in der Basler Straße und an der Kaiserbrücke. In dem
steckt auch ein Langholztransporter. Er ist bei weitem nicht der
einzige, der das Lkw-Verbot missachtet: 547 Laster und Busse hat
das Tiefbauamt in 16 Stunden bei seiner jüngsten Verkehrsmessung
vergangenen November gezählt. 10 875 Fahrzeuge waren es insgesamt,
etwa ein Jahr zuvor 13 480. Neuere Zahlen gibt es wegen der andauernden
Bauarbeiten vor 2004 nicht, so Baubürgermeister Matthias Schmelas.
"Tatsächlich
schätzen wir den Verkehr auf rund 13 000 Fahrzeuge am Tag",
sagt Christa Dzionara, die in der Lorettostraße wohnt und
dem Bürgerforum "Lebenswerte Wiehre" vorsteht. Sie
stützt sich auf die 8820 gemessenen Fahrzeuge vor Sperrung
der Basler Straße und eine Vorlage des Tiefbauamts für
den Verkehrsausschuss vom Januar, wonach der Verkehr um 5000 Fahrzeuge
am Tag zunahm: "Und das in einer schmalen Straße, in
der Kindergarten, Lorettoschule, Spielplatz und Schwimmbad sind,
und die der Zufahrtsweg zum Krankenhaus ist." Vor allem für
die Kinder sei dies nun ein gefährliches Pflaster geworden.
Nach
der Statistik der Verkehrspolizei lässt sich dies aber nicht
eindeutig bestätigen. Zwar stieg in der Lorettostraße
die Zahl von neun Unfällen im Jahr 2000 auf 17 in 2001 (Beginn
der Bauarbeiten), sank aber 2002 wieder auf elf. In 2003 hat die
Polizei bislang acht Unfälle registriert, bei denen keine der
verletzten Personen jünger als 16 Jahre war. Das Ordnungsamt
hat bei seinen regelmäßigen Tempo-Kontrollen als Höchstgeschwindigkeit
50 Kilometer in der Stunde gemessen.
Die
"baustellenbedingte Ausnahmesituation", wie sie Martin
Haag, Chef des Tiefbauamts, bezeichnet, dauert nun schon seit 2001
an. "Unsere Probleme lassen sich auf den Gemeinderatsbeschluss
zurückführen", so Dzionara. 1999 wurde der umstrittene
Bau der Stadtbahnlinie Haslach (Linie A) auf erhöhter Trasse
durch die Basler Straße zur Johanneskirche beschlossen. Die
Alternative wäre Linie B über Kronenbrücke und Rotteckring
gewesen - favorisiert von der Stadtverwaltung, der VAG und vielen
Bürgern.
2001
sagte der Gemeinderat dann doch noch "B", aber für
eine andere Strecke: Die Vauban-Linie sollte nicht auch noch über
den dann überlasteten Bertoldsbrunnen fahren.
Die
Basler Straße, die zuvor 15 000 Fahrzeuge am Tag als Durchfahrtsstraße
nutzten, ist ab Oktober zwar wieder geöffnet, zwischen Kronen-
und Günterstalstraße aber nur noch für Anliegerverkehr
mit Tempo 15 (Fahrradstraße). Dennoch ist Klaus Winkler, Vorsitzender
des Bürgervereins Mittel- und Unterwiehre, zuversichtlich:
"Dann haben wir in der Lorettostraße etwa 2000 Autos
weniger, und damit wieder ungefähr den alten Stand". Allerdings
wird zu dem Zeitpunkt schon in der Merzhauser Straße an der
Vauban-Linie gebaut, dem ab August Kanalarbeiten vorausgehen. "Solange
die Baustelle im nördlichen Teil ist", räumt er ein,
"ist nicht auszuschließen, dass die Lorettostraße
weiter als Schleichweg genutzt wird".
Ab
April 2004 soll alles wieder normal laufen - dann rollt die Stadtbahn
Haslach. "Normal" heißt, dass noch immer mehr als
10 000 Autos durch die Straße fahren werden. "Die Lorettostraße
war auch vorher keine Spielstraße", sagt Haag, "und
es handelt sich um einen leichten Anstieg um etwa zehn Prozent".
"Zu viel", befindet die Vorsitzende des Bürgerforums
Dzionara, "kein Pappenstiel", gibt ihr Winkler vom konkurrierenden
Bürgerverein Recht. Beide hoffen nun auf die Planungswerkstatt
mit der Stadt, die helfen soll, den Durchgangsverkehr wieder aus
dem Quartier zu bekommen.
Am
kommenden Montag, 14. Juli veranstaltet die CDU-Stadtratsfraktion
im Gemeindezentrum St. Cyriak und Perpetua, Prinz-Eugen-Straße
2, ab 19.30 Uhr zum Thema "Zukunft der Wiehre trotz
Verkehr" einen Diskussionsabend.
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12.07.03
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Italiens
Staatssekretär Stefani tritt zurück
Stefano
Stefani gab sich reumütig. Der italienische Tourismus-Staatssekretär
entschuldigte sich für seine wüsten Äußerungen
über deutsche Touristen und bekannte: "Ich liebe Deutschland".
Es nützt alles nichts. Am Abend trat er von seinem Amt zurück.
Bundeskanzler Gerhard Schröder macht trotzdem in Hannover Ferien.
Und Sie ?
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13.07.03
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Kaiserwetter
und 1 Million Watt für die Liebe gab es gestern in Berlin.
Rund eine halbe Million Raver sind bei der Love Parade
durch Berlin gezogen. Die Techno-Fans tanzten auf der
Straße des 17. Juni durch den Tiergarten bis zur Siegessäule.
Dieses Mal waren viele Jugendliche aus osteuropäischen Nachbarländern
und den Niederlanden dabei. Und viel Blech
gab es obendrein, den piercings dürfen natürlich nicht fehlen.
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14.07.03
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Die
Stadtbahn Vauban kommt
Ab 2006 sollen tatsächlich Stadtbahnen in den neuen Stadtteil
Vauban fahren bzw. rollen. Der Gemeinderat hat dies mit breiter Mehrheit
beschlosssen.
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15.07.03
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Gesünder
klicken
Wer
achtet schon beim Tippen oder Mausklicken auf Verspannungen in seinem
Körper. Aber gerade das sollte man tun, sagen Forscher vom
Institute for Holistic Healing Studies an der San Francisco State
University. Und zwar haben dort Dr. Erik Peper und sein Team 18
Rechtshänder beim Tastaturtippen und Mausklicken hinsichtlich
Muskelverspannungen im oberen Rückenbereich, der rechten Schulter
und dem rechten Unterarm beobachtet.
Gemessen
wurden mittels Elektromyogrammen die Aktionsströme in den jeweiligen
Muskelpartien und zum anderen die Atmungsrate. Fast ausnahms-los
konnten die Wissenschaftler bei ihren Probanden alsbald stärkere
Verspannungen in allen oben genannten Muskelbereichen feststellen.
Die meisten Teilnehmer waren sich der permanenten Anspannung sowie
einer erhöhten Atmungsfrequenz nicht bewusst oder registrierten
dies erst, wenn
sich nach längerer Tipperei leichte Schmerzen auf Grund der
Verspannungen einstellten.
Die
Mitglieder einer Kontrollgruppe, welcher man die Messungen des Elektromyographen
direkt präsentierte und die per Biofeedback auf die erhöhten
Werte mit vorgelernten Entspannungsübungen reagierten, konnten
damit sowohl die Muskelanspannungen als auch die Atmung wieder auf
Normalmaß reduzieren.
Fazit
der Untersuchung: Alle, die viel am Computer arbeiten, sollten,
um chronischen Verspannungen oder dem Risiko einer Hyperventilation
vorzubeugen, sich ihrer Muskelaktivitäten und ihrer Atmung
bewusst sein und auf erhöhte Werte mit Pausen der Entspannung
reagieren.
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