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01.10.03 |
Stolpersteine
Am 26.07.03 berichteten wir bereits über Stolpersteine
in der Wiehre.
Nun gibt es eine neue Dokumentation zu den "Stolpersteinen"
in Freiburg, die vom Freiburger Webverzeichnis freiburg-im-netz
erstellt wurde.
Die Aktion "Stolpersteine" wurde im Jahr 1992 durch den
Kölner Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen. Stolpersteine
sollen an MitbürgerInnen erinnern, die in der Zeit von 1933 bis
1945 Opfer der Nationalsozialisten wurden. Name, Jahrgang und Schicksal
der Personen werden in ein rund 10 x 10 cm grosses Messingblech eingeschlagen,
das Blech wird in Beton gegossen. Danach kann der Stein wie ein Pflasterstein
verlegt werden.
Marlis Meckel brachte dieses Projekt nach Freiburg. Sie wird dabei
unterstützt vom Büro für ungewöhnliche Massnahmen
und ehrenamtlichen HelferInnen.
Am 22. Oktober 2002 wurde der erste Stein in der Goethestraße
33 verlegt, noch ohne offizielle Genehmigung. Hier wohnte bis zu seiner
Deportation in das Konzentrationslager Gurs in den Pyrenäen im
Jahr 1940 der Nationalökonom Prof. Dr. Robert Liefmann mit seinen
Schwestern. Liefmann starb bereits fünf Monate später in
Morlaàs, die Schwestern konnten auf abenteuerliche Weise flüchten
und überlebten.
Am 10. Dezember 2002 hat der Gemeinderat die Aktion einstimmig beschlos-sen.
Inzwischen wurden fast einhundert Stolpersteine in Freiburg verlegt,
in ganz Deutschland sind es rund 2.800. Alle Steine werden durch Patenschaften
finanziert.
Unter www.freiburg-im-netz.de/stolpersteine
findet sich nun eine Dokumentation aller Freiburger Steine mit Verlegeort,
Foto und Inschrift. "Wir möchten mit dieser Dokumentation
allen Interessierten die Gelegenheit geben, die Stolpersteine gezielt
ausfindig zu machen. Vielleicht liegt einer ja direkt in Ihrer Nachbarschaft.
Zudem wollen wir die Aktion und das Engagement, das dahinter steht,
noch bekannter machen und auch würdigen", so Daniel Hürst,
Betreiber von freiburg-im-netz. Freundlich unterstützt wurde
freiburg-im-netz bei der Erstellung der Dokumentation durch das Büro
für ungewöhnliche Maßnahmen.
Vom 7. bis 10. Oktober wird Gunter Demnig wieder nach Freiburg kommen,
um rund 40 weitere Stolpersteine zu verlegen. Am Abend des 7. Oktober
findet dazu ein Zeitzeuginnengespräch mit Diskussion statt, um
19:00 Uhr im Foyer des Goethe-Institutes in der Wilhelmstraße
17, Freiburg. Weitere
Informationen zur Aktion "Stolpersteine für Freiburg"
und zur nächsten Verlegeaktion von der Initiatorin Marlis Meckel,
Tel. (0761) 707 59 95.
Weitere Informationen zur Aktion "Stolpersteine" allgemein
unter www.stolpersteine.com.
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02.10.03
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Arbeiter
saß fünf Tage tot am Schreibtisch
aus
der New York Times vom 22.1.2003
In der Chefetage eines Verlagshauses macht man sich Gedanken darüber,
weshalb niemandem aufgefallen ist, dass einer der Mitarbeiter FÜNF
TAGE lang tot an seinem Schreibtisch sass. Erst dann hat ihn jemand
gefragt, ob er sich wohl fühlte. George Turklebaum, 51, der
seit 30 Jahren als Korrektor bei der New Yorker Firma gearbeitet
hatte, erlitt im Grossraumbüro, das er mit 23 Mitarbeitern
teilte, einen Herzinfarkt. Er starb ganz still am Montag, aber niemand
bemerkte etwas, bis ihn am Samstag jemand vom Putzpersonal ansprach
und fragte, weshalb er denn auch um Wochenende noch arbeite.
Elliot
Wachiaski, sein Chef, sagte: "George war am Morgen immer der
Erste
im Büro und der Letzte, der abends heimging, Deshalb wurde
niemand misstrauisch, als er immer in der gleichen Position dasaß
und nichts sagte.
Er war immer sehr von seiner Arbeit eingenommen und scheute den
Kontakt mit den Mitarbeitern,"
Eine Obduktion ergab, dass er nach einem Infarkt schon fünf
Tage lang tot gewesen war.
Ironischerweise
war George, als er starb, gerade damit beschäftigt, Manuskripte
von medizinischen Textbüchern zu korrigieren. Es wäre
vielleicht gut, wenn lhr Euren Mitarbeitern von Zeit zu Zeit einen
Schubs geben würdet,
Und die Moral von der Geschichte:
Arbeite nicht zu hart, es merkt ohnehin keiner.
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03.10.03
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Tag
der Deutschen Einheit
ein
gesetzlicher Feiertag, in der Bundesrepublik Deutschland von 1954-1990
am 17. Juni zum Gedenken an den Juniaufstand in der DDR, seit 1990
zur Erinnerung an die deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober gefeiert
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04.10.03
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Eis
ist
per Definition festes, erstarrtes Wasser, das sich bei 101 325 Pa
Luftdruck bei 273,15 K (0 °C, "Gefrierpunkt") bildet
und auf dem flüssigen Wasser schwimmt (Dichte bei 273,15 K:
0,918).
Unterschieden
werden je nach Herkunft und Ausbildung: Meer-, Süßwasser-,
Schnee-, Gletscher-(Firn-)Eis. Meereis ist praktisch salzfrei und
(abgesehen vom Packeis) höchstens 2-3 m mächtig; es zeigt,
wie auch das Süßwassereis, langstenglige Kristalle, deren
optische Achse immer senkrecht zur Abkühlungs-fläche steht.
Schnee- und Gletschereis besitzen körnige Struktur. Schneeflocken
zeigen hexagonale Sterne. In Flüssen kann sich Treibeis bilden,
das stark erodierend wirkt.
Eis
gibt es aber auch in anderer erfreulicher Form, nämlich an
diesem Wochen-
ende zum letzten Male in diesem Jahre im Eiscafé
Mariotti, die italienische Eisdiele in der Wiehre, mit leckerem
Eis aus eigener Herstellung !
Marcella und Mario verschieden sich dann von uns und kommen aber
bestimmt nächstes Jahr wieder. Wir wollen es hoffen.
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05.10.03
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Heute
ist Erntedankfest
ein kirchliches Fest zum Abschluss der Ernte; seit der Reformationszeit
bekannt. Kennzeichen des meist am 1. Sonntag im Oktober gefeierten
Erntedankfests ist der mit Feldfrüchten geschmückte Altar.
Der Ursprung des Erntedankfests liegt nicht in biblischen Ereignissen
- es ist ein Fest, das die Natur durch den Jahreszeitenwandel bestimmt.
So wird Gott an diesem Tag nicht nur für seine Vorsorge und Liebe
dem Menschen gegenüber gedankt (Eucharistie), sondern hauptsächlich
für das Gedeihenlassen der geernteten Früchte.
Darüber hinaus sollte sich der Mensch seiner Aufgabe als Bewahrer
der Schöpfung bewusst werden.
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06.10.03
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Zum
Nachdenken
Kein Weg ist so gerade wie der, der direkt zum Herzen eines Menschen
führt.
Gerhard
Merz
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07.10.03
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Eben
noch um die 40 Grad Celsius ...
nun
sind schon Winterreifen und Ketten erforderlich.
In
Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Schneefallgrenze
bis auf 1000 Meter gesunken. Der Wintereinbruch hat zu Verkehrbehinderungen
geführt. In den Alpen mussten bereits Pässe gesperrt werden.
Nach Angaben des österreichischen Automobilclubs (ÖAMTC)
fielen am Sonntag bis zu 30 Zentimeter Neuschnee in den Alpen. Einige
Bergstrecken konnten nur mit Winterausrüstung befahren werden
- darunter der Arlberg-Pass und die Silvretta-Hochalpenstraße.
"Das Ötztal, die Glocknerstraße und die Verbindung
über den Hochkönig wurden gesperrt", berichtete ein
Mitarbeiter der ÖAMTC-Informationszentrale.
Auch
zwischen Chur und Arosa in der Schweiz waren die Straßen schneebedeckt.
Für den Gotthardpass war Winterausrüstung erforderlich.
Der Große St. Bernhard-Pass ist am Montag ebenso gesperrt,
wie Grimsel, Klauen, Nufenen, Pragel und San Bernardino.
Die
Schneefallgrenze in Deutschland schwankt laut Jens Hoffmann, Meteorologe
beim Deutschen Wetterdienst, in den kommenden Tagen zwischen 1000
und 1500 Metern. Ab 1200 Metern Höhe könne der Schnee
liegen bleiben.
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08.10.03
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Damit
haben wir gewartet, nun ist es amtlich...
Der
ehemalige Mister Universum Arnold Schwarzenegger wird der neue Gouverneur
im bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat Kalifornien. Weiter
kommentieren wollen wir das nicht. Warten wir einfach den weiteren
Gang der Dinge ab. Ronald Reagan war schließlich auch Schauspieler.
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09.10.03
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Laut
einer Studie sind Britische User ...
sicherheitsbewusster als andere Europäer. Eine
Studie der Rainbow Technologies Inc. hat ergeben, dass viele Nutzer
oft leichtfertig mit Passwörtern umgehen. Dabei bestehen jedoch
deutliche regionale Unterschiede innerhalb Europas.
Nur
22 % der deutschen Firmen verbieten es, beim Ändern der Passwörter
dasselbe erneut zu verwenden. In Großbritannien sind es immerhin
56 %.
Auch die Richtlinien zur Vergabe von Passwörtern sind bei den
Briten strenger: 51 % der Befragten gaben an, dass sowohl Buchstaben
als auch Sonder-zeichen verwendet werden müssen. In Frankreich
bestätigten dies nur 28 %.
Auch
bei der Häufigkeit der Änderung und der Anzahl der verschiedenen
Passwörter pro Benutzer liegt Großbritannien in Führung.
Die deutschen Benutzer geben ihre Passwörter häufiger
( 57 % ) an Dritte weiter als Fran-zosen ( 52 % ) oder Briten (
39 % ). Für die Studie wurden Antworten von rund 2500 IT-Administratoren
und Manager aus Westeuropa berücksichtigt.
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10.10.03
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Internet
gehört für viele Deutsche zum Alltag
Das
Internet gehört mittlerweile fest in den Alltag der Deutschen.
Dies zeigt eine Studie der Deutschen Telekom. Neben dem für
viele selbstverständlichen Online-Shopping setzen 2003 fast
40 % der Bürger das Internet zur Jobsuche ein. Interesse an
E-Government-Systemen ist bei über 70 % der Befragten vorhanden.
Sie erhoffen sich Behördengänge und Steuererklärungen
online erledigen zu können. 87 % der befragten Bürger
glauben, dass die Internet-kompetenz der Bevölkerung im Jahr
2005 hohe Bedeutung für den Standort Deutschland haben wird.
Im
Rahmen der vom Euro Lab for Electronic Commerce & Internet Economics
durchgeführten Studie wurden 2068 Teilnehmer aus vier Gruppen
befragt. Sie setzen sich zusammen aus 427 Bürgern, 629 Unternehmen,
521 Unternehmen der Werbewirtschaft sowie 491 Medienunternehmen.
Beinahe
die Hälfte der befragten Unternehmen bestätigen einen
hohen Einfluss des Internet auf ihre Geschäftstätgkeit.
Besonders trifft dies auf die Werbe-industrie zu, die mittlerweile
"E-Mail-Marketing" als gleichwertig zum Telefon-direktmarketing
einstuft. Mit dieser Marketingform haben bereits 47,1 % der Befragten
Kontakt gehabt.
Der
Trend zu breitbandigen Internetzugängen wird sich laut den
befragten Medienunternehmen fortsetzen und neuen Anwendungen den
Weg ebnen. So sollen im Jahr 2008 12,6 Millionen Breitbandanschlüsse
erreicht werden.
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11.10.03
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Außensanierung
von St.
Johann ist überfällig
Die
Kosten
werden auf 2,5 Millionen Euro geschätzt.
Viel sanierungsbedürftigen Buntsandstein gibt es an der Außenfassade
der Johanneskirche.
Kurz nach ihrem hundertsten Geburtstag stehen der Pfarrkirche zahlreiche
Renovierungen ins Haus. Arbeiten, die einiges kosten werden: In
einem Sanierungsplan, den das Staatliche Hochbauamt erarbeitet hat,
ist von Gesamtkosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro die Rede.
Allein mit der zunächst geplanten Außensanierung komme
auf die Pfarrei ein jährlicher Schuldendienst von rund 15 000
Euro zu, rechnet Pfarrer Konrad
Henn vor. Eine Summe, die bei dem defizitären Haushalt der
Pfarrei nur über Spenden aufgebracht werden könne: "Eigentlich
bettele ich lieber für andere" meint Henn, nun brauche
aber auch die Johanneskirche Unterstützung.
Seit
1986 wird an der Kirche saniert. Erst jetzt gerät die Gemeinde
jedoch in Finanznot: Die Erzdiözese habe bislang über
einen "Ausgleichsstock" die Defizite getragen: "Wir
konnten immer sagen 'Ordinariat hilf'", meint der Pfarrer.
Dieser Ruf werde nun leider nicht mehr erhört, da für
die gesamte Diözese die Sanierungsgelder gestrichen worden
seien.
Viel sanierungsbedürftigen Buntsandstein gibt es an der Außenfassade
der Johanneskirche. Noch drin ...mehr
Bei St. Johann sei aber das Land mit in der Pflicht, erläutert
Henn:
Das komme daher, dass das Land für die frühere Pfarrkirche
St. Cyriak und Perpetua (das "Anna-Kirchle") baulich verantwortlich
war. Diese Verpflichtung ging auf die neue Pfarrkirche St. Johann
über. Weil die aber mit einer Länge
von 74 Metern viel größer ist, wurde sie (kostenhalber)
zwischen Land und Kirche "aufgeteilt": Renovierungen am
Lang- und Querhaus trägt zum Großteil das Land, während
die Türme an die Kirche fielen.
Seit
Jahren dränge man die Verantwortlichen beim Land, wenigstens
das Dach zu erneuern, erklärt Pfarrer Henn. Doch obwohl nun
ein Sanierungskonzept vorliegt, habe man bislang noch keinerlei
Zusagen vom Land, weder den Terminplan, noch die Finanzierung betreffend.
Doch der Johanneskirche läuft
die Zeit davon: Der Naturschiefer, mit dem das Dach gedeckt ist,
hält normalerweise 80 Jahre. Die mehr als hundertjährigen
Ziegel sind nun marode und porös. Auf der Nordseite sei das
Dach schon "verrottet", so Pfarrer Henn. Je länger
man mit den Arbeiten warte, umso höher würden die Kosten:
"Durch das eindringende Wasser ist auch das Gebälk schon
morsch geworden." Auch um die Buntglasfenster von Fritz Geiges
bangt der Pfarrer: Die "Verbleiungen" müssen erneuert
und von außen Schutzfenster angebracht werden. Denn anders
als an dem Buntsandstein des Gemäuers nagt an den Fenstern
weniger der Zahn der Zeit, als vielmehr der Spieltrieb der Wiehremer:
in Form von Sylvesterraketen und Fußbällen.
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12.10.03
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Forza
Ferrari
und
Glückwunsch an Michael Schuhmacher zum 6. Weltmeistertitel.
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13.10.03
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Zum
Nachdenken
Es ist besser ein paar Fragen zu stellen, als alle Antworten zu wissen
James
Thurber
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14.10.03
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Die
Bürger in der Wiehre
wollen
in der Debatte
um die Planungswerkstatt für ein Verkehrskonzept für Lorettostraße
und Unterwiehre nicht bis Juli warten
Das heftig umstrittene "Quartiersverkehrskonzept" für
die Lorettostraße und die Unterwiehre beschäftigt letzte
Woche die Gemeinderäte. Die Stadtverwaltung wollte ursprünglich
erst im Juli 2004 eine Planungswerkstatt unter Beteiligung der Bürger
anbieten. Doch den vom Verkehr geplagten Anwohnern dauert das zu
lange - und sie stoßen mit ihrer Haltung offenbar auf Verständnis
bei vielen Stadträten. Vor der Sitzung heute zeichnet sich
nun ein Kompromiss ab, mit dem auch das Bürgerforum "Lebenswerte
Wiehre" fürs erste leben könnte.
In
der Diskussion ist ein "mehrstufiges Verfahren" mit einem
externen Moderator. Die Stadtverwaltung hatte für die Planungswerkstatt
nach ihrer Version nur einen einzigen Nachmittag im Sommer nächsten
Jahres eingeplant - nun soll es aber bereits im ersten Vierteljahr
2004 eine Auftaktveranstaltung geben, bei der die betroffenen Bürger
ihre Vorstellungen äußern können. "Für
uns ist wichtig, dass das Verfahren glaubwürdig ist",
sagte Christa Dzionara vom Bürgerforum "Lebenswerte Wiehre",
die bei der Vorberatung im Ausschuss zu Wort kam.
Die
Stadtverwaltung hatte bislang in Übereinstimmung mit dem Gutachter
und dem Verkehrsausschuss einen anderen Zeitplan vertreten: Zunächst
sollte der Abschluss der Bauarbeiten in der Basler Straße
und eine zweimonatige Eingewöhnungszeit abgewartet werden,
um dann zu schauen werden, wie sich der Verkehr verteilt. Auf dieser
Grundlage sowie auf der Basis des Gutachtens und den Ergebnissen
der Planungswerkstatt sollte dann die beste Lösung ausgewählt
werden.
Die
CDU-Fraktion hatte nach heftigen Anwohnerprotesten bei einer Veranstaltung
im Juli in der Wiehre das Thema "Planungswerkstatt" auf
die Tagesordnung des Gemeinderates setzen lassen. Die Forderung
der CDU: die Planungswerkstatt solle so schnell als möglich
eingerichtet werden. Auch das Bürgerforum will nicht, dass
den Bewohnern der Unterwiehre noch "weitere acht Monate des
Wartens auf eine Befreiung vom überbordenden Individualverkehr
zugemutet" wird, wie es in einem Schreiben an OB Dieter Salomon
heißt.
Konkrete
Vorstellungen, welche Variante die Lorettostraße vom Verkehr
entlasten könnte, will das Bürgerforum noch nicht öffentlich
machen: "Wir wollen nicht mit vorgefassten Meinungen in den
Prozess eintreten", sagte gestern Vorsitzende Christa Dzionara.
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15.10.03
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Und
heute machen wir einen Ausflug in die Botanik ...
denn bis zum gestrigen Tage haben wir mit einem "Nadelkissen"
ganz andere Dinge verbunden. Bis wir auf die "Nadelkissen-Protea"
gestossen sind. Mit ihrem lateinischen Namen "Leucospermum_tottum"
hätten wir natürlich sofort etwas anzufangen gewusst und
gleichzeitig damit verbunden, dass ihre Herkunft: der prähistorischer
Südkontinent Gondwana (heute das auseinder-getriftetes Afrika,
Asien, Antarktis und Südamerika) ist. Die Familie der Proteaceae
ist heute fast ausschließlich in Südafrika und Australien
heimisch. Hauptverbreitungsgebiet am Kap der Guten Hoffnung. Sie wachsen
von Meeresniveau bis in die hochgelegen Gebirgsregionen auf 3.000
m Höhe.
Man findet sie allerdings auch in einem sehr schönen Blumengeschäft
in der
Wiehre namens "Blumenkunst
Steger", die diese elegant anmutende Pflanze bestens
in Szene zu setzen weiss, und nun im Büro der Wiehre
Online grosse Freude bereitet.

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