Aktuelles

Ende Oktober 2003
 
 

 


Wiehre Online ( Zeitraum: 16.10.03 - 31.10.03  )
 
 
16.10.03

Einkaufen im Internet gewinnt weiterhin an Bedeutung

Immer mehr Verbraucher entscheiden sich für den Online-Kauf, hat die WebScope-Studie der GfK Panel Services Consumer Research ergeben. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum tätigten deutsche Privathaushalte 27 % mehr Einkäufe über das Internet. Mit einem Anteil von
45 % legten die Deutschen besonders häufig Elektrogeräte in den Online-Warenkorb. Medienprodukte wie Bücher, Tonträger oder Videos, Computer
oder Telekommunikationsprodukte und sonstige technische Gebrauchsgüter erreichen hingegen nur einen Marktanteil von 12 %.

Im ersten Halbjahr 2003 haben die deutschen Internetnutzer Waren für
2,4 Milliarden Euro online gekauft. Für das Gesamtjahr 2003 schätzen die Marktforscher einen Jahresumsatz von mindestens 5,3 Milliarden Euro.
Das Vorjahresvolumen betrug 4,7 Milliarden. Die Daten der GfK basieren auf schriftlichen Erhebungen, die teils online und teils offline bei 10.000 Internet-Nutzern durchgeführt wurden.

 

 
  17.10.03
Internetnutzer rüsten auf gegen Spam-Mails

Internetnutzer sind im Laufe der letzten zwei Jahre deutlich resistenter gegen Spam geworden. Das ist das Ergebnis einer Studie, die im Auftrag des US-Online-Vermarkters DoubleClick erstellt wurde. Demnach löschen 65 % der Empfänger von unerwünschten Werbemails diese, ohne sie zu öffnen - das sind fünf % mehr als im Jahr 2002. Der durchschnittliche Befragte erhält
264 E-Mails pro Woche von denen 56 % Spam sind. Nur noch vier - gegenüber 18 % im Jahr 2001 - geben an, diese Mails zu lesen, bevor sie entscheiden,
ob der Inhalt für sie von Bedeutung ist. Im Kampf gegen Spam werden auch Mailfilter immer beliebter: 36,1 % der User trauen der eingebauten Filter-Funktionen ihrer Mailprogramme, 15,9 % haben sich zusätzliche Tools heruntergeladen und 13,7 % haben sich sogar eine zweite E-Mail-Adresse zugelegt.

Die Studie wurde von den Datenspezialisten der US-Firma Beyond Interactive durchgeführt und beruht auf dem NFO//NET Panel von DoubleClick, dass 900.000 Nutzer umfasst, sowie auf den Antworten von eintausend befragten Männern (50 %) und Frauen (50 %) aus den USA. Das Durchschnittsalter der Befragten lag bei 42,7 Jahren.
 

 
  18.10.03
Bibeln gehen wieder auf Wanderschaft

Gerade mal zwei Wochen war die Ausstellung anlässlich des Jahres der Bibel in der Freien Evangelischen Gemeinde zu sehen. Die aber reichten, um insgesamt rund 2000 Besucher anzulocken und über 100 Führungen zu veranstalten - Ausstellung endet heute.

Die Wanderausstellung war bereits 1992 zum ersten Jahr der Bibel auf Initiative des Wirtschaftspublizisten, Theologen und Qumramexperten Alexander Schick entstanden und wandert seitdem durch Europa. Sie dokumentiert die Entstehung, Überlieferung, Verbreitung und Übersetzung der Bibel. "Ziel der Ausstellung ist es, die Zeitreise durch die Geschichte der Bibel zu dokumentieren", so Alexander Schick. "Mit Hilfe sehr guter Nachbildungen sollen den Menschen Informationen über das Judentum als Wurzel unseres christlichen Glaubens vermittelt werden."

Dass dies der Ausstellung mit Hilfe einer ansprechenden Präsentation auch in Freiburg gelungen ist, bestätigen die vielen Besucher. Die Freie Evangelische Gemeinde Freiburg ließ sich einiges zusätzlich einfallen: So konnte zum Beispiel die Nachbildung einer Gutenbergpresse ausgeliehen werden. Unter Mithilfe zahlreicher ehrenamtlicher Mitarbeiter wurde auch ein Passahraum eingerichtet, der den Besuchern das jüdische Fest erklären sollte. Rund 5000 Euro hat die Freie Evangelische Kirchengemeinde für die Präsentation der Ausstellung aufwenden müssen, denn trotz der engagierten Mitarbeit von 60 bis 70 ehrenamtlichen Mitarbeitern mussten hohe Beiträge für Versicherungen und Zusatzeinrichtungen entrichtet werden. Umso mehr freut sich Pastor Friedrich Zahn, dass die Bemühungen durch die positive Resonanz belohnt wurden: "Das Interesse war größer als gedacht. Allein mit Schulklassen hätten wir noch eine Woche mehr füllen können", sagte der Geistliche. "Die Leute entdecken die Bibel wieder als Buch für den Alltag und das Leben. Es besteht wieder ein Interesse, sich mit der Schrift auseinander zu setzen, die unser Land sprachlich, kulturell und religiös so stark geprägt hat."

Neben bis zu 500 Jahre alten Bibeln aus Freiburger Privatbesitz, originalge-treuen Nachbildungen des Krönungsevangeliars oder der Schriftrollen von Qumram, gab es durchaus auch Originale und Originelles zu sehen, wie zum Beispiel die Bibel in Fingernagelgröße oder Tora- und Gebetsgegenstände, die Alexander Schick durch den Leibwächter Ben Gurions erwerben konnte. "Es ist faszinierend, beispielsweise die alten Papyrus-Rollen anzuschauen und zu erfahren, wie das alles überliefert wurde", so eine Besucherin. Anderswo wird man dies bestimmt auch so sehen. Nächste Station der Ausstellung ist Hamburg.

Nur noch heute, Samstag, 18. September von 12 bis 18 Uhr, ist die Ausstellung in der Freien Evangelischen Gemeinde, Kronenmattenstraße 5, zu sehen.
 

 
  19.10.03

Vernissage ab 11.00h im Neuen Wiehre Bahnhof

mit Bildern von Nelson Leiva - "Momente"

Geboren 1938 in Santiato de Chile.
1956 bis 1960 studierte er an der Escuela de Bellas Artes de la Universidad de Chile. Während seines Studiums machte er die Bekanntschaft von Salvador Allende.
1960 bis 1973 arbeitete er als Assistent und Professor an der Fakultät für bildende Künste in Santiago de Chile. In diesen Jahren war er Mitarbeiter als Designer an verschiedenen chilenischen kulturellen Zeitschriften unter der Direktion von Isabel Allende. Dort hatte er das Glück, Pablo Neruda zu begegnen. Für die literarische Zeitschrift "Arbol de letras" übernahme er die künstlerische Leitung.
1964 erhielt er ein Stipendium des Kultusministeriums von Brasilien. 1964 und 65 machte er ein Aufbaustudium in Zagreb, Jugoslavien.
1974 war er mit Inverstigationsarbeiten an den Fresken von Francisco de Goya y Lucientes in Madrid beschäftigt.
1974 bis 1983 lebte er als freier Künstler in Barcelona, wo er eine Professur für Farbe innehatte.
Seit 1990 ist er Dozent an der VHS in Freiburg.
 

 
  20.10.03
Basler Straße wieder frei

Nach neun Monaten Bauzeit wird das Teilstück zwischen Kronen- und Günterstalstraße eröffnet

Das Tiefbauamt und die Freiburger Verkehrs AG (VAG) sprechen von einer deutlichen Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in der Unterwiehre. Auf die spekulieren auch der Bürgerverein Mittel- und Unterwiehre und das Bürgerforum Lebenswerte Wiehre. Vereinsvorstand Klaus Winkler und Forumsvorsitzende Christa Dzionara hoffen, "dass die Lorettostraße nun von täglich 2000 Autos entlastet wird" - und dass die Radfahrer wieder über die Basler Straße fahren und nicht länger in der Lorettostraße die Gehwege unsicher machen. Das Teilstück der Basler Straße gilt ab Montag als Fahrrad- und Anliegerstraße - auch in den Nebenstraßen.

"Die Autofahrer müssen mit einer mäßigen und angepassten Geschwindigkeit fahren", erklärt Richard Neymeyer vom Tiefbauamt. Das bedeutet: Sie müssen sich der Geschwindigkeit der Radfahrer anpassen, denn überholen können sie nicht. "Die Autofahrer sollten auch nicht länger auf dem Gleiskörper parken, weil wir da arbeiten müssen", sagt VAG-Sprecher Andreas Hildebrandt. Der Gemeindevollzugsdienst verteilte gestern die ersten Knöllchen.
 
Ab November wird die VAG rund 400 Tramfahrer auf der neuen Strecke schulen. Spannend wird die Frage sein, ob die Basler Straße künftig eine "Anlieger-oder Anlügerstraße" wird. Neymeyer: "Es wird schwer sein, zu kontrollieren, ob das wirklich nur Anlieger nutzen."

Erst einmal dürften die Geschäftsleute aufatmen. Die Tankstelle an der Basler Straße, deren Besitzer Manfred Fus gegen die Trasse bis vor den Verwaltungsgerichtshof gegangen war, hat immerhin die Bauzeit überlebt.
 

 
  21.10.03
00 ... in Istanbul

Eine öffentliche Toilette in Istanbul. Drei Männer, Schusswaffen und Messer. Am Ende gibt es Tote und Verletzte.

Bei den Streit um die Benutzung der öffentlichen Toilette seien drei Männer getötet und drei weitere verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu.

Der vor der Toilette begonnene Streit war nach anfänglicher Beruhigung der Streithähne aufs Neue eskaliert und in einem der Geschäfte bis zum blutigen Ende fortgesetzt worden. Der Gedeckte Basar ("Kapali Carsi") in der historischen Altstadt von Istanbul ist ein beliebtes Touristenziel.
 

 
  22.10.03

Nachdem obiges eher traurig ist, heute noch etwas zum Lachen ...

Frau Gudula Steiner-Junker kommt nach Freiburg, sozusagen zum Lachen.
Die Missio-Narrin & Ärztin für die "Beste Medizin" gibt Ihr HERBST-SEMINAR vom Freitag bis Sonntag, den 24. - 26.Oktober 2003 in Freiburg.
Der Inhalt des Seminares ist das "JA" zum Leben.

Die Teilnehmer lernen dort lachend:

- Ihre Lebensfreude zu stärken
- Die Lebensqualität zu verbessern
- Ein Wohlbefinden zu erzeugen damit
- soziale Bindungen/Verhaltensweisen zu fördern
- und Freundschaften entstehen zulassen

Das Seminare ist offen für alle die das Lachen an einem Wochenende intensiver erfahren möchten und sind zugleich das Basis-Seminar für künftige Lachclubleiter/innen.

Nähere Informationen unter lachclub-freiburg.de
 

 
  23.10.03
Treulose Blaumeisen

Treue gehört nicht zu den Stärken von Blaumeisen-Weibchen. Sie treiben es lieber bunt - und haben nicht nur Spaß dabei: Die häufigen Seitensprünge verbessern das Genmaterial der Nachkommen und erweisen sich als Evolutionsvorteil.

In den Baumwipfeln des Wiener Waldes geht es zu wie in einem großen Swingerclub für Singvögel. Blaumeisen-Männchen und -Weibchen leben in festen Zweierbeziehungen und betrügen einander gleichzeitig mit einer Inbrunst, dass Evolutionsbiologen an ihren Thesen zweifeln. Das fröhliche Bäumchen-Wechsel-Dich bleibt nicht ohne Folgen: Jedes sechste Küken in den Nestern hat einen fremden Vater.

Besonders die Untreue der Weibchen konnten sich Wissenschaftler bislang kaum erklären, schließlich riskieren die Vögel, ihre Brut allein großziehen zu müssen. Doch die häufigen Seitensprünge bringen den Weibchen evolutionäre Vorteile, wie Ornithologen der Max-Planck-Forschungsstelle Starnberg und des Zoos Oslo in einer vierjährigen Studie festgestellt haben. "Fremdgehen erhöht die genetische Vielfalt der Nachkommen", schreiben sie in der Zeitschrift "Nature".

Nach Beobachtungen der Wissenschaftler wählen sich Blaumeisen-Weibchen nur einen einzigen Partner, der den Nistplatz verteidigt und bei der Jungen-aufzucht hilft. Da viele Weibchen zur gleichen Zeit Partner und Nistkasten suchen, entspricht der Auserwählte selten dem genetischen Traummann. Fremdgehen bleibt somit die einzige Option, um den Genpool der Nachkom-men aufzubessern.

Dabei wählen die untreuen Weibchen ihre Sexpartner ganz gezielt aus. Sie kopulieren besonders gern mit exotischen Männchen aus fernen Wäldern, -deren Gene sich stark von den eigenen unterscheiden. So vermeiden sie Schäden bei ihren Nachkommen durch Inzucht, denn in der Regel stehen sich Blaumeisen einer Population genetisch relativ nah. "Die Folgen von Inzucht haben in der Evolution des weiblichen Seitensprungs möglicherweise eine große Rolle gespielt", sagt Max-Planck-Forscher Bart Kempenaers.

Der Ehebruch findet frühmorgens statt. Die Weibchen fliegen wie eine Horde Sextouristen aus, während ihre Gatten noch selig schlafen oder voll Hingabe den Wald beschallen. Die Ornithologen vermuten, dass die Weibchen gene-tisch attraktive Partner an dem kräftigen Blauschimmer ihres Scheitels erkennen, dem wichtigsten äußeren Geschlechtsmerkmal der Männchen.

Bart Kempenaers: "Wir haben festgestellt, dass genetisch vielfältige Männchen kräftiger gefärbte Federn haben". Und eigentlich, fügt er hinzu, müssten die Blaumeisen UV-Meisen heißen, denn ausschlaggebend sei die starke Reflektion in dem für Menschen unsichtbaren Ultraviolett-Bereich.

Falls gerade kein weit gereister Vogel mit frischem Genmaterial greifbar ist, dann lässt sich eine Blaumeise auch mit einem Blaumeiserich vom Nachbarbaum ein. Aber längst nicht mit jedem: "Liebhaber aus der Nachbarschaft waren älter und größer gewachsen als der eigene Partner", sagt Kempenaers. Auch hier folgen die Weibchen mit ihrem Verhalten offenbar einer strengen Evolutionslogik: Von den vitalen Senioren erhoffen sie sich besonders starke Einzelgene. Der starke Körperbau verspricht bessere Konkurrenzfähigkeit, erhöhte Vitalität und eine besser Abwehr von Krankheiten.
 
Die Polygamie stürzt die Blaumeisen offensichtlich in keinerlei Beziehungs-krisen. Dass ein gehörntes Männchen seine untreue Partnerin verstößt, haben die Ornithologen jedenfalls noch nicht beobachtet. "Wir glauben, dass die Männchen die Promiskuität der Weibchen in der Regel gar nicht bemerken", sagt Kempenaers. Eine Trennung kommt für die Männchen ohnehin kaum in Betracht. "Der Aufwand, eine neue Partnerin zu finden, ist einfach zu hoch."
 

 
  24.10.03
CDU will die Wiehre herausputzen - eine gute Idee

Der CDU-Ortsverband Unterwiehre-Günterstal startet morgen, am Samstag,
den 25. Oktober 2003
, mit seiner Aktion "CDU - Putzmunter für Freiburg". In dieser praktischen Umsetzung der Freiburger CDU-Umweltcharta vom März dieses Jahres wird auf die Verantwortung und Solidarität jedes Einzelnen quer durch alle Altersstufen gesetzt. Jeder ist eingeladen sich einzubringen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Johanniskirchplatz. Von dort aus werden einige Straßen den Quartiers unter stadträtlicher Mithilfe gesäubert. Putzutensilien sind vorhanden.

Wir werden versuchen, die Sache zu dokumentieren.
 
 
  25.10.03
Nachts wird es nun wieder kälter wie draußen

In der Nacht zum morgigen Sonntag werden die Uhren um 3 Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Es gilt dann wieder die normale Mitteleuropäische
Zeit ( MEZ ). Morgens wird es damit wieder früher hell und abends ein biss-
chen schneller dunkel ... oder war es umgekehrt ?

In jedem Falle ist es dann nachts wieder kälter wie draußen !
 
 
  26.10.03

27.10.03
Zum Nachdenken

Mit wenigem begnüge ich mich, wenn schon ich viel begehre.
                                                                                          Miguel de Cervantes

 
 
  28.10.03
29.10.03

Gestern haben wir auf Freiburg's Straßen ...

eine interessante Entdeckung gemacht. Natürlich haben wir uns sofort gefragt, ob diese Dame vielleicht einen neuen Film über Freiburg dreht, den Beweis antreten möchte, dass sich Frauen ebenfalls gut mit der Technik verstehen ...

Radar-Smog

... doch mit einem Male wurden wir von elektromagnetische Strahlung mit Wellenlängen im Zentimeterbereich erfasst. Auch Radar genannt ( Radio detection and ranging, "Aufspüren und Orten durch Radiowellen ).

Und haben wir natürlich sofort gewusst, dass dies eine Anlage mit der Aufgabe ist, Gegenstände aufzuspüren und zu orten sowie ihren Bewegungszustand zu ermitteln. Ihr Vorteil gegenüber optischen und akustischen Ortungsverfahren liegt in der Fähigkeit von Radiowellen, durch Nebel, Wolken und Rauch zu dringen, sowie in ihrer größeren Reichweite (bis 500 km). Neben militärischen Zwecken dient die Radartechnik heute vor allem der Verkehrssicherung in der Luft, auf See und zu Lande sowie wetterkundlichen Untersuchungen.

In diesem Falle bestimmt auch der wetterkundlichen Untersuchung.

Radargeräte bestehen im Wesentlichen aus einem Sende-, einem Empfangs- und einem Anzeigeteil. Die von der Sendeantenne ausgehenden elektro-magnetischen Wellen (Radio- bzw. Mikrowellen) werden mittels Parabol-Reflektoren zu einem keulenförmigen Strahlungsfeld gebündelt und auf das abzutastende Raumgebiet gerichtet. Gegenstände, die sich in diesem Strahlungsfeld befinden, werfen die auf sie fallenden Wellen zurück, so dass
ein Teil der gesendeten Energie die Empfangsantenne erreicht. Im Empfänger wird diese Strahlung zu einem auswertbaren elektrischen Signal verstärkt und zur Meldung des Gegenstandes dem Anzeigeteil, in der Regel einem Leuchtschirm zugeführt. Die ersten Radargeräte sendeten eine kontinuierliche Radiostrahlung (Dauerstrichradar) aus.

Eine zusätzliche Entfernungsbestimmung wurde Mitte der 1930er Jahre mit dem Pulsradar möglich. Dieser nach dem Echo-Prinzip arbeitende Radartyp sendet sehr kurze, etwa eine Mikrosekunde dauernde, durch längere Pausen getrennte Wellenzüge (Pulse). Die bei der Reflexion an einem Objekt entstehenden Echo-Pulse werden im Empfänger verstärkt und erzeugen auf dem Schirm einen senkrechten Leuchtzacken, der umso mehr nach rechts verschoben erscheint, je größer die Laufzeit der Pulse vom Sender zum Objekt und zurück ist. Zusammen mit der bekannten Ausbreitungsgeschwindigkeit der Wellen ergibt die Lage des Zackens also die Entfernung des Objekts. Für das Senden und Empfangen kann beim Pulsradar ein und dieselbe Antenne benutzt werden, wenn der Empfänger während der Sendeimpulse kurz geschlossen wird. Die Stellung dieser Antenne, die zusammen mit dem Reflektor in alle Raumrichtungen geschwenkt werden kann, dient zur Richtungsangabe des angepeilten Objekts. Die Ortung ist dabei um so genauer, je schärfer der Radarstrahl gebündelt ist. Zur scharfen Bündelung bedarf es jedoch kurzer Wellen: Mikrowellen, also Wellen im Zentimeter- und Millimeterbereich, erlauben eine genaue Ortung bis auf 80 km Entfernung.

Durch Vergleich der Sendefrequenz mit der durch Doppler-Effekt veränderten Echo-Frequenz lässt sich der Bewegungszustand (Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung) eines angepeilten Objekts bestimmen. Dies ermöglicht es dem Radar, bewegte Ziele von Festzielen, z. B. anfliegende Flugzeuge von einer Gewitterwolke zu unterscheiden.

Radargeräte mit Panoramaanzeige liefern ein zusammenhängendes Bild eines größeren Gebietes, wozu dieses fortlaufend mittels einer automatisch geführten Antenne konzentrisch abgetastet wird. Jeder Echo-Puls erzeugt dabei einen Leuchtpunkt, der für die Dauer einer Antennenumdrehung nachleuchtet. Die Lage der entstehenden Leuchtpunkte entspricht dem Ort der angepeilten Objekte; die Helligkeit der Punkte gibt deren Reflexionseigenschaften wieder. Von einem Flugzeug aus kann auf diese Weise eine sog. Elektronenkarte des überflogenen Geländes erstellt werden.

Das Seitensichtradar dient zur hoch auflösenden Aufnahme eines Geländes. Das Gerät ist meist unter dem Rumpf eines Flugzeugs montiert, das Echo-Bild des überflogenen Geländes wird auf Film fest gehalten. Der Radarstrahl "schielt" seitlich nach unten und ist, im Gegensatz zu konventionellen Radars, so stark aufgeweitet, dass jeder Punkt des Geländes über lange Zeit beobachtet wird.

Lidar (englisch light detection and ranging) ist ein mit Laserlicht arbeitendes Radar. Sein Strahl ist extrem scharf gebündelt und erzeugt eine entsprechend hohe Auflösung. Mit Lidars konnte z. B. der Abstand zum Mond auf 15 cm genau gemessen werden.
 

 
  30.10.03
Vorankündigung - Neue Backhaus wird in Betrieb genommen

Selbst gebackener Flammkuchen oder Pizza aus dem mit Holzfeuer beheizten Back-haus können sich morgen, am Freitag, den 31. Oktober, um 17 Uhr
die fleißigen "Ofenbauer" der Gewerbeakademie Freiburg und ihre Helfer schmecken lassen.

Das Backhaus am Hölderle der Waldorfschule Freiburg Wiehre hat dann seine erste Bewährungsprobe, wenn Rudolf Burgert, Leiter des Schul- und Sportamtes der Stadt Freiburg, und Hermann Aichele, Vizepräsident der Handwerkskammer und Obermeister der Bäcker-Innung Freiburg die ersten Kuchen in den Ofen schieben und ihre Qualität testen. Nach einer dreijährigen Projektphase wird nun das Backhaus im Wert von über 20 000 Euro in Betrieb genommen.
 

 
  31.10.03

Achtung! Bauernmarkt wegen Allerheiligen

Bauernmarkt in der Wiehre

heute von 14 - 18.30 Uhr.

 
 

 
 
   

Wiehre Online Anfang Oktober 2003

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