Aktuelles

Ende September 2003
 
 

 


Wiehre Online ( Zeitraum: 16.09.03 - 30.09.03  )
 
 
16.09.03

Spam mit gefälschten Absenderadressen

Seit einigen Wochen rollt eine neue Spam-Welle: Als Absender werden vom bislang unbekannten Versender beliebige, existierende E-Mail-Adressen eingetragen. Bei den vermeintlichen Absendern quillt das E-Mail-Fach durch Rückläufer von ungültigen E-Mail-Adressen über; die erbosten Empfänger machen ihrem Unmut gegenüber dem vermeintlichen Absender und deren Provider Luft. Die Spam-Versender operierten bislang vorzugsweise unter erfundenen E-Mail-Adressen, die Zahl der Meldungen über gefälschte, reale Absenderadressen oder erfundene Adressen aus existierenden Domains ist aber in den vergangenen Wochen deutlich angestiegen. Die Opfer dieses perfiden Vorgehens sind machtlos, der Spam-Angriff erfolgt aus dem Schutz
der Anonymität.
 
Die wirklichen Absender der Mails, die für Potenzmittelchen, falsche Doktortitel, Online-Glücksspiele und ähnlichen Schnickschnack werben, sind schwer zu ermitteln. Und solange der Absender anonym bleibt oder sich in einem Land aufhält, wo derlei Tun nicht verboten ist, ist ihm nicht beizukommen.

Einen Lösungsansatz für das Dilemma bietet beispielsweise ein Umbau des im Internet verwendeten Mail-Protkolls SMTP (Simple Mail Transfer Protocol). Bei der Internet Engineering Taskforce (IETF) liegt bereits ein entsprechender Entwurf für eine SMTP-Variante mit Echtheitsprüfung vor, die das Fälschen von Absenderadressen erschweren würde. Ob und wann dieser Entwurf verabschiedet und flächendeckend umgesetzt wird, liegt letztlich in den Händen der Mailserver-Betreiber. Der steigende Leidensdruck aller Beteiligten könnte die Chancen für die Verabschiedung und Umsetzung des Entwurfs verbessern.
 

 
  17.09.03 Internet-Auktionen ernähren 10.000 Deutsche

Rund 10.000 Menschen in Deutschland verdienen nach Einschätzung des Internet-Auktionshauses Ebay ihren Lebensunterhalt mit Online-Versteiger-ungen. Viele dieser Großverkäufer hätten sogar eigene Angestellte.

Das sagte Ebays Deutschland-Chef dem Berliner "Tagesspiegel". "In Bayern gibt es zum Beispiel einen 25-Jährigen, der sich auf den Verkauf von Kameras und Fotozubehör spezialisiert hat und 30 Mitarbeiter beschäftigt."
Ebay selbst profitiere möglicherweise von der schwachen Konjunktur. "Trotz der Wirtschaftsflaute steigen unsere Nutzerzahlen und damit die Umsätze. Vielleicht kam uns die Krise sogar zugute." Mit der wirtschaftlichen Abkühlung und der Angst vor der steigenden Arbeitslosigkeit kam in Deutschland auch der Hang zur Schnäppchenjagd auf, unter dem unter anderem der Handel leidet.
 
 
  18.09.03
Zum Nachdenken

"Jede Stunde dem Hass vergeudet, ist eine Ewigkeit der Liebe entzogen."
                                                                                                                             Ludwig Börne
 
 
  19.09.03
Achterbahn-Dauerfahrt - Loopings im Tiefschlaf

Richard Rodriguez hat seinen eigenen, ziemlich verrückten Weltrekord gebrochen: den im Achterbahn-Dauerfahren. Seit 48 Tagen saust er in einem pfälzischen Freizeitpark durch die Loopings. Auch für die Ärzte ist der 43-Jährige ein Phänomen: Trotz der wilden Fahrt fällt der Amerikaner jede Nacht in Tiefschlaf.

In Haßloch brach der Englischdozent aus Chicago jetzt seinen zuvor aufgestellten Rekord von 147 Stunden Achterbahn-Fahren. Aufhören will er
aber erst am 28. August, nach vollen sieben Wochen. Bislang sind noch zwei Japaner mit einer 35,5-stündigen Dauerfahrt im Guinness Buch der Rekorde eingetragen. Dass Rodriguez die beiden nun vom ersten Platz verdrängen wird, sei jedoch so gut wie sicher, sagte ein Sprecher des Freizeitparks.
Nach den "Guinness"-Regeln darf der Wettbewerber nur alle acht Stunden 15 Minuten Pause machen. Rodriguez hatte deshalb auch in der Achterbahn geschlafen. Zu wissenschaftlichen Zwecken ließ er sich von Ärzten und Wissenschaftlern der Deutschen Venenliga und der Mannheimer Universitätskliniken untersuchen. Die Mannheimer Ärzte fanden heraus,
dass er während der nächtlichen Fahrt trotz Loopings in Tiefschlaf fällt.
Für die Rekordfahrt wurden in die Achterbahnwagen sogar eine Toilette und weiche Polster eingebaut. Im vergangenen Jahr war ein Rekordversuch des Amerikaners zunächst fehlgeschlagen. Damals fuhr er 104 Tage Achterbahn, jeweils zehn Stunden am Tag. Die Rekordfahrt des "König der Achterbahn" wurde vom Guinness-Buch-der Rekorde allerdings nicht anerkannt. Mit der Aktion will der Amerikaner auch Spenden für das Unesco-Hilfsprogramm "Bildung für Kinder in Not" sammeln.
 
 
  20.09.03
21.09.03
Aussichten in der Wiehre

Ausblickaus
demWiehre Online Office
 
 
  22.09.03
Polizei kämpft gegen rasanten Anstieg der Computerkriminalität

Die Polizei in Baden-Württemberg kämpft gegen einen rasanten Anstieg der Internet- und Computerkriminalität. Die Zahl der registrierten Straftaten erhöhte sich im vergangenen Jahr von 2724 auf 4321 Fälle. Dies gab der Landespolizeipräsident Erwin Hetger nach einer Fachtagung in Villingen-Schwenningen bekannt. Die Zahl umfasse "Straftaten quer durch das Strafgesetzbuch".

Besonders stark nahmen Betrugsfälle, etwa bei Internet-Auktionen, zu. Deren Zahl stieg um 115 Prozent auf 2843 Fälle. Bei Online-Versteigerungen würden Waren billig gegen Vorkasse angeboten, ohne dass diese später ausgeliefert würden. Dieser Trend setzte sich im ersten Halbjahr 2003 fort. Die Aufklärungs-quote liege bei nahezu 100 Prozent, sagte Hetger. Die Dunkelziffer sei aber hoch.

Die Polizei setzt zur Bekämpfung solcher Straftaten auf Internet-Spezialisten. Das Innenministerium habe für das laufende Jahr 900.000 Euro zur Einrichtung von speziellen Auswerteplätzen bereitgestellt. Mit dem Geld werden 80 derartige Arbeitsplätze eingerichtet, sagte der Landeskriminaldirektor Dieter Schneider. Neben den Spezialisten soll jeder Beamte im Zuge der Fortbildung mit dem Internet vertraut gemacht werden: Die Polizisten sollen das "Tatmittel Internet genauso selbstverständlich in ihre Ermittlungen einbeziehen wie klassische Tatwaffen", sagte Hetger.

Der Polizeipräsident kündigte eine deutliche Stärkung der "virtuellen Streifen" im Internet an, um "potenziellen Straftätern klar zu machen, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist". Hetger forderte eine engere Zusammenarbeit sowohl zwischen den Bundesländern als auch weltweit. Zudem müsse das Telekommunikationsgesetz geändert werden, damit Internet-Provider ihre Daten zu Ermittlungszwecken länger aufbewahren müssen.
 

 
  23.09.03

Stadtplanung in der Wiehre

Diese Woche, Donnerstag den 25. September, informieren Fachleute des Stadtplanungsamtes alle Interessierten über die Aufstellung des Bebauungs-plans zwischen Günterstal-, Schiller, Turnsee- und Talstraße.
Der Bebauungsplan soll die behutsame Weiterentwicklung und die Erhaltung der typischen Bebauung und Grünstruktur des Quartiers gewährleisten. Die Bürgerinformation beginnt um 20 Uhr in der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule in der Kirchstraße 4. ( siehe auch Veranstaltungen ).
 

 
  24.09.03
Nach der Straßenbaustelle, die Musikbaustelle

Das Musikgeschäft Fiedler in der Basler Straße 13, spezialisiert auf Streichinstrumente und akustische Gitarren, hat die Straßenbahn-Bauarbeiten überlebt und will nun richtig durchstarten. Dabei wird das Sortiment aufgestockt und in weiteren Räumen wird ab Oktober auch Musikunterricht angeboten.
Der Name de neuen Schule ist bezeichnend: "Musikbaustelle". er ist zwar in einer Laune im Baggerlärm heraus entstanden, er ist aber auch Programm.
Es wird ein Projekt sein, an dem ständig weitergebaut wird und auch der Instrumentenbau wird einen großen Platz haben. Dabei geht es in dem Unterricht eher um leise Töne: Es sind Geige, Cello, Gambe, Gitarre, Flöte und Oboe.

Die Lehrer kommen aus drei Kontinenten und können nicht nur europäische Klassik, sondern auch Jazz, internationalen Folk und alte Musik anbieten. Der Schwerpunkt wird vor allem auch auf Improvisationskunst und Spass am Zusammenspiel liegen.

Am kommenden Samstag, den 27.9.2003 ab 15 Uhr ist ein Tag der offenen Tür, an dem sich die Lehrer in einem Konzert vorstellen. Danach wird gefeiert bis sich die "Geigenbogen" biegen. Unter anderem mit einem Auftritt des Ensembles "Wilde Blumen", welches Weltmusik und auch eine eigene Kom-
position spielen wird, die berührt und zum Tanzen verführt. Wie bei Fiedler-
Festen üblich wird dann wohl bis tief in die Nacht "gejamt".
Alle sind dazu herzlich eingeladen.
 
 
  25.09.03
One Worte

Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in
wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg
wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz
snid. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es torztedm onhe
Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae
enizlen lseen, snodren Wröetr als Gnaezs.
 
 
  26.09.03
Neues in der Wiehre

Das neue "Chi-Centrum für Immobilien, Finanzen, Feng-Shui und Kunst"
in der Wiehre hat gestern in der Kirchstraße 30a im Rahmen eines
Eröffnungsfestes offiziell seinen Betrieb aufgenommen.

Auf dem Schreibtisch von Erika Brinkmann steht ein Pfennigbaum, von
ihr aus gesehen in Süd-Ost-Richtung. Er ist in der fernöstlichen Lehre des
richtigen Energieflusses - des Feng-Shui - das Symbol für Geld. "Seit der
Baum hier steht, kommen die Aufträge", sagt Erika Brinkmann, die auch ihre
Wohnung mit Pfennigbäumen dekoriert hat. Im Chi-Centrum ist sie für den
Immobilienverkauf zuständig.


"Gute Geschäfte kann man nur machen, wenn sich Verkäufer und Kunde wohlfühlen", sagt Peter Rau, der im "Chi-Centrum" die Bereiche Finanzberatung, Immobilien und Versicherungen betreut. Ihm gefällt nicht nur der Energiefluss, der sich durch sein Versicherungsbüro schlängelt, sondern auch die Synergien, die durch ihn entstehen. "Wenn jemand kommt, der über uns ein Haus kauft, den können wir dann bei der Renovierung auch gleich noch nach Feng-Shui-Richtlinien beraten," freut sich der Geschäftsmann.

Ein gutes Beispiel für Feng Shui ist ein Projekt von Wolfgang Schmitt in der Schwarzwaldstr. 105.


Anschließend kann der Kunde noch alle nötigen Versicherungen im
"Chi-Centrum" abschließen; auch bei der Finanzierung des Traumhauses helfen
die Berater mit dem ausgewogenen Chi. Zur Vervollkommnung der neuen
Immobilie und des Wohlfühlens kann der Kunde auch noch ein Bild der am
Chi-Centrum beteiligten Künstlerin Monika Bachstein erwerben.
 
Die Idee, Bauwirtschaft und fernöstliche Raumgestaltung zusammenzubringen, hatte Betriebswirt und Makler Schmitt 1996, als er feststellte, "dass sich manche Häuser einfach nicht verkaufen lassen". Er besuchte mehrere Seminare bei dem chinesischen Feng-Shui-Lehrer Jes Lim und wusste dann auch, warum er die Immobilien nicht losschlagen konnte: "Manchmal stimmt die Beleuchtung nicht, ein anderes Mal streckt sich eine spitze Kante im Eingangsbereich dem Kunden entgegen. Das wird dann häufig als Aggression empfunden", sagt Schmitt. Schon Kleinigkeiten wie Pflanzen oder Lampen könnten die Raumatmosphäre zum Positiven verändern. Doch nicht nur in Räumen könne die fernöstliche Lehre angewandt werden, sondern auch im Freien. Schmitt will sich deshalb zukünftig beratend in die stadtplanerische Entwicklung der Wiehre einbringen.
 
 
  27.09.03
Musikbaustelle

Das Musikgeschäft Fiedler in der Basler Straße 13 hat heute ab 15 Uhr einen Tag der offenen Tür, an dem sich die Lehrer der "Musikbaustelle" in einem Konzert vorstellen. Danach wird gefeiert bis sich die "Geigenbogen" biegen. Unter anderem mit einem Auftritt des Ensembles "Wilde Blumen", welches Weltmusik und auch eine eigene Komposition spielen wird, die berührt und
zum Tanzen verführt. Wie bei Fiedler-Festen üblich wird dann wohl bis tief in die Nacht "gejamt". Alle sind dazu herzlich eingeladen.
 
 
  28.09.03
Gestern auf dem Bauernmarkt

gab es Kürbisse satt, deshalb auch
ein sehr nettes Bild von recht vielen
davon.

Und damit es nicht so einseitig ist,
hat sich die kleine Marie bereit erklärt,
das Bild etwas aufzupeppen.

Wir nennen es:
"Gruppenbild mit Dame".
 
   
Gruppenbild mit Dame bzw. Marie
  29.09.03
Am heutigen Michaelistag die passenden Bauernregeln

      Kommt Michael heiter und schön, wird es noch vier Wochen so gehn

      Regnet's sanft an Michaelstag, sanft auch der Winter werden mag.


Sie können sich gerne die passende selbst raussuchen.
 
 
  30.09.03
Hätten Sie's gewusst: Warum legen Hühner jeden Tag ein Ei ?

Weil wir sie dazu zwingen: Die Henne würde das Ei, das sie gelegt hat, gerne ausbrüten. Doch wir würden es gerne essen und nehmen es ihr weg.
Um ihren Fortpflanzungstrieb zu befriedigen, legt sie gleich ein neues.
Allerdings schafft auch die fleissigste Henne nicht jeden Tag ein Ei -
pro Jahr legt sie maximal 300.
 
 

 
 
   

Wiehre Online Anfang September 2003

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