Aktuelles

Anfang April 2004
 
 

 


Wiehre Online ( Zeitraum: 01.04.04 - 15.04.04  )
 
 
01.04.04

Vorsicht Aprilscherze

Es handelt sich um Possen, die man am 1. April mit anderen treibt. Ihre Her-kunft ist ungeklärt. Trotzdem sollte man sich in Acht nehmen.
 

 
  02.04.04
Auch die Zeit der Magnolien

ist nun angebrochen.

Die aufmerksamen Beobachter
wissen natürlich genau, wo es
die schönsten derartigen
Bäume zu sehen gibt, die Ihren Ursprung in Japan bzw. Korea
haben.

Für die Floristen unter uns:
Magnolia sieboldi aus der
Familie der Magnolicae
( Magnoliengewächse ).


Magnolien in der Wiehre
 
  03.04.04
Schallplattenbörse im Haus der Jugend

Heute findet von 10 bis 16 Uhr im Haus der Jugend, Uhlandstraße 2, wieder die CD- und Schallplattenbörse statt, die größte ihrer Art in Südbaden. Neue und gebrauchte Tonträger aller Formate (CD, LP, Single, EP, Maxi) und in allen erdenklichen Stilrichtungen von Jazz bis Blues, Rock bis Punk, Folk bis Country, Soul bis Hip Hop, Pop bis Heavy Metal, Schlager bis Club Music - das Angebot der Aussteller aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland lasse keine Wünsche offen, verspricht der Veranstalter. Und es darf natürlich auch gefeilscht werden.

Das Café U2 im Haus der Jugend steht für Kaffee, Snacks und kalte Getränke zur Verfügung, und hier darf auch geraucht und fachgesimpelt werden bei dezenter Beschallung durch Flight 13 Plattenladen.
 
 
  04.04.04
Bundestag segnet gesetzliches Spam-Verbot ab

Am vergangenen Donnerstag Abend hat der Bundestag die Neufassung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) beschlossen.
Darin setzt die Bundesregierung unter anderem überfällige Anpassungen an
die EU-Datenschutzrichtlinie um. So wird in dem Gesetz eine Opt-in-Regelung für den Versand von Werbe-E-Mails sowie für Marketing-Telefonate festgeschrieben. Initiativ-Anrufe von Callcentern, so genannte "Cold Calls", bleiben also weiterhin verboten. Werben darf nur, wer zuvor die Zustimmung des Reklame-Empfängers eingeholt hat.

An diesem Punkt schieden sich in der gestrigen Aussprache im Bundestag die Geister. Die CDU/CSU-Fraktion griff die Regierung scharf an. Der Abgeordnete Ingo Wellenreuther beispielsweise behauptete, mit dem Cold-Call-Verbot vernichte das neue Gesetz 50.000 Callcenter-Arbeitsplätze. Mit dieser Argumentation stellt sich die Opposition hinter führende Wirtschaftsvertreter. Hubert Burda, Präsident des Verbandes der Zeitschriftenverleger (VDZ) schätzte jüngst gar, dass durch die Regelung 100.000 Arbeitsplätze verloren gehen könnten. Unklar ist, wie es zu solchen Schätzungen kommt.
Immerhin sind Initiativ-Anrufe zu Werbezwecken seit jeher nach gängiger Rechtsprechung verboten -- finden also eigentlich gar nicht statt.

Weniger Widerstand bekam die Regierung bei dem nun festgeschriebenen Spam-Verbot zu spüren. Auch dieser Teil ist lediglich die Anpassung des Gesetzes an ohnehin gängige juristische Praxis. In der Beschlussfassung des UWG hat die Regierung den Verbrauchern wie auch in den Gesetzentwürfen kein Klagerecht eingeräumt, weil sie offensichtlich eine Klagewelle und damit eine Mehrbelastung der Gerichte befürchtete. Vielmehr beschränkt sich der Kreis der zu einem rechtlichen Vorgehen ermächtigten Gruppen ausschließlich auf direkte Mitbewerber, Verbraucherverbände sowie die Industrie- und Handelskammern.

"Eine erhebliche Verbesserung des Verbraucherschutzes stellt der im UWG neu eingeführte Gewinnabschöpfungsanspruch dar", teilte das Bundesjustizministerium mit. Wer zahlreiche Verbraucher vorsätzlich um kleine Beträge prelle und so zu Lasten einer Vielzahl von Abnehmern wettbewerbswidrige Gewinne erwirtschafte, werde diese künftig nicht behalten können. Gemeint sind beispielsweise unseriöse Anbieter von 0190-Mehrwertdiensten. Hier wird erst die Praxis zeigen, wie effektiv hinsichtlich des Verbraucherschutzes diese Neuregelung wirklich ist.

Das beschlossene Gesetz ist nicht zustimmungspflichtig. Das bedeutet, dass es zwar voraussichtlich Mitte Mai vom CDU/CSU-dominierten Bundesrat besprochen, nicht aber blockiert werden kann. Es wird also wahrscheinlich noch in der ersten Jahreshälfte in Kraft treten.
 

 
  05.04.04
Internationaler Coffeeshop in der Wiehre "Time Out"

Kaffee kann so viel mehr sein als eine schwarze Brühe mit Hallo-Wach-Effekt. Er kann Cafe (mit frivol-französischem Akzent) sein, Caffé (mit Italienischer Grandezza) oder auch Coffee (in amerikanischer Deli-Tradition) und Kaffa (wildgewachsener Kaffee aus Äthiopien). So international wie dieser Auftakt ist ein neues Gastrokonzept, das Freiburg erobern will: Das "Time Out", welches am Samstag, den 20. März in der Talstraße eröffnet hat.

Eine Idee aus den USA macht seit Jahren überall Schule in Deutschland. Überall? Nein, doch eher in den großen Metropolen. Hier jedenfalls, in Freiburg, meint der USA-erfahrene Jan Klein, fehlte bisher das, was es nun geben wird: Coffeeshop und Bar in einem. Jan Klein hat schon einige Ideen ("Cheers" in Freiburg und "Fiesta" in Kirchzarten) auf den Weg gebracht. Nun geht's zusammen mit Björn Kuschel in der Talstraße weiter: Nicht weniger als ein "internationales Stehcafe der Neuzeit" soll es sein, diese Auszeit-Lounge mit Stehtischen und Barhockern, mit 50 aus den USA importierten Original-Torani-Sirupsorten für den Kaffee, mit frisch gepressten Obst- und Gemüsesäften, mit Eistee, Ice-blended Frappés, Milchcocktails und anderen Erfrischungs-getränken. Und natürlich soll ein Backshop nach amerikanischem Vorbild (American bakery) nicht fehlen: Herzhaft-Sättigendes à la belegte Baguettes und Sündig-Süßes von Schokoladigem bis zu Fruchtigem gibt es für alle Gelüste. Ein besonderes Geschmackserlebnis mit dem günstigen Nebeneffekt eines ökologisch guten Gewissens bietet "Kaffa", eine exklusive Wildkaffee-Spezialität aus Äthiopien. Mit diesem Angebot leisten die beiden Gastronomen einen Beitrag zum Erhalt des Regenwaldes.

Alles im "Time Out" kann auch als "Take Out" mitgenommen werden. Und der Kaffee ist als "Coffee to go" im wieder verschließbaren Pappbecher erhältlich. Wer sich nicht drinnen in der nach Rauchern und Nichtrauchern unterteilten Lounge aufhalten möchte, weil Sonne und Frühlingsluft nach draußen locken, kann auf der 40 qm großen Terrasse Platz nehmen, "Wir legen Wert auf eine an genehme Atmosphäre bei gutem Preis-Leistungs-Verhältnis", sagt Jan Klein, der seine USA-Erfahrungen bislang höchst erfolgreich in den Schwarzwald importiert hat.

Kreative Kicks produziert er sozusagen nebenbei: Ein Shuttlebus verbindet am Wochenende zwischen 17.30 Uhr und 1 Uhr nicht nur das Freiburger "Cheers" mit dem Kirchzartener "Fiesta". Das "Time Out" ist nun ebenfalls Teil des Kneipen-Hoppings (stündlich ab "Cheers", halbstündlich ab ."Fiesta" und viertelstündlich ab "Time Out"). Bereits zur Freiburger Legende geworden ist das montägliche Dax-Preis-Angebot im "Cheers": Das Tagesangebot orientiert sich am Vorwochen-Dax- Endstand, Lag der bei 4,130 kostet das Tagesessen eben 4,13 Euro. Balsam für geplagte Bürger sind auch die Eröffnungsangebote: Bei Vorlage der Praxisgebühr-Quittung oder der VAG-Regiokarte kostet ein Kaffeegetränk nach Wahl nur die Hälfte. Was für ein "Zufall", dass die Stadtbahn Haslach ausgerechnet am selben Tag eröffnet wurde wie das "Time Out", Da sind es dann nur ein paar Schritte von der Haltestelle Johanneskirche bis zur Ecke TaI- und Turnseestraße.
 

 
  06.04.04
30 Jahre ABBA

Heute auf den Tag ist es genau 30 Jahre her, dass der Song "Waterloo" vier junge Schweden über Nacht zu Superstars machte. Mit „Waterloo“ gewannen sie in Brighton den Grand Prix d' Eurovision de la Chanson. Am 06. April 1974 begann damit die erfolgreiche ABBA-Ära.
 

 
  07.04.04
IKEA-Gründer soll Bill Gates überholt haben

Ingvar Kamprad, Gründer von Ikea, hat Bill Gates als reichsten Menschen abgelöst. Dies berichtet zumindest das schwedische Magazin "Veckans Affärer" in seiner aktuellen Ausgabe in einem Bericht über die 100 reichsten Menschen Schwedens.

Das Magazin schätzt das Vermögen von Kamprad auf rund 50 Milliarden US-Dollar. Damit läge er noch vor Bill Gates und Warren Buffet, die die zuletzt veröffentlichte Forbes-Liste der hundert reichsten Menschen mit 47 beziehungs-weise 43 Milliarden US-Dollar anführen.

Der Positionsgewinn des Ikea-Gründers ist allerdings nicht etwa in plötzlich
viel besser laufenden Geschäften begrün-det, sondern unter anderem eine Auswirkung des momentan schwachen Dollarkurses.

 

 
  08.04.04
Wahlen bei Frohsinn-Concordia

265 Mitglieder stark mit allerdings nur 43 aktiven Sängern ist der "Freiburger Männerchor Frohsinn-Concordia". Bei Neuwahlen während der kürzlich tagenden Hauptversammlung ergaben sich folgende Neuerungen: Vorsitzender des Chors ist Will Kapp, den zweiten Vorsitz hat Martin Zugschwerdt inne.

Die Kasse hüten Horst Gebhardt und stellvertretend Wolfram Bleich. Winfried Kobe ist Schriftführer, Sangwart ist Heinz Lämmlin und Kurt Crocoll Notenwart. Die Technik und Organisation besorgt nun Willi Gimbel, die beiden Beisitzer der Aktiven sind Klaus Hug und Karl Becker, als Beisitzer der Passiven fungieren nun Marga Golder und Doris Gebhard.

Im Jahr 2004 wird der Chor gemeinsam mit anderen Ensembles dem 60. Jahrestag des Luftangriffes auf Freiburg gedenken und einen ökumenischen Gottesdienst in Mooswald mitgestalten. Dabei und bei den Proben hofft Chorleiter Paul Groß, die ursprünglich aus zwei selbstständigen Chören zusammengekommenen Sänger würden dem Namen des Chores weiterhin gerecht. Die vielen Veranstaltungen von "Frohsinn-Concordia" wie die Teilnahme am jährlichen Annaplatz-Fest deuten tatsächlich auf viel Einklang und Freude am Musizieren hin.
 

 
 

09.04.04





bis






12.04.04

Frohe Ostern

Wiehre Online wünscht Frohe Ostern 2004
 
 
  13.04.04
Praxisgebühr zurück

Eine originelle Werbeideee hat sich der Freiburger Creative-Coiffeur Michael Löffler einfallen lasssen. Gegen Vorlage der Arztquittung zieht er die 10 Euro Gebühr von seiner Rechnung ab.

Praxisgebühr = Schnittgutschein

Die Nachfrage war von Anfang an sehr groß und nun wird die Aktion bis Ende April verlängert. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
 
 
  14.04.04
Hätten Sie's gewusst?

Wer trug die ersten Pumps?
Skandal ein Mann! Denn vor 500 Jahren waren die spitzen Schuhe mit hohem Absatz den Kutschern von Pferdegespannen, den "Pumpern" vorbehalten. Sie bedienten mit ihnen eine hydraulische Mechanik. Später wurden die Schuhe ein Markenzeichen der Dandys und
erst 1838 kamen Pumps für Damen auf den Markt - angefertigt vom Grafen
von Orsay.
 
 
  15.04.04
April, April, der macht was er will

dürfte wohl die bekannteste aller Bauernregeln sein. Und genießt ihren Ruhm mit Recht, beschreibt sie doch das April-Wetter sehr gut: Einmal klettern die Temperaturen auf sommerliche 20 Grad, ein paar Tage später wird es schon wieder eisig kalt und es fällt sogar Schnee. Der Grund ist die Umstellung des Wetters von Winter auf Sommer, die unterschiedliche Erwärmung von Wasser und Land. Während die Landmasse des Kontinents durch die April-Sonne schon recht stark aufgeheizt wird, sind das Wasser der Meere und die Polargebiete noch winterlich kalt. Je nach Richtung der Luftströmung setzt sich dann kalte oder warme Luft durch. Durch die großen Temperaturunterschiede von Land und Wasser können sich auch keine Hochs und Tiefs stabil halten, das Wetter wechselt schneller als im Winter oder Sommer.
 
 

 
 
   

Wiehre Online Ende März 2004

Wiehre Online Ende April 2004
   
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