Aktuelles

Anfang August 2004
 
 

 


Wiehre Online ( Zeitraum: 01.08.04 - 15.08.04  )
 
 
01.08.04

Ein Zauberstab erobert die Welt

Vor 50 Jahren begann in Deutschland der Siegeszug der Fernbedienung. Die ersten Exemplare hingen noch an einer Schnur oder sendeten Lichtstrahlen zum Fernseher. Heute bezeichnen Philosophen die Fernbedienung gar als "Zepter der Neuzeit".

Sie ist der heimliche Herrscher der Wohnzimmer. In vielen Familien hat sie daher den ehrfürchtigen Beinamen "die Macht" bekommen. Die Fernbedienung begann vor 50 Jahren ihren Siegeszug in Deutschland. "Die ersten Geräte waren allerdings noch fürs Radio bestimmt", erklärt der Leiter des Rundfunk-museums Fürth, Gerd Walther. 1954 gab es nur die ARD, das ZDF ging erst im April 1963 auf Sendung. "Die Firma Saba hat damals kabelgesteuerte Fernbedienungen mit Sendersuchlauf, Ein- und Ausschaltfunktion und Tonsteuerung auf den Markt gebracht", sagt Walther im ddp-Gespräch.

Erfunden wurde die TV-Fernbedienung in den USA. 1948 gab es ein erstes kabelgebundenes Gerät, mit dem sich aber nur der Bildausschnitt vergrößern ließ. 1950 präsentierte die Firma Zenith die erste Fernsteuerung mit dem richtungsweisenden Namen "Lazy Bones" (deutsch: Faulpelz). 1955 folgte die erste drahtlose Steuerung per Lichtsignal namens "Flashmatic". Sie war technisch noch nicht ausgereift - zu oft setzte das Tageslicht den Fernseher in Gang - und wurde 1956 durch eine Ultraschall-Fernbedienung ersetzt. Das Modell "Space Command" wurde von dem emigrierten Österreicher Robert Adler konzipiert.

In Deutschland setzte sich die Fernbedienung etwas langsamer durch. "1956 bot die Firma Tonfunk die Kabelsteuerung 'Zauberschalter' an", erinnert sich Museumsleiter Walther. 1959 gab es die ersten Ultraschall-Fernbedienungen - noch recht klobige Kästen, mit zwei Metallstangen, die in Schwingung versetzt wurden. Diese Geräte spielten nach Ansicht von Walther aber "noch keine große Rolle".

"Die Fernbedienung war in der Mitte der 70er Jahre technischer Standard.
Aber erst mit der größeren Programmvielfalt seit Einführung der Privatsender Mitte der 80er Jahre und später durch das Kabelfernsehen entwickelte sich
die Zapper-Mentalität", sagt Roland Stehle, Sprecher der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu). Nach gfu-Schätzungen vagabundieren in deutschen Haushalten gegenwärtig 120 Millionen Steuerungen - die für Videorekorder, HiFi-Anlagen und DVD-Geräte eingerechnet.

Nach Angaben des Hamburger B.A.T Freizeit-Forschungsinstituts nutzen über drei Viertel der TV-Zuschauer allabendlich die Fernbedienung, fast jeder Dritte zappt durchschnittlich fünfmal am Abend zwischen den Programmen hin und her, jeder Zehnte zappt sich pro Abend mindestens neun Mal durch die Kanäle. Die B.A.T-Forscher gehen davon aus, dass die Sender auf die gewandelten Freizeit- und Fernseh-Gewohnheiten der Zuschauer mit "Fast-Food-TV", also immer kürzeren Sendeformaten, reagieren werden.

In Zukunft wird die Fernbedienung nach Ansicht von gfu-Sprecher Stehle "noch an Bedeutung gewinnen. Wir stehen erst am Beginn des MHP-Zeitalters (Multimedia-Home-Platform), in dem der Computer mit der klassischen Heimelektronik vernetzt wird." Entsprechend modern seien künftig Fernbedienungen konzipiert. "Junge Leute können mit Softkeys umgehen, also Tasten mit mehrfacher Funktion, während ältere Semester eher ein schlichtes Modell mit vier Knöpfen bevorzugen."

Als Kulturtechnik ist die Fernbedienung sogar Gegenstand philosophischer Betrachtungen geworden. Für den ungarischen Kulturwissenschaftler József Tillmann ist sie, "insbesondere in ihren schlankeren Varianten, direkt mit dem Faustkeil und dem Zauberstab verwandt". Tillmann spricht vom "Zepter der Neuzeit", denn: "Mit einer Fernbedienung in der Hand kann sich jeder Mensch auf dem Gipfel seiner Macht fühlen. Auf ein Winken seines elektronischen Zepters können Welten vergehen und wieder auferstehen."

Der Medienwissenschaftler Klaus Kreimeier kommt zu dem Schluss: "Mit dem 'Zapper' sitzt ein neuer Rezipiententypus auf der Couch: Ein Flaneur des Bilder-Universums und Medien-Vagabund, der sich in Deutschland seit Beginn der 90er Jahre durch etwa 30 Programme frei bewegen kann."
 

 
  02.08.04
20 Jahre E-Mail in Deutschland

"Ein Pferd frisst keinen Gurkensalat" soll Philipp Reis 1861 als ersten Testsatz über das von ihm erfundene Telefon geschickt haben. Als am 2. August 1984 nach zweijähriger Vorarbeit die erste "deutsche" E-Mail in Karlsruhe einlief, klang das schon sachlicher - und Deutschland hing als vierte Nation der Welt am Netz der Netze.

Privat wie beruflich - E-Mails haben längst unseren Alltag erobert. Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, das setzte Informatiker an der Karlsruher Universität vor 20 Jahren immerhin in einen "Zustand freudiger Erregung", erinnert sich Internetpionier Werner Zorn. Am 2. August 1984 versendeten er und seine damaligen Mitstreiter die erste deutsche E-Mail. Es war die Antwort auf den offiziellen Willkommensgruß des US-amerikanischen "Csnet", einer herstellerübergreifenden Plattform zur elektronischen Kommunikation von Wissenschaftlern.

Es war ein Mausklick von historischer Tragweite. "Die Bedeutung des 2. August liegt in der späteren Entwicklung", sagt Zorn, der zu jener Zeit die schöne Adresse zorn@germany hatte. "Das technologische Neue war, das es sich um ein offenes Rechnernetz handelte", erläutert der Informatik-Professor. Offen heißt in dem Fall, dass sich über standardisierte Schnittstellen immer weitere Teilnehmer anschließen können. Es ist die Technologie, die sich gegenüber zentral administrierten Netzen durchsetzte.

Auf Grund eines Vertrages mit "Csnet" wurde Karlsruhe zum deutschen Knotenpunkt. Von dort aus wurde der Dienst bundesweit zur Verfügung gestellt. Er war nach Kanada, Schweden und Israel weltweit erst der vierte. Auch in der Bundesrepublik diente das Netz zunächst zur schnelleren und einfacheren Verständigung unter Wissenschaftlern. So gehörten Einrichtungen wie Fraunhofer- oder Max-Planck-Institute zu den ersten Kunden, schnell folgten dann Unternehmen wie Siemens oder BASF.

Zwei Jahre Vorbereitung für die E-Mail-Anbindung

Unter dem Titel "Interkonnektion von Netzen" starteten die Informatiker in Karlsruhe 1982 ihre Arbeit, eingebunden in das Verbundprojekt deutsches Forschungsnetz. Zu den Aufgaben der Informatikprofessoren und -studenten um Zorn gehörte neben der Herstellung einer internationalen Verbindung auch, den Dienst lokal zu verteilen, um ihn am einzelnen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Nach zweijähriger Vorarbeit und vielen Tests konnte schließlich die Erfolgsmeldung verbreitet werden.

Die stieß nicht auf ungeteilte Freude. Mancherorts sah man die Karlsruher als "unliebsame Konkurrenz", berichtet Zorn. Eine Folge war, dass Fördergelder fortan ausblieben. Auf der anderen Seite stieß die Entwicklung aber auf große Akzeptanz, und so sicherten Einnahmen aus der Bereitstellung des Mail-Dienstes die weitere Arbeit. Von Karlsruhe aus wurde die E-Mail-Verbindung nach China aufgebaut, und 1989 schließlich folgte der Wechsel zu vollen Internetdiensten mit der ersten deutschen Internet-Direktleitung in die Vereinigten Staaten.

Heute liegen in der badischen Stadt auf Servern des Unternehmens Schlund&Partner über drei Millionen Internetdomains, mehr als in jedem anderen Rechenzentrum Europas. Über viele Jahre wurden deutsche Internetadressen ausschließlich von Karlsruhe aus vergeben, 2003 schließlich kürte man die so genannte Residenz des Rechts zur Internet-Hauptstadt Deutschlands. Der Anfang aber liegt 20 Jahre zurück und begann mit den Zeilen: "This is your official welcome to Csnet! We are glad to have you aboard."
 

 
  03.08.04
"Fröhlichkeit und Traurigkeit"

Die Petruspfarrei in der Wiehre, Lorettostraße 59, lädt heute die "ältere Generation" um 15 Uhr, zu einer Lesung mit Leonore Gauland zum Thema "Fröhlichkeit und Traurigkeit" ein.

 
 
  04.08.04
Und schon ist es wieder August

Wir starten in den 8. Monat des Jahres und des julianischen Kalenders; benannt nach Kaiser Augustus. ( * 23.9.63 v. Chr. - † 19.8.14 n. Chr. ).

Und hier gleich noch die für den August passenden Bauernregeln:

„Macht der August uns heiß, bringt der Winter viel Eis." -
„Ist’s in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß." - „Hundstage heiß – Winter lange weiß."

Besonders viele Bauernregeln versuchen einen Zusammenhang zwischen einem warmen August und einem eisigen Winter herzustellen. Doch diese Regeln lassen sich nicht bestätigen, da nach einem überdurchschnittlich warmen August mit einer Wahrscheinlichkeit von immerhin 75 Prozent meist ein zu milder Februar folgt. Zu dieser Erkenntnis kommt aber auch eine andere Wetter-Weisheit: „Wie der August war, wird der künftige Februar."
 

 
  05.08.04
Sternwaldrede über Martin Buber

Im Rahmen der 2. Sternwald-Reden hält Eugen Schmid M.A. heute um 19.00 Uhr am Sternwaldeck einen Vortrag über "Martin Buber. Zionismus, Mystik, Chassidismus." Dort bieten treppenartige Abstufungen eine Sitzgelegenheit. Eine Sitzunterlage kann mitgebracht werden. Das Sternwaldeck befindet sich in der Wiehre, Ecke Günterstalstraße /Türken-Louis-Straße (oberhalb vom Max-Planck-Institut). Alle Interessierten sind zu dem Vortrag am Sternwaldeck willkommen.
 
 
  06.08.04
Poetische Verkehrssünder

Unfallverursacher im Erklärungszwang greifen mitunter zu wundersamen Formulierungen, um das Geschehen zu schildern. Sachbearbeiter der Bußgeldstellen im Regierungsbezirk Kassel haben die schönsten Stilblüten veröffentlicht.
In Kassel sammeln die Mitarbeiter der Zentralen Verwarnungs- und Bußgeldstelle die phantasievollen Entschuldigungen der Verkehrssünder. Hier eine Auswahl:

Die Ahnungslosen

Wundersame Dinge tragen sich auf deutschen Straßen zu: Zielbewusste Telegrafenstangen ("Im hohen Tempo näherte sich mir die Telegrafenstange") outen sich als böswillige Randalierer ("Ich schlug einen Zick-Zack-Kurs ein, aber dennoch traf mich die Telegrafenstange am Kühler"). Fußgänger machen sich ganz klein und unauffällig ("Ein Fußgänger verschwand wortlos unter meinem Auto...") und müssen sich über die gerechte Strafe nicht wundern, wenn sie ahnungs- beziehungsweise orientierungslos sind ("Ein Fußgänger hatte keine Ahnung, in welche Richtung er gehen sollte, also überfuhr ich ihn").

Die Präzisen

Ganz und gar nicht ahnungslos, sondern sehr kooperativ zeigte sich ein Fahrer, dessen Fahrt im Straßengraben endete - sogar bei der Ermittlung der bedauerlichen Unfallursache ist er den Beamten noch behilflich. "In einer Linkskurve geriet ich ins Schleudern, wobei mein Wagen einen Obststand streifte und ich - behindert durch die wild durcheinander purzelnden Bananen, Orangen und Kürbisse - nach dem Umfahren eines Briefkasten auf die andere Straßenseite geriet, dort gegen einen Baum prallte und schließlich - zusammen mit zwei parkenden Pkw - den Hang hinunter rutschte. Danach verlor ich bedauerlicherweise die Herrschaft über mein Auto." Seine Hilfsbereitschaft bei der Ermittlung des Tathergangs signalisierte auch dieser Beifahrer: "Auf Vorladung erscheint der Schäferhund Bello Spitzohr. Geboren am 1.4.84 in Frankfurt am Main., Beruf: Beifahrer und macht nach Belehrung folgende Aussage: Wau Wau, Wu Wu, Wau Wau Wau, Grrr-Grrr." Weitere Angaben wollte Bello allerdings nicht machen.

Die Unschuldigen

Manche können kein Fehlverhalten erkennen: "Das ist mir unbewusst, so wie ich mir erinnern kann, habe ich mir den Verkehr angepasst." Auch ein anderer Fahrer war unbewusst, allerdings mit schwerwiegenden Konsequenzen: "Ich prallte gegen die Zaunmauer und wurde unbewusst. Aus war es mit meiner Gesinnung." Weder unbewusst noch gesinnungslos, dafür aber ganz sicher unschuldig ist dieser Crash-Fahrer: "Der Unfall wurde polizeilich aufgenommen, wobei an Ort und Stelle meine Unschuld einwandfrei erwiesen wurde." Vielleicht ein klein bisschen schuldig hingegen ist die Braut, die den Ordnungshütern alles offenbart: "Die Polizisten, die den Unfall aufnahmen, bekamen von der Braut alles gezeigt, was sie sehen wollten."

Die Kranken

Allerlei kleinere und größere Wehwehchen plagen die deutschen Verkehrsteilnehmer: "Ich bin ferner mit meinen Nerven am Ende und habe mit einer schweren Kastritis zu kämpfen." Auch Unzulänglichkeiten können schmerzhaft sein: "Ich habe Schmerzen bei jedem Fehltritt." Oder aber - wer hätte es anders gedacht - die Götter in Weiß sind die Schuldigen ("Mein verletzter Mann befindet sich in größter Lebensgefahr, denn er steht bei Dr. med S. in ärztlicher Behandlung").

Die Künstler

Ein reuiger Raser bekennt sich künstlerisch - in Form einer Zeichnung, ein schwarzes Schaf zu sein. Ein weiterer empfiehlt eine angemessene Bestrafung für sein schnelles Überholmanöver: Er sieht sich am Pranger und liefert das entsprechende Bild der Büßerapparatur gleich mit.

Die Poeten

Auch in Versform wurde um das Verständnis der Sachbearbeiter geworben:

"Vor mir war alles frei
weit hinner mir nur en Laster
Machts gnädig ihr Leut
ich hab net viel Zaster."
Übrigens: "Freidach de dreizehnte" war Schuld daran, dass der "alte Simbel" in die "Radarfall enoi" gefahren ist.

Ein anderer bekennender Gedichteschreiber macht das weibliche Geschlecht verantwortlich für seine Tat:

"Mit Interesse habe ich Ihr Schreiben gelesen
und streit nicht ab ich bin's gewesen.
Wie's kam liebe Leute, ich sag's Euch genau,
in Köln war ich ein paar Tage, bei einer reizenden Frau.
Und hab' dann, sonst hätt' ich etwas versäumt,
von den schönen Tagen geträumt."

Bei solchen Bitten antworten die Knöllchenschreiber auch mal ganz unbürokratisch poetisch:

"Ist der Reim auch noch so gelungen,
zum Bußgeld seh' ich mich gezwungen.
Kommen sie wieder 'mal von dieser Frau,
nehmen sie den Zug, sein Sie schlau."
 

 
  07.08.04
Schüler der Lessing-Realschule laufen für Projekt in Afghanistan

Kurz vor den Sommerferien bewiesen mehr als 250 Schüler und die Lehrer der Lessing-Realschule, wie wichtig ihnen das Projekt zum Neubau der Balaghil-Mädchenschule in Afghanistan ist. Im Post-Jahn-Stadion starteten sie einen Sponsorenlauf, bei dem Läuferinnen und Läufer bei strahlendem Sonnenschein mehr als 60 Runden absolvierten. Eltern, Verwandte, Freunde und auch Geschäftsleiter in der Umgebung der Schule finanzierten jede gelaufene Runde mit einem von ihnen selbst festgelegten Betrag.

Schülersprecherin Irina Jug und Schulleiter Hansjörg Kaiser dankten allen Teilnehmern für ihren insgesamt überragenden Einsatz. "Der Sponsorenlauf hat gezeigt, wie sehr sich Schüler, Lehrer und Eltern heutzutage für ein soziales Projekt engagieren", meinte Jürgen Grässlin, Lehrer der Freiburger Lessing-Realschule, der das Projekt zusammen mit der Schülermitverantwortung (SMV) initiiert hatte.

Dank des überaus großen Einsatzes aller Beteiligten kamen mehr als 3000 Euro zusammen. Als SMV-Beauftragter des Oberschulamts Freiburg hofft Grässlin, dass sich im neuen Schuljahr weitere Schulen in Freiburg aktiv am Balaghil-Projekt beteiligen und "wir später auch eine Jungenschule mitfinanzieren können". Bisher haben mehr als zehn Schulen im Raum Freiburg und Ettenheim gut 40 000 Euro gesammelt, weitere 20 000 Euro fehlen noch zum Bau der Mädchenschule
.
 

 
  08.08.04

Die Trinkwasserqualität ...

... in Freiburg und besonders in der Wiehre bzw. allen Bereiche östlich der Güterbahn ist hervoragend gut. Anlässlich des kürzlich stattgefundenen Waserschlösslefestes wollen wir Ihnen die "Analyse des Trinkwassers" mit freundlicher Unterstützung der badenova zur Verfügung stellen.

Hier können Sie das PDF ( 203 KB ) herunterladen ( Stand 05/2004) Hier können Sie das PDF (203 KB) herunterladen (Stand 2004)
 

 
  09.08.04
9. August 1943 - Nagasaki

Die US-amerikanische Luftwaffe wirft eine zweite Atombombe über Japan ab:
In Nagasaki sterben 36 000 Menschen, 40 000 werden verletzt.
 
 
  10.08.04
Ein schönes Plätzchen zum verweilen ...

ist sicherlich auch der Wilhelm-Eschle-Platz direkt unterhalb der Emil Thoma - Realschule in der Schützenallee / Ecke Seminarstraße.





Benannt wurde er nach Wilhelm Eschle (1905 - 1984), ehemaliger Stadtrat in Freiburg und ehemaliger Bürgervereinsvorsitzender Oberwiehre-Waldsee.

Den Namensgeber des Platzes hätte die Entscheidung gefreut. Der 1984 verstorbene Wilhelm Eschle vertrat fast 20 Jahre als Freiburger Stadtrat die Freie Wählervereinigung. "Schon damals hat er sich darum bemüht, dass hier ein Springbrunnen und Planschbecken für Kinder entsteht", erzählt seine Tochter Margarete Eschle-Olbert, die die Gestaltung des Platzes für überaus gelungen hält.
 
 
  11.08.04
Stammtisch des Bürgervereins erst wieder im September

Der Stammtisch des Bürgervereins Mittel- und Unterwiehre muss im August leider ausfallen.
Der nächste Stammtisch wird dann wieder am Mittwoch, den 8. September,
im Gasthaus Goldener Anker, Uhlandstraße / Ecke Talstraße, stattfinden.
Beginn ist wie immer um 20.30 Uhr.
 
 
  12.08.04
Sternwald-Rede über Martin Buber

Bei der 2. Sternwald-Reden hält Eugen Schmid heute einen Vortrag über "Martin Buber. Ich-und-Du-Philosophie und Bibelübersetzung" heute am Donnerstag, den 12. August, um 19 Uhr, am Sternwaldeck.
Die Veranstaltung findet open air am Pavillion des Sternwaldecks statt.
 
 
  13.08.04
Abkühlung bei Wiehre Online
  Abkühlung gefällig ?

Heute haben wir eine kleine Abkühlung für Sie vorbereitet, obwohl mittlwerweile auch das Wetter eine gewisse Ab-
kühlung mit sich bringt.
Doch gehen sie bitte nicht zu nahe an den Bildschirm.
 
 
  14.08.04
Das Olympische Feuer brennt

Seit gestern Nacht brennt das Olympische Feuer in Athen. Mit einem Spekta-kel wurden die 28. Olympischen Sommerspiele eröffnet. Die Innenfläche des Stadions wurde dabei in einen kleinen See verwandelt, auf dem die Olympischen Ringe in Flammen loderten. Die Choreographie schlug eine Brücke zwischen Antike und Neuzeit.

Nach 108 Jahren sind die Olympischen Spiele der Neuzeit in der Nacht zum Samstag nach Athen zurückgekehrt. "Olympische Spiele, willkommen zu Hause!", mit diesen Worten eröffnete die Präsidentin des rganisationskomitees, Gianna Angelopoulos-Daskalaki, kurz vor Mitternacht die 28. Spiele der Neuzeit. "Euer Wettkampf steht im Zeichen des Friedens" rief sie den Athleten zu. Das Olympische Feuer entzündet der griechische Surfer und Olympiasieger von 1996, Nikolaos Kaklamanakis. Die spektakuläre Eröffnungsfeier im Olympia-Stadion begann mit der Flutung der Arena und einer gigantischen Lichtshow.

74.000 Zuschauer bekamen vor dem Einmarsch der Sportler aus 202 Nationen und der Eröffnung der Spiele durch Griechenlands Staatschef Konstantinos Stefanopoulos eine Atem beraubende Show der Überraschungen zu sehen. Über 4000 Künstler erfüllten das unter den Leitmotiven "Human Heartbeat" ("menschlicher Herzschlag") und "Running" ("Laufen") stehende Programm mit Leben, das von dem Engländer Jack Morton mit größtem Aufwand produziert wurde. Von der griechischen Geschichte inspiriert und mit modernster Technologie umgesetzt erlebte das Publikum eine faszinierende Show, bei der unter anderem 2500 Kostüme präsentiert wurden. 1838 Lichtquellen hüllten die Arena in einen gleißend hellen Schein.

Anschließend zog ein Großteil der 10.500 teilnehmenden Sportler ins Stadion ein - in der Reihenfolge ihrer Länder nach dem griechischen Namen und Alphabet. Voran schritt nach alter Tradition allerdings der griechische Fahnenträger. Das griechische Team selbst bildete dann, wie für den Gastgeber üblich, den Abschluss der Parade. Die deutsche Fahne wurde vom Springreiter und vierfachen Olympiasieger Ludger Beerbaum ins Stadion getragen. Viele Sportler aus der Dritten Welt trugen farbenfrohe traditionelle Trachten ihrer Länder.

Um 23:46 Ortszeit nach Ansprachen von Angelopoulos-Daskalaki und IOC-Päsident Jacqes Rogge erklärte Griechenlands Staatschef Stefanopoulos die Spiele für eröffnet. Anschließend wurde die weiße Fahne mit den Olympischen Ringen gehisst und das Olympische Feuer durch Surf-Olympiasieger Nikos Kaklamanakis entfacht. Damit endete der Fackellauf über 78.000 Kilometer durch 26 Länder und alle fünf Kontinente im Athener Olympiastadion.

Dem Startschuss für die 16 Tage dauernde Spiele wohnten zahlreiche Staats- und Regierungschefs aus aller Welt bei, unter ihnen auch Bundespräsident Horst Köhler.
 
Bei den ersten Olympischen Spielen nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 sind die Sicherheitsvorkehrungen so hoch wie nie. Dessen ungeachtet hoffen Veranstalter und Athleten auf faire und fröhliche Spiele. Der griechische Minister für öffentliche Ordnung, Giorgos Voulgarakis, erklärte am Freitag, es gebe keine Hinweise auf eine Bedrohung.

Wenige Stunden vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Athen waren die Straßen im Zentrum der griechischen Hauptstadt wie ausgestorben. Aus Sicherheitsgründen wurden die beiden großen Zufahrtsstraßen für den öffentlichen Verkehr gesperrt, nur Fahrzeuge mit entsprechender Akkreditierung durften die Polizeikontrollen passieren.

Selbst die Anzahl der Zubringerbusse wurde auf ein Fahrzeug pro Stunde reduziert. Nach dem Beginn der Eröffnungszeremonie (21 Uhr Ortszeit) herrscht bis 2 Uhr morgens absolutes Fahrverbot. Bei der Großaktion zum Schutz vor Terroranschlägen waren rund 30.000 Sicherheitskräfte in Athen im Einsatz.
 

 
  15.08.04
Zum Nachdenken

"Ohne Freunde ist unser Leben kein richtiges Leben."           Dante Alighieri

 
 

 
 
   

Wiehre Online Ende Juli 2004

Wiehre Online Ende August 2004
   
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