Aktuelles

Ende Januar 2004
 
 

 


Wiehre Online ( Zeitraum: 16.01.04 - 31.01.04  )
 
 
16.01.04

Bürgeramt zieht ins Erdgeschoss

Noch sind nicht alle Arbeiten abgeschlossen, aber am heutigen Freitag,
den 16. Januar ist es nach sechsmonatiger Umbauzeit endlich soweit:
Das Bürgeramt bezieht seine neuen Räume im Erdgeschoss der Basler
Straße 2.

Aus diesem Grund ist das Amt allerdings am Umzugstag telefonisch nicht zu erreichen. In besonders dringenden Fällen steht aber ein Notdienst zur Verfügung.

Ab Montag, den 19. Januar sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den neuen Räumen dann wieder zu den üblichen Öffnungszeiten ( Montag bis Freitag von 7.30 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag auch nachmittags
von 13 bis 16 Uhr sowie am Mittwoch durchgehend bis 18 Uhr ) zu erreichen.

Außerdem bietet das Bürgeramt seit kurzem einen neuen Service an.
Unter der Hotline 0174 / 8898830 ist jetzt auch an Wochenenden und Feier-tagen jeweils von 9 bis 14 Uhr ein Mitarbeiter zu erreichen. Immer wieder passiert es nämlich, dass Reiselustige erst kurz vor der Abfahrt feststellen, dass ihr Ausweis abgelaufen oder unauffindbar ist. Dank der neuen Rufbereit-schaft gibt es für derartige Probleme jetzt eine bürgerfreundliche Lösung. Da ist es im Zweifelsfalle auch leicht zu verschmerzen, dass für diesen Sonderservice die doppelte Gebühr fällig ist. So kostet ein vorläufiger "Last-Minute"-Reisepass, der ein Jahr gültig ist, 26 Euro. Wem das zu teuer ist, der kann ja vorsichts-halber mal seinen Ausweis suchen und schauen, wie lange der denn noch gilt.
 

 
  17.01.04

Es jährt sich der Geburtstag von Walter Eucken

Er war ein deutscher Nationalökonom, * 17. 1. 1891 Jena, † 20. 3. 1950 London, und Sohn von R. Eucken, Bruder von A. T. Eucken. Er lehrte in Tübingen und Freiburg im Breisgau. Er war ein Vertreter der Freiburger Schule, eine wirtschaftspolitische Richtung, die in den 30er Jahren von W. Eucken und F. Böhm als Ordo-Liberalismus (Neoliberalismus) begründet wurde.

Die Freiburger Schule sieht im Staat den Garanten des Wettbewerbs. Er gab auch dem Neoliberalismus die theoretische Begründung und begründete das Ordo-Jahrbuch. Seine veröffentlichten Hauptwerke sind : "Die Grundlagen der Nationalökonomie" 1940; "Grundsätze der Wirtschaftspolitik" 1952.

Bekanntlich gibt es in der Wiehre eine nach ihm benannte Schule, das
Walter-Eucken-Gymnasium, gleichzeitig das älteste Gymansium Deutschlands.
 

 
  18.01.04
Die Hildastraße ist in Gegenrichtung ab Sommer für Radler offen

Die städtische Bauverwaltung will - in Übereinstimmung mit dem Wunsch vieler Bürger und der Fraktionen und Gruppierungen im Gemeinderat - die Hildastraße für Radler auch entgegen der Einbahnstraßenrichtung öffnen. Damit soll eine direkte Verbindung zur Innenstadt geschaffen werden Ziel ist es, dem Rad-verkehr aus der Wiehre einen reibungslosen und sicheren Weg in die östliche Altstadt und in die Quartiere Neuburg und Herdern zu ermöglichen, so heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Nach Prüfung der in diesem Jahr vorgesehenen Radverkehrsprojekte hat Baubürgermeister Matthias Schmelas entschieden, dass das Vorhaben im Rahmen der Radverkehrspauschale 2004 umgesetzt werden kann.
Zur Querung der Schwarzwaldstraße richtet das Tiefbauamt eine neue Signalanlage für Radler am nördlichen Ende der Hildastraße ein. Die Ampel schaltet nur bei Bedarf, also nach Anforderung, auf Grün Richtung Schwaben-torring. Die Grünzeit der Autofahrer auf der Schwarzwaldstraße bleibt wie bisher. Die Autofahrer auf dem Greiffeneggring haben etwa vier bis sechs Sekunden kürzer grünes Licht.

Ein Gutachten aus dem Jahr 2003 belegt, dass diese Zeitumverteilung so gestaltet werden kann, dass der Verkehrsablauf und die Leistungsfähigkeit des Greiffeneggrings nicht gestört wird, da die heutige Grünzeit etwas Spielraum lässt. Die Verbesserung der Radwegeverbindung, das Aufstellen und Pro-grammieren der Signalanlagen kosten insgesamt 25 000 €, die über die Radverkehrspauschale bestritten werden. Die Umsetzung erfolgt im Sommer. Die Gemeinderäte haben im Verkehrsausschuss haben diesem Vorschlag fraktionsübergreifend zugestimmt.
 

 
  19.01.04
Lifting in Oma's Küche

Eine Institution in der Wiehre wird einem Facelifting unterzogen. Deshalb bleibt
Oma's Küche ab heute geschlossen. Wir sind natürlich auf das Ergebnis ge-spannt und schauen deshalb ab dem 20. Februar 2004 wieder vorbei, dann sollten die Instandsetzungs- und Renovierungsarbeiten planmäßig beendet sein.
 
 
  20.01.04
Wenig fernsehen, viele Freunde

Der typische Netz-Nutzer ist kein Stubenhocker, er verbringt wenig Zeit vor dem Fernseher, liest viel und trifft gern Freunde. Dies sind die Ergebnisse
der ersten weltumspannenden Studie zum Gebrauch des Internet.

Erstellt an der Universität von Los Angeles, verglichen Wissenschaftler die Daten aus 14 Ländern. Neben Studien aus den USA und Staaten Europas wurden Untersuchungen aus Japan, Chile, Südkorea, Singapur, Taiwan, China und Macau analysiert.

Die Studie bestätigt die Annahme, dass die Wohlhabenden die intensivsten Nutzer des Netzes sind und dass mehr Männer als Frauen es nutzen.
In Italien surfen rund 42 % der Männer im Netz, bei den Frauen sind es nur
22 %. In Taiwan surfen dagegen etwa genauso viele Männer und Frauen.
25 % der Männer, 24 % der Frauen loggen sich ein.

Die Kluft zwischen den Armen und den Reichen, die Zugang zum Internet haben, scheint größer zu werden. In der Hälfte der untersuchten Länder hatten nur etwa 20 % der Ärmsten die Möglichkeit, einen Computer zu nutzen, der ans Internet angeschlossen ist.
 

 
  21.01.04

Stadtverwaltung stellt Entwurf für neues Wohngebiet vor

Erst gab's viel Tadel, dann aber auch noch Lob für die Stadtplaner. Das neue Wohngebiet östlich des Wiehrebahnhofs sorgte bei der Bürgeranhörung für Diskussionen. Einer der Knackpunkte: Viele Wiehremer fürchten, die neuen Häuser könnten dem "Höllentäler" den Weg gen Westen verstellen. Auf dem vier Hektar großen Brachgelände sollen 150 neue Wohnungen mit rund 17 000 Quadratmetern Wohnfläche 150 entstehen. Mindestens 50 Prozent davon sind für Baugruppen reserviert. Interessenten gibt es offenbar genug.

Nur ein Drittel der Fläche auf dem Areal gehört der Stadt Freiburg, der größere Teil steht im Eigentum der Aurelis, der Immobilien-Tochter der Deutschen Bahn AG. Seit fünf Jahren wird geplant - auch der Gemeinderat nahm sich des Themas mehrfach an. Die beiden Bürgervereine in der Wiehre hatten von Anfang einen Architektenwettbewerb gefordert, erinnerte Thomas Oertel vom Bürger-verein Oberwiehre. Auch im Gemeinderat gab es viele Wettbewerbs-Befürworter, aber zu einem Beschluss ist es nie gekommen. "Wir hätten uns dagegen nicht gewehrt", sagte der zuständige städtische Projektleiter Rolf Wiehle bei der gut besuchten Bürgeranhörung. "Aber jetzt nach drei Jahren und dem ganzen Vorlauf ist es einfach zu spät". Das Projekt müsse vorankommen. Schließlich würden viele Bauherren in den Startlöchern stehen. Im Sommer nach den Bauferien soll es mit dem Bauen losgehen. Wiehle und Stadtplaner Thomas Fabian zeigten sich überzeugt, dass ein gutes Konzept auf dem Tisch liegt - auch ohne Wettbewerb.

Aus den Reihen der Zuhörer gab es zunächst jedoch Kritik an der Planvariante, die im Dezember mit großer Mehrheit den Gemeinderat passiert hatte. Von "Kasernen" und gar von "Plattenbauten" war zwischendurch die Rede: Phantasielos sei das alles. Hermann Hein von der Arbeitsgemeinschaft Freiburger Stadtbild wandte sich gegen die in dieser Ecke Freiburgs untypischen Flachdächer auf den "Kartons". Bernd Schauenburg, Architekt
und Vorstandsmitglied im Bürgerverein.

Ein Streitpunkt ist die Ausrichtung der Häuser: Was ist besser? Nord-Süd, quer zur Bahn, wie von den Planern vorgesehen, oder eben in Ost-West-Ausrichtung, längs zu den Schienen? Bürgervereins-Vorsitzender Klaus Winkler (Mittel- und Unterwiehre) zitierte aus dem Klimagutachten, wonach der Höllentäler der Hauptwindstrom sei - und der fließe eben von Ost nach West. Die Bergfallwinde vom Sternwald herunter hätten eine geringere Bedeutung. Stünden die neuen Häuser gen Ost-West könnten sie nicht nur den Höllentäler besser durchleiten, sondern auch mit ihren Dächern besser die Sonne einfangen.

"Gibt es denn überhaupt keine positive Stimmen?" fragte fast schon flehentlich der Projektleiter Wiehle in den Saal. Den Stadtplanern zu Hilfe eilte zunächst Vorstand André Heuss von der Bürgerbau AG. Die Baugruppen-Spezialisten erschließen und vermarkten gemeinsam mit der klassischen Baufirma Hochtief das Areal. Heuss wehrte sich gegen die "massive Stimmungsmache" und beruhigte die Anwesenden: Von den Kunden werde eine hohe Qualität gewünscht. "Das Wohngebiet wird eine richtig gute Adresse in Freiburg werden", verspricht er. Die Variante mit Ost-West-Ausrichtung sei deutlich schlechter. Dann würde nämlich die meisten Wohnungen direkt an der Bahnlinie liegen. Zudem: Stünden die neuen Neubauten Richtung Ost-West, würden sie mit ihren drei Geschossen plus Attika den Bewohnern der Peter-Sprung-Straße die Sicht auf den Sternwald nehmen.

Stadtplaner Fabian stellte noch einmal heraus, dass trotz des Höllentäler-Problems die klimatischen Auswirkungen beider Varianten nahezu identisch seien. Nehme man aber alle Faktoren zusammen, habe eben die von der Verwaltung favorisierte die Nase vorn. So sehen es auch die Bauinteressenten. 21 Verträge sind bei der Bürgerbau bereits unterzeichnet worden, Weitere 120 Interessenten haben Fragebögen ausgefüllt. Die Bürgerbau peilt einen Verkaufspreis von 2500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche an. "Wir sind der Stadt dankbar, dass so etwas in der Wiehre zu vernünftigen Preisen realisiert wird", sagte ein Bauherr in spe und verhalf den Stadtplanern doch noch zum Lob.
 

 
  22.01.04
Hildastraße ist in Geggenrichtung ab Sommer für Radler offen

Die städtische Bauverwaltung will in Übereinstimmung mit dem Wunsch vieler Bürger und der Fraktionen und Gruppierungen im Gemeinderat die Hildastraße für Radler auch entgegen der Einbahnstraßenrichtung öffnen. Damit soll eine direkte Verbindung zur Innenstadt geschaffen werden Ziel ist es, dem Radverkehr aus der Wiehre einen reibungslosen und sicheren Weg in die östliche Altstadt und in die Quartiere Neuburg und Herdern zu ermöglichen, so heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Nach Prüfung der in diesem Jahr vorgesehenen Radverkehrsprojekte hat Baubürgermeister Matthias Schmelas entschieden, dass das Vorhaben im Rahmen der Radverkehrspauschale 2004 umgesetzt werden kann.
Zur Querung der Schwarzwaldstraße richtet das Tiefbauamt eine neue Signalanlage für Radler am nördlichen Ende der Hildastraße ein.

Die Ampel schaltet nur bei Bedarf, also nach Anforderung, auf Grün in
Richtung Schwabentorring. Die Grünzeit der Autofahrer auf der Schwarzwald-straße bleibt wie bisher. Die Autofahrer auf dem Greiffeneggring haben etwa
vier bis sechs Sekunden kürzer grünes Licht.

Ein Gutachten aus dem Jahr 2003 belegt, dass diese Zeitumverteilung so gestaltet werden kann, dass der Verkehrsablauf und die Leistungsfähigkeit des Greiffeneggrings nicht gestört wird, da die heutige Grünzeit etwas Spielraum lässt. Die Verbesserung der Radwegeverbindung, das Aufstellen und Programmieren der Signalanlagen kosten insgesamt 25 000 Euro, die über die Radverkehrspauschale bestritten werden. Die Umsetzung erfolgt im Sommer. Die Gemeinderäte haben im Verkehrsaus-schuss haben diesem Vorschlag fraktionsübergreifend zugestimmt.
 

 
  23.01.04
Etwas zum Lachen Stichwort billiges Hörgerät

Nach einem Besuch beim Hals-, Nasen-, Ohrenarzt sollte der Patient sich ein Hörgerät zulegen. Er wollte aber nur wenig Geld dafür ausgeben. "Wie viel kostet denn so ein Hörgerät?", fragte er den Verkäufer.

"Das kommt drauf an", kam die Antwort, "das geht von zwei Euro bis zu zweitausend!"

"Zeigen Sie mir doch bitte mal das für zwei Euro!", meinte der etwas knauserige Kunde.

Der Verkäufer legte das Gerät um den Hals des Schwerhörigen: "Bitte stecken Sie diesen Knopf in Ihr Ohr, nehmen Sie das angeschlossene Kabel und stecken sein Ende in Ihre Hosentasche", instruierte er den Kunden.

"Ja, aber wie funktioniert das denn?"

"Also für zwei Euro können Sie natürlich nicht viel verlangen - aber wenn die Leute den Knopf in Ihrm Ohr sehen, dann werden sie lauter sprechen!"
  

 
  24.01.04
Schlafen fördert Kreativität

Wissenschaftler der Universitäten Lübeck und Köln haben erstmals experimentelle Belege dafür gefunden, dass Schlaf die Kreativität fördert.
Ullrich Wagner von der Universität Lübeck und seine Kollegen berichten in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature (Band 427, 22. Januar 2004, S. 352) über die entsprechenden Experimente.

66 Testpersonen mussten sich in drei Gruppen einer Variation der von Louis und Thelma Thurstone entwickelten Number Reduction Task stellen. Sie bekamen die Aufgabe, Zahlenreihen aus jeweils acht Ziffern nach zwei vorgegebenen Regeln zu bearbeiten, um die letzte Zahl als Lösung angeben
zu können. Die dafür benötigte Zeit wurde gemessen. Den Teilnehmern war allerdings nicht bekannt, dass die Zahlenreihen so aufgebaut waren, dass es auch einen schnelleren Weg zur Lösung gab.

Die Probanden sollten nun nach einer ersten Übungsrunde entweder acht Stunden schlafen, oder sie mussten den Tag oder die Nacht über wach bleiben. Dann wurden sie erneut vor dieselben Aufgaben gestellt. Rund 60 % der Schläfer-Gruppe erkannte während des Tests nun die Abkürzungs-Lösung, während es in den anderen Gruppen nur rund 22 % waren - dieser Effekt trat aber nur dann auf, wenn sich die Probanden vor dem Schlaf mit der Aufgabe beschäftigt hatten. Einflüsse wie Übermüdung, Konzentration etc. schließen
die Autoren aufgrund ihrer Versuchanordnung für die Erklärung der Ergebnisse aus. Über die Mechanismen, die diesen Effekt bewirken, können die Wissenschaftler vorerst allerdings nur Vermutungen anstellen.
 

 
  25.01.04
Der Internet Explorer dominiert im Web

94,8 % Anteil unter den Webnutzern hat Microsofts Internet Explorer in seinen diversen Versionen, ermittelten die Webstatistiker von Onestat im Januar 2004. Mozilla/Netscape folgen jeweils mit einem Anteil von 1,8 %, Opera mit der Browser-version 7 kommt auf 0,8 %. Apples Safari erreicht mittlerweile 0,48 %.
Onestat bezeichnet sich selbst als weltweiten Marktführer bei der statis-tischen Auswertung von Website-Traffic; Kunden von Onestat können sich detaillierte Profile über die Nutzung ihrer Sites erstellen lassen. Für ihre Erhebung ermittelt Onstat die Browserversionen der Nutzer, die Webserver von Onstat-Kunden besuchen. Die ermittelten Zahlen stellen den Durchschnitt während einer Woche im Erhebungszeitraum dar; die Statistik basiert auf einer Stichprobe von 2 Millionen Nutzern (jeweils 20.000 Surfern in 100 verschie-denen Ländern) täglich.

Für den Internet Explorer schlüsselt Onestat die Nutzungszahlen genauer auf: Danach führt mittlerweile Version 6 mit 68,1 %; noch 13,8 % beziehungsweise 11,8 % der Surfer setzen den Internet Explorer 5,5 oder 5,0 ein. Immerhin noch 0,7 % sind mit dem Internet Explorer 4 unterwegs. Gegenüber Ende 2002 hat sich übrigens der Gesamtanteil der Internet-Explorer-Anwender nicht verändert. Mozilla konnte leicht zulegen; Safari legte in den letzten Monaten kontinuierlich zu, nachdem Apple den Webbrowser in einer ersten Version Anfang 2003 zum Download bereitstellte.

Solche Zahlen über Webbrowser-Nutzung sind allerdings immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen angesichts der Tatsache, dass sich Browser wie beispielsweise Opera im Web als Internet Explorer ausgeben können, um überhaupt Zugang zu diversen Seiten zu haben. Dies kann Statistiken verfälschen, auch wenn es trotz dieser Konfigurationsmöglichkeiten eindeutige Kennungen gibt. Die Marktforscher von Onestat erklärten zudem schon früher, dass sie mit den Browser-Entwicklern zusammenarbeiten und solche Effekte in ihrer Statistik berücksichtigen. Trotzdem aber können Browser-Statistiken keine hundert%ig sichere Auskunft über die reale Nutzung der unterschied-lichen Versionen geben -- schließlich spielen neben technischen Unwägbar-keiten auch die Vorlieben von Zielgruppen eine Rolle.
 

 
  26.01.04
Neues im Verkehrsrecht

Einige Verkehrsverstöße werden ab Frühjahr 2004 strenger bestraft:

  • Während der Fahrt am Steuer eines Autos mit Handy telefonieren kostet 40 € und einen Punkt
  • Radfahrer, die beim Fahren mit dem Handy in der Hand telefonieren, müssen 25 € berappen.
  • Beachten Fahrgäste in Reisebussen, die entsprechend ausgestattet sind, die Gurtanlegepflicht nicht, drohen 30 € Bußgeld.
  • Falschparker, die ihr Fahrzeug an Engstellen abstellen und dadurch Rettungsfahrzeuge behindern, sind mit 40 € und einem Punkt dabei
  • Künftig kann in bestimmten Fällen statt Entzug der Fahrerlaubnis ein Fahrverbot bis maximal sechs Monate verhängt werden. Nach der Frist erhält der Verkehrssünder den Führerschein automatisch wieder zurück
  • Neues auch für Fahranfänger: In einigen Bundesländern können Jugendliche im Rahmen eines Modellprojekts den Führerschein mit 17 Jahren machen, müssen dann allerdings vor dem 18. Geburtstag immer mit speziell geschulten Begleitern fahren. Andere Bundesländer setzen auf die zweistufige Fahrausbildung. Bei freiwilliger Teilnahme an aktiven Fahrtrainings wird die Probezeit halbiert.
  • Bei Parkautomaten wird die so genannte Brötchentaste eingeführt. Damit dürfen Kurzparker das Auto in der ersten halben Stunde gratis abstellen
  • Neue Tilgungsfristen können u. U. dazu führen, dass Punkte später gelöscht werden. (Quelle: ADAC)
 
  27.01.04 Probleme in der Basler Straße

Nicht alle, die dort fahren, sind Anlieger. Die östliche Basler Straße ist nach dem Verlegen der Schienen für die Stadtbahn Haslach seit dem 20. Oktober wieder freigegeben. Anlieger können das Quartier also wieder mit dem Auto erreichen. Als Anlieger gelten Anwohner, Besucher, Kunden, Lieferanten, Eigentümer, Pächter sowie Mieter. Zur reinen Durchfahrt ist die Straße jedoch gesperrt.

Die Anliegerregelung gilt von der Kirchstraße bis zur Kronenstraße. Gleichzeitig gilt der Anliegerabschnitt als Fahrradstraße, so dass sich der Autoverkehr zwischen Kirch- und Kronenstraße an die mäßige Geschwindigkeit (25 bis 30 Stundenkilometer) entsprechend anpassen muss. Auch ist das Parken auf den Schienen nicht gestattet. Die Freiburger Verkehrs AG macht bis zur Eröffnung im März auf der neuen Strecke Schulungs- und Testfahrten. Auf den Schienen abgestellte Fahrzeuge müssen abgeschleppt werden. Die Stadt appelliert im Sinne der Bewohner der Basler Straße an alle Autofahrer, die Anliegerregelung, die Tempobeschränkung und das Parkverbot auf den Schienen zu respektieren. Das Amt für Öffentliche Ordnung wird in dem Bereich wiederholt Kontrollen vornehmen, kündigt die Stadt an.

Für den kompletten Bereich ist derzeit ohnehin ein Quartiersverkehrskonzept in Arbeit. Demnächst wird dazu auch eine Planungswerkstatt mit allen Betroffenen abgehalten. Bereits für die kommende Woche hat die Stadt zu einem Vor-Work-Shop eingeladen.
 

 
  28.01.04
Lichtblick im grauen Winteralltag

Lichtblick im grauen Winteralltag
( Photo: MFA, Wiehre Online )
 
 
  29.01.04
Neuer Wurm Novarg/Mydoom verbreitet sich schnell

Ein neuer Mail-Wurm, der Windows-Rechner befällt, verbreitet sich gegenwärtig rasant im Internet. Die Novarg oder Mydoom genannte Variante des Mimail-Wurms weist einige Besonderheiten auf -- unter anderem versucht er wie einige Mimail-Varianten, eine DoS-Attacke zu starten, dieses Mal aber auf die Server der SCO Group. Die Firma ist momentan in Rechtsstreitigkeiten vor allem mit IBM und mit Novell verwickelt über Vorwürfe, im Linux-Kernel befinde sich unzulässigerweise Code aus Unix System V, auf das SCO die Copyrights beansprucht. Es gab schon in der Vergangenheit DoS-Angriffe auf die SCO-Webserver, die die Firma in Zusammenhang mit diesen juristischen Auseinandersetzungen brachte.

Die Antiviren-Firmen haben mittlerweile die Gefährlichkeit des Wurms hochgestuft, da er sich offensichtlich sehr schnell verbreitet. Für die Verbrei-tung scheint förderlich zu sein, dass sich der Wurm in Mails versteckt, die nicht mit den üblichen Angeboten etwa für Filme, private Photos oder Pornobildchen daherkommen.

Vielmehr erwecken die Mails mit Subjects wie "Mail Delivery System", "Mail Transaction Failed", "Server Report", "Status" oder "Error" den Eindruck, technische Verwaltungsmails zu sein. Im Body der Mail finden sich dann Texte wie "Mail transaction failed. Partial message is available", "The message contains Unicode characters and has been sent as a binary attachment" oder "The message cannot be represented in 7-bit ASCII encoding and has been sent as a binary attachment", die den Eindruck noch stützen sollen. Anscheinend fallen daher auch einige eher technisch orientierte Anwender, die mit den üblichen Wurm-Mails eigentlich umgehen können sollten, auf die neue Variante herein.

Der Wurm verbreitet sich von infizierten Rechner aus selbsttätig per E-Mail an Adressen, die er auf dem lokalen Rechner findet. Er ignoriert aber beispielsweise E-Mail-Adressen in .edu-Domains; diese sind für Bildungs-einrichtungen reserviert. Der Schädling verankert sich in der Registry, sodass er beim Start von Windows aktiviert wird und kopiert sich zudem unter verschiedenen Dateinamen in das Download-Verzeichnis der Tauschbörsen-Software von Kazaa.
 
Auf den befallenen Systemen öffnet der Wurm eine Backdoor auf den TCP-Ports 3127 bis 3198, sodass sich Angreifer Zugang zu den infizierten Rechnern verschaffen können. Ab dem 1. Februar sollen vom Wurm befallene Systeme eine DoS-Attacke auf www.sco.com, Port 80, starten. Sowohl der Verbreitungsmechanismus als auch die DoS-Attacke haben als ein
Enddatum den 12. Februar.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat bereits eine detaillierte Beschreibung des Wurms herausgegeben. Auch die Antiviren-Hersteller haben ihre Signatur-Dateien für die Virenscanner aktualisiert und geben in den Infos zu dem Wurm Hinweise zu seiner Entfernung.
 

 
  30.01.04
Wie viele Wege geht eine Mehrwegflasche?

Behandeln wir sie gut, kann sie bis zu 25-mal neu abgefüllt werden, doch meist übersteht sie lediglich zehn Durchläufe. Kaum zurückgegeben, wird sie in eine Art Waschmaschine gesteckt und mit Natronlauge und Wasser ausgespült. Damit keine Abfälle drin bleiben, durchleuchtet man sie vor dem Befüllen. Dann geht alles wieder von vorne los.

 
 
  31.01.04
Zur Information hier einmal eine Stundenstatistik für Januar 2004

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