Aktuelles

Ende Juni 2004
 
 

 


Wiehre Online ( Zeitraum: 16.06.04 - 30.06.04  )
 
 
16.06.04

Verkehr in der Lorettostraße


Beim Bau der Stadtbahnlinie Haslach wurden rund 10 900 Fahrzeuge am Tag
in der Lorettostraße gezählt (November 2002). 2001 waren es etwa 13 500.
Die Basler Straße nutzten zuvor rund 15 000 Fahrzeuge am Tag als Durchfahrtsstraße. Sie wurde zur Anlieger- und Fahrradstraße. Das aktuelle Verkehrsaufkommen wird zur städtische Planungswerkstatt am 16. Juli vorliegen. Daran nehmen Vertreter von Bürgerforum, Bürgerverein Mittel-und Unterwiehre, Verwaltung, Gemeinderat, Schulen, Geschäften und VAG teil.
 

 
  17.06.04
Strafpunkte sind bald online abfragbar

Wie war noch mal mein Punktestand? Vergessliche Verkehrssünder rufen demnächst nur noch die Webseite des Kraftfahrt-Bundesamts auf und können sich über den neuesten Stand ihrer Einträge informieren - so der Plan des neuen KBA-Präsidenten.

Das Flensburger Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) werde die Möglichkeit zur Online-Abfrage vorbereiten, sagte der neue KBA-Präsident Ekhard Zinke am Dienstag bei seiner Amtseinführung in Flensburg. Der 50 Jahre alte Jurist wurde Nachfolger des bisherigen Präsidenten Wolfgang Barth, der nach 15 Jahren in den Ruhestand trat.

Nach Angaben von Zinke setzt die Online-Punkteabfrage eine Verschlüsselung voraus, die nur dem jeweils Berechtigten den Zugriff ermöglicht. Gegenwärtig sei bereits mehr als die Hälfte aller Angaben zu den rund 7,1 Millionen Namen der Verkehrssünder nicht mehr in Aktenform, sondern als Dateien im KBA gespeichert. Noch in diesem Jahr werde dieser Anteil deutlich steigen.
 
 
  18.06.04
Dorfhock in nächster Nähe

Von Freitag, 18. Juni, bis Sonntag, 20. Juni, findet in Günterstal wieder der Dorfhock statt. Am Freitag wird Baubürgermeister Matthias Schmelas um 19 Uhr den Hock eröffnen. Am Samstag werden die Günterstäler Fußballer Alt gegen Jung aufeinander treffen. Am Sonntag ab 15 Uhr folgt ein Kindernach-mittag. Für Speisen und Getränke ist an diesen drei Tagen reichlich gesorgt. Der Hock ist gut mit der Straßenbahnlinie 4 erreichbar. Hockzeiten sind am Freitag von 19 bis 24 Uhr, am Samstag von 14 bis 1 Uhr und am Sonntag von 11 bis 22 Uhr.
 
 
  19.06.04
Obwohl Pfingsten längst vorbei ist ...

... haben Pfingstrosen etwas wunderbar Beständiges in unserer schnelllebigen Zeit. Sie sind keine dieser Wegwerf-Blumen. Eigentlich kennt sie jeder, aber wer kennt sie schon in ihrer ganzen Vielfalt. Von Mitte April bis Ende Juni, manche sogar im Spätsommer ein zweites Mal blühend?

Pfingstrose

Wie viele andere Pflanzen aus den früheren Kloster- und Bauerngärten findet man auch die Pfingstrose - botanisch Päonie - zunehmend in modern gestalteten Hausgärten. Ihren deutschen Namen hat sie wegen der Blütezeit und wegen der Ähnlichkeit mit Rosenblüten; der lateinische Name Paeonia leitet sich von der altmakedonischen Landschaft Paionia her, der ursprüng-lichen Heimat der Pflanze. Sie ist eine krautige, strauchige Pflanze mit großen Rhizomen und großen Blüten in einer Farbpalette von pink, rot, rosa, gelb bis weiß.

Und sie duftet herrlich ... können Sie es riechen?

 
 
  20.06.04
Passend zur EM 2004 in Portugal ...

... ein Auspruch von Fritz Walter:
"Der Jürgen Klinsmann und ich, wir sind ein gutes Trio."
 
 
  21.06.04
Generalprobe für Großkonzert bestanden

Freiburg ist für den Rock und Pop im Großformat nicht verloren: 53 000 Fans kamen zum Grönemeyer-Open-Air auf die Neue Messe und feierten zum
100. Jubiläum des SC Freiburg einen Mann: Herbert Grönemeyer.

Allem Anschein nach wurde dieses Großereignis auch ohne nennenswerte Zwischenfälle bewältigt. Damit bestand die Neue Messe ihre Feuertaufe als Open-air-Gelände auch für Rock und Pop im XXL-Format. Und der Wettergott
meinte es auch gut mit den Konzertbesuchern.

Sommeranfang

Zwischen dem 21. Juni und dem 23. September ist auf der Nordhalbkugel die Jahreszeit Sommer, auch wenn es in den vergangenen Wochen zum Teil schon sommerlich war. Gleichzeitig ist heute auch der längste Tag des Jahres mit einem Sonnenaufgang um 05:29 und einem Sonnenuntergang um 21:32 Uhr.

Für die nächsten Tage ist die Vorhersage allerdings weniger sommerlich.
 
 
  22.06.04
Privates Raumschiff sicher wieder auf der Erde gelandet

Das Space Ship One des Unternehmens Scaled Composites hat seinen ersten Flug bis auf 100 Kilometer Höhe wie geplant erfolgreich absolviert und ist in Anwesenheit zahlreicher Zuschauer sicher wieder gelandet. Damit ist der erste privat finanzierte bemannte Raumflug der Geschichte erfolgreich abge-schlossen. Laut Konvention beginnt der Weltraum in 100 Kilometern Höhe.

Der 62-jährige Testpilot Michael Melvill darf sich nun zum exklusiven Club der Astronauten zählen. Im Vergleich zu den Astronauten der Mondmissionen oder der ISS machte er allerdings lediglich eine recht kurze Stippvisite im Weltall.

Die Motive des schwerreichen Finanziers und Microsoft-Mitbegründers Paul G. Allen dürften sich trotz der historischen Dimension des Projektes mittel- bis langfristig eher am Gewinn orientieren; die mit 34 Millionen Dollar (rund 28 Millionen Euro) angegebenen Kosten für den Raumgleiter liegen beispielsweise deutlich unter dem Kaufpreis für ein modernes Verkehrflugzeug. Damit könnten Ausflüge ins All mit einem wiederverwendbaren Shuttle für gut betuchte Kundschaft in absehbarer Zeit erschwinglich werden.

Der am Projekt beteiligte Luft- und Raumfahrtpionier Burt Rutan sieht die ersten bezahlbaren Raumflüge für Privatleute bereits in zehn bis 15 Jahren -- und das ist nach seiner Ansicht erst der Anfang. Beim jetzigen kleinen Hopser soll es dabei nicht bleiben: "Wir werden schneller in der Erdumlaufbahn sein, als Sie glauben", versichert er. Als nächstes Ziel peilt die Firma aber erst einmal den Gewinn des Ansari X-Prize an: Dazu sind innerhalb zweier Wochen zwei erfolgreiche Flüge mit demselben Raumschiff mit drei Insassen bis in eine Höhe von 100 Kilometern erforderlich. Der Preis ist immerhin mit 10 Millionen US-Dollar dotiert.
 

 
  23.06.04
Keiner hat die Deutschen lieb

Harter Tobak für Deutschland: Laut einer Umfrage des Magazins "Reader's Digest" gelten die Deutschen als die unfreundlichsten aller Europäer. Als Trostpflaster dürfen sich die deutschen Antipathie-Träger immerhin den Titel anheften, die Tüchtigsten des Kontinents zu sein.

Der deutsche Otto-Normal-Griesgram darf voller Neid über die Alpen schauen: Der Umfrage zufolge sind die Bewohner Italiens unangefochten die beliebtesten Europäer. Darüber hinaus würden die meisten Befragten am liebsten in Italien wohnen.

Mit 40 % erreichen die Italiener auch in der Kategorie "Küche" den Spitzenwert - und deklassieren die französischen Köche, die für ihr Land schlappe 23 % verbuchen können. Darüber hinaus gestehen 34 % den Italienern den größten Sexappeal zu. Platz zwei in puncto Attraktivität halten die Spanier, gefolgt von den französischen Nachbarn.

Wegen der geringen Zahl von rund 200 Befragten pro Land ist die Umfrage allerdings nicht repräsentativ. Die Antworten der insgesamt 4000 Befragten seien jedoch so deutlich ausgefallen, dass eine Trend-Aussage zulässig sei, schreibt "Reader's Digest" in seiner am kommenden Montag erscheinenden Juli-Ausgabe.

Den Briten attestiert die Erhebung den besten Humor, den Holländern dagegen ein besonderes Maß an Toleranz. Die Osterweiterung ist gefühlsmäßig noch nicht bei den Europäern angekommen: Die wenigsten Pluspunkte können die Polen, Ungarn und Slowaken für sich verbuchen, auch die Russen liegen beim Sympathie-Ranking weit hinten.

Auf die Frage: "Welche Europäer sind am unfreundlichsten?" hält Deutschland mit 27 % den Spitzenplatz, 22 % der Befragten gaben an, die Deutschen am wenigsten zu mögen. In elf Länder gelten Deutsche als die unsympathischsten Europäer. Abstoßend fanden viele vor allem die "laute und oftmals nationalistische" Art der Deutschen.

Möglicherweise sind die Deutschen aber einfach nur zu fleißig, um sich mit den Regeln freundlichen Auftretens auseinanderzusetzen. Trotz der momentanen wirtschaftlichen Probleme halten 45 % der Europäer die Deutschen immer
noch für das tüchtigste Volk. Da können selbst die Schweizer nicht mithalten:
Nur 11 % glauben, dass die Eidgenossen noch strebsamer sind.
 

 
  24.06.04

Zum heutigen Johannistag ...

... wollen wir lieber ein paar Bauernregeln präsentieren, als das frühzeitige EM-Aus unserer lahmen DFB-Elf zu kommentieren.

Johannis tut dem Winter wieder die Türe auf.
Der Kuckuck kündet gar teure Zeit, wenn er nach Johanni schreit.
Vor dem Johannistag, keine Gerste man loben mag.
Regen am Johannistag, nasse Ernt` man erwarten mag.
Sankt Johannis Regengüsse, verderben uns die besten Nüsse.
An Sankt Johanni Abend, leg die Zwiebel in ihr kühles Beet.
Wenn die Johanniswürmer glänzen, darfst du richten deine Sensen.
Vor Johannes bet' um Regen, nachher kommt er ungelegen.
Wie's Wetter am Johanni war, so bleibt's wohl 40 Tage gar.

 

 
  25.06.04
Computerpionier Bob Bemer gestorben

Am Ende wurde auch für ihn die große Escape-Taste gedrückt: Im Alter von 84 Jahren verstarb vorgestern Bob Bemer, der die Computerwelt mit höchst unterschiedlichen Beiträgen bereicherte. So gilt Bemer als der "Vater von ASCII" beziehungsweise des 8-Bit-Standards und als der Erfinder der ESC-Taste und des \. Bereits im Jahre 1971 warnte der IBM-Mitarbeiter Bemer als einer der ersten Computerwissenschaftler vor dem Y2K-Problem. Schließlich wird er auch als Mitentwickler der Programmiersprache Cobol geführt, weil er mit Comtran einen wichtigen Cobol-Vorläufer entwickelte. In diesem Zusammenhang prägte Bemer die Begriffe "Codasyl" und "Software Factory". Manche Publikationen führen ihn auch als Erfinder des Hyperlinking, was Bemer selbst etwas weit hergeholt fand.

Robert William Bemer wurde am 8. Februar 1920 in Sault Sainte Marie im US-Bundesstaat Michigan geboren. Nach einem Ingenieursstudium mit dem Abschluss in "Aeronautics Engineering" ging Bemer zum Flugzeugbauer Douglas, wo er als Konstrukteur arbeitete. Die nächste längere Anstellung fand Bemer bei Lockheed, wo er von 1952 bis 1957 an der mathematischen Analyse von Tragflächen und Strömungsprofilen forschte. Von 1957 bis 1965 arbeitete Bemer bei IBM, wo er schließlich für alle Programmierstandards verantwortlich war und in diesem Zusammenhang den ASCII-Standard mit entwickelte.

Als Mormone stellte sich Bemer in den Dienst seiner Kirche, als diese 1958 begann, ihre umfangreiche geneaologische Datensammlungen zu computerisieren. Hier erkannte Bemer bei der Arbeit am International Genealogical Index die grundsätzliche Problematik von zweistelligen Datumsangaben wie "58", aus der seine Warnungen vor dem Jahr-2000-Problem resultierten. Von 1965 bis 1970 arbeitete Bemer bei Bull in Paris, danach organisierte er bei General Electric vier Jahre lang die Software-Abteilungen nach der Idee der Software Factory um. Von 1974 bis 1990 war er als freier Berater bei Honeywell tätig. Als Rentier gründete er schließlich 1997 die Firmen BMRSoftware (Bob Bemer Software) und BigiSoft, die Lösungen für das Y2K-Problem verkauften. Bis kurz vor seinem Tode soll Bemer täglich am PC gearbeitet haben. Er starb nach jahrelangem Kampf gegen den Krebs am 22. Juni.
 

 
  26.06.04


Freiburger Keramiktage in der Wiehre

Freiburger Keramiktage - 14. Töpfermarkt

 
  27.06.04
Impressionen gibt es hier ( gesamt: 35 Bilder )

Alle Bilder können in Ihre Originalgröße bei Stühlinger Online bezogen werden. Einfach email an bilder_keramik@wiehre-online.de mit Name bzw. Nummer des Bildes.
 
 
  28.06.04
Zum Nachdenken

"Wer nicht mit sich selbst im Reinen ist,
 kann auch mit anderen nicht ins Reine kommen."
                                                                                                               Anne Morrow Lindbergh

 
  29.06.04

Zum Lachen

Ein Bischof inspiziert seine Klöster.
Als er einen Klostergarten betritt,
sieht er eine hübsche junge Nonne,
die einen Kinderwagen vor sich herschiebt.
Verwundert sagt der Bischof zu Oberin:
"Na, was haben Sie mir da verschwiegen,
da ist ja ein süßes kleinen Klostergeheimnis."
Lächelnd erwidert die Oberin:
"Irrtum, das ist kein Klostergeheimnis,
das ist ein Kardinalfehler."
 

 
  30.06.04
Zum Weinen

Kommt ein Arbeitsloser zum Arbeitsvermittler in's Arbeitsamt.

Fragt der Vermittler: "Und, was kann ich für Sie tun?"

"Ich suche Arbeit, haben Sie welche für mich?"

"Ja, na klar, es ist allerdings auf den Bahamas. Dafür gibt es 3000 Euro netto im Monat, eine 32-Stunden-Woche und Kost und Logie frei."

Da fragt der Arbeitslose: "Sagen Sie mal, wollen Sie mich verarschen?"

"Na, wer hat denn damit angefangen?..."
 

 
 
   

Wiehre Online Anfang Juni 2004

Wiehre Online Anfang Juli 2004
   
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