Aktuelles

Ende Mai 2004
 
 

 


Wiehre Online ( Zeitraum: 16.05.04 - 31.05.04  )
 
 
16.05.04

Musik hautnah erleben!


Einladung für Senioren: Das Pianohaus Lepthien öffnet seinen Flügelsaal!

Flügelsaal Pianohaus Lepthien

Eine einmalige Gelegenheit bietet sich am 16. Mai allen Musikfreunden: Das traditionsreiche Pianohaus Lepthien öffnet seinen Flügelsaal in der Unteren Schwarzwaldstraße. Wer immer davon geträumt hat, selbst Musik zu machen, ist hier herzlich willkommen. Vielleicht zählt das Klavierspielen zu den Dingen, die Sie sich für den wohl verdienten Ruhestand vorgenommen haben. Nur zu! Denn Musizieren kann man bis ins hohe Alter – im Gegensatz zu Weltreise und Marathonlauf ...

Gottfried Beck, aktiver Pianist beim Freiburger Senioren-Salonorchester, ist das beste Beispiel, wie Musik fit halten kann. Denn bei den Fingerübungen werden die Motorik und das Gedächtnis geschult. Er wird eine unterhaltsame Kostprobe seines Könnens geben. Dieser Nachmittag ist eine Bereicherung für alle Musikliebhaber und Klavierinteressierten, denn Heiner Sanwald, Klavierbaumeister und Inhaber des Pianohaus Lepthien, gewährt Einblicke in seine Werkstatt.
 
Außerdem werden die Funktionen eines elektrischen Klaviers aufgezeigt: »Musizieren ganz für sich alleine« (Klavierspielen mit Kopfhörern) bietet
Vorteile nicht nur für den Spieler, sondern auch für dessen Nachbarn.
Ein Vortrag über die Bedeutung des Musizierens im Alter rundet den geselligen und informativen Nachmittag ab. Die Referentin Dr. Claudia Spahn ist Ärztin und Musikerin und befasst sich speziell mit Fragen der Gesundheit bei Musikern.

Treffpunkt ist der heutige Sonntag, um 15.00 Uhr im Flügelsaal des Pianohauses Lepthien in der Unteren Schwarzwaldstraße 9a.

Mit der Straßenbahn erreichen Sie den Flügelsaal so: Haltestelle Schwabentorbrücke der Linie 1; über die Ampel am kleinen Wasserturm vorbei und ein paar Meter an der Dreisam entlang – schon sehen Sie das Gebäude mit seinen schönen hohen Fenstern. Wer mit dem PKW kommen möchte, kann in der Schwabentorgarage parken (Leo-Wohleb-Straße 1, an der Dreisam gegenüber).Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt, bitte sichern Sie sich deshalb rechtzeitig einen Platz durch Anmeldung beim
Pianohaus Lepthien, Telefon 0761 790 700.
 
 
  17.05.04
Schüler mit Partyleuchte und Webcam zum Sieg bei Jugend forscht

Die Zutaten klingen einfach: Eine Handkamera, eine Partyleuchte, Glasfasern und vor allem ein Geistesblitz -- mehr mussten Frederik Schaal und Torben Ott kaum aufbieten, um die Jury zu überzeugen und sich gegen die junge Konkurrenz im Finale von Jugend forscht durchzusetzen. Das so genannte Spektrometer, mit dem die 19- und 18 Jahre alten Freunde aus Weinstadt und Bietigheim-Bissingen am Sonntag in Saarbrücken im Fachgebiet den ersten Platz gewannen, hat vor allem ein Ziel: den bislang eher trockenen und theoretischen Chemieunterricht in der Schule spannender zu machen. "Wir hatten Probleme mit den Apparaten in der Schule, da haben wir uns eben etwas Einfacheres und Billigeres ausgedacht", erzählen die beiden nach der Preisverleihung.

Mit ihrem Spektec kann unter anderem die Konzentration von Salzen in Lösung und von farbigen Stoffen bestimmt werden. Außerdem lassen sich geringere Mengen Metall nachweisen. "Die Daten der Messungen werden mit der Webcam auf einen Computer übertragen und mit einer selbst entwickelten Software ausgewertet", erklärt Ott und lächelt, als wäre seine Erfindung das Einfachste auf der Welt. Ein bisschen Feinarbeit wollen die beiden noch leisten, dann soll ihre Erfindung als Bausatz für die Schulen zur Verfügung stehen.

Den Ideen der Erfinder-Elite sind bei Jugend forscht kaum Grenzen gesetzt. Aus Riedlingen wurde ein Messgerät prämiert, mit dem Wasserstoff-konzentrationen bestimmt werden können. Drei Schüler aus Friedrichshafen machten mit Motorsägeketten buchstäblich kurzen Prozess: Ihr Schärf-Lux automatisiert den Schleifvorgang und macht das zeitaufwändige Ausbauen der Kette überflüssig. Gesteuert wird der Apparat über einen Minicomputer.

Nachhaltigen Eindruck hinterließ auch der Roboter Kitao eines Tübinger Schülertrios, der mit der Hilfe von zwei Kameras dreidimensional den gesamten Raum erfassen kann. Kein Wissen ohne Unterricht: Der 59 Jahre alte Winfried Sturm gesellte sich als "Lehrer des Jahres" stolz zu den jugendlichen Preisträgern. "Die große Nachfrage der Schüler an praxisorientierter Arbeit zeigt, dass Bildung nicht nur nach dem Lehrplan funktionieren sollte", sagte Sturm nach der Verleihung des mit 5000 Euro dotierten Preises, der in diesem Jahr zum vierten Mal vom Magazin Stern vergeben wurde.

Nach Ansicht Sturms müssen Schule, Wissenschaft und Wirtschaft noch enger zusammenarbeiten. Das Ergebnis ist in seiner Schule in Staufen messbar: Ein Seismograph der Schüler zeichnet dort weltweit Erdbeben auf, außerdem machen von Firmen finanziell unterstützte Apparaturen in der Hardware AG Sturms die Theorie der Computertechnik greifbar.
 

 
  18.05.04
"Fliegendes Internet" geht bei Lufthansa in den Regelbetrieb

Mit dem Start des Internet-Angebotes FlyNet hat die Lufthansa heute das Zeitalter des Breitband-Surfens über den Wolken eingeläutet. Das teilte Unternehmenssprecher Michael Lamberty per E-Mail aus einer Flughöhe von 9400 Metern mit. Das Angebot startete an Bord des Airbus A340-300 Göttingen auf dem Flug von München nach Los Angeles.

Bis zum Jahr 2006 will die Fluggesellschaft ihre gesamte Langstreckenflotte mit dem Zugang zum Datennetz ausrüsten, fünf Jets sind bereits entsprechend modernisiert. In einem dreimonatigen Testlauf hatten im Frühjahr vergangenen Jahres insgesamt rund 8000 Fluggäste ein Vorläufersystem auf 155 Flügen zwischen Frankfurt und Washington an Bord einer Boeing 747-400 getestet.

Die Technik für den fliegenden Zugang ins Internet stammt vom US-amerikanischen Flugzeughersteller Boeing, lässt sich aber auch in andere Jets einbauen. Eine spezielle Antenne im Rumpf des Flugzeuges empfängt die Daten vom Satelliten und leitet sie per WLAN an die Passagiere weiter. 30 Minuten Nutzung kosten 9,95 US-Dollar (8,50 Euro), wer den ganzen Flug über im Internet surfen will, zahlt pauschal 29,95 US-Dollar.
 

 
  19.05.04
Keine Gefahr für die Schüler der Lessingschule

Altlasten wurden untersucht und es ergab sich keine Gesundheitsgefährdung für Schüler an den Lessingschulen: Dies ist das Ergebnis von neuen Untersuchungen des Freiburger Umweltschutzamtes. Wo heute die beiden Lessing-Schulen und die Johanneskirche stehen, stand noch bis Ende des 19. Jahrhunderts das erste Gaswerk der Stadt. Bei einer historischen Erhebung von Altlastenverdachtsflächen im Jahre 1993 wurde das Gelände als zwar belastet eingestuft, ohne dass sich daraus aber ein konkreter Handlungsbedarf ergeben hatte.

Nach den Erfahrungen mit der neun Millionen Euro teuren Altlasten-Sanierung in der Klarastraße, so erklärt Ralf Zähringer als stellvertretender Leiter des Umweltschutzamts, hatte seine Behörde einen Gutachter beauftragt, um eine mögliche Gefährdung für die Schüler zu untersuchen. Dabei kam heraus, dass zwar besonders der Bereich des südöstliche Endes der Schulgebäudes eine erhöhte Konzentration von polyzyklischen Kohlenwasserstoffen (PAK) aufweist, dass diese aber auch nach Einschätzung des Gesundheitsamts keine Gefährdung für die Schüler darstellen.

Das Umweltschutzamt veranlasste zusätzlich auch Raumluftmessungen im Keller der Schule - mit dem gleichen Ergebnis. In einem letzten Untersuchungsschritt sollen Schrägbohrungen unter dem Gelände weitere Aufschlüsse geben. Diese dienen aber "nur" noch dem Wasserschutz.
 

 
  20.05.04
Christi Himmelfahrt - Vatertag

Wiehre Online wünscht allen Vätern und all denen, die es noch werden wollen, einen schönen Tag. Das Wetter sollte einem angenehmen Tag nicht im Wege stehen, es sind sommlicher Temperaturen angesagt.
 
 
  21.05.04
Deutsch als Amtssprache der USA

Seit 200 Jahren hält sich hartnäckig eine Legende, die besagt, dass Deutsch um ein Haar die offizielle Landessprache der USA geworden wäre. Ein entsprechendes Gesetz soll nur an einer einzigen Stimme gescheitert sein.
Der Mann, der die Wahl zugunsten von Englisch entschied, soll ausgerechnet deutscher Abstammung gewesen sein.

So wie das Ungeheuer von Loch Ness taucht auch die so genannte Muehlenberg-Legende alle Jahre wieder auf und findet regelmäßig neue Freunde, die zu ihrer Verbreitung beitragen. Das ist auch nicht verwunderlich, denn ihre Faszination wächst im gleichen Maße, wie Macht und Einfluss der USA wachsen.

Wer war dieser Muehlenberg, und was hat es mit der Behauptung auf sich,
die USA wären beinahe deutschsprachig geworden? Hat es jemals eine Abstimmung in den USA über die offizielle Landessprache gegeben?
Oder gab es sie zumindest in einzelnen Bundesstaaten?

Englisch war doch die Sprache der verhassten Kolonialherren, gegen die sich das amerikanische Volk im Unabhängigkeitskrieg erfolgreich aufgelehnt hatte. Wäre es da nicht vorstellbar, dass die jungen Vereinigten Staaten nach ihrer Gründung beschlossen, sich eine andere Sprache zu geben? Natürlich - vorstellbar ist vieles; Tatsache ist jedoch, dass eine Abstimmung über die Amtssprache der USA niemals stattgefunden hat, auch nicht auf regionaler Ebene.

Doch wie alle Legenden hat auch diese einen wahren Kern:
Am 9. Januar 1794 reichte eine Gruppe deutscher Einwanderer aus Virginia beim US-Repräsentantenhaus eine Petition ein, in der sie die Veröffentlichung von Gesetzestexten in deutscher Übersetzung forderten. Dies sollte den Einwanderern, die noch kein Englisch gelernt hatten, helfen, sich schneller mit den Gesetzen in der neuen Heimat zurechtzufinden. Doch der Antrag wurde vom Hauptausschuss des Repräsentantenhauses mit 42 zu 41 Stimmen abgelehnt. Der deutschstämmige, zweisprachige Sprecher des Repräsentantenhauses, Frederick Augustus Conrad Muehlenberg, der sich selbst bei der Abstimmung enthalten hatte, erklärte hinterher: "Je schneller die Deutschen Amerikaner werden, desto besser ist es."

Dies führte bei den deutschen Siedlern zu einer gewissen Verbitterung, die den Nährboden für jene Legende bildete, die eine Generation später aufkam und als so genannte Mühlenberg-Legende Berühmtheit erlangte. 1828, so ging das Gerücht, habe es in Pennsylvania eine Abstimmung darüber gegeben, ob Deutsch neben Englisch zweite Amtssprache werden sollte. Der entsprechende Antrag sei mit nur einer Stimme überstimmt worden. Die entscheidende Stimme, die Deutsch verhinderte, habe ausgerechnet der deutschstämmige Parlamentssprecher Mühlenberg abgegeben.

Dass eine solche Abstimmung jemals stattgefunden hat, konnte allerdings bis heute nicht bewiesen werden. Tatsache ist, dass die Deutschen zu Beginn des 19. Jahrhunderts zwar einen nicht unerheblichen Bevölkerungsteil im Staate Pennsylvania ausmachten, doch dieser war nicht höher als ein Drittel. Auf die Gesamtpopulation der USA bezogen, lag der Anteil deutscher Einwanderer um 1830 gerade mal bei neun Prozent.
 

 
  22.05.04
Zum Nachdenken

"Viele gehen durch die Gassen, und nur wenige schauen zu den Sternen auf."
                                                                                                                                      Oscar Wilde
 
 
  23.05.04
Wiehremer Kindergarten St. Christophorus verschönert

Der Wiehremer Kindergarten St. Christophorus hat einen schöneren Gartenbereich bekommen: Dieser Tage haben rund 30 Eltern zusammen mit zwei Erzieherinnen drei Projekte verwirklicht, die den Außenbereich des Kindergartens deutlich attraktiver gemacht haben.

So wurde zum einen der mit Beton eingefasste Sandkasten innen mit einem farbenfrohen Mosaik verschönert. Von 9 Uhr morgens bis in die Nachmittags-stunden haben Eltern, Kinder und Erzieherinnen dafür hunderte kleine, bunte Kachelbruchstücke an die Sandkastenwand geklebt. Um den Kindern noch mehr Rückzugsplätze zu bieten wurde zudem im hinteren Teil des Außen-bereichs ein dreieinhalb Meter hohes Indianertippi gebaut und mit Schwarten-brettern verschalt. Dies Bretter wurden auch benutzt, um den Kindern ihre "Plauschecke" gemütlicher zu machen und den Maschdrahtzaun im Eingangs-bereich zu verdecken.

Wellenförmig und mit Sternenlöchern versehen bietet der Holzzaun den Kindern jetzt einen originellen Sichtschutz und den Besuchern des Kindergartens einen schönen Blickfang. Dank des guten Wetters war die Stimmung während der Arbeiten bestens. Alle machten sich mit großen Eifer an die Sache und stärkten sich in den Pausen an mitgebrachten Speisen und Getränken. Das Plaudern kam dabei nicht zu kurz. Neben dem körperlichen Einsatz der Elternschaft war auch der finanzielle Aufwand für die Verschönerungsmaß-
nahme nicht unerheblich. Dank des neugegründeten Fördervereins kann auch hier ein großer Teil der Lasten von den Eltern selbst geschultert werden.

 

 
  24.05.04
Neuer Bundespräsident heißt Horst Köhler

Der künftige Bundespräsident Horst Köhler will den Reformprozess in Deutschland anschieben. Gleichzeitig kritisierte er politische Entscheidungs-träger und Wirtschaftsführer. Den Politikern warf er Müdigkeit vor, den führenden Managern fehlendes Verantwortungsbewusstsein.

"Ich will mithelfen, den Deutschen zu vermitteln, dass sich vieles in diesem Land ändern muss", sagte Horst Köhler der "Bild"-Zeitung. Deutschland müsse sich auf seine Stärken besinnen und dürfe nicht zu viel Zeit bis zu den notwendigen Reformen verstreichen lassen. "Die Politik ist ein bisschen müde geworden auch zu schauen, was die Bürger wirklich bewegt. Man bewegt sich zu sehr im eigenen Brei", sagte Köhler am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Sabine Christiansen". "Wir verlieren zu viel Zeit durch Übertünchen von Problemen." Er hoffe, als Bundespräsident Anwalt der Bürger zu sein.

Er wolle auch die Arbeit der Spitzenmanager kritisch begleiten, unterstrich Köhler. "Es ist ja nicht so, dass die Wirtschaftsführer in Deutschland sozusagen glänzen durch Einfühlungsvermögen und Vorbildfunktion." Wenn jemand ein großes Unternehmen führe und zweistellige Millionenbeträge in
Euro an Gehalt einstreicht und gleichzeitig vermittelt, dass er Zehntausende
von Leuten freisetzt, "dann fehlt es hier nicht nur an Instinkt, sondern auch an unternehmerischem Bewusstsein". Er wünsche sich mehr Verantwortungs-bewusstsein bei den führenden Managern.

Die schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) sagte bei "Sabine Christiansen", sie hätte an Köhlers Stelle "die ersten 100 Tage gewartet, bevor ich mich hier gleich in die Wirtschaftspolitik reingeschmissen hätte. Er ist nicht unser Wirtschaftsminister."

Union und FDP sehen in der Entscheidung für den einstigen Chef des Internationalen Währungsfonds auch ein Signal für einen Machtwechsel in Deutschland. Köhler betonte dagegen am Sonntagabend, er sehe sich nicht
als Instrument eines Machtwechsels. Dass Union und FDP seine Wahl so qualifizierten, sei ihre Sache. "Ich werde das Amt überparteilich führen", sagte er im ZDF. Er wolle nicht Ersatzkanzler oder Nebenregierung sein. Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Edmund Stoiber unterstrich indes in der "Passauer Neuen Presse", von der Wahl Köhlers gehe ein deutliches Signal
für die nächste Bundestagswahl aus.

Köhler löst seinen Amtsvorgänger Johannes Rau am 1. Juli ab. Er war am Sonntag mit einer knappen Mehrheit als Kandidat von Union und FDP zum Nachfolger von Rau gewählt worden. Er wurde zwar im ersten Wahlgang gewählt, erhielt aber mit 604 Stimmen nur eine mehr, als für die absolute Mehrheit erforderlich. Köhler setzte sich gegen Gesine Schwan durch, die Kandidatin von SPD und Grünen. Sie erhielt 589 Stimmen und damit 10 mehr als Rot-Grün und PDS zusammen hatten. 9 der 1204 Delegierten enthielten sich, 2 Stimmen waren ungültig. Mindestens 7 der 622 Wahlleute von Union und FDP haben für Schwan votiert.
 

 
  25.05.04
Handy weg – und nun? - was tun?

Fast jedem Menschen ist das schon mal passiert: Geldbeutel verlieren, Schlüssel verlieren, Handy verlieren. Oder man bekommt's geklaut. Und was das Handy angeht, ist das besonders teuer. Deshalb hier die wichtigsten Tipps und Tricks für Euch:

Grundsätzlich gilt zuerst: Auch wenn ihr euer Handy verloren habt, müsst ihr bezahlen, falls jemand damit telefoniert. Entscheidet euch so schnell wie möglich, ob ihr das riskieren wollt.

1) Karte sofort sperren lassen. Das kostet meistens nicht mehr als 10 Euro. Wartet nicht ein erst paar Tage. Falls ihr euer Handy wiederfindet, lasst ihr einfach eure Karte entsperren, und alles ist gut. Erst wenn ihr euer Handy nicht wiederfindet, lasst ihr euch eine neue Karte zuschicken. Das kostet bei den Netzbetreibern noch mal um die 20 Euro extra. Die Hotlines der Netzbetreiber stehen unten.

2) Schreibt eure Adresse auf einen Aufkleber, und klebt den ans Handy oder auf die Innenseite des Akkus. Der Trick ist bei Verlust wirklich die beste Chance, damit ihr euer Handy wiederbekommt.

3) Verratet niemals eure Handy-Geheimzahl, also die PIN. Kein Mensch fragt euch danach, auch die Kunden-Hotline wird euch niemals nach der Handy-PIN fragen.

4) Ihr könnt jedes Handy über eine Spezial-PIN so einstellen, dass nur eure SIM-Karte in eurem Handy funktioniert. Das macht das Handy für einen Dieb vollkommen wertlos. Leider machen das die meisten Kunden aber nicht. Also: Stellt die Spezial-PIN so ein, dass das Handy bei Diebstahl unbrauchbar wird. Im Originalzustand ist diese PIN oft 12345 – also: Die Service-Pin natürlich ändern, sonst machts keinen Sinn, ist ja klar.

5) Wenn das Handy wirklich weg ist, wird's echt teuer, denn bei Verlust oder Diebstahl gibt's leider keine neuen billigen Handys. Auch kann man den Vertrag nicht einfach so kündigen. Deshalb: Manche Netzbetreiber gewähren bereits ab 12 Monaten ein neues Handy. Das ist zwar dann nicht ganz so billig, aber immerhin billiger als ein ganz neues.

6): Einfach bei eBay ein altes Handy ersteigern. Viele Handys halten sich länger als man denkt. Und telefonieren könnt ihr auch mit einem alten Gerät.

Und hier die Hotlines der Netzbetreiber zwecks Sperrung:

T-D1: +49 18 03-30 22 02 (vom D1-Handy aus Kurzwahl 22 02)
Xtra: +49 18 05-22 94 94
D2: +49 800-1 72 12 12
Callya: +49 172-2 29 11
E-Plus: +49 177-10 00
Free&Easy: +49 177-11 50
Viag Intercom/O2: +49 18 05-62 43 57

siehe auch weitere Notrufnummern
 

 
  26.05.04
Tennis-Weltrekord

So lange hat noch nie ein Match im Profitennis gedauert. Fabrice Santoro benötigte bei den French Open 6 Stunden und 33 Minuten, um seinen französischen Landsmann Arnaud Clement zu bezwingen. Allein der fünfte Satz dauerte fast drei Stunden. Für zwei deutsche Hoffnungsträger war das Turnier hingegen ein kurzes Vergnügen.

Mit 6:4, 6:3, 6:7 (5:7), 3:6, und 16:14 gewann Santoro, der den Matchball nach einem 172 Minuten langen fünften Satz verwandelte, gegen Clement. Das Marathon-Match über 6 Stunden und 33 Minuten auf dem roten Sand von Roland Garros war gestern wegen Dunkelheit unterbrochen worden.

In den Rekordlisten waren bis dato John McEnroe und Mats Wilander geführt worden. Im Daviscup-Viertelfinale zwischen den USA und Schweden siegte der Amerikaner 1982 in St. Louis nach 6 Stunden und 22 Minuten mit 8:6 im fünften Satz.

Eine Minute weniger waren Boris Becker und McEnroe im legendären Match der Daviscup-Relegation 1987 in Hartfort (Connecticut) auf dem Hardcourt. Becker ging damals als Sieger vom Platz und feierte den Klassenerhalt Fahne schwenkend. Lange galt diese Partie als Weltrekord, weil irrtümlich die 18-minütige Pause zwischen dem dritten und vierten Satz eingerechnet war.

Im schnellsten Match der Open-Ära in Roland Garros setzte sich heute der Weltranglistenerste Roger Federer in 75 Minuten mit 6:1, 6:2, 6:1 gegen den Belgier Kristof Vliegen durch.
 

 
  28.05.04
Neuer Service auf dem Bauernmarkt

Gestern sind wir auf einen neuen Service des Wiehre Bauernmarktes gestossen. Nach dem Einkauf kann man sich nun gemütlich auf einem
grünen Sofa niederlassen ... und politische Themen diskutieren.

Grünes Sofa auf dem Bauernmarkt

Vielleicht war es aber auch nur die gute Idee einer Partei, die im Rahmen
einer Wahlkampfveranstaltung auf sich aufmerksam machen wollte.
 
 
  29.05.04
Etwas zum Lachen

Chef zum verspäteten Mitarbeiter: "Sie kommen diese Woche schon zum vierten Mal zu spät! Was schließen Sie daraus?" "Es ist Donnerstag?"
 
 
 

30.05.04
31.05.04

Wiehre Online wünscht
Frohe Pfingstfeiertage

 
 

 
 
   

Wiehre Online Anfang Mai 2004

Wiehre Online Anfang Juni 2004
   
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