Aktuelles

Anfang November 2004
 
 

 


Wiehre Online ( Zeitraum: 01.11.04 - 15.11.04  )
 
 
01.11.04

Allerheiligen

Heute feiern die Katholiken das Fest Allerheiligen. An diesem Tag werden alle Heiligen verehrt. Heilige sind Menschen, die in besonderer Weise ihr Leben aus dem Glauben geführt haben und die christliche Botschaft verkündet haben.
Die Kirche hat viele Menschen heilig gesprochen, das heißt, dass diese Heilige offiziell in der Kirche verehrt werden. Bevor jemand jedoch heilig gesprochen wird, gibt es viele Prüfungen und Untersuchungen.

Das Fest Allerheiligen hat seine Wurzeln jeoch im Orient, wo man schon im 4. Jahrhundert die Glaubenszeugen verehrt hat, die für ihren Glauben gestorben sind (die sog. Märtyrer). Das heutige Allerheiligenfest am 1. November wurde
im 8. Jahrhundert zuerst in England und Irland gefeiert.

 
 
  02.11.04
Wahlen in den USA

Am heutigen 2. November 2004 wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. Er wird dann der 43. Präsident der USA sein. Es kandidieren George W. Bush und John Kerry. George W. Bush, der jetzige Präsident, kandidiert für eine 2. Amtzeit. Er wurde 1946 geboren. Er ist der Sohn von George Bush, dem 41. Präsidenten der USA. Bush ist Kandidat der Republikanischen Partei.
John Kerry wurde 1943 geboren. Er ist Senator des US-Bundesstaates Massachusetts. Er ist Kandidat der Demokratischen Partei.
 
 
  03.11.04
Gisinger baut neue Wohnanlage in der Unterwiehre

Rund 9 bis 10 Millionen Euro will die Firma Gisinger Immobilien & Anlagen GmbH in den Neubau einer Wohnanlage mit bis zu 69 Wohneinheiten und
einer Tiefgarage in der Helligestraße in der Unterwiehre investieren. Das Unternehmen hofft, dass die Baugenehmigung bis im Dezember vorliegt und
die Bauarbeiten dann im Frühjahr 2005 beginnen können.

Der städtische Bauausschuss gab jüngst grünes Licht für das Vorhaben. Allerdings muss die Bauverwaltung erst noch den Bebauungsplan "Kronenmatten" zu Ende führen. Der hat in den Amtsschubladen schon ordentlich Staub angesetzt. Denn für das Gebiet am Rand der Innenstadt hat der Bauausschuss bereits im Juni 1992 einen Aufstellungsbeschluss gefasst. Der neue Bebauungsplan wurde dann schließlich im Mai 1999 - also vor mehr als fünf Jahren - offen gelegt, Einwände gegen den Entwurf kamen damals keine. Das jetzt eingereichte Gisinger-Bauvorhaben entspricht den Vorgaben des Bebauungsplanes, der nach extralanger Reifezeit demnächst doch noch offiziell beschlossen werden soll.

Die geplante Wohnanlage soll aus zwei Häusern bestehen, in denen insgesamt rund 3050 Quadratmeter neue Wohnfläche entstehen soll. Geplant sind vier Ein-Zimmer- und 64 Zwei-Zimmer-Wohnungen sowie eine Drei-Zimmer-Wohnung. Doch es besteht die Möglichkeit, unterschiedliche Wohnungen miteinander zu kombinieren: "Wir wollen auch mit größeren Einheiten in die Vermarktung gehen", sagte gestern Geschäftsführer Stefan Gisinger.

Die Häuser werden rund 15 Meter hoch, gebaut werden vier Stockwerke plus ein Attikageschoss. Die Wasseraufbereitung erfolgt über eine Solaranlage. Zudem werden die leicht geneigten Dachflächen begrünt. In der Tiefgarage werden 69 Stellplätze geschaffen. Im Bauausschuss wurde in der vergangenen Sitzung das Bauvorhaben einmütig begrüßt. Würden die neue Wohnanlage doch helfen, die Wohnungsknappheit in Freiburg etwas zu mindern. Die Stadträte lobten auch das Konzept der möglichen Zusammenlegung von Wohnungen, wodurch größere Wohneinheiten geschaffen werden können.
 

 
  04.11.04
"Fortuna" verschwindet stückweise

Das ehemals denkmalgeschütztes Gaststättengebäude an der Basler Straße weicht einer Bank-Geschäftsstelle


Die Abrissraupe hat schon mächtig am Gebäude der ehemaligen Gaststätte Fortuna geknabbert. Gestern war von dem Haus Nummer 66, das seit etwa 110 Jahren in der Basler Straße steht, nur noch rund die Hälfte übrig. Der frühere Eigentümer, die Fürstenberg-Brauerei, hat das Gebäude der Gaststätte, die vor zwei Jahren geschlossen wurde, an die Postspardienst-Bank Rhein-Neckar-Saar (PSD-Bank) verkauft. Diese lässt hier eine neue Geschäftsstelle bauen. Im März 2006 soll sie bezugsfertig sein.

Das künftige Gebäude 66 wird alleine von der Freiburger Filiale der PSD-Bank genutzt werden, die zurzeit noch in gemieteten Räumen in der Berliner Allee 3 untergebracht ist. Es entstehen also keine Wohnungen mehr, wie es sie in dem alten Gebäude gegeben hatte. "Mit der Geschäftsstelle wollen wir uns für den Markt öffnen", sagt Filialleiter Thomas Dorer. Bisher sei die Bank, die außer in Freiburg Standorte in Stuttgart und Saarbrücken hat, für die Kunden eher versteckt: "Wir haben in Freiburg bisher beispielsweise noch keine Geldautomaten oder eine größere Kundenhalle." Das soll sich in der Basler Straße ändern. Für den Neubau sei "ein offenes Schalterhallenkonzept mit Marktplatzatmosphäre" geplant, sagt Simone Pavel, Leiterin der Marketingabteilung der PSD-Bank in Stuttgart: "Das Besondere an dem Gebäude wird sein, dass es ausschließlich durch Grundwassernutzung klimatisiert wird und daher keine fossilen Brennstoffe benötigt." Auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern werden 40 Angestellte arbeiten. Die geplanten Investitionskosten belaufen sich auf etwa 6,6 Millionen Euro. Der Spatenstich ist für den 9. Dezember angesetzt.

Das Fortuna-Gebäude gehörte bis April 2002 der Riegeler Brauerei, danach der Fürstenberg-Brauerei, die das Riegeler Unternehmen gekauft hatte. Fürstenberg hatte zu diesem Zeitpunkt allerdings schon entschieden, "alle nicht betriebsnotwendigen Brauerei-Immobilien" zu verkaufen - dazu gehörte neben der Gaststätte Fortuna unter anderen auch der Kleine Meyerhof in der Rathausgasse.

Wirt der Fortuna war seit 1962 Manfred Müller, der das Gasthaus im September 2002 aufgrund des Verkaufs durch die Fürstenberg-Brauerei als einer der damals dienstältesten Gaststättenpächter Freiburgs aufgeben musste. Im Dezember 2003 kaufte die PSD-Bank das Haus mit dem Plan, es abzureißen und an seiner Stelle ein Bürogebäude zu errichten. Den bis dahin noch im Haus verbliebenen Mietern kündigte die Bank auf Ende April. "Über ein Maklerbüro waren wir den Leuten behilflich, adäquate neue Wohnungen zu finden", sagt Simone Pavel.

Das Amt akzeptierte, dass Erhalt des Gebäudes zu teuer gewesen wäre. Zum Zeitpunkt des Verkaufs an die Bank hatte das Bauverwaltungsamt dem Gebäude den Status "denkmalgeschützt" bereits aberkannt, den das Fortuna-Haus seit den frühen 1980er-Jahren besessen hatte. Den Antrag dafür hatte der damalige Besitzer, die Fürstenberg-Brauerei, gestellt. Laut Stadtsprecherin Petra Zinthäfner konnten die Besitzer über Gutachten nachweisen, dass es zu teuer gewesen wäre, das Haus als denkmalgeschütztes Objekt zu erhalten. Das Bauordnungsamt erteilte daraufhin die Genehmigungen für den Abbruch und einen Neubau. Zuletzt war das ehemalige Gasthaus im Januar in den Schlagzeilen gewesen, als es elf junge Leute nach einer antifaschistischen Kundgebung aus Solidarität mit den damaligen Besetzern des Hauses 053 im Stadtteil Vauban für eine Nacht besetzt hielten.
 

 
  05.11.04
-
07.11.04
Für das Wochenende eine Freude für das Auge

Rosen für die Sinne

 
 
  08.11.04
Kinder-Kunst am Neuen Wiehrebahnhof

Die Kinder des Wiehremer Christus-Kindergartens bringen mit ihren Kunstwerken Farbe in den Neuen Wiehrebahnhof

Viele Bilder der insgesamt 50 Kinder zwischen drei und sechs Jahren sind seit gestern im Bahnhof am Gerwigplatz zu sehen.

Alle Tristesse der Bahnhofshalle ist verschwunden. Von den Wänden hoch oben leuchten tiefblaue Meere, ein buntes Zirkuszelt, rundgesichtige Menschen mit leuchtenden Kleidern und schlaksigen Beinen. Eine Reihe düsterer Kohlezeichnungen zeigt den Münsterturm, der sich in alle Richtungen biegt.

Nicht alle Gemälde sind eigens für die Ausstellung im Wiehrebahnhof entstanden. Einige schmückten die Fenster des Christus-Kindergartens, und dort wurde der Betreiber der Gaststätte im Wiehrebahnhof und Initiator der Ausstellung, Rainer Mühlbert, auf sie aufmerksam. "Ich wollte diesen Raum
mit Leben füllen", sagt er inmitten des Kindertrubels.

"Meine Kinder reden seit Tagen von nichts anderem", berichtet Veronika Karlisch, Mutter von Justus und Jasper Karlisch, die vier und sechs Jahre alt sind. Sie selbst ist begeistert von den Bildern und "besonders davon, dass so kleine Kinder schon zur Zusammenarbeit fähig sind". Die wenigsten der Bilder tragen den Namen nur eines einzigen Künstlers, die meisten Kinder haben zu dritt und zu viert an ihren Werken gemalt. Das Zirkusbild, an dem Justus Karlisch mitwirkte, entfernten seine Eltern nur ungern wieder von der Wohnzimmerwand, um es im Bahnhof aufhängen zu lassen. "Da ist ein Zelt drauf und Seerobben", erklärt der junge Künstler. Als seinen erklärten Liebling bezeichnet er nach einigem Überlegen den Löwen - genauer gesagt: seinen Käfig aus dicken schwarzen Wachsstrichen. Mit den echten Künstlerkreiden
zu malen, hat Justus genossen: "Sonst male ich nur mit Holzstiften".

"Hinter den Bildern steckt ein Gedankengebäude", sagt Hilde Krauss-Hummel, Leiterin des Christus-Kindergartens. Deshalb stehe für Kinder auch nicht der Gedanke an ein fertiges Bild im Vordergrund, sondern die Ideen, die sie beschäftigen. Für die sechsjährige Annabell Dahm war es die Idee einer strahlenden Sommerlandschaft, in die sie das Meer und die Sonne, ein Schiff und einen Seestern eingebracht hat.

Alle Bilder, die noch bis Weihnachten während der Öffnungszeiten der Gaststätte im Bahnhof ausgestellt sind, kann man auch kaufen.
 

 
  09.11.04
Wie der Bauch Entscheidungen trifft

Wer eine Entscheidung "aus dem Bauch heraus" trifft, liegt nicht selten goldrichtig. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, wie der Instinkt in die Magengegend gelangt: Der Gehirnbotenstoff Dopamin steuert, welche Lehren das Denkorgan aus seinen Erlebnissen zieht.

Weisheit, heißt es, sei die Summe der schlechten Erfahrungen. Hirnforscher wissen, dass sowohl negative als auch positive Erlebnisse den Menschen prägen: Positive Folgen einer Entscheidung verstärken den Lerneffekt, während negative Auswirkungen dazu führen, dass eine Erfahrung mit dem Etikett "in Zukunft möglichst vermeiden" abgespeichert wird.

Schon Tierversuche haben ergeben, dass der Neurotransmitter Dopamin - der beispielsweise die positiven Gefühle im Belohnungszentrum vermittelt - eine Schlüsselrolle in diesem Verstärkungssystem spielt. Je nach Art der Erfahrung schüttet das Gehirn größere oder kleinere Mengen des Botenstoffs aus, so dass auf Basis dieses Erfahrungsschatzes - so die bisherige Vermutung - irgendwann auch instinktive Entscheidungen möglich werden. Welche Abläufe genau dahinter stehen, war jedoch bisher nicht im Detail bekannt.

Nun kamen US-Forscher dem "Bauchgefühl" bei der Untersuchung von Parkinsonpatienten auf die Schliche, deren Dopaminspiegel entweder krankheitsbedingt abgesenkt oder durch Medikamente erhöht war. Ein Team um Michael Frank von der University of Colorado in Boulder entwickelte ein Computermodell, das die Wirkung von Dopamin simulierte. Anschließend verglichen die Forscher das Ergebnis der Simulation mit dem Abschneiden von 30 Parkinson-Patienten und 19 gesunden Kontrollprobanden in verschiedenen Lerntests.

Genau wie von der Simulation vorhergesagt, wurden die Probanden mit erhöhtem Dopaminspiegel überdurchschnittlich stark von positiven Erfahrungen beeinflusst. Bei den nicht medikamentös behandelten Parkinson-Patienten, deren Dopaminspiegel sehr niedrig war, hatten dagegen negative Erfahrungen den größten Lerneffekt, schreiben Frank und seine Kollegen im Wissenschaftsmagazin "Science" (Bd. 306, S. 1033). Die Kontrollgruppe nutzte sowohl die positive als auch die negative Verstärkung, um daraus zu lernen.

Die Ergebnisse könnten nach Ansicht der Forscher helfen, auch andere Krankheiten mit gestörter Dopaminregulation wie Schizophrenie oder Suchterkrankungen besser zu verstehen. Nur wenn die Wirkung des Botenstoffs in verschiedenen Bereichen des Gehirns genau bekannt sei, könnten auch Medikamente entwickelt werden, die ganz speziell einzelne dieser Wirkungen nachahmen, schreiben die Wissenschaftler. Dadurch könnten viele der Nebenwirkungen heutiger Wirkstoffe vermieden werden.
 

 
  10.11.04
T-Online steigert Ergebnis deutlich

Europas größter Internetanbieter T-Online hat im dritten Quartal und den ersten neun Monaten 2004 sein Ergebnis erheblich gesteigert. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sei im abgelaufenen Quartal im Vergleich zum Vorjahr von 81 auf 134,5 Millionen Euro geklettert, teilte das vor der Übernahme durch den Mutterkonzern Deutsche Telekom stehende Unternehmen am Dienstag in Darmstadt mit. Von Januar bis Ende September stieg diese Gewinngröße um 63 Prozent auf 382,8 Millionen Euro. Vorstandschef Rainer Beaujean kündigte die Einführung einer zweiten Marke an, mit der ein preisgünstiger Internet-Zugang angeboten werden soll. Anzeige

Zugleich hob der Vorstandsvorsitzende für 2004 die Prognose für den operativen Gewinn (EBITDA) von zuvor 450 auf 460 Millionen Euro an. Der T-Online-Umsatz soll in diesem Jahr auf 2 Milliarden Euro steigen, nach 1,85 Milliarden Euro 2003.

Der Umsatz erhöhte sich in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro. Der Überschuss belief sich auf 254,2 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Fehlbetrag von 102,3 Millionen Euro ausgewiesen wurde. Im dritten Quartal verbuchte T-Online einen Überschuss von 86,6 Millionen Euro nach 31 Millionen Euro Verlust im Vorjahresquartal, der Umsatz stieg auf 485,2 (452,7) Millionen Euro.

Das Umsatzplus im Jahresverlauf begründete Beaujean unter anderem mit den Werbekampagnen, Übernahmen und dem Musikangebot. So habe sich das Unternehmen zum erfolgreichsten Verkäufer von legalen Musikdownloads in Deutschland entwickelt. Im November seien 340.000 Titel heruntergeladen worden. Beim Verkauf von Filmen von vier Hollywood-Verleihern gebe es zudem einen positiven Trend.

In den vergangenen Monaten konnte T-Online seinen Kundenstamm um 500.000 auf 13,37 Millionen steigern. Zuwächse gab es vor allem bei T-DSL. Hier verzeichnete T-Online fast 800.000 Neuanmeldungen. Dafür ging die Zahl bei den Schmalbandtarifen zurück. Auch im Ausland verlor T-Online rund 200.000 Kunden. Beaujean führte dafür saisonale Gründe an.

Für den harten Konkurrenzkampf mit massiven Preisnachlässen auf dem Internetmarkt will T-Online eine zweite Marke für Billigangebote einführen. Details wollte der Vorstandsvorsitzende noch nicht nennen: "Sie kann aber jederzeit kommen." Zur geplanten Fusion erklärte er: "Wir haben mit der gestrigen Grundsatzvereinbarung die Eckpunkte einer möglichen Verschmelzung vereinbart. Ob und wie es letztlich zu einer Verschmelzung kommt, wird die Abarbeitung weiterer wichtiger Schritte ergeben." Er rechne mit der Verschmelzung Mitte des kommenden Jahres mit Rückwirkung auf den 1. Januar 2005. Für die Bewertung von T-Online sei vereinbart worden, die Geschäftsentwicklung der vergangenen zehn Jahre einzubeziehen.
 

 
  11.11.04
Martinstag

Heute ist der Tag des heiligen Martin. Seine Verehrung setzte bereits zu seinen Lebzeiten ein, besonders gefördert durch das Mantelwunder, wonach ihm als junger Soldat Christus erschienen sei, nachdem er auf dem Weg nach Amiens einem halbnackten Bettler die Hälfte seines Mantels überlassen habe. Hieraus leitet sich sein Patronat über die Bettler, Bedürftigen, Soldaten und Tuchmacher ab sowie diverse Martinsbräuche am 11. 11. ( Tag seines Begräbnisses ), die mit Festessen, Laternenumzügen oder dem Geschenke-sammeln der Kinder an Martin als Gabenspender erinnern und gleichzeitig die sechswöchige Adventsfastenzeit einläuten.

 

 
  12.11.04
Neues Element heißt "Roentgenium"

Chemiker müssen sich einen neuen Namen merken. Das Element mit der Ordnungszahl 111, von deutschen Forschern bereits vor zehn Jahren entdeckt, steht künftig als "Roentgenium" im Periodensystem.

Darmstadt - Zehn Jahre lang hatte es nur eine Nummer. Jetzt hat es einen Namen: "Roentgenium", kurz "Rg". So heißt fortan jenes chemische Element, dass ein internationales Forscherteam unter deutscher Leitung 1994 erstmals nachweisen konnte. Die Fachwelt sprach seitdem schlicht vom Element mit der Ordnungszahl "111" - und das, obwohl der Nachwuchs ziemlich gewichtig ist: Roentgenium ist das schwerste Element des Periodensystems mit einem Namen.

Den Namen für "111" haben seine Entdecker von der Darmstädter Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) ausgewählt. Die International Union of Pure and Applied Chemistry (Iupac) nahm jetzt den Namensvorschlag der GSI an, mit dem der Physiker und Nobelpreisträger Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923) geehrt werden soll.

Das Team um Sigurd Hofmann hatte Roentgenium durch Kernfusion beim Beschuss einer Wismut-Folie mit Nickel-Ionen erzeugt. Das Element zerfällt bereits nach Sekundenbruchteilen und kann nur mit empfindlichen Analyseverfahren nachgewiesen werden. Im Taufen von Elementen sind die GSI-Forscher geübt: Sie haben bereits mehrere neue Elemente entdeckt, zuletzt im vergangenen Jahr das 110. Element des Periodensystems, das mittlerweile den Namen "Darmstadtium" trägt.
 

 
  13.11.04
Zum Nachdenken

"Manche Probleme lösen sich von allein, wenn man ihnen Zeit dazu gibt."
 Nelson Mandela

 
 
  14.11.04
Verspäteter Martinsumzug

Die Pfarrgemeinde St. Cyriak und Perpetua lädt für Sonntag, 14. November, zum Martinsumzug rund ums Annakirchle ein. Die Kinder treffen sich um 17 Uhr in der Kirche zu einer Martinsfeier, gegen 17.20 Uhr erwartet sie anschließend der heilige Martin mit seinem Pferd. Mit ihren bunten Laternen ziehen sie hinter dem Reiter singend durch die Straßen der Wiehre. Die Rotkreuzkappelle begleitet den Zug.
 

 
  15.11.04
Schöne Ansicht

MaximilianstraßeMaximilianstraße
MaximilianstraßeMaximilianstraße

wie hier in der Maximilianstraße
 
 

 
   

Wiehre Online Ende Oktober 2004

Wiehre Online Ende November 2004
   
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