| |
16.11.04 |
Internationaler Tag der Toleranz
Am 16. November 1995 haben 185 Mitgliedsstaaten der UNESCO die Erklärung
der Prinzipien zur Toleranz unterzeichnet. Deswegen wird seit 9 Jahren
der heutige Tag der Toleranz gewidmet. Denn Toleranz ist in unserer
Welt der vielen Kulturen, Religionen, und verschiedenen Lebensarten
unglaublich wichtig. Ohne Toleranz kann es kein friedliches Zusammenleben
geben.
Toleranz
ist aber nicht immer einfach. Was kann man dafür tun und was
kann man gegen Intoleranz machen? Zuerst einmal sollte sich jede
und jeder klar darüber werden, wo man mit der Toleranz Schwierigkeiten
hat. Gegen wen oder was habe ich Vorurteile und warum habe ich diese?
Bin ich neugierig und gehe ich offen auf fremde Menschen zu? Aber
auch sich selbst gegenüber sollte man tolerant sein. Niemand
ist perfekt - jeder hat ein paar Fehler. Erwachsene und Kinder,
Dumme und Kluge, Reiche und Arme alle haben Fehler. Klar,
man muss versuchen, gegen seine Fehler anzugehen. Aber wichtig ist,
dass man sich selber akzeptiert, dann kann man auch andere Menschen
besser anerkennen. Und wenn du mitbekommst, dass andere Menschen
intolerant sind, dann versuche, für mehr Toleranz einzutreten.
Wenn du nach folgendem Grundsatz lebst, bist du auf jeden Fall tolerant
und ein super Vorbild für Andere: Behandle alle Menschen so,
wie auch du selbst behandelt werden möchtest!
|
|
| |
17.11.04
|
Freiburger
Straßenschule
Heute informieren Mitarbeiter, Kinder und Jugendliche der Freiburger
Straßenschule von 14 bis 18 Uhr auf dem Wiehre-Markt über
das Projekt.
|
|
| |
18.11.04
|
Studie:
Aggressionen gegen Computer sind nicht selten
"Technology
Related Anger", Aggression gegen Technik, ist ein breites,
aber bislang weitgehend unerforschtes Feld. Menschen ärgern
sich über Fahrkartenautomaten, beschimpfen Scannerkassen, treten
Autos. Und sie schlagen Computer. Dieses Phänomen hat nun die
Soziologin Marleen Brinks für ihre Magisterarbeit an der Fernuniversität
Hagen untersucht. Aus den 340 Fragebögen von Menschen, die
mindestens 30 Stunden je Woche am Computer sitzen, geht hervor,
dass zwei Drittel der Befragten ihrem Computer gegenüber schon
einmal laut geworden sind. Über 30 Prozent sollen zumindest
mal nach der Maus geschlagen haben und immerhin noch 1,5 Prozent
geben zu, den ganzen Monitor vom Tisch gestoßen oder den PC
absichtlich fallen gelassen zu haben, teilt der Informationsdienst
Wissenschaft mit.
Brinks
plant nun eine Dissertation, in der sie das Thema weiter vertiefen
möchte. Früher arbeitete sie selbst in einer IT-Abteilung.
Dort beobachtete sie regelmäßig, wie die Kollegen ihren
PCs gut zuredeten, sie lobten und streichelten, aber auch mit ihnen
schimpften oder zuschlugen, wenn diese den Dienst verweigerten.
Menschen reagieren aggressiv, wenn ihre Computer sie "behindern",
hat Brinks herausgefunden. Heikel werde es, wenn unter Zeitdruck
ein wichtiges Ziel erreicht werden müsse. Am Fachverstand könne
das nicht liegen, denn auch IT-Fachleute behandelten ihre PCs häufig
ausgesprochen schlecht. Eine Ursache könne sein, dass viele
Mitarbeiter Probleme mit ihren Computern auf PC-Betreuer und Administratoren
abschieben. Die Fachleute dagegen müssen sehen, wie sie mit
Computern klarkommen, die entgegen aller Logik immer noch nicht
tun, was die Benutzer wollen.
Bild
anklicken / 5 MB-Video ! - aber es lohnt sich
Die
Kosten, die durch nicht funktionierende Technik entstehen, sind
hoch.
Eine niederländische Studie geht von anderthalb mit PC-Problemen
verlorenen Stunden pro Woche an jedem Bildschirmarbeitsplatz aus,
schreibt der Informationsdienst. Andere Studien veranschlagen den
Zeitverlust noch erheblich höher. Anwenderfreundlichkeit sei
dennoch lange kein Thema in der Entwicklung von Hard- und Software
gewesen. Erst allmählich würden Anwender in die Programmierung
mit einbezogen. Brinks hält es aber für wichtiger, dass
die Nutzer sich von der Technik nicht allzu abhängig machen.
Während langer Lade- und Rechenzeiten sollte man deshalb beispielsweise
am besten telefonieren oder lesen. Und in kritischen Situationen
tief durchatmen, eine Runde um den Block gehen, und es dann noch
einmal versuchen.
|
|
| |
19.11.04
|
Musiknacht
Die
Freiburger Gruppe von "terre des hommes" veranstaltet
heute ab 19 Uhr im Haus der Jugend, Uhlandstraße 2, eine von
jugendlichen Künstlerinnen und Künstlern gestaltete Musiknacht.
Mit dem Erlös wird ein Zentrum zur Unterstützung von Straßenkindern
in Pnom Phen, Kambodscha, unterstützt. Eintritt: 7 Euro, ermäßigt
5 Euro.
|
|
| |
20.11.04
|
Jogging
trieb die Evolution voran
Jogging
hält den Menschen nicht nur fit, sondern schenkte ihm vermutlich
auch seine Gestalt und seine Intelligenz. Die körperlichen
Voraussetzungen für ausdauerndes Laufen trieben die menschliche
Evolution neuen Erkenntnissen zufolge maßgeblich voran.
Von allen Primaten kann nur der Mensch ausdauernd über lange
Strecken rennen - und schneidet dabei auch erstaunlich gut gegen
Vierbeiner ab. Bislang gingen Forscher allerdings davon aus, dass
diese Fähigkeit keine besondere Bedeutung in der Evolution
der Gattung Homo hatte, vor allem weil Menschen vergleichsweise
schlechte Sprinter sind.
Nun
aber glauben zwei US-Wissenschaftler herausgefunden zu haben, dass
der Mensch seinen Körperbau und zum Teil auch seine Geisteskraft
dem Dauerlauf verdankt. Seine große Kondition habe es frühen
Menschen vermutlich ermöglicht, Beutetiere durch lange Verfolgung
zu erschöpfen und nahe genug heranzukommen, um sie mit Wurfgeschossen
zu erlegen. Die proteinreichere Nahrung wiederum habe die Entwicklung
des menschlichen Gehirns gefördert, heißt es im Fachblatt
"Nature" (Bd. 432, S. 345).
"Das
Rennen hat die menschliche Evolution entscheidend gestaltet",
erklärt Dennis Bramble von der University of Utah in Salt Lake
City. "Es machte uns zu Menschen - zumindest im anatomischen
Sinn." Mindestens 26 verschiedene körperliche Veränderungen
hätten der Gattung Homo erstmals ausdauerndes Rennen ermöglicht,
wie die Forscher anhand von Fossilien feststellten. Dazu gehörte
etwa die Entwicklung von langen, federartig arbeitenden Sehnen,
die besonders Energie sparend seien.
Eine
verlängerte Achillessehne am Fußgelenk etwa sei erst
vor weniger als drei Millionen Jahren aufgetreten. Der affenähnliche
Hominid Australopithecus hatte sie noch nicht, obwohl er schon vor
rund 4,4 Millionen aufrecht laufen konnte. Längere Beine, die
eine höhere Geschwindigkeit ermöglichten, seien spätestens
mit dem Homo erectus vor 1,8 Millionen Jahren aufgetaucht, so die
Wissenschaftler.
Die
höhere Belastung von Knochen und Gelenken durch das Laufen
wiederum sei durch die Ausbildung einer größeren Gelenkoberfläche
abgefangen worden, die sich ebenfalls in der Gattung Homo nachweisen
lasse. Stärkere Muskeln hätten für die Stabilisierung
des Körpers beim Laufen gesorgt, und der Verlust der Körperbehaarung
habe unter anderem eine bessere Regulation der Körpertemperatur
ermöglicht.
|
|
| |
21.11.04
|
Weihnachtsbasar
Ein
Weihnachtsbasar der Maria-Hilf-Pfarrei unter dem Motto "Weihnachten
in Europa" findet am heutigen Sonntag, 21. November, von 11
bis 17.30 Uhr im Gemeindesaal Maria-Hilf, Zasiusstraße 109,
statt. Für die Kinder gibt es Spiele und ein Quiz.
|
|
| |
22.11.04
|
Sportler
des Jahrhunderts
Schumacher ist Nummer 1. Rund 100.000 Teilnehmer haben entschieden:
Michael Schumacher, Birgit Fischer, Steffi Graf, Franz Beckenbauer
und Boris Becker sind "Unsere besten Sportler".
Zwar gab es bei der Wahl zahlreiche knappe Entscheidungen und so manche
Überraschung, doch bei der absoluten Nummer 1 herrschte unter
den Deutschen traute Einigkeit: Mit überwältigender Mehrheit
wurde der siebenfache Formel 1-Weltmeister Michael Schumacher zum
Sieger gekürt
Weniger absehbar war hingegen der zweite Platz. "Dieses Ergebnis
war für mich überraschend", gestand Johannes B. Kerner.
"Auch wenn Silber für sie eine ungewöhnliche Medaille
ist, kann sie sich über diesen Preis doch richtig freuen",
begrüßte er die Gewinnerin Birgit Fischer.
Die "Kanu-Queen" ist mit 28 Weltmeistertiteln und acht Olympischen
Goldmedaillen die erfolgreichste deutsche Sportlerin aller Zeiten.
Doch trotz dieser unglaublichen Erfolge hat sich Fischer bei der Zuschauerwahl
keine Silbermedaille erträumen lassen: "Ich hätte eher
gedacht, ich lande dort, wo Kanuten in der Regel landen - weiter hinten
..." Es heißt, die gebürtige Brandenburgerin stehe
ungern im Rampenlicht, und auch in der Sendung übte sie sich
in Bescheidenheit. So verkündete sie deutlich: "Ich bin
Teil einer Mannschaft. Deshalb sitze ich hier stellvertretend für
meine Mädchen."
Und weil bei der Wahl zu "Unsere Besten Sportler" neben
sportlichen Qualitäten auch persönliche Leistungen und Sympathien
bewertet wurden, durfte Tennislegende Steffi Graf die dritte Stufe
des Siegertreppchens besteigen. Denn die ehemalige Spitzensportlerin
war nicht nur 377 Wochen die Nummer 1 der Weltrangliste, sondern begeisterte
die Menschen nach dem Rücktritt "mit ihrem Triumph im Privaten",
wie Jörg Pilawa formulierte.
Platz Nummer 4 ging an Franz Beckenbauer, der mit dieser Platzierung
gar nicht glücklich war: "Ich bin Mannschaftssportler und
habe ein schlechtes Gewissen, Max Schmeling und Boris Becker hinter
mir zu haben. Ich fühle mich nicht wohl." Doch Becker selbst
hatte mit der Reihenfolge kein Problem - schließlich stehe Beckenbauer
für Fußball, Höhepunkte und Siegermentalität.
Nun habe er zudem die Weltmeisterschaft ins eigene Land geholt. "Wir
sind stolz auf ihn", verkündete Becker.
|
|
| |
23.11.04
|
Elisabeth
Buscheck liest aus dem "Laubhüttenfest 1940"
Aus dem "Laubhüttenfest 1940" von Hugo Otto liest Elisabeth
Buscheck heute um 15 Uhr in der Petrusgemeinde, Lorettostraße
59.
|
|
| |
24.11.04
|
Bauernmarkt
Wie
jeden Mittwoch findet der Bauernmarkt auch heute
in der Zeit von 14 - 18.30 Uhr auf dem Platz rund um den Alten Wiehrebahnhof
statt. Nähere Informationen finden Sie hier.
|
|
| |
25.11.04
|
Weitere
Spende für die Janusz-Korczak-Schule
Die
Janusz-Korczak-Schule
kommt dieses Jahr bereits zum fünften Mal in den Genuss einer
Spende aus dem Reinerlös des Herbsttanzes in Steinenstadt, das
zu ihrem Einzugsgebiet gehört. Bei der Veranstaltung, die der
Frauenverein Steinenstadt in der dortigen Baselstabhalle organisiert
hat, kam ein Reinerlös von 1200 Euro zusammen, der erneut der
Janusz-Korczak-Schule für schwer mehrfachbehinderte Kinder zugute
kommt.
|
|
| |
26.11.04
|
Preisträgerkonzert
mit Musikschülern
In der Kursana-Residenz gastieren Preisträger des Wettbewerbs
"Jugend musiziert" und weitere junge Talente der Musikschule
Freiburg am heutigen Freitag, den 26. November, ab 17.30 Uhr.
Sie gestalten ein kammermusikalisches Programm mit Werken unter
anderem von Mozart, Grieg, Chopin und Rubinstein.
|
|
| |
27.11.04
|
Schlittschuhlaufen
auf dem Eiffelturm
Paris macht seinem Ruf als Ziel für Romantiker wieder alle Ehre:
Arm in Arm können verliebte Schlittschuhläufer in 57 Meter
Höhe dahingleiten und den Blick über das Marsfeld auf eine
erleuchtete Stadt genießen. Aber auch für alle anderen
baut sich der Eiffelturm ab 10. Dezember eine Eisbahn zwischen die
Füße.
Paris - "Der Eiffelturm zieht Schlittschuhe an", so wirbt
die Eiffelturm-gesellschaft auf ihrer Webseite für die "höchste
Eisbahn von Paris".
Zwischen dem 10. Dezember und dem 23. Januar richten die Betreiber
eine 200 Quadratmeter große Eisfläche im ersten Stockwerk
in 57 Meter Höhe ein.
Besucher
des Turms können sich ohne zusätzlichen Eintritt aufs
Glatteis begeben, Schlittschuhe werden gratis zur Verfügung
gestellt. Im Restaurant Altitude 95 wärmen sich die Läufer
bei Tee, Glühwein und Weihnachtskuchen auf.
Fast
sechs Millionen Besucher besteigen - zu Fuß oder mit dem Fahrstuhl
- jedes Jahr den 317 Meter hohen Eiffelturm, was diesen zur meistbesuchten
Attraktion der französischen Hauptstadt macht. Vor einigen
Jahren wurden auf dem Turm Blitzlichter und Scheinwerfer installiert,
die allabendlich eine Light-Show am Himmel über Paris vorführen.
|
|
| |
28.11.04
|
Schlierberg
frei lassen - Parkverbot gefordert
In einer Stellungnahme zum Flächennutzungsplanverfahren 2020
lehnt der Bürgerverein Mittel-und Unterwiehre eine weitere
Bebauung des Schlierbergs ab. Der Schlierberg sei das dringend benötigte
Naherholungsgebiet für die dicht bebaute Unterwiehre und als
solches in älteren Bebauungsplänen ausdrücklich genannt.
Zudem trügen Fallwinde vom Schlierberg frische Luft in die
Wohngebiete, was durch eine Bebauung nicht länger gewährleistet
sei.
Der Name Schlierberg komme vom rutschigen Boden und Untergrund,
so dass die Häuser mit Betonankern im Boden befestigt werden
müssten. Eine Hang-bebauung schädige das Stadtbild und
würde zwangsläufig zum Bau einer großen Erschließungsstraße
und zum vierspurigen Ausbau der Merzhauser Straße führen,
wodurch die Unterwiehre durch zusätzlichen Verkehr noch mehr
belastet werde.
|
|
| |
29.11.04
|
Mathe-Genie
bricht Weltrekord im Wurzelziehen
Da
kommt selbst ein Taschenrechner nicht mit: Ein deutscher Informatiker
hat in knapp zwölf Sekunden die 13. Wurzel aus einer 100-stelligen
Zahl gezogen - und damit einen neuen Weltrekord im Kopfrechnen aufgestellt.
Die richtige Antwort kam schneller, als irgendjemand das Zahlenmonstrum
hätte aufschreiben können. Auch die rund 180 Zuschauer,
die einen Taschenrechner dabei hatten, waren ohne Chance. In nur
11,80 Sekunden hat der Diplom-Informatiker Gert Mittring die 13.
Wurzel aus einer zufälligen 100-stelligen Zahl im Kopf errechnet
und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt.
Das
38-jährige Superhirn aus Bonn war im Gießener Mathematik-Museum
angetreten. Selbst Museumsleiter Albrecht Beutelspacher war verblüfft
über Mittrings Leistung: Allein um eine solche Zahlenkolonne
zu tippen, brauche man mindestens 15 Sekunden. Mittring aber führt
in dieser kurzen Zeitspanne hochkomplexe mathematische Operationen
durch - im Kopf, ohne Taschenrechner oder sonstige Hilfsmittel.
Denn die 13. Wurzel zu ziehen heißt, die Zahl zu finden, die
13 Mal mit sich selbst multipliziert die vorgegebene 100-stellige
Zahl ergibt. Mit dem Rekord hat Mittring die 16 Jahre alte Bestmarke
des Franzosen Alexis Lemaire von 13,55 Sekunden geknackt - und die
eigene Bestzeit um fast eine halbe Minute unterboten.
Damit
hält Mittring 25 Weltbestmarken und ist mindestens fünf
Mal im Guinness-Buch verzeichnet. Den verblüfften Zuschauern
verriet Mittring seine Vorgehensweise: "Wenn ich vor eine Aufgabe
gestellt werden, denke ich zuerst über einen eleganten Lösungsalgorithmus
nach - das Resultat ist dann sofort da." Für die Lösung
müsse er in der richtigen Stimmung sein und sich hoch konzentrieren.
Die Anspannung sei enorm gewesen, erklärte der 38-Jährige.
Zwei Schiedsrichter wachten über den Rekordversuch.
"Mit
mechanischem Auswendiglernen hat das überhaupt nichts zu tun",
erklärte der Diplom-Informatiker, der zwei Doktortitel in Pädagogik
und Psychologie hält und nach eigenen Angaben einen Intelligenzquotienten
von 145 besitzt. In der Schule aber war Mittring keine Leuchte,
wie er selbst zugibt. Wegen seines zappeligen Verhaltens sei er
beinahe nicht auf das Gymnasium geschickt worden. Das Abitur legte
er mit dem nicht gerade glänzenden Notendurchschnitt von 3,7
ab. Dabei hatte sich Mittring schon im Kindergartenalter für
Zahlen begeistert: Mit vier Jahren beherrschte er die Grundrechenarten
im Zahlenraum bis 1000. Im Alter von acht Jahren begann er mit Wurzelziehen.
|
|
| |
30.11.04
|
Flotte
Käufer parken im Zentrum Oberwiehre künftig kostenlos
ZO-Tiefgarage soll durch neues Angebot endlich gefüllt werden
Bislang herrschte in der Tiefgarage des neuen Einkaufszentrums "ZO"
("Zentrum Oberwiehre") an der Schwarzwaldstraße
fast durchgängig gähnende Leere. Die Kunden parkten in
den vier Wochen seit der Eröffnung lieber umliegende Wege und
Straßen zu, um die Parkgebühren zu sparen - und ließen
damit den Unmut im Umfeld wachsen. Nun haben Investor, Parkhausbetreiber
und die Geschäftsleute im Zentrum sich auf ein neues Modell
geeinigt: Ab dem morgigen Mittwoch ist die erste Stunde Parken kostenlos.
Selbst zu umsatzstarken Einkaufszeiten wie freitags am späten
Nachmittag oder Samstagmittag finden sich in der oberen der beiden
Parketagen im ZO noch ohne Probleme genügend freie Stellplätze.
Noch deutlicher zeigt sich das Akzeptanz-Problem ein Stockwerk tiefer:
"Ganz unten steht eigentlich nie jemand", sagt ein Angestellter
des Parkhauses, der die kameraüberwachte Ein-und Ausfahrt ständig
im Blick hat. Nur an den Eröffnungstagen habe das anders ausgesehen.
Eine Verkäuferin im "ZO" schätzt die bisherige
durchschnittliche Auslastung der 460 unterirdischen Parkplätze
während des ersten Monats seit der Eröffnung auf "25
bis maximal 30 %". Vor allem die Parkgebühren schrecken
ab: Die von der Berliner "Contipark International" betriebene
Parkhausverwaltung verlangt bisher für die erste Stunde einen
Euro Stellplatzgebühren und für jede weitere Stunde 1,50
Euro. Ganz am Anfang wurden ab der zweiten Stunde sogar zwei Euro
fällig.
"ZO"-Centermanager Tobias Lagaly räumt ein, dass
das Parkhaus bisher nicht so angenommen wird wie erhofft. Deshalb
habe man sich in Gesprächen mit dem Investor Strabag Projektentwicklung
GmbH, den Mietern und dem Parkhausbetreiber auf ein neues Verfahren
geeinigt: "Ab dem 1. Dezember ist die erste Stunde kostenlos."
Die daraus resultierenden Einnahmeausfälle für den Parkhausbetreiber
trügen Strabag und die Werbegemeinschaft ZO gemeinsam - immerhin
eine fünfstellige Summe für die zunächst vereinbarten
drei Monate Testphase. Die 1,50 Euro für die weiteren Stunden
bleiben unverändert.
Zurzeit
gewähren der "dm"-Drogeriemarkt, "Preis-Prinz",
"Cult fashion", "Mode-Keilbach", "Takko"
sowie "Sie und Er" zu unterschiedlichen Konditionen Preisnachlässe.
Allerdings nicht automatisch, sondern auf Nachfrage beim Bezahlen.
Der Lebensmittelladen "Minimal" erstattete vergangene
Woche im Rahmen einer Werbeaktion 50 Cent gegen Vorlage eines ausgefüllten
Coupons.
Um
sich die Parkgebühr zu sparen, wurden deshalb in den vergangenen
Wochen in zunehmendem Maße die Wege und Straßen in unmittelbarer
Nachbarschaft des "ZO" zugeparkt.
|
|
|
|
|