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01.09.04 |
Kein Licht ohne Schatten
 
 
(Photo: Wiehre Online)
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02.09.04
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25
Milliarden SMS pro Jahr in Deutschland
Mit
mehr als 25 Milliarden SMS wurden im vergangenen Jahr in Deutschland
so viele Kurznachrichten per Handy verschickt wie nirgendwo anders
in Europa. Dies geht aus einem internationalen Vergleich zur Mobilfunk-Nutzung
hervor, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Bei der Handy-Versorgung
liegt Deutschland nach dieser Studie auf dem zehnten Platz: Im Durchschnitt
haben vier von fünf Bundesbürgern ein Mobiltelefon. Über
einen eigenen Internet-Zugang verfügt jeder zweite Haushalt
(53 %).
Die
Studie wurde im Auftrag der Initiative D21erstellt, einem Zusammenschluss
von Wirtschaft und Politik, mit dem die Informationstechnologie
in Deutschland gefördert werden soll. Nach deren Einschätzung
hat Deutschland beste Chancen, zum international führenden
Standort für Mobilfunk-Dienste zu werden. Im gleichen Sinne
äußerte sich der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium,
Alfred Tacke.
D21-Vorstandsmitglied
Paul Stodden -- zugleich Vorstandschef des Mobilfunkanbieters debitel
-- forderte, bei der Entwicklung von neuen Diensten mehr auf das
Kundeninteresse zu achten. Bislang hätten zu sehr technische
Fragen im Mittelpunkt gestanden. Viele Unternehmen versuchten, allein
mit dem neuen Mobilfunk-Standard UMTS oder dem drahtlosen Internet-Zugang
WLAN den Markt zu erschließen.
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03.09.04
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Jazz-
und Popchor sucht Sängerinnen
Der Jazz- und Popchor "Femmes Vocales" unter Leitung von
Martin Ohm sucht Verstärkung in allen Stimmlagen. Der reine Frauenchor
der Jazz-und Rock-Schule Freiburg singt bekannte Titel aus den Bereichen
Jazz, Pop, Musical und Chanson. Alle Arrangements werden vom Chorleiter
"maßgeschneidert". Musikalische und stimmliche Grundkenntnisse
sind erforderlich. Kosten: 26 Euro pro Semester.
Die erste Probe nach den Ferien findet am Dienstag, 14. September,
ab 18.30 Uhr in der Freien Waldorfschule Schwimmbadstraße statt.
Weitere Info gibt es unter Tel. 0041 / 613 21 10 23 oder per E-Mail
unter martin.ohm@bluewin.ch.
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04.09.04
05.09.04
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Altweibersommer
- die fünfte Jahreszeit
Der Altweibersommer ist angebrochen und bezeichnet in der Umgangssprache
einen Zeitabschnitt gleichmäßiger Witterung im September
und Oktober, die sich durch ein Hochdruckgebiet, stabiles Wetter und
ein warmes Ausklingen des Sommers auszeichnet.
Der
Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Spinnen
im Herbst duch die Luft segeln. Mit "weiben" wurde im
Altdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. Im Volksglaube
wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste von Elfen,
Zwergen oder der Jungfrau Maria ("Marienfäden", "Marienseide",
"Marienhaar" oder "Unserer Lieben Frauen Gespinnst")
gehalten.
In
Nordamerika ist diese Jahreszeit als Indian Summer bekannt - in
Schweden spricht man vom "Birgitta-Sommer", dort liegt
er meist Anfang bis Mitte Oktober.
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06.09.04
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Drehen
statt ziehen
Bislang
war der Korken Inbegriff des kultivierten Weingenusses. Jetzt bringen
immer mehr Winzer auch teure Tropfen mit Schraubdeckeln auf den
Markt.
Dem französischen Benediktinermönch Pierre Pérignon
haben die Weinliebhaber auf der ganzen Welt viel zu verdanken. Der
Kellermeister und Prokurator der Abtei Saint-Pierre d' Hautvillers
gilt als Erfinder der Flaschengärung und damit als Vater des
Champagner. Er war es auch, der gegen Ende des 17. Jahrhunderts
seine edlen Tropfen mit einem Eichenkorken verschloss, statt sie
- wie bislang üblich - mit minderwertigen Hanf- oder Holzpfropfen
abzudichten. So konnten Schaumwein und sonstige Rebensäfte
über einen längeren Zeitraum hinweg in Flaschen gelagert
werden.
Seither
gehörte das Ploppen des Naturkorkens zum guten Ton stilvollen
Weingenusses - selbst wenn dieser bisweilen nicht ungetrübt
blieb. Nicht selten nämlich macht sich die hoch gelobte Riesling-Spätlese,
ihres Kork-Stopfens entledigt, im Glas als eine modrig-muffige,
gelbliche Flüssigkeit breit, wo sie doch nach Aprikose, Ananas
und Pfirsich schmecken müsste.
Der
Kenner weiß: Der Wein "korkt". Im Restaurant lässt
er ihn zurückgehen. Zu Hause freilich, beim Essen im Freundeskreis,
bleibt - ist der Weinhändler nicht kulant - nichts anderes
übrig, als die teure Flasche dem Ausguss zu übergeben
und bei der nächsten Flasche zu hoffen, dass nicht die gesamte
erworbene Weinkiste verkorkt ist.
Schuld
an dem Modder in der Flasche ist der Stoff Trichloranisol. Der entsteht,
wenn bei der Lagerung der Korkeichen-Rinde Schimmelpilz und Chlorverbindungen
eine unheilige Allianz eingehen. Was, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen
und Behandlung mit Mikrowellen oder Enzymen, öfter vorkommt,
als Winzern und Weinfreunden lieb ist.
Nach
Ansicht von Experten korkt der Inhalt nahezu jeder zehnten Weinflasche.
Die EU-Kommission schätzt den Schaden europaweit auf jährlich
rund 500 Millionen Euro. Abhilfe könnte der gute alte Schraubverschluss
schaffen - doch der steht, bislang jedenfalls, hier zu Lande eher
für Kopfschmerz verbreitende Billigweine der Kategorie Kellergeister,
Amselfelder oder Lambrusco.
Im Ausland allerdings schwinden die Vorbehalte. In der Schweiz sind
die praktischen Drehverschlüsse schon auf 80 % aller
Flaschen zu finden. Und selbst in Frankreich, dem Weinland schlechthin,
verzichtet neuerdings sogar ein renommierter Bordeaux-Erzeuger auf
den Kork-Stopfen. André Lurton füllte zuletzt seine
Weißen Château La Louvière und Couhins-Lurton
in Flaschen mit Schraubverschluss ab. Selbst das angesehene Fachblatt
"Wine Spectator" propagierte jüngst in einer Kolumne
die Kork-Alternative.
Noch
werden in Deutschland rund 90 % aller Weinflaschen mit dem
Naturprodukt verschlossen. Doch die Suche nach Alternativen ist
inzwischen auch unter der jungen deutschen Winzerelite voll im Gange
- nicht nur, weil zuweilen ganze Tranchen verkorkter Wein statt
im Handel in der Destille für Industriealkohol landen. Ein
guter Naturkorken kostet bis zu 35 Cent pro Flasche und ist damit
fast fünfmal so teuer wie eine Metallabdeckung.
Heinz
Schmitt, im vergangenen Jahr vom Gault Millau zum "Aufsteiger
des Jahres" an der Mosel gekürt und zuletzt mehrfach für
seine Rieslinge ausgezeichnet, war es leid, dass seine Weine immer
wieder mit Korkgeschmack verdorben wurden. Inzwischen hat er rund
ein Drittel seiner Produktion auf Schraubverschlüsse umgestellt,
und in den nächsten Wochen will er erstmals auch einen Teil
seiner hochwertigen Spät- und Auslesen mit dem vier Zentimeter
langen Metallverschluss abfüllen.
"Die
Weine bleiben länger frisch als bei Kork, weil sie weniger
oxidieren", sagt Schmitt. "Jede Flasche, die man auf den
Tisch stellt, schmeckt wie die vorherige."
Seine
Kunden haben den Schwenk hin zu dem vermeintlichen Billigverschluss
inzwischen großteils akzeptiert. "Ich hatte nur eine
Kundin, die gesagt hat, wenn ich schon zehn Euro für einen
Wein ausgebe, sollte der auch einen Korken haben."
Nicht
jeder möchte eben mit der lieb gewordenen Tradition des Entkorkens
brechen. In Weinregionen wie Baden, Rheinhessen, Franken oder Württemberg
ist die Akzeptanz von Schraub- und Kronkorkenverschlüssen allerdings
deutlich höher als beispielsweise in Städten wie Hamburg
oder Berlin, hat Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut in
Mainz beobachtet.
Gleichwohl
wird auch künftig kein Weißweintrinker völlig auf
sein geliebtes Korkenploppen verzichten müssen. "Naturkork
wird, vor allem im Hochpreissegment, auf absehbare Zeit Verschluss
Nummer eins bleiben", sagt Friedrich Zürn vom Institut
für Weinbau in Geisenheim. Allerdings gibt es neuerdings auch
für edle Tropen eine Alternative: einen Verschluss aus Glas.
Seit diesem Jahr testen knapp 40 Weinbaubetriebe das neue System.
Noch sind die Glaspfropfen mit 35 bis 40 Cent pro Flasche recht
teuer. Zudem müssen bis dato alle Weine von Hand verschlossen
werden, eine Maschine gibt es noch nicht. Auch ist noch nicht sicher,
ob der millimeterdünne Gummiring zwischen Flaschenhals und
Glaskorken eine jahrelange Lagerung garantiert.
Dennoch
setzen viele Weinexperten auf Glas als Kork der Zukunft - vor allem
im Hochpreissegment. "Ich akzeptiere nur Kork, mit allen seinen
Problemen, oder Glas, wenn es um Qualität und Image geht",
sagt beispielsweise Paula Bosch, Sommelière im berühmten
Münchner Gourmet-Lokal Tantris. "Was anderes kommt mir
nicht auf den Tisch."
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07.09.04
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Über
55 % der Deutschen im Netz
Die
Zahl der Internetnutzer in Deutschland hat sich seit dem Jahr 2000
verdoppelt. Derzeit sind 35,7 Millionen Erwachsene online, das sind
55,3 % der Bevölkerung ab 14 Jahren, geht aus der diesjährigen
ARD/ZDF-Online-Studie hervor, die in Kürze auch online verfügbar
sein soll. Besonders hohe Zuwachsraten gibt es demnach in den neuen
Bundesländern. Mit einer Internetverbreitung von 52,3 %
hat sich die Nutzung dort nahezu an das Niveau der alten Bundesländer
angeglichen, wo 56,1 % online sind.
14-
bis 19-Jährige und Berufstätige nutzen am häufigsten
das Internet; bei ihnen beträgt der Anteil der Internetnutzer
95 und 73,5 %. Die geringsten Anteile an Websurfern gibt es
mit 14,5 % bei den über 60-Jährigen und mit 22,9
% bei den Nicht-Berufstätigen. Die Zeit, die die Deutschen
dem Netz widmen, ist in 2004 erstmals gesunken. Im Schnitt ist jeder
Erwachsene täglich 43 Minuten online gegenüber 45 Minuten
im Jahr 2003. Umgekehrt steigt der Fernsehkonsum weiter an, nämlich
von täglich 221 Minuten im ersten Halbjahr 2003 auf 230 Minuten
im ersten Halbjahr 2004. Die Radionutzung bleibt mit 196 Minuten
täglich stabil. Eine Verdrängung der klassischen Medien
durch das Internet findet nicht statt, interpretieren die Forscher
ihre Ergebnisse. Die Untersuchung zur Verbreitung und Nutzung des
Internet in Deutschland wird seit 1997 vom Institut ENIGMA GfK für
Medien- und Marktforschung in Wiesbaden durchgeführt.
Kommunikation
und Informationsbeschaffung steht für den größten
Teil der Internetnutzer im Vordergrund. Zugelegt hat in den vergangenen
Jahren der Zugang zu Märkten und Produkten und zu internetspezifischen
Serviceleistungen; Unterhaltungsangebote seien dagegen weiterhin
weniger wichtig. Die Zahlungsbereitschaft für kostenpflichtige
Angebote sank von 27 % im Jahr 2001 auf nunmehr 18 %.
Die
meisten Nutzer steuern gezielt ihre Lieblingsadressen an. Entsprechend
ist die Anzahl der je Sitzung aufgerufenen Seiten in den vergangenen
Jahren kontinuierlich von 7,1 Seiten im Jahr 2000 auf jetzt 5,5
Seiten. Das sei auch mit der Struktur der heutigen Internet-Klientel
zu begründen: Über die Hälfte der Online-Nutzer weist
nur geringe Erfahrung mit den Web-Angeboten auf.
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08.09.04
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Vorankündigung:
Aktion "Sauberes Freiburg"
Die Aktion "Sauberes Freiburg" der Freiburger CDU macht
erneut am Freitag, den 10. September, im Stadtteil Wiehre Station.
Treffpunkt ist um 17 Uhr am Kirchplatz von St. Johann.
Danach wird die Grünanlage "Am Franziskanerkloster",
Günterstalstraße gepflegt. Arbeitsmittel werden gestellt.
Nach getaner Arbeit geht es in den Biergarten "Kybfelsen",
Günterstal.
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09.09.04
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Wiehre
Shuttle im Leerlauf
Trotz der geringen Nutzung des neu eingeführten 27er Busses,
der zwischen Wiehre-Bahnhof und Hauptbahnhof verkehrt, will die Freiburger
Verkehrs AG (VAG) an dieser Linie festhalten. Die Strecke soll zumindest
so lange bedient werden, bis Ende 2005 die Straßenbahnlinie
Vauban fertig gestellt ist und möglicherweise mehrere Routen
neu gefasst werden.
Seit März diesen Jahres hat die VAG die Linienführung des
10er Busses, der von Au kommend über die Innenstadt bis zur Paduaallee
fährt, geändert. Er biegt nicht mehr wie ursprünglich
von der Merzhauserstraße in die Lorettostraße ab, um dann
über die Günterstalstraße und Bertoldsbrunnen zu fahren.
Stattdessen fährt er nun über die Merzhauserstraße,
Baslerstraße, Kronenbrücke und das Stadttheater. Ein neuer
Bus, die Linie 27, befährt seitdem die Lorettostraße und
gewährleistet so die Verbindung zwischen Merzhauser- und Günterstalstraße.
Bisher wird diese neue Linie von den Bewohnern der Wiehre jedoch kaum
genutzt. "Um Bilanz zu ziehen ist es aber noch zu früh",
sagt Klaus Funke von der Verkehrsplanung der VAG, "normalerweise
rechnen wir mit einer Testphase von mindestens einem bis eineinhalb
Jahren". Fahrgastzählungen vom Mai hätten tatsächlich
gezeigt, dass der Bus vor allem morgens von Schülern und im übrigen
Tagesverlauf kaum genutzt wurde. Die genauen Zahlen vom Mai möchte
die VAG allerdings nicht veröffentlichen, da diese "nicht
mehr aussagekräftig" seien. Das hängt auch damit zusammen,
dass die Verkehrsgesellschaft sich bereits bemüht hat, das Angebot
der Linie 27 attraktiver zu gestalten. Dazu wurde die neue Haltestelle
Weddigenstraße geschaffen, die es seit dem 1. Juni ermöglicht,
vom 10er Bus in die Linie 27 umzusteigen. Damit hatte die Verkehrsgesellschaft
auf Proteste und eine Unterschriftenaktion des Bürgervereins
Mittel- und Unterwiehre reagiert, der von dramatischen Umsatzrückgängen
in der Loretto- und Günterstalstraße sprach. Mit einem
einzigen Umsteigen an der Haltestelle Weddigenstraße können
seitdem auch wieder Fahrgäste, die aus Au, Merzhausen oder Vauban
kommen, ohne Umweg zu den Geschäften an der Günterstalstraße
gelangen. Neue Fahrgastzählungen mit einem automatischen Zählfahrzeug
will die VAG nach dem Ende der Schulferien vornehmen.
Dass
die Linie 10 aus Günterstal- und Lorettostraße weichen
musste, liegt vor allem an der neuen Straßenbahnlinie 5, die
vom Rieselfeld über Haslach, Basler und Günterstalstraße
zum Bertoldsbrunnen und weiter zur Bissierstraße fährt.
Zusammen mit dem 10er Bus wäre laut VAG im Bereich Günterstalstraße,
wo neben der Linie 5 auch die Stadtbahnlinie 4 fährt, die Frequenz
an Bussen und Bahnen zu groß geworden. Zudem habe die Stadt
gewünscht, am Bertoldsbrunnen eine busfreie Zone zu schaffen.
"Für
die Leute, die im Bereich des Wiehrebahnhofs wohnen, hat sich durch
die Einführung der Linie 27 die Situation verbessert",
sagt Funke. Diese könnten nun direkt mit dem 27er Bus zum Hauptbahnhof
fahren oder an der Haltestelle Lorettostraße in die Straßenbahn
Richtung Bertoldsbrunnen steigen. Aufgrund von Beschwerden hat sich
die VAG aber dazu entschlossen, morgens noch zwei 10er Busse durch
die Lorettostraße fahren zu lassen, damit Schüler aus
Merzhausen oder Vauban direkt zur Lorettoschule (Grundschule) gelangen.
"Oft
sind die Vorzüge noch nicht bekannt, die die Linie 27 bietet",
sagt Funke, "beispielsweise besteht nun eine direkte Verbindung
zwischen Hauptbahnhof und Lorettokrankenhaus". Um auf die Änderungen
in der Linienführung in der Wiehre hinzuweisen, wird die VAG
in der nächsten Zeit Informationsblätter verteilen. Zudem
sollen mit dem Winterfahrplan (gilt ab 10. Oktober) die Linien 10
und 27 noch besser aufeinander abgestimmt werden, um Wartezeiten
zu verringern.
Angaben
über die Kosten der bislang wenig genutzten Linie 27 macht
die VAG nicht. Mit Fertigstellung der Stadtbahn Vauban wird sich
die Linienführung des 10er Busses nochmals verändern.
Dann soll dieser von Au kommend am Paula-Moderssohn-Platz in Vauban
enden, wo die Fahrgäste dann in die neue Stadtbahn Richtung
Innenstadt umsteigen können.
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10.09.04
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Sasser-Autor
drohen fünf Jahre Haft
Die
Staatsanwaltschaft Verden hat Anklage gegen Sven J., den 18-jährigen
Autor des "Sasser"-Wurmes, erhoben. Das die "Lsass"-Sicherheitslücke
von Windows ausnutzende Virus befiel weltweit mehrere Millionen
Computer.
Alles
ist steigerungsfähig, glaubt man bei Trend Micro: Jahr für
Jahr steigen die durch Computerviren verursachten Kosten. Im letzten
Jahr, schätzen die Experten, verursachten Cybervandalen und
-kriminelle weltweit Schäden in einer Gesamthöhe von 55
Milliarden Dollar. In diesem Jahr dürfte das mehr werden, glauben
sie - nicht zuletzt dank "Sasser".
Der
Wurm gilt als einer der effektivsten, der je geschrieben wurde:
Binnen weniger Tage ließ Sasser im Mai Windowsrechner rund
um den Globus in die Knie gehen. Wie viele, weiß wohl kein
Mensch. Dass es eine Zahl in zweistelliger Millionenhöhe war,
bezweifelt dagegen niemand.
Die
Schadenssumme, die man daraus irgendwann errechnen wird, hat den
Charakter einer Schätzung des verursachten Ärgers: IT-Sicherheitsunternehmen
sehen Sasser als ärgerlich und weit verbreitet, aber mit geringem
Schadpotenzial - Sasser lässt sich in der Regel mit einigem
Aufwand wieder entfernen.
Das Virus zwang befallene Rechner zur Selbstabschaltung und machte
sie so unbrauchbar. In Behörden und Unternehmen ergibt sich
daraus ein konkreter, nicht unerheblicher Schaden durch Produktivitätseinbußen,
Privatanwendern stahl Sasser dagegen vor allem Zeit und Nerven -
das allerdings nicht zu knapp.
Programmiert
hatte den Schädling (und einige Varianten) der erst 18-jährige
Sven J. Er setzte mit seinem Virus einen ersten bösartigen
"Exploit" der seit längerem bekannten Lsass-Sicherheitslücke
in verschiedenen Windows-Betriebssystemen in die Welt.
Ärgerlich
für die Betroffenen, hochgradig peinlich für Microsoft,
erwies sich doch ausgerechnet das bis dahin als bequem und sicher
geltende Windows XP als wahrer Virensammler. Sasser wurde nicht
per E-Mail verbreitet, sondern scannte das Internet nach offenen
Ports in den Betriebssystemen Windows 2000 und XP. Zur Infektion
reichte es, einfach nur online zu gehen - oft "schoss"
Sasser die betroffenen Rechner binnen weniger Sekunden ab.
Der Autor wurde nach knapp einer Woche durch Informationen von Microsoft
gefasst, doch sein Machwerk ist weiter in der Welt: Noch immer gehört
Sasser zu den meistverbreiteten Viren überhaupt. Bei Trend
Micro belegen Sasser-Varianten die ersten beiden Plätze in
den Top 10. In den nächsten Wochen jedoch sollte die Welle
der Sasser- und anderer Lsass-Viren abebben: Das von Microsoft kürzlich
veröffentlichte "Service Pack 2" schließt die
berüchtigte Sicherheitslücke.
Jetzt
muss sich Sven J. aus dem niedersächsischen Rotenburg vor Gericht
für sein Virus verantworten. Die Anklage lautet auf Datenveränderung,
Computersabotage und die Störung öffentlicher Betriebe,
gab die Staatsanwaltschaft Verden bekannt. Das Strafmaß könnte
im für ihn schlimmsten Fall empfindlich ausfallen: Allein auf
Computersabotage stehen bis zu fünf Jahre Haft.
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11.09.04
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Ohne
viele Worte ...
... aber in Erinnerung.
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12.09.04
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Software-Probleme
bei der BA
gefährden pünktlichen Start des Arbeitslosengeldes II. Die
Bundesagentur für Arbeit (BA) steht vor neuen Problemen bei der
Umsetzung der Arbeitsmarkt-reform Hartz IV. Die Software zur Berechnung
des Arbeitslosengeldes II habe noch deutliche Mängel, sagte BA-Projektleiter
Kay Senius dem Handelsblatt. Die BA müsse deshalb voraussichtlich
bis zu 3000 zusätzliche Mitarbeiter einsetzen, damit das Arbeitslosengeld
II pünktlich Anfang Januar ausgezahlt werden könne. Mit
der von der Telekom-Tochter T-Systems entwickelten Software soll das
Arbeitslosengeld II für rund 3,2 Millionen Langzeitarbeitslose
berechnet werden.
Das
IT-Projekt sei mit großen zeitlichen Risiken behaftet, betonte
Senius. Wenn eine funktionierende Software "nicht zur Verfügung
steht, dann ist es keine Alternative, das Arbeitslosengeld II von
Hand zu berechnen", sagte Senius. Allerdings gebe es "zurzeit
keinen Grund anzunehmen, dass der Auszahlungstermin nicht eingehalten
werden kann". Der Vorsitzende des BA-Verwaltungsrats, Peter
Clever, warnte dagegen, die Risiken bei der Einführung des
Arbeitslosengelds II seien "eher noch gestiegen".
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13.09.04
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Schnupper-Probe
Der
Erwachsenenchor der Musikschule Freiburg, "pro Vocal",
nimmt heute nach den Sommerferien wieder neue Mitglieder auf. Der
Chor, der nach eigenen Angaben "weder stocksteife noch bieder-ernste
Sänger" in seinen Reihen hat (noch haben will), lädt
daher zu einer "Schnupper-Probe" am heutigen Montag, den
13. September, ab 18.30 Uhr in das Studio der Turnseeschule ein.
Die Stilrichtung des Chores reicht vom Evergreen bis zu anspruchsvollen
Werken. Weitere Infos unter www.musikschule-freiburg.de
oder unter
Telefon 0170 / 3446651.
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14.09.04
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Die
Glascontainer haben Gesellschaft
Die Glascontainer haben Gesellschaft bekommen und haben nun noch
die Schuhe- und Altkleiderbehälter der Johanniter-Unfall-Hilfe
in direkter Nachbarschaft.
z.B. am Goetheplatz
Die aktuellen Standorte finden Sie hier.
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15.09.04
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Heute
vor genau 104 Jahren ...
... wurde Agatha Christie geboren. Eigentlich Agatha Mary Mallowan,
englische Schriftstellerin, * 15. 9. 1890 Torquay, 12. 1. 1976
Wallingford, Oxfordshire; schrieb sie psychologisch motivierte Detektivgeschichten,
mit denen sie zu einer der erfolgreichsten Kriminalschriftstellerinnen
des 20. Jahrhunderts wurde. Werke: "Das fehlende Glied in der
Kette" 1920, dt. 1959; "Mord im Pfarrhaus" 1930, dt.
1952; "Mord im Orient-Express" 1934, dt. 1985; "Die
Mausefalle" 1952, deutsch 1953; "Zeugin der Anklage"
1956, dt. 1959 (verfilmt 1957); "Elefanten vergessen nicht"
1972, dt. 1973.
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