Aktuelles

August 2005
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.08.05


Zehnter Planet eventuell entdeckt

Am äußersten Rand unseres Sonnensystems haben US-Wissenschaftler einen zehnten Planeten entdeckt. Laut der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa ist der Planet mit dem vorläufigen Namen 2003 UB313 bis zu eineinhalb Mal so groß wie der bislang am weitesten von der Sonne entfernte Planet Pluto.

Der neue Planet ist 14,5 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt. Das sind 97 Astronomische Einheiten (AE) oder 97 Mal die Entfernung von der Erde zur Sonne. Sein Durchmesser liegt bei etwa 3000 Kilometer. Der Planet besteht zu etwa 70 % aus Gestein und 30 % gefrorenem Wasser. Die Temperaturen liegen bei etwa 240 Grad minus.

Die Astronomen Mike Brown vom California Institute of Technology in Pasadena, Chad Trujillo vom Gemini Observatorium in Mauna Kea, Hawaii,
und David Rabinowitz von der Yale Universität im US-Bundesstaat Connecticut hatten den Planeten zuerst im Oktober 2003 fotografiert.

Die Forscher haben ihn seitdem beobachtet. Erst im Januar 2005 wurde ihnen bei der Analyse der Daten klar, was sie entdeckt hatten. Seither haben sie ihre Erkenntnisse verifiziert.
 

 
  03.08.05 Bei uns im Stadtteil

Der Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee hat zusammen mit dem A+K Verlag einen Führer für den Freiburger Osten herausgebracht, der zusammen mit
dem Bürgerblatt des Bürgervereins gestern an alle Haushalte verteilt wurde.



Nach etwa 2 Jahren Recherche ist ein attraktiver Stadtteilführer entstanden, der eine umfassende Adressenliste aller wichtigen Einrichtungen bietet und zusätzliche Informationen über die Wiehre, den Waldsee und die Oberau in schriftlicher Form liefert.
 
 
  06.08.05 60 Jahre Hiroshima

Am 6. August 1945 wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit eine Atombombe im Krieg eingesetzt. Die japanische Stadt Hiroshima war Ziel der ersten Atombombe, die von den Amerikanern abgeschossen wurde. Drei Tage später erfolgte der zweite Atombombeneinsatz, der die Stadt Nagasaki traf. Die Auswirkungen waren unvorstellbar grausam.

Mehr als 120.000 Menschen verbrannten bei lebendigem Leib. Wer das Unglück überlebte, war oft grausam entstellt durch die Gluthitze, die diese Bomben verursachten. In den folgenden fünf Jahren starben mehr als 200.000 Menschen an den Folgen der radioaktiven Strahlung, die ihre Gesundheit zerstört hatte. Wie viele Menschen mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit Opfer dieses ersten Kernwaffeneinsatzes geworden sind, wird man nie genau erfahren.

Die Amerikaner hatten mit diesem Atomwaffeneinsatz erreicht, dass Japan am Ende des Zweiten Weltkrieges kapitulierte. Der japanische Eroberungskrieg in Asien, in dem zwischen 1931 und 1945 mehr als 10 Millionen Menschen getötet wurden, wurde beendet. Zugleich haben die USA demonstriert, über welche grausamen Waffen sie verfügen, die sie auch zum Einsatz bringen, wenn sie das für notwendig halten. Es wird bis heute darüber diskutiert, welche anderen Mitteln den Amerikanern zur Verfügung gestanden hätten, um diesen Krieg zu beenden.

Die Menschen, die in Hiroshima und Nagasaki zu Tode gekommen sind, deren Gesundheit zerstört wurde, deren Familien ausgerottet wurden, haben mit ihrem Leben bezahlt. Ihnen ist der Gedenktag des 6. August gewidmet.
 
 
  14.08.05 Ausgezeichnetes KoKi

Eine hohe Auszeichnung erhielt das Kommunale Kino Freiburg im Alten Wiehre Bahnhof: Für das Jahresprogramm 2004 erhielt das KoKi den
Kinopreis des deutschen Kinematheksverbundes.

Die Jury lobte bei der Preisvergabe vor allem das vielfältige und thematisch spannende Programm, das sich an klar definierte Zielgruppen richtet, ohne dabei demMainstream anheim zu fallen.

Das Kommunale Kino erhält diese Würdigung für seine Arbeit übrigens zum zweiten Mal.
 
 
  20.08.05 Die Kunst, alles positiv zu sehen

Du findest Dein Leben nicht ok? Dann lies dieses:

Wofür wir dankbar sein sollten, es aber oft nicht mal registrieren:

- den Partner, der Dir jede Nacht die Decke wegzieht, weil es bedeutet,
dass er mit keinem anderen unterwegs ist

- das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt und lieber fern sieht,
weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße

- die Steuern, die ich zahlen muss, weil es bedeutet, das ich eine
Beschäftigung habe

- die riesige Unordnung, die ich nach ner gefeierten Party aufräumen muss,
weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war.

- die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist, weil es bedeutet, dass
ich genug zu essen habe

- den Schatten, der mich bei meiner Arbeit "verfolgt",
weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde

- den Teppich, den ich saugen muss und die Fenster, die geputzt
werden müssen, weil es bedeutet, dass ich ein Zuhause habe

- die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre,
weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen

- die Straßenbeleuchtung, die so endlos weit von meinem Parkplatz weg
ist, weil es bedeutet, dass ich laufen kann und ein Beförderungsmittel
besitze

- die hohe Heizkostenrechung, weil es bedeutet, dass ich's warm habe

- die Frau hinter mir in der Kirche, die so falsch singt,
weil es bedeutet, dass ich hören kann.

- den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln, weil es bedeutet, dass ich Kleider besitze

- die schmerzenden Muskeln am Ende eines harten Arbeitstages,
weil es bedeutet, dass es mir möglich ist, hart zu arbeiten

- den Wecker, der mich morgens unsanft aus meinen Träumen reißt,
weil es bedeutet, dass ich am Leben bin

- und schließlich: die vielen nervenden E-Mails, weil es bedeutet, dass ich
Freunde habe und es genügend Menschen gibt, die an mich denken

...und solltest Du glauben, Dein Leben wäre "beschissen", dann lies dies
noch mal!
 

 
  22.08.05 9 Millionen .de-Domains

Letzte Woche ging bei der deutschen Registrierungsstelle für Internet-Domains DENIC der Antrag für die neunmillionste .de-Domain ein. Jährlich sind es rund eine Million.

Damit liegen .de-Domains weltweit auf Platz zwei der Beliebtheitsskala für Top-Level-Domains. Nur .com-Endungen gibt es mehr (rund 40.000.000). Die Bronze-Medaille geht an .net (rund 6,2 Mio.), danach folgen .uk (4,2 Mio.), .org (3,7 Mio.) und .info (3,7 Mio.).
 

 
  24.08.05

42 Jahre Bundesliga

Am ersten Spieltag, dem 24.08.1963 besuchten über 300.000 Menschen die Fußballstadien - alle anderen Fans lauschten dem sportlichen Geschehen vor dem Radio.

16 Fußball-Mannschaften hatten zunächst die Ehre, die erste Saison der Bundesliga gestalten zu dürfen: Es waren der 1. FC Nürnberg, TSV 1860 München, Eintracht Frankfurt, Karlsruher SC, VfB Stuttgart, 1. FC Köln, MSV Duisburg, Borussia Dortmund, Schalke 04, Preußen Münster, Hamburger SV, Werder Bremen, Eintracht Braunschweig, 1. FC Kaiserslautern, 1. FC Saarbrücken und Hertha BSC Berlin.

Vor Gründung der Bundesliga gab es in Deutschland fünf Oberligen. Am Ende jeder Saison haben die besten Teams der Oberligen gegeneinander gespielt. Der Gewinner wurde deutscher Meister.

Der erste Bundesligameister war übrigens der 1. FC Köln.
 

 
  29.08.05 Früher Altweibersommer - die fünfte Jahreszeit

Der Altweibersommer ist bereits angebrochen und bezeichnet in der Umgangssprache einen Zeitabschnitt gleichmäßiger Witterung normalerweise im September und Oktober, die sich durch ein Hochdruckgebiet, stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers auszeichnet.

Der Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Spinnen im Herbst duch die Luft segeln. Mit "weiben" wurde im Altdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. Im Volksglaube wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste von Elfen, Zwergen oder der Jungfrau Maria ("Marienfäden", "Marienseide", "Marienhaar" oder "Unserer Lieben Frauen Gespinnst") gehalten.

In Nordamerika ist diese Jahreszeit als Indian Summer bekannt - in Schweden spricht man vom "Birgitta-Sommer", dort liegt er meist Anfang bis Mitte Oktober.

 
       
 
   

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