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01.06.05
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Und nicht nur das Lorettobad ...
... gerät in die Schlagzeilen der Badischen Zeitung vom gestrigen
Dienstag.
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Der Besseren Lesbarkeit wegen:
MÜNSTERECK
Oase der Erholung vermietet
Das war keine Damenwahl
Die Wiehremer sind stolz aufs Lollo,
auf "ihr" Lorettobad. Und so ist denn
auch auf www.wiehre-online.de ver-
merkt: "Das Lorettobad hat vor allen
Dingen eines, was viele andere Bäder
nicht haben: ein Damenbad, eine Oase
der Erholung für die Damen der Schöp-
fung". Und die baden vom ersten Bade-
tag der Sommersaison an ihre Saison-
karten ab, komme, was da wolle. Der gesellige Kreis älterer
Badbesucherin-
nen, die hier täglich zusammenkom-
men, ist Legende. Aber auch für die
jüngeren ist das Damenbad Kult. Oder schlichte Notwendigkeit
für die, deren religiöse Überzeugung das Bad in der
gemischten Menge untersagt. Für die meisten dieser Damen ist
dieser Don-nerstag ein betrüblicher Tag, speziell,
wenn er wettermäßig ungetrübt und freibadtauglich
ist. Denn: Ihr Refugium
wurde für diesen Tag vermietet an
Mercedes. Weil es eine so lockende Location ist. Das stimmt. Aber:
Die Vermietung war keine Damenwahl im
Bad. Und sie sollte sich nicht ausge-
rechnet hier wiederholen. Was kön-
nen nun die Damen tun, damit die Sai-
son ohne weitere Ausfälle weitergehen
kann? Andere Locations ins Gespräch bringen! Hinterm Rathaus,
auf dem
Theater, unter der Uni, vor den Muse-
en, in Turnhallen. Da gibt es reichlich spektakuläre Ecken,
die bestens für an-sehnliche Inszenierungen taugen. Und
den Damen der Schöpfung ihr Refugi-
um lassen.
Julia Littmann
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06.06.05 |
Cäsium-Atomuhr
ist 50 geworden
Vor fünfzig Jahren nahm die erste Cäsium-Atomuhr ihren
Betrieb im britischen National Physical Laboratory auf. Entwickelt
hatte sie seinerzeit der englische Physiker Louis Essen. Cäsium-Atomuhren
haben eine Ganggenauigkeit von bis zu einem Zehntel einer Milliardsten
Sekunde und erfüllen damit die hohen Anforderungen an exakte
Zeitmessungen, wie sie etwa bei physikalischen Experimenten oder
der Positionsbestimmung per GPS (Global Positioning System) erforderlich
sind.
Es könnte so einfach sein: "Zeit ist das, was man auf
der Uhr abliest", lautet Albert Einsteins eingängige Definition,
dessen 50. Todestag in diesem Jahr an die Bedeutung der Zeit im
Alltag erinnert. So einfach ist es aber nicht, denn Zeit lässt
sich nicht nur objektiv messen, sondern auch subjektiv erleben.
Sie gibt Orientierung im gesellschaftlichen Miteinander. Ohne Zeit
gäbe es keine Werk-, Sonn- und Feiertage. Ohne Zeit ließen
sich Tag und Nacht nur durch Hell und Dunkel unterscheiden. Warum
ein achtstündiger Arbeitstag mal als unendlich lang empfunden
wird und mal wie im Fluge zu vergehen scheint, hängen von Umfang
und Art der Arbeit ab. Ist sie langweilig, schleppt sich die Zeit
nur so dahin, ist sie spannend und herausfordernd, läutet unversehens
die Feierabendglocke, noch bevor man daran gedacht hat.
Zeit im objektiven Sinne hingegen ist messbar. Sie dient als Maß
für die Dauer eines Geschehens und der Bestimmung von Beginn
und Ende eines Ablaufs. In der Physik ist die objektive Zeit eine
der grundlegenden Größen, über die sich neben der
Dauer von Vorgängen auch die Reihenfolge von Ereignissen angeben
lassen. Ob subjektiv oder objektiv, Zeit ist etwas Naturgegebenes.
Davon zeugt, dass wiederkehrende Abläufe in der Natur seit
jeher als Maßstab für die Zeit herhalten mussten: Tag
und Nacht etwa, Ebbe und Flut oder die Jahreszeiten.
Noch bis Ende der Sechzigerjahre beschrieb man die Sekunde als
86.400sten Teil eines mittleren solaren Tages. Ein solarer Tag ist
verstrichen, wenn die Sonne sich vom einem höchsten Stand am
Himmel zum nächsten bewegt hat. Oder anders ausgedrückt:
wenn die Erde sich einmal um die eigene Achse gedreht hat -- was
der Erdbewohner als den Tag wahrnimmt. Allerdings rotiert die Erde
alles andere als gleichmäßig, bedingt durch die Gravitationskräfte,
die die Sonne, der Mond und die anderen Planeten ausüben. Das
macht den solaren Tag als Maßeinheit unbrauchbar. Mehr Genauigkeit
bei der Zeitmessung verspricht das so genannte tropische Jahr, das
die elfte Conférence générale des poids et
mesures (CGPM) im Jahr 1960 von der International Astronomical Union
(IAU) als neues Zeitmaß übernahm. Es beschreibt die Dauer
von einer Frühlings-Tag-Nacht-Gleiche zur nächsten. Dieser
Tag fällt auf den 20. oder 21. März, wenn die Sonne auf
dem Weg von Süden nach Norden auf ihrer Ekliptik den Himmelsäquator
durchschreitet. Wenn auch genauer als der solare Tag, ist das tropische
Jahr immer noch zu ungenau, um feinstauflösende Zeitmessungen
durchzuführen.
Die CGPM als Hüterin über das internationale Einheitensystem
(Système International d'Unités, SI) hat daher in
ihrer von 1967 bis 1968 dauernden 13. Sitzung festgelegt, dass eine
Sekunde 9.192.631.770 Schwingungsperioden der Strahlung des Cäsium-133-Atoms
dauert. Genauer gesagt, ist die Sekunde das 9.192.631.770-fache
der Periodendauer der dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus
des Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entsprechenden Strahlung
-- im Jahre 1997 ergänzt durch die Feststellung, dass sich
das Cäsium-Atom bei 0 Kelvin in Ruhe befinden muss.
In Deutschland hütet die Physikalisch-Technische Bundesanstalt
(PTB) die Uhrzeit. Die PTB-Zeit ist derart genau, dass sie zu 80
Prozent in die Weltzeit UTC (Universal Time Coordinated) einfließt.
Funkuhren für den Nachttisch oder das Handgelenk etwa empfangen
das PTB-Zeitsignal über den Langwellen-sender DCF77 von der
Sendestation Mainflingen bei Frankfurt.
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07.06.05 |
SOS-Kinderdorf
Am 7. Juni 1958 wurde in Deutschland das erste SOS-Kinderdorf gegründet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte der Österreicher Hermann
Gmeiner eine Idee. Er wollte den vielen Waisenkindern und heimatlosen
Kindern, die durch den Krieg ihre Eltern und Geschwister verloren
hatten, wieder etwas Ähnliches wie eine Familie geben. Aber
er dachte nicht nur über diese Idee nach, sondern er verwirklichte
sie.
Er begann mit dem Bau von SOS-Kinderdörfern. Inzwischen gibt
es 385 solcher Kinderdörfer in über 130 Ländern dieser
Welt.
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09.06.05 |
Neuer Bauernmarkt am Messplatz
Am kommenden Samstag ist es soweit. Um 12 Uhr, wird der Oberwiehremer
Bauernmarkt am Zentrum-Oberwiehre (ZO), Schwarzwaldstraße,
offiziell eröffnet - mit Fassanstich und Musik. Der Marktbeginn
ist bereits um 8 Uhr.
Nachdem die noch fehlenden Wasser- und Stromanschlüsse auf
dem freien Platz zwischen den Knopfhäuslesiedlungen und dem
Zentrum Oberwiehre (ZO)
installiert sind, gibt es dort zukünftig mittwochs von 15 bis
19 Uhr, freitags von 11 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr
vor allem Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Käse von überwiegend
lokalen Anbietern.
Träger ist der unlängst gegründete "Oberwiehremer
Bauernmarktverein" zu dessen Vorsitzende Michaela Fath vom
Fischgeschäft "Forellenhof" in Umkirch gewählt
wurde. Das neue Angebot wird sicherlich mit dazu beitragen, die
Attraktivität rund um den "Alten Messeplatz" zu steigern.
Wir wünschen dem neuen Bauernmarkt für die Zukunft alles
Gute.
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11.06.05 |
Feierliche
Eröffnung des 16. Bauernmarktes in Freiburg
In Anwesenheit von zahlreicher Prominenz wurde heute der 16. Bauernmarkt
in Freiburg feierlich eröffnet. Nach einigen Festreden wurde
das obligatorische Band unter der Begleitung der Glottertäler
Musikanten gleich mehrfach durch-schnitten. So anstrengend, dass es
gleich im Anschluß Freibier gab.
Bilder:
Wiehre Online - Felix Andris
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15.06.05 |
Heute
vor 98 Jahren
wurde in Den Haag der Internationale Gerichtshof (IGH) gegründet.
Er sollte Urteile fällen, wenn es Streit zwischen Staaten gab.
Im Jahr 1902 war schon ein so genannter Ständiger Schiedshof
gegründet worden, aber das reichte nicht aus. Der Internationale
Gerichtshof sollte bei Streitigkeiten zwischen Staaten verbindliche
Urteile fällen können. Nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit
und des Völkerrechts sollten die Richter ihre Urteile fällen.
Eine friedliche Konfliktschlichtung ist oft sehr schwierig, manchmal
scheinbar unmöglich. Den Ersten und den Zweiten Weltkrieg konnte
der IGH nicht verhindern. Aber an der Idee einer friedlichen Regelung
von Konflikten hielten viele Menschen fest. So wurde 1946 der IGH
eine Einrichtung der Vereinten Nationen. Wenn die Interessen mehrerer
Staaten aufeinander stoßen, dann wird sehr oft der IGH tätig.
Und die Aufgaben sind sehr vielfältig: es geht um Weltraum-Rechte,
Handelsbeziehungen, Flugrechte, Verkehrsbeziehungen und vieles mehr.
Oft hört man den Vorwurf: Der IGH spricht Urteile, aber
er hat keine Macht, um die Urteile auch durchzusetzen. Es ist
richtig, dass der IGH keine Armee besitzt er will ja auch die
Konflikte friedlich regeln aber er kann dafür sorgen,
dass die verurteilten Staaten angeprangert werden. Dies wollten die
meisten Staaten möglichst vermeiden.
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21.06.05 |
Sommeranfang
Zwischen dem 21. Juni und dem 23. September ist auf der Nordhalbkugel
die Jahreszeit Sommer, auch wenn es in den vergangenen Tagen zum Teil
schon sommerlich war. Gleichzeitig ist heute auch der längste
Tag des Jahres mit einem Sonnenaufgang um 05:29 und einem Sonnenuntergang
um 21:32 Uhr.
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25.06.05 |
Vieles
ist geboten in der Wiehre
an diesem Wochenende: Neben dem 15. Töpfermarkt beim Alten
Wiehre Bahnhof am heutigen Samstag und auch am Sonntag, gibt es am
Sonntag in der Talstraße 1a einen Aktionstag für neue
Urlaubsideen und ebenfalls am Sonntag singt, tanzt und spielt
der Kinderchor Travka muravka das Märchen "Jelena, die
Wunderweise" im Festsaal der Freien Waldorfschule Freiburg-Wiehre
in der Schwimmbadstraße.
Weitere Informationen siehe Kultur
& Veranstaltungen.
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30.06.05 |
Was
ist Erfolg?
Wenn Du 3 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Nicht in die Hose zu
machen.
Wenn Du 12 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Freunde zu haben.
Wenn Du 18 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Einen Führerschein
zu haben.
Wenn Du 20 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Sex zu haben.
Wenn Du 35 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Geld zu haben.
Wenn Du 50 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Geld zu haben.
Wenn Du 60 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Sex zu haben.
Wenn Du 70 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Einen Führerschein
zu haben.
Wenn Du 75 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Freunde zu haben.
Wenn Du 80 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Nicht in die Hose zu
machen.
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