Aktuelles

Dezember 2006
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.12.06


Montessori-Zentrum

Am heutigen Freitag, den 1.12.2006 von 14 bis 18 Uhr, präsentieren sich die Angell-Schulen in der Mattenstraße 1, allen Interessierten.

Grundschule, Realschule und Gymnasium des Montessori-Zentrums stellen sich vor — mit Ständen von Schülerinnen und Schülern, Auftritten von Chor, Sketch-Comedy-Club und verschiedenen Bands und Hausführungen. Es gibt Informationen zur Partnerschule in Afghanistan, für Weihnachten können Kleinigkeiten eingekauft werden und die Kletterwand wartet auf neue Bezwinger. Es gibt außerdem Spiel- und Speisenangebote.

Auch Wirtschaftsgymnasium,Sozialpädagogisches Gymnasium sowie die Berufskollegs der Angell-Akademie werden vorgestellt.
 

 
  03.12.06 Hätten Sie's gewusst?

Was ist eigentlich Tinte?

Die blaue Tinte, die uns während der Schulzeit begleitete und die auch Generationen vor uns schon kannten, ist nichts anderes als gefärbtes Wasser – zumindest laut der wörtlichen Übersetzung aus dem Lateinischen von tincta aqua. Tatsache ist, dass die Tinte, die eine Zeitspanne von der Antike bis ins vergangene Jahrhundert überdauerte, eine Mischung aus Eisensulfat, Gallsäure (aus verkochten und zerstampften Galläpfeln), Wasser und dem Pflanzensaft Gummi arabicum war. Sie hieß Eisengallustinte.

Die schwarze Tinte erschien erst nach einem Tag richtig auf dem Papier, nachdem das Eisen mit dem Sauerstoff aus der Luft reagieren konnte.
Deshalb gaben kluge Menschen noch einen blauen Farbstoff hinzu, sodass Unterschriften auf wichtigen Dokumenten sofort sichtbar wurden. Eisengallustinte war bis in die 1960er-Jahre bei Geschäftsleuten beliebt, weil sie dokumentenecht ist – sie übersteht selbst ein Bad im Wasser und Alkohol.

Erfinder der gefärbten Schreibflüssigkeit waren die Ägypter vor rund 5.000 Jahren; damals gab es noch nicht einmal Papier. Wenn die Menschen schrieben, ritzten sie ihre Schriftbilder in härtere Materialien ein oder pressten sie als Muster in weichen Lehm. Später, als Papyrus als Schreibblatt diente, war die Tinte das gängige Beschriftungsmaterial. Die Ägypter fertigten dazu aus Gummi arabicum eine Lösung an (Gummiwasser), die sie mit Ruß oder eisenoxydhaltiger Erde einfärbten. Gummi arabicum bindet Farbpigmente sehr gut, weshalb Künstlerfarben heute noch den Milchsaft enthalten. Dank der modernen Chemie gibt es mittlerweile zahlreiche Tintensorten: von wasserfester über unsichtbarer bis hin zur Gel- oder Leuchttinte.
 

 
  05.12.06 Todestag von Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart, der am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren wurde, war ein Wunderkind, ja: Er war das musikalische Wunderkind überhaupt! Sein Vater Leopold Mozart hat das früh erkannt und mit dem kleinen Wolfgang, den er quer durch Europa von einem Fürstenhof zum nächsten schleppte, viel Geld verdient.

Überall waren die Menschen begeistert von dem kleinen Jungen am Klavier, der jede Melodie ohne auf die Tasten zu schauen nachspielen konnte und selbst wunderschöne Musik komponierte. Aber als er 25 war, merkte Mozart, dass er seinen eigenen Weg gehen musste, um sein Talent voll zu entfalten. Er zog nach Wien, wo er ein erfolgreicher und geachteter Komponist wurde.

Jetzt war er kein Wunderkind mehr, sondern ein erwachsener Mensch mit Verantwortung für seine Familie, mit Sorgen um das liebe Geld und Trauer über früh gestorbene Kinder und das schwierige Verhältnis zum Vater in Salzburg. Aber nichts konnte ihn davon abhalten, weiter wunderbare Musik zu komponieren, moderne Musik für seine Zeit, die alles bisher Gekannte in den Schatten stellte.

Das so genannte Köchel-Verzeichnis, das alle Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart auflistet, umfasst mehr als 600 Nummern: Lieder und Tänze, kleine Stücke für Flöte oder Geige, große Konzerte für Klavierspieler oder Klarinettisten, Symphonien fürs Orchester und vor allem Opern wie „Don Giovanni“ und die „Zauberflöte“.

Wolfgang Amadeus Mozart ist er am 5. Dezember 1791 gestorben – seine Musik aber ist quicklebendig geblieben und macht bis heute alle Menschen fröhlich.
 
 
  06.12.06 Nikolaus

Der Heilige Nikolaus wurde im 3. Jahrhundert in einer kleiner Stadt in der heutigen Türkei geboren. Um das Jahr 350 nach Christi Geburt wurde er Bischof von Myra. Legenden berichten, dass Nikolaus viele gute Taten und Wunder vollbracht hat. Er soll nicht nur Seefahrer, die in ein Unwetter geraten waren, gerettet haben, sondern auch Kinder und anderen Menschen in Not beschützt haben.

Daher wurde er zum Schutzheiligen der Seeleute, Kaufmänner und Schulkinder. Weil Nikolaus von Myra so vielen Menschen geholfen hat, gibt es den Brauch, an seinem Festtag, dem 6.12., Gaben zu verschenken und auf diese Weise auch anderen Menschen eine Freude zu machen.
 
 
  09.12.06 Kinder zu Besuch bei Künstlern

Die Jugendkunstschule Freiburg hat Künstlerbesuche für Kinder von sechs bis zwölf Jahren im E-Werk organisiert.

Am heutigen Samstag, den 9. Dezember, von 10.30 bis 12 Uhr, können sie mit der Künstlerin Brigitte Rost in ihrem Atelier kreativ arbeiten. Kosten: 8 Euro.

Anmeldung / Infos: Tel. 0761 / 79 19 79-0, E-Mail: jugendkunstschule@jbw.de.
 
 
  16.12.06 Konzert

Ein Höhepunkt der zeitgenössischen Musik wird am 16. Dezember 19:30 Uhr beim Pianohaus Lepthien in Freiburg aufgeführt:

Jörg Widmann (Klarinette) und das Minguet Quartett spielen aus ihrer neuen CD mit Kompositionen von Wolfgang Rihm "Vier Studien zu einem Klarinettenquintett" - "Vier Male" für Klarinette solo.

Das Konzert findet in Zusammenarbeit mit dem Studium generale statt. Vorgestellt wird die neue CD aus dem Verlag Ars Musici ( AM 1385-2 ), die man bei dieser Gelegenheit auch signieren lassen kann.
Der Komponist Wolfgang Rihm wird anwesend sein.

Der Eintritt ist frei, telefonische Anmeldung über das Studium generale (0761/203 20 03) oder über das Pianohaus Lepthien (0761/79 07 00).

Veranstaltungsort: Flügelsaal, Untere Schwarzwaldstrasse 9a, 79102 Freiburg

Jörg Widmann gilt als eine der herausragenden Persönlichkeiten der Modernen Musik. 1973 in München geboren, absolvierte er sein Klarinettenstudium zunächst an der Hochschule für Musik in München, später an der Juilliard School of Music in New York. Seine grosse Passion ist die Kammermusik. Als Solist ist er Gast bei den bedeutendsten Orchestern im In- und Ausland. Mehrere Klarinettenkonzerte sind ihm gewidmet und durch ihn uraufgeführt worden. Seit 2001 lehrt er Klarinette an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg.

Bereits im Alter von elf Jahren begann Jörg Widmann Kompositionsunterricht zu nehmen. Hans Werner Henze wurde auf ihn aufmerksam und nahm ihn in seine Kompositionsklasse auf. Seine Studien setzt er später bei Wilfried Hiller und Wolfgang Rihm fort. Für seine Kompositionen wurde er mit zahlreichen Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet, darunter den Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung und den Ehrenpreis der Münchner Opern-Festspiele. Seine Oper "Das Gesicht im Spiegel" wurde von der Zeitschrift Opernwelt zur wichtigsten Uraufführung der Spielzeit 2003/4 gewählt.

Jörg Widmann ist Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin und Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste. 2006 erhielt er den Kompositionspreis des SWR Sinfonieorchesters sowie den Claudio-Abbado-Preis der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker.

Widmann beschäftigt die Auseinandersetzung mit tradierten Formen und Gattungen, vor allem im Bereich der Kammermusik. Es ist keine Überraschung, dass sich in vielen seiner Kompositionen immer wieder Werke mit Klarinette finden, an deren Aufführung Widmann regelmässig selbst mitwirkt. Daneben stehen seine Streichquartette, eine Serie von fünf Kompositionen, entstanden zwischen 1997 und 2005. In diesem Jahr wurden weitere Klarinettenkonzerte uraufgeführt, darunter welche, die er für sich selbst als Solisten schrieb.

Im Januar 2007 wird Pierre Boulez mit den Wiener Philharmonikern eine neues Orchesterwerk von Jörg Widmann uraufführen.

Jörg Widmann lebt und arbeitet in Freiburg und München.

Das Minguet Quartett (Ulrich Isfort 1. Violine, Annette Reisinger 2. Violine, Irene Schwab Viola, Matthias Diener Violoncello) wurde 1988 gegründet und spielt seit 1997 in seiner heutigen Besetzung.

Neben der klassisch-romantischen Literatur konzentriert sich das Ensemble auf die Musik der Moderne und engagiert sich durch häufige Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Die erstmalige Gesamtaufnahme sämtlicher 12 Streichquartette von Wolfgang Rihm zählt zu den aktuellen Projekten.

Das Minguet Quartett gastiert auf internationalen Konzertpodien wie der Wigmore Hall London, der Kölner und der Berliner Philharmonie, bei den Salzburger Festspielen, dem Bergen International Festival und dem Schleswig Holstein Musik Festival. Tourneen führten das Ensemble u.a. nach Skandinavien, Zentralasien, Japan, China und in die USA.

Das Minguet Quartett spielt auf Instrumenten der Stiftung Kunst und Kultur NRW
 

 
  19.12.06 Bildschirmarbeitsplätze

Zu viele Bildschirmarbeitsplätze in deutschen Büros sind noch immer so beschaffen, dass die Gesundheit des Beschäftigten dabei Schaden nimmt. Dabei gibt es Vorschriften, nach denen Bildschirmgeräte, Arbeitsmittel und die Arbeitsumgebung beschaffen sein müssen. Diese Vorschriften finden sich in der so genannten Bildschirmarbeitsverordnung, in der bestimmte ergonomische Mindeststandards beschrieben werden. Nicht zuletzt sind darin Anforderungen an den Computermonitor, an die Eingabegeräte und den Computermonitor enthalten.

Flachbildschirme sind ein geeignetes Mittel um einer Ermüdung entgegen zu wirken, denn diese erzeugen nicht nur schärfere und kontrastreichere Zeichen als Röhrenmonitore, sondern das gesamte Bild ist augenfreundlicher. Außerdem gibt es hierbei fast keine Reflexion oder kein Flimmern. Die Bildschirmdarstellung sollte immer positiv sein, d.h. dunkle Zahlen auf hellem Hintergrund. Kontrast und Helligkeit müssen so geregelt sein, dass die Zeichen scharf und deutlich zu erkennen sind. Der Sehabstand sollte ja nach Bildschirmgröße und Arbeitsaufgabe zwischen 50 und 80 cm betragen.

Auch bei der Tastatur und der Maus gibt es einige zu beachtende Punkte: Die Oberfläche der Tastatur sollte reflexionsarm und neigbar sein, um Augen, Gelenke und Sehnen zu schonen. Außerdem muss diese vom Bildschirmgerät zu trennen sein. Notebooks sind deshalb kein dauerhafter Ersatz für Desktop-PCs.

Um Hände und Unterarme zu schonen, sollten Sie auf die richtige Platzierung der Tastatur achten. Dies sollte parallel zur Tischkante liegen und zwischen beidem sollte ein Abstand von ca. 20 cm verbleiben. Auf ausziehbare Untertisch-Tastaturablagen sollten Sie außerdem verzichten, da diese meist zu wenig Platz bieten und Sie in Ihrer Bewegungsfreiheit stark einschränken
 

 
  22.12.06 Wiehre Online

wünscht
Ihnen allen
ein frohes Weihnachtsfest,
besinnliche Tage, Gesundheit,
und einen guten Rutsch in neue Jahr.

Im Neuen Jahr sind wir wieder mit neuem Elan für Sie da.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen.

 
       
 
   

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