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01.01.06
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06.01.06 |
Heilige Drei Könige
Am Dreikönigstag erinnert man sich an die Heiligen Drei Könige,
die der Legende nach aus dem Morgenland kamen und einem Stern gefolgt
sind,
um in Bethlehem das Jesuskind im Stall zu ehren.
Der Dreikönigstag oder das Dreikönigsfest beendet bei
uns üblicherweise die Weihnachtszeit. (In vielen östlichen
Ländern, zum Beispiel in Russland, wird am 6. Januar erst das
Weihnachtsfest gefeiert).
Heute bauen viele Familien ihren Weihnachtsbaum ab und Kinder und
Jugendliche ziehen als Sternsinger von Tür zu Tür, um
Spenden für Bedürftige in der ganzen Welt zu sammeln.
Die Sternsinger verkleiden sich als Caspar, Melchior und Balthasar
- die Heiligen Drei Könige. Die Sternsinger erzählen die
Geschichte der Heiligen Drei Könige, singen Lieder, wünschen
Segen für das neue Jahr und schreiben die Schutzformel C+M+B
mit der Jahreszahl mit Kreide auf die Haustür.
Wissen Sie, was dieses C+M+B bedeutet?
Viele Menschen glauben, dass es die Abkürzung für "Caspar,
Melchior und Balthasar" ist. Die Kirche versteht darunter jedoch
die Formel "Christus Mansionem Benedicat", was zu deutsch
heißt: Christus segne die Wohnung.
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13.01.06 |
Zum
Schmunzeln
"Alles, was mir der Pfarrer noch erlaubt hat, hat mir nun
der Doktor verboten."
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17.01.06 |
Schülerlotsen-Aktion
in der Lorettostraße
Zum Auftakt einer vierwöchigen Schülerlotsen-Aktion organisiert
die Loretto-Grundschule gemeinsam mit zwei benachbarten Kindergärten
heute einen Umzug. Zu Schulbeginn ziehen zahlreiche Kinder mit ihren
Eltern - von Schülerlotsen geleitet - kreuz und quer über
die Zebrastreifen in der Lorettostraße, um Autofahrer an die
geänderten Verkehrsregeln zu erinnern. Deren Auswirkungen bewertet
das Bürgerforum Lebenswerte Wiehre als positiv -
jedoch noch nicht als endgültige Lösung.
Die Änderungen in der Verkehrsordnung, auf die man die Autofahrer
nun mit der Aktion verstärkt aufmerksam machen will, wurden erst
im Verlauf des vergangene Jahres eingeführt. Sie sind Teil eines
Konzepts zur Verkehrsberuhigung der Lorettostraße, das 2004
von einer Planungswerkstatt erarbeitet und vom Gemeinderat abgesegnet
wurde. Dieses Konzept war nötig geworden, als im Jahr 2001 im
Zuge der Bauarbeiten zur Stadtbahnlinie Haslach (Linie 5) die frühere
Verkehrsachse Basler Straße gesperrt wurde, woraufhin sich viel
Durchgangsverkehr in die Lorettostraße und ihre Seitenstraßen
verlagerte.
Zwar ist die Basler Straße seit Ende 2003 wieder geöffnet,
jedoch nur als Anlieger- und Fahrradstraße, so dass eine spürbare
Mehrbelastung für die Schleichwege in der Unterwiehre blieb.
Mit der Einführung des Rechts-Links-Verkehrs an den Kreuzungen
wurde im Dezember 2004 mit der schrittweisen Umsetzung des Konzepts
begonnen, das den Verkehr verlangsamen und somit das Risiko und den
Lärmpegel für die Anwohner senken soll. Außerdem wurden
zusätzliche Zebrastreifen angebracht und durch Verlagerung von
Parkplätzen auf die Straße die Fahrbahn faktisch verengt.
Christa Dzionara zeigt sich mit den bisherigen Erfolgen zufrieden,
das Tiefbauamt habe nach anfänglichem Zaudern gut mitgezogen.
Der Verkehr sei bereits übersichtlicher und langsamer geworden.
Noch kommen solle zum Beispiel eine Tempo-20-Zone vor der Lorettoschule.
Eine endgültige Lösung aber sei die bloße Verkehrsberuhigung
nicht: Das ist nur Schadens-begrenzung. Wir hoffen auf den Stadttunnel,
um den Verkehr dauerhaft auszulagern.
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24.01.06 |
10
000 Euro für die Janusz-Korczak-Schule
Am gestrigen Montag überreichten Präsident Manfred Kehrig
und Vorstands-mitglied Professor Reiner Marquard vom Rotary Club Freiburg
dem Schulleiter Gerd Mannes 10 000 Euro.
In der Janusz-Korczak-Schule
mit einem angegliederten Schulkindergarten werden 44 geistig und
mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche unterrichtet. Sie kommen
nicht nur aus Freiburg, sondern auch aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald
und Emmendingen.
Zur Zeit wird das von der Schule gekaufte Haus an der Goethestraße
31 umgebaut.
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25.01.06 |
Bürgergespräch
Am heutigen Mittwoch, den 25. Januar, lädt der Vorstand des
Vereins Bürgerforum Lebenswerte Wiehre ab 20 Uhr
wieder ein zum offenen Bürgergespräch ins Gasthaus Deutscher
Kaiser, Günterstalstraße 38.
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27.01.06 |
Heute vor 250 Jahren wurde Wolfgang Amadeus Mozart geboren
Wolfgang Amadeus, österreichischer Komponist, * 27. 1. 1756
Salzburg,
5. 12. 1791 Wien; Sohn von Leopold Mozart; vor L. van Beethoven
und neben J. Haydn der bedeutendste Komponist der klassischen Periode.
Er erregte bereits im Alter von 6 Jahren als Klaviervirtuose gemeinsam
mit seiner Schwester "Nannerl" (Maria Anna Mozart, * 30.
7. 1751 Salzburg,
29. 10. 1829 Salzburg) am Wiener Hof und auf einer 3-jährigen
Kunstreise 1763-1766 durch zahlreiche deutsche Städte sowie
Paris und London größtes Aufsehen.
In London wirkte Johann Christian Bach auf sein frühes Schaffen
ein, in Paris lernte er J. Schobert kennen und in Wien J. Haydn,
dem er 1785 seine drei Streichquartette widmete. Bereits mit 9 Jahren
schrieb er seine erste Oper "Apollo und Hyacinthus". 1769
ernannte der Erzbischof von Salzburg den Dreizehnjährigen zu
seinem Konzertmeister. Die noch im selben Jahr unternommene Konzertreise
nach Italien, auf der er starke Eindrücke von der italienischen
Oper empfing, wurde zu einem einzigen Triumphzug.
Seine folgende Tätigkeit in Salzburg wurde durch 2 weitere
Reisen, nach Italien und über München und Mannheim nach
Paris, unterbrochen. In dieser Epoche folgte Werk auf Werk: die
für Mailand geschriebene Oper "Mitridate, Rè di
Ponto" 1770, die Opern "Lucio Silla" 1772 und "Idomeneo"
1781, 13 Sinfonien, 6 Klavierkonzerte, 13 Klaviersonaten, 13 Violinsonaten,
sämtliche Violinkonzerte, 11 Messen, 6 Streichquartette, die
Oper "Il rè pastore" 1775, die Musik zu "König
Thamos" und viele kleinere Werke. 1781 siedelte er, veranlasst
durch die würdelose Behandlung in Salzburg, nach Wien über
und wurde zu einem von höfischen Anstellungen unabhängigen
Komponisten. Hier heiratete er 1782 kurz nach der Wiener Aufführung
seiner Oper "Die Entführung aus dem Serail" K. Weber.
Die folgende, von ständigen Geldsorgen überschattete
Wiener Zeit ist die Epoche seiner vollendeten Meisterwerke, unter
denen neben den letzten Sonaten, Sinfonien, Streichquartetten und
Messen das "Requiem", sein
letztes (durch F. X. Süßmayr beendetes) Werk, sowie die
Opern "Der Schauspieldirektor" 1786, "Figaros Hochzeit"
1786, "Don Giovanni" 1787,
"Così fan tutte" 1790, "Titus" 1791 und
"Die Zauberflöte" 1791 hervorragen.
Mozart vermochte, alle wichtigen musikalischen Tendenzen seiner Zeit
in eine eigenständige Kompositionsweise zu integrieren. Sein
Werk zeichnet sich durch melodischen Reichtum, eine vor ihm unerreichte
Ausgeglichenheit von Form und Inhalt, Durchsichtigkeit und feinstes
Klangempfinden aus. Während früher zuerst die glückliche
Unbeschwertheit der Mozart'schen Musik gesehen wurde, entdeckte man
besonders seit dem 1. Weltkrieg die "dämonischen" Züge
in seinem Werk. Heute versucht man, Person und Werk im Verhältnis
zu ihrer Umwelt zu sehen.
Auf dem Gebiet der Oper löste er die überkommenen Formen
von Opera seria, Opera buffa und Wiener Singspiel aus ihrer starken
Schematik, indem er u. a. der Musik durch Erweiterung der Schlussszenen
und Betonung der Ensembleszenen ein dramatisches Gewicht gab.
Mozarts Werke erscheinen seit 1953 in einer neuen Ausgabe, herausgegeben
von der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg. Das chronologisch-thematische
Verzeichnis seiner Werke veröffentlichte 1862 Ludwig Ritter
von Köchel (Köchel-Verzeichnis, Abkürzung: KV).
Es zählt neben den Opern und dem Requiem auf: 40 Lieder, Konzertarien,
Duette, Terzette, Kanons u. a., 40 Sinfonien, 31 Serenaden, 43 Instrumental-konzerte
(darunter 25 Klavierkonzerte), über 30 Streichquartette und Streichquintette,
zahlreiche Klaviertrios, Violinsonaten, Klaviersonaten, Sonatensätze
für Orgel, Messen, Vespern, Litaneien, ferner Fantasien, Variationen,
Tänze und viele kleinere Werke.
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28.01.06 |
Oberwiehremer
Flohmarkt
Bücher, Lampen, CDs, Spiele und Winterkleidung - das und vieles
mehr gibt es am Samstag, 28. Januar, 11 bis 16 Uhr, beim Oberwiehremer
Flohmarkt im Maria-Hilf-Saal, Zasiusstraße 109.
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31.01.06 |
Internetkompetenz:
Mütter schneiden schlecht ab
Beim Surfen im weltweiten Netz halten sich Jungen nach einer Umfrage
für cleverer als ihre Lehrer. Die größte Internetkompetenz
bescheinigen Jungen wie Mädchen gleichermaßen ihren Vätern.
Das ergab eine am Freitag in Münster vorgestellte Umfrage unter
2300 neun- bis 14-jährigen Schulkindern in NRW für das LBS-
Kinderbarometer. Jungen bedachten sich selbst auf der Skala zwischen
1 (schlecht) und 5 (gut) mit dem Wert 3,9 die eigenen Lehrer
erhielten eine 3,7. Von den Mädchen, die sich selbst eine 3,5
gaben, bekam das Lehrpersonal den Wert 3,9. Die Mütter kamen
im Schul- und Familienranking in Sachen Internet mit einer 3,0 am
schlechtesten weg.
Nach der Umfrage kommt der Computer mittlerweile bei 92 Prozent
der befragten Kinder und Jugendlichen zum Einsatz, mehr als ein
Drittel von ihnen besitzt einen eigenen PC. Im Geschlechtervergleich
kommen Jungen dabei mit 43 Prozent besser weg als Mädchen,
von denen nur 29 Prozent über einen eigenen PC verfügen.
Computer-Besitz und -Nutzung hängen zudem vom sozialen Hintergrund
und der besuchten Schule ab: Während fast die Hälfte der
Hauptschüler zu Hause keinen Internetzugang habe, seien es
bei den Gymnasiasten nur ungefähr jeder Fünfte, hieß
es weiter.
Das LBS-Kinderbarometer ist eine Initiative der LBS und des NRW-
Jugendministeriums. Ziel ist es, Meinungen, Wünsche, Ängste
und Zukunftspläne von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen
zu erfragen. Seit 1998 werden regelmäßig Daten erhoben.
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