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01.06.06
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Mythos in blond wäre heute 80 geworden
80 wäre Marilyn Monroe heute geworden. Wir behalten sie als
Dreißigerin in Erinnerung. Marilyn Monroe (* 1. Juni 1926
in Los Angeles; 5. August 1962
in Los Angeles; eigentlich Norma Jean Mortenson) war eine US-amerikanische
Schauspielerin, die nach Meinung vieler durch ihre betont erotische
Aus-strahlung berühmt wurde.
"Du kannst ein Vermögen damit verdienen, einfach vor der
Kamera zu stehen oder hin- und herzugehen, praktisch ohne zu spielen",
sagte Michael Tschechow, Marilyns Schauspiellehrer, 1951 zu ihr.
"Das will ich nicht", erwiderte sie, "ich will eine
Künstlerin sein, kein erotischer Freak ... In den ersten Jahren
war das in Ordnung, aber jetzt ist es anders." Nach diesem
Gespräch, sagte sie, "begann mein Kampf mit den Filmgesellschaften".
Als sie Anfang 1960 mit den Dreharbeiten zu Let's make love begann,
sah es so aus, als wäre sie dabei, diesen Kampf zu verlieren.
Sie, die Billy Wilder, mit dem sie gerade Some like it hot abgedreht
hatte, für eine "begnadete" Schauspielerin hielt,
sollte in ihrem 28. Film neben Yves Montand einem langweiligen Drehbuch
zum Erfolg verhelfen. Also sprach man nicht mehr über den Film,
sondern über ihre Affäre mit Montand. Simone Signoret
blieb gelassen. Zwar meinte sie, dieser Film habe "un titre
prémonitoire" - einen bedrohlich klingenden Titel -,
aber die Pressemeldungen kommentierte sie kurz und souverän:
Es habe in Marilyns Leben "eine ganze Reihe von Menschen gegeben
(und es gebe sie immer noch), die ihr klarmachen wollten, daß
sie alles andere sei als eine Schauspielerin ... Sie fanden Gefallen
am Starlet Marilyn, aber es paßte ihnen nicht, daß aus
ihr eine richtige Schauspielerin wurde."
Die "richtige Schauspielerin" war zu dieser Zeit schon
viele Jahre drogen-abhängig, und das Trauma ihrer Kindheit
- eine schizophrene Mutter, ein verschollener Vater, Waisenhäuser
und diverse Pflegeeltern - hat sie nie überwunden. Drei gescheiterte
Ehen hatte sie hinter sich. Zwei Filme lagen noch vor ihr. Den letzten
sollte sie nicht mehr abschließen. Ein Gemisch aus Barbituraten
und Amphetaminen brachte Marilyn Monroe ums Leben.
"Du bist das traurigste Mädchen, das ich je gesehen habe",
sagte Clark Gable in ihrem letzten Film Something's got to give.
"Du bist der erste Mann, der das gesagt hat. Gewöhnlich
sagen sie mir, wie glücklich ich bin", erwiderte sie.
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04.06.06 |
Frohe
Pfingsten
Gast: "Herr Ober, in meiner Suppe schwimmt eine tote Fliege!"
Ober: "Unsinn, tote Fliegen können gar nicht schwimmen!"
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08.06.06 |
Annafest
Mit dem Beginn der WM startet auch das allseits beliebte Annafest
in der Kirchstraße, das von Freitag, den 9.06.06 bis einschließlich
Sonntag, den 11.06.06 wieder mit Geselligkeit, Biergartenatmosphäre
und voraussichtlich auch mit gutem Wetter aufwarten wird. Die offizielle
Eröffnung mit dem Fassanstich wird als Ehrengast Bürgermeister
Ulrich von Kirchbach am Freitagabend um 20 Uhr vornehmen.
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10.06.06 |
Ein
Jahr Bauernmarkt in der Oberwiehre
Mit einem bunten Fest feiert am Samstag, 10. Juni, ab 10 Uhr,
der Oberwiehremer Bauernmarkt auf dem Alten Meßplatz sein
einjähriges Bestehen. Für musikalische Unterhaltung sorgen
die Krüzsteinguggis aus Oberried. Wie in alten
Zeiten wird sich dort laut Veranstalter ein Kinderkarussell
drehen. Fürs leibliche Wohl sorgt die Schützengesellschaft
Ursprung 1293 . Ab 13 Uhr veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr
eine Schauübung. Außerdem gibt´ s am Samstag von
den Marktbeschickern eine kleine Überraschung für die
Kunden. Der Bauernmarkt hat mittwochs und samstags ab 8 Uhr geöffnet,
freitags ab 14 Uhr.
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13.06.06 |
Jubiläum
ein Erfolg
Der Oberwiehremer Bauernmarktverein scheint für seine Festtage
einen Pakt mit Petrus geschlossen zu haben. Wie zur Gründung
gab´ s auch am verganegnen Samstag zum Fest anlässlich
des einjährigen Bestehens des Marktes (neben dem Zentrum
Oberwiehre ) Sonne pur. Zur Feier des Tages heizten zusätzlich
Guggenmusiker der Oberrieder Krüzsteinguggis ein.
Thomas Oertel, Stadtrat und früherer Bürgervereinsvorsitzender
von Oberwiehre-Waldsee, sieht das von ihm einst mitinitiierte Angebot
als Mosaiksteinchen für ein neues Wir-Gefühl in der
Oberwiehre und Ort der Kommunikation .
Samstags ist unser stärkster Tag, freitags wird´
s langsam besser nur der Mittwoch schwächelt noch ein
bißchen, so die erste Bilanz von Bernhard Föhrenbach,
der sich als Marktleiter über weitere Beschicker aus der Region
freuen würde (Kontakt: 0171 / 4 50 72 75). Während in Weingarten
und im Stühlinger die Märkte morgens um 8 Uhr schon sehr
belebt seien, gehe es in der Wiehre erst nach zehn so richtig los.
Geöffnet ist der Markt mittwochs von 15 bis 19 Uhr, freitags
von 14 bis 18 Uhr, samstags 8 bis 14 Uhr.
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15.06.06 |
Initiative
zur Förderung junger Musik-Talente
Nach dem Bundeswettbewerb "Jugend musiziert", der mit
grossem Erfolg im Juni in Freiburg ausgetragen wurde, widmet im
Juli das Pianohaus Lepthien eine Veranstaltungs Reihe ebenfalls
gezielt der Förderung von jungen Musik-Talenten. Während
der "Vorspiel-Woche" vom 5. bis 10. Juli 2006 haben Schüler
und Jugendliche die Möglichkeit, ihr musikalisches Können
in einer Konzert-Situation öffentlich unter Beweis zu stellen.
Während dieser Woche gibt es ausserdem Konzerte mit professionellen
Künstlern.
Die "Vorspiel-Woche" hat schon eine lange Tradition beim
Pianohaus Lepthien. Seit vielen Jahren steht ihr Flügelsaal
an der Unteren Schwarzwaldstrasse in Freiburg für eine Woche
lang im Zeichen der Talent-Förderung und Unterstützung.
Klavierlehrer organisieren Konzerte für ihre Schüler und
laden Freunde und Bekannte dazu ein. Alle Vorspiele sind auch öffentlich
und dienen Eltern und Kindern als Orientierungshilfe, z.B. bei der
Suche nach geeigneten Klavierlehrern.
Die Auswahl der Darbietungen reicht von der Klassik, über
Jazz bis hin zu zeitgenössischen Stücken - die ganze Bandbreite
der Klaviermusik. Gespielt wird auf Flügeln und Klavieren von
Steinway & Sons. Aufgrund der ausgereiften, technisch perfekten
Konstruktion und ihrer hochwertigen, nahezu unübertroffenen
Qualität eignen sich diese Instrumente besonders für die
Herausforderung unterschiedlichster Spieltechniken und -fertigkeiten.
Während des Monats Juli wird die gesamte Produktpalette von
Steinway & Sons im Flügelsaal präsentiert. Als Highlight
der vom legendären Designer Albrecht Goertz anlässlich
des 125jährigen Firmenjubiläums von Steinway & Sons
Hamburg gestaltete Flügel aus der Serie "Limited Edition
Grand Piano". - Auch ein Blick hinter die Kulissen wird geboten:
interessierte Teilnehmer und Besucher haben die Möglichkeit,
die Klavierwerkstatt zu besuchen und damit hautnah Einblick in den
Beruf und den Alltag des Klavierbauers zu erleben.
Im Rahmen der Vorspiel-Woche finden zwei musikalische Höhepunkte
statt:
Am Donnerstag, den 6. Juli, um 20 Uhr
Das Freiburger Tastenensemble um Hansjörg Koch spielt Kompositionen
für ein bis sechs Klaviere, zeitgenössische Stücke
aus dem 20ten Jahrhundert, u.a. von Charles Ives, Dieter Mack, Morton
Feldmann und Steve Reich.
Am Montag, den 10. Juli, um 20 Uhr
Die Gruppe Paraphrase mit Viola de Galgòczy (Gesang), Michael
Gross (Piano), Wolfgang Fernow (Kontrabass, Gesang) und Frank Bockius
(Schlagzeug) spielt "Lieder aus dem Exil" von Hanns Eisler
mit Texten von Bertold Brecht, Peter Altenberg und Hanns Eisler.
Detaillierte Informationen über das komplette Programm finden
Sie unter www.lepthien.de.
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17.06.06 |
Heute
vor 53 Jahren: Volksaufstand in der DDR
Im Zuge des staatlich verordneten 'Aufbau des Sozialismus' und
einem drastischen Ansteigen der Preise, kommt es in Ost-Berlin bereits
am 16. Juni 1953 zu Massenstreiks. Einen Tag später weiten
sich die Proteste zu einem Volksaufstand aus, der jedoch durch sowjetische
Panzer blutig nieder-geschlagen wird. West-Deutschland reagiert
auf den Ruf nach demokratischer Freiheit symbolisch: Der 17. Juni
wird bis zur Wiedervereinigung als "Tag der Deutschen Einheit"
gefeiert.
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21.06.06 |
Sommeranfang
Zwischen dem 21. Juni und dem 23. September ist auf der Nordhalbkugel
die Jahreszeit Sommer, auch wenn es in den vergangenen Tagen zum Teil
schon sommerlich war. Gleichzeitig ist heute auch der längste
Tag des Jahres mit einem Sonnenaufgang um 05:29 und einem Sonnenuntergang
um 21:32 Uhr.
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23.06.06 |
Kommunen
kämpfen gegen privates Surfen am Arbeitsplatz
Privater Missbrauch des Internet-Zugangs über den Computer im
Büro kann einem Angestellten eine Abmahnung, im schlimmsten Fall
sogar die Kündigung einbringen. Zu diesen harten Maßnahmen
ist es in baden-württembergischen Kommunen bisher jedoch nicht
gekommen. Einer dpaUmfrage zufolge sehen sich aber viele Rathäuser
im Südwesten mit Problemen durch den Missbrauch konfrontiert.
So ermittelte beispielsweise die Stadt Freiburg in einer internen
Untersuchung den massenhaften privaten Download von Musik und Filmen
als Ursache für eine Überlastung der eignen Netzwerke. Oberbürgermeister
Dieter Salomon von den Grünen reagierte daraufhin und ließ
den Zugang seiner Mitarbeiter zu sämtlichen Auktions-, Shopping-
und Erotikseiten unterbinden. Andere Städte wie Konstanz oder
Heidelberg gewähren nur wenigen Mitarbeitern einen Internet-Zugang.
Zudem sehen Dienstvereinbarungen oder -anweisungen ein Verbot des
privaten Surfens am Arbeitsplatz vor.
Zwar sei den Kommunen bisher kein zu beziffernder direkter finanzieller
Schaden entstanden, es gehe jedoch Arbeitszeit verloren und die Gefahr
beispielsweise durch Viren steige. Prinzipiell könne aus den
aufgezeichneten Protokollen nachvollzogen werden, welche Internet-Seiten
die Mitarbeiter in den Kommunen besucht haben. Um konkret gegen einzelne
Angestellte vorzugehen, müsse jedoch der Datenschutz berücksichtigt
werden. In der Regel bedarf eine solche Vorgehensweise der Zustimmung
des jeweiligen Personalrates. In der Praxis gab es daher bisher nur
wenige Fälle von Abmahnungen wegen privaten Internet-Surfens.
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30.06.06 |
Tour
de France ohne Ullrich
T-Mobile hat Jan Ullrich und seinen Mannschaftskollegen Oscar Sevilla
sowie den Sportlichen Leiter Rudy Pevenage suspendiert. Das Team reagierte
damit auf neue Erkenntnisse, die nahe legen, dass die drei in den
spanischen Dopingskandal verwickelt sind.
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