Aktuelles

Oktober 2006
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.10.06


Erntedankfest

ist ein kirchliches Fest zum Abschluss der Ernte; seit der Reformationszeit bekannt. Kennzeichen des meist am 1. Sonntag im Oktober gefeierten Erntedankfests ist der mit Feldfrüchten geschmückte Altar.

Der Ursprung des Erntedankfests liegt nicht in biblischen Ereignissen - es ist ein Fest, das die Natur durch den Jahreszeitenwandel bestimmt.
So wird Gott an diesem Tag nicht nur für seine Vorsorge und Liebe dem Menschen gegenüber gedankt (Eucharistie), sondern hauptsächlich für das Gedeihenlassen der geernteten Früchte.

Darüber hinaus sollte sich der Mensch seiner Aufgabe als Bewahrer der Schöpfung bewusst werden.
 
 
  03.10.06 Tag der deutschen Einheit

Seit 1990 ist der 3. Oktober deutscher Nationalfeiertag. An diesem Tag wird die Vereinigung von Bundesrepublik Deutschland und DDR gefeiert. Von 1954 bis 1989 wurde in der Bundesrepublik Deutschland der 17. Juni als Nationalfeiertag begangen.

Man erinnerte sich an diesem Tag an den Aufstand vieler Arbeiter in der DDR, die für mehr Freiheit demonstriert hatten, aber von Polizei und Armee niedergeschlagen wurden. In der DDR wurde von 1949 bis 1989 der 7. Oktober als „Tag der Republik“ gefeiert, weil an diesem Tag 1949 die DDR gegründet worden war.
 
 
  06.10.06

Anmelden für Zwillingsmarkt läuft an

Am Samstag, den 14. Oktober, von 14 bis 17 Uhr, findet der 6. Freiburger Zwillingsmarkt und Kindersachenmarkt im Gemeindesaal der Maria-Hilf-Kirche, Zasiusstraße 109, statt. Zweimal im Jahr werden bei diesem Markt außer Zwillingskinderwägen und Kleidung im Doppelpack auch Spielsachen und sonstiger Baby- und Kinderbedarf angeboten.

Der Markt dient unter anderem als Kontaktbörse zum Erfahrungsaustausch von Mehrlingseltern. Für das leibliche Wohl wird unter anderem mit einer Kaffeetafel gesorgt. Organisiert wird der Markt vom Freiburger Zwillingsclub "Die Geminis" (zu deutsch: Zwillinge). Anmeldungen sind noch möglich unter Tel. 0761 / 35158 oder per Email an: GeminisFreiburg@web.de.
 
 
  07.10.06 "Tschervona Ruta"

Der ukrainische Chor "Tschervona Ruta" singt am Samstag, dem 7. Oktober, um 11 Uhr, auf dem Wiehremarkt ein Ständchen und gibt abends um 19.30 Uhr in der Christuskirche, Maienstraße 2, ein zusätzliches Konzert.

Die Kinder und Jugendlichen des Ensembles sind in Gastfamilien untergebracht. Der Chor ist von der Christuskirche und der integrativen Montessorischule eingeladen worden. Eintritt frei, Spenden erbeten (für Selbsthilfeprojekte, wie die Sanierung von Kindergärten und wie die Verbesserung der medizinischen Versorgung in der Ukraine).
 

 
  12.10.06 Goethes Farbenlehre

In der Zeit von Donnerstag, den 12. Oktober, bis zum 16. November ist in der Galerie "Artraum" , Hildastraße 17, unter dem Titel "Goethe, Licht und Farbe" eine interaktive Ausstellung mit Experimenten zur Farbenlehre Goethes zu sehen.

An rund 20 Stationen können die Besucher experimentieren und erfahren, wie das menschliche Auge arbeitet, wie Farben entstehen und wie sie wirken. Vernissage ist am Donnerstag, 12. Oktober, 19 Uhr, mit einem einführenden Vortrag von Ausstellungsmacherin Nora Löbe.

Öffnungszeiten: Montag, Donnerstag, Freitag 16 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung (Tel. 0761 / 7077430, Handy: 0151 / 11 68 55 61 oder auch per E-Mail: artraum@arcor.de). Eintritt: für Kinder 2 €, für Erwachsene 3 €.
 
 
  13.10.06

60 Jahre Freie Waldorfschule Freiburg-Wiehre

Mit einer Festwoche vom 13. bis 21. Oktober 2006 feiert die Freie Waldorfschule Freiburg-Wiehre ihr 60-jähriges Bestehen.

Sie war die erste in Freiburg gegründete Waldorfschule und wurde im Laufe ihres Bestehens zur Impulsgeberin für weitere elf Schulgründungen in der badischen und elsässischen Region. Darüber hinaus war sie für viele Schulen Wegbereiterin für ein freies und selbstverwaltetes Schulwesen in Freiburg. 1946 erteilte die französische Militärverwaltung gegen den Willen der damaligen Schulbehörde die Unterrichtserlaubnis.

  • Mit einer Festveranstaltung am Freitag, 13. Oktober 2006 um 14.00 Uhr beginnen die Feierlichkeiten. Schülerbeiträge begleiten die Fest-ansprachen von Herrn Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon und vom Freiburger Schulpräsident Herrn Siegfried Specker sowie dem Vertreter des Bundes der Freien Waldorfschulen in Deutschland Herrn Hartwig Schiller.
  • Am Samstag, 14. Oktober 2006 ab 14.00 Uhr findet unser Herbstfest statt mit Spielen und Darbietungen von unserem „Zirkus Salilero“.
    Die ehemaligen Schülerinnen und Schüler haben in zwanglosem Rahmen Gelegenheit zu Gespräch und Austausch.
  • Am Donnerstag, 19. Oktober 2006 um 20.15 Uhr wird Dr. Wenzel M. Götte, Dozent am Seminar für Waldorfpädagogik in Stuttgart, zum Thema „Pisa, Bildungsstandards und Schulzeitverkürzung – Chance oder Bedrohung der Waldorfpädagogik?“ sprechen.
  • Am Freitag, 20. Oktober 2006 um 20.15 Uhr führt der Oberstufen-Chor Giacomo Puccinis „Messa di Gloria“ für Soli, Chor und Orchester auf.
  • Am Samstag, 21. Oktober 2006 um 20.15 Uhr endet das Jubiläum mit der Ballnacht „Tanz zwischen gestern und morgen“.
 
  16.10.06

Zum Nachdenken

"Wer einen guten Braten macht, hat auch ein gutes Herz." Wilhelm Busch
  

 
  21.10.06 Begehung

Der Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee lädt für den heutigen Samstag,
den 21. Oktober, um 11 Uhr, zu einer Begehung des neu gestalteten Waldweges von der Kartäuserstraße zum Burghaldenring am Kleinen Kanonenplatz ein.

Treffpunkt ist vor dem Haupteingang des SWR, Kartäuserstraße 45.
 

 
  22.10.06 Philosophisches Café

Thema des philosophischen Cafés am Sonntag, den 22. Oktober,
ist von 11.15 bis 12.45 Uhr, im Moca Cabaña, "Schönheit — Erotische Einheit der Vielheit" . Der Eintritt kostet 7 Euro.
 

 
  22.10.06 Michael Schumacher geht in Rente

Rekord-Champion, Super-Star, Werbe-Ikone, Multi-Millionär, Idol für Millionen: Michael Schumacher ist nicht nur einer der erfolgreichsten deutsche Sportprofis. Auch weltweit stehen nur wenige auf einer Stufe mit dem Rennfahrer.

Am gestrigen 22. Oktober beendet der siebenmalige Formel-1-Weltmeister seine Karriere. Beim Großen Preis von Brasilien drehte der 37-Jährige seine letzte Runde.

"Ich habe nicht mehr die Energie und Kraft gesehen, um in Zukunft vorne mitzufahren", hatte er am 10. September in Monza zu seinem denkwürdigen Rücktritt gesagt. "Ich habe mich selbst in Frage gestellt. Deswegen habe ich diese Entscheidung getroffen."

Nach dem Saisonfinale in Sao Paulo, seinem 250. Grand Prix, zieht Schumacher den Schlussstrich unter über 30 Jahre Motorsport. "Es war eine ganz, ganz außergewöhnliche Zeit für mich", räumte der künftige Renn-Rentner ein. "Ich habe jeden Moment geliebt. Es freut mich, dass ich so viel habe bewegen können im Motorsport."

Sieben WM-Titel, 91 Grand-Prix-Siege, 68 Pole Positionen, 73 schnellste Rennrunden, 13 Saisonsiege und so weiter - die Rekordliste des Rekord-sammlers der Königsklasse ist lang. Kein Rennfahrer in der 57-jährigen Grand-Prix-Geschichte kommt an Schumacher heran. Formel-1-Chef Bernie Ecclestone adelte ihn als "Super-Super-Superstar".

Dabei konnten selbst Experten nicht mit dieser kometenhaften Karriere rechnen. Als vierjähriger Knirps machte Schumacher auf der Kartbahn in Kerpen, die sein Vater Rolf und seine am Osterwochenende 2003 gestorbene Mutter Elisabeth betrieben, seine ersten Versuche auf vier Rädern.

Mit 14 bestritt das am 3. Januar 1969 in Hürth- Hermühlheim geborene Talent sein erstes Rennen und holte ein Jahr später seinen ersten Titel als deutscher Junioren-Kartmeister. Dank finanzieller Unterstützung verschiedener Gönner schaffte Schumacher den Sprung in diverse Formel-Nachwuchsklassen. Auf Anhieb überzeugte der gelernte Kfz-Mechaniker durch Siege und Titel.

Entscheidend für seinen Werdegang war die Begegnung mit Willi Weber in der Formel 3. Der erkannte 1989 das außergewöhnliche Talent und nahm den damals 20-Jährigen als Manager gleich für zehn Jahre unter Vertrag. "Ich fahre, den Rest macht Willi", beschrieb Schumacher das enge Verhältnis zu dem Geschäftsmann und späteren Freund, den er auch nach einigen Affären nicht fallen ließ.

Weber verhandelte geschickt die hohen Gagen aus. Auf 35 Millionen Euro jährlich wurde zuletzt das Ferrari-Salär des Ausnahmefahrers geschätzt. Dazu kommt etwa die selbe Summe durch Werbung. Schumachers Vermögen wird mittlerweile auf rund 250 Millionen Euro eingestuft.

Den Sprung in die Formel 1 verdankte Schumacher neben seinem Talent vor allem Mercedes. Dank einer Bürgschaft des Stuttgarter Konzerns bekam der damalige Mercedes-Junior im August 1991 ein Cockpit bei Jordan-Ford.

Mit Platz sieben im Qualifying sorgte der Formel-1-Frischling in Spa-Francorchamps gleich für Furore, auch wenn er im Rennen nach wenigen hundert Metern wegen eines Kupplungsdefektes ausrollte.

Deutschland verfügte nach jahrelanger Flaute endlich wieder über einen viel versprechenden Grand-Prix-Piloten. In Spa, das Schumacher liebevoll als sein "Wohnzimmer" bezeichnet, folgte nach dem Blitztransfer zu Benetton gleich nach seinem ersten WM-Lauf auch der erste Sieg am 30. August 1992.

Der erste WM-Titel eines Deutschen 1994 war überschattet von Disqualifikationen und Rennsperren. Der Begriff "Schummel-Schumi" trübte den Glanz. Drei Jahre später zog er sich wegen seines Rammstoßes gegen Jacques Villeneuve beim WM-Finale in Jerez den zweifelhaften Ruf eines "Renn-Rambos" zu.

Nach dem zweiten WM-Gewinn 1995 folgte der Wechsel zu Ferrari. Mit der Mythos-Marke aus Maranello wurde Schumacher nach mühseliger Aufbauarbeit zum "Jahrhundert-Piloten". Auch ein Schien- und Wadenbeinbruch bei seinem einzigen schweren Rennunfall beim britischen Grand Prix am 11. Juli 1999 wegen eines Bremsdefektes konnte den Weg an die Spitze nicht stoppen.

Sein Titel mit der Scuderia im Jahr 2000 erlöste die Ferraristi, die 21 Jahre lang auf diesen Triumph warten mussten. Mit fünf Fahrertiteln in Folge sorgte Schumacher für eine weitere, kaum überbietbare Bestmarke.

Siegeswille, Perfektion, Dominanz, aber auch Rücksichtslosigkeit auf der Piste haben Schumacher den Ruf des Renn-Roboters und "Klons im Cockpit" eingebracht. Das Klischee des emotionslosen Retorten-Rennfahrer trifft Schumacher.

Der Sport verliert einen großen Fahrer und ein Idol für Millionen.
 

 
  25.10.06 Kirchenführung dient einem guten Zweck

Die Kirchengemeinde St. Johann in der Kirchstraße bietet an drei Sonntagen, am 29. Oktober, dem 12. November (jeweils 12.15 Uhr) und am 3. Dezember (um 10.45 Uhr) Kirchenführungen mit Konrad Kunze an.

Spenden dienen der Sanierung des Kirchendaches für das die Gemeinde rund 563 000 Euro aufbringen muss. Bislang wurden rund 93 000 Euro gespendet.
 
 
  26.10.06

Gestern Abend in der Wiehre

Impressionen in der Wiehre
Photo: Felix Andris - Wiehre Online - 25.10.06 - 18.37 Uhr
 

 
  28.10.06 Am Samstag heulen die Sirenen in der Stadt

Am heutigen Samstag, den 28. Oktober, 10 Uhr, werden im Freiburger Stadtgebiet alle Sirenen auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft. Zu diesem Zweck löst die Leitstelle der Feuerwehr per Funk einen so genannten Sammelruf aus. Danach ertönen alle Sirenen gemeinsam, außerdem gibt es vier Gruppenrufe und einen Einzelruf, die durch den Alarm ausgelöst werden.

außerdem werden in der Nacht zum Sonntag die Uhren wieder eine Stunde zurück geestellt. Damit wird es abends noch früher dunkel, morgens ist es dafür schon etwas heller.

Für diejenigen, die schon einmal in der Tanzstunde waren gibt es eine gute Formel für die Zeitumstellung: 2 Stunden vor und 3 Stunden zurück. :-)
 

 
  31.10.06 Halloween

Halloween ist ursprünglich ein heidnisches Fest, das aus dem keltischen Brauchtum entstanden ist. Es wird heute am 31. Oktober gefeiert.
Das Wort "Halloween" leitet sich aus "hallow" = heilig her; "Halloween" ist eine Abkürzung für "All Hallow's Evening" und bezeichnet den Abend vor Allerheiligen. Der Ursprung des Festes geht auf den kultischen Toten- und Neujahrsritus "Samhain" zurück. Man glaubt, dass an diesem Abend die Seelen aller in dem vergangenen Jahr Verstorbenen noch einmal in ihr irdisches Dasein zurückkehren, bevor sie für immer ins Reich der Toten eingehen. Die Grenze zwischen realer und irrealer Welt ist in dieser Zeit aufgehoben. Das Böse ist allgegenwärtig, und in vorchristlicher Zeit versuchte man, die Geister durch verschiedenste Opfer zu vertreiben oder zu besänftigen.

Durch die Christianisierung wurde der Geisterglaube verbannt, und aus "Samhain" wurde "All Hallow's Evening". So entstand das katholische "Allerheiligen", das Fest, an dem die Kirche alle Heiligen ehrt. Dennoch konnte auch die katholische Kirche nicht die alten Halloween-Traditionen auslöschen.
Die zweite Bedeutung des keltischen Halloween hängt mit Erntedank zusammen und dürfte dagegen schon eher mit dem christlichen Glauben zu vereinen gewesen sein. Die Druiden dankten an diesem Tag dem Sonnengott für die eingebrachte Ernte.

Aus beiden Traditionen und Bedeutungen von Halloween haben sich vielfältige Bräuche entwickelt, die bis heute, besonders in ganz Großbritannien ( v.a. im Ursprungsland Irland ), Skandinavien und den USA ( durch irische Einwanderer "importiert" ) gepflegt werden.
 
       
 
   

Wiehre Online September 2006

Wiehre Online November 2006
   
Zur Hauptseite Wiehre Online