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Für die Umwelt ... für unsere Umwelt ... für
eine bessere Umwelt
In Zusammenarbeit mit einem Wasserkraftinvestor
und dem Land Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Freiburg,
Landesbetrieb Gewässer
waren in den zurückliegenden Monaten bereits umfangreiche Arbeiten
in
und an der Dreisam in Höhe des Sandfangweges durchgeführt
worden.
Ziel war und ist es, eine Wasserkraftanlage,
sowie den Umbau des Sandfang-wehres in eine ökologisch durchgängige
raue Rampe mit integriertem Fisch-
aufstieg zu errichten.
Heute Morgen in der Frühe war es dann so weit. Das Herzstück
der Anlage,
die Wasserkraftschnecke wurde, wir nehmen es an dieser Stelle vorweg,
erfolgreich eingebaut.
In den frühen Morgenstunden wurde
das schwere Teil mit einem Tieflader angeliefert und Wiehre Online
war für Sie dabei.

Photo: Felix Andris - Wiehre Online
An die 15 Tonnen, verteilt auf 8 m Länge
und 3,10 m Durchmesser werden mit Hilfe eines schweren Kranes eingehoben.

Photo: Felix Andris - Wiehre Online
Das besondere an dieser Wasserkraftschnecke
ist es, dass sie fischverträglich ist, was auch durch Gutachter
bestätigt ist. Durch die Unbilden des Wetters im vergangenen
Sommer wurde das Projekt zeitlich verzögert, was natürlich
auch zu erhöhten Kosten geführt hat.

Photo: Felix Andris - Wiehre Online
Oben zu sehen ist das noch jungfräuliche
Kraftwerksgebäude, dass nach Fertigstellung eine Ausbauleistung
von 85 - 90 KW hat.
Die Jahresleistung liegt bei ca. 300.000 KWh, was immerhin in etwa
die Energieversorgung für 120 Haushalte abdeckt. Nicht zu vergessen
sei dabei
die CO2-Einsparung, die bei ca. 300 Tonnen liegt.
Gegen 11 Uhr war die Schnecke dann an
Ort und Stelle - Schnecken sind eben noch nie die Schnellsten gewesen.
Photo: Felix Andris - Wiehre Online
Wir möchten an dieser Stelle nicht unerwähnt
lassen, dass es für solche Projekte, die uns allen zugute kommen,
natürlich auch Menschen braucht,
die etwas bewegen und die beharrlich eine gute Idee verfolgen, bereit
sind,
auch die finanziellen Risiken zu tragen und die etwas tun, statt
nur darüber
zu reden.
Danke, an dieser Stelle, im Namen aller, die auch etwas für
unsere Umwelt tun, aber sicherlich auch im Namen derer, die nichts
oder noch nichts für die Umwelt tun.
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