Aktuelles

Februar 2007
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.02.07


Freiburger Tafel

Der Verein "Freiburger Tafel" braucht größere Räume und mehr Helfer für die Versorgung bedürftiger Menschen.

Auch in Freiburg nimmt die Armut unübersehbar zu. Dreh- und Angelpunkt für Bedürftige ist die "Freiburger Tafel" in der Schwarzwaldstraße. Hier werden gegen einen geringen Obolus gespendete Lebensmittel verkauft. Da der provisorische Laden dem ständig wachsenden Ansturm nicht mehr gewachsen ist, werden jetzt größere Räumlichkeiten und zusätzliche Mitarbeiter gesucht.

Seit acht Jahren existiert die Freiburger Tafel im Freiburger Osten. "Die zunehmende Arbeitslosigkeit bringt uns immer mehr Kunden. Allein in den vergangenen beiden Jahren haben wir 800 neue Berechtigungskarten für den günstigen Einkauf bei uns ausgestellt" , berichtet Marianne Holm. Sie gehört zu den Gründerinnen des Vereines und kümmert sich gemeinsam mit ihrem Vorstandskollegen Fritz Kaiser unter anderem um die Bewältigung der ständig anwachsenden Büroarbeiten. "Unser Wunsch ist, den Menschen zu zeigen, dass sie bei uns willkommen sind. Es ist uns wichtig, dass die Würde gewahrt bleibt" , betont die rüstige 73-Jährige.

Angesichts immer länger werdender Warteschlangen bleibt der persönliche Kontakt zwischen den ehrenamtlichen "Tafel" -Helfern und den Kunden immer häufiger auf der Strecke. Ein größeres Domizil soll helfen, die Situation zu entspannen. Zurzeit schieben und drängeln sich die Menschen auf knapp 130 Quadratmetern zwischen den eng gestellten Regalwänden hindurch. "Täglich können maximal 200 Leute bei uns einkaufen. Mehr geht beim besten Willen nicht" , bedauert Fritz Kaiser, pensionierter Schulleiter und Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins "Freiburger Tafel" mit derzeit 130 Mitgliedern.

Ein mindestens 200 Quadratmeter großer Verkaufsraum, ein Kühlraum sowie Nebenräume für die Verwaltung und das Personal würden die Situation wesentlich verbessern. "Wichtig ist, dass wir durch Bus oder Straßenbahn gut erreichbar sind, die Miete finanzierbar ist und unsere beiden Kühlfahrzeuge problemlos entladen werden können" , sagt Fritz Kaiser.

Da eine größere Anzahl ehrenamtliche Helfer "der ersten Stunde" aus Altersgründen ausgeschieden sind, sucht der hauptsächlich durch Sach- und Geldspenden, Mitgliedsbeiträge und Verkaufserlöse finanzierte Verein neue engagierte Mitarbeiter. Im Rahmen von Hartz IV-Fördermaßnahmen werden Arbeitsplätze für einen Stundenlohn von zwei Euro angeboten. Vor allem männliche Mitarbeiter mit Führerschein und der Bereitschaft, am frühen Morgen die bereitstehenden Waren mit dem Kühlfahrzeug in der Region einzusammeln, werden gesucht.

Kontakt: Freiburger Tafel, Schwarzwaldstraße 16, Tel. 0761 / 29 27 244

(Quelle: Badische Zeitung, der wir an dieser Stelle zu Ihrem 61. Geburtstag gratulieren)
 
 
  02.02.07 Deutschland überragend auf dem Weg zum WM-Sieg

Der Titel ist greifbar nah: Das deutsche Team hat in einem Handball-Krimi den Favoriten Frankreich gestürzt - und trifft jetzt im Finale auf Polen. Mannschaft und Fans schwelgen schon in Siegesträumen.

Am Sonntag trifft das DHB-Team im Endspiel auf Polen Anpfiff: 16.30 Uhr
 

 
  04.02.07 Deutschland ist Handball-Weltmeister

Die deutschen Handballer haben ihren Triumphzug mit dem dritten Weltmeister-Titel nach 1938 und 1978 gekrönt und ein halbes Jahr nach der Fußball-Nationalmannschaft wieder ein ganzes Land in Freudentaumel gestürzt.

19 000 Zuschauer in der ausverkauften Kölnarena und tausende Fans beim Public Viewing in ganz Deutschland zelebrierten eine Handball-Party nie gekannten Ausmaßes. Mittendrin tanzte Bundestrainer Heiner Brand, der als "Handball-Kaiser" wie Franz Beckenbauer den WM-Titel als Spieler und Trainer gewonnen hat. "Ich kann das gar nicht fassen. Vor drei Wochen habe ich es noch nicht für möglich gehalten", sagte Brand kurz nach dem Spiel.
 
 
  07.02.07 Fällaktion an der Johanneskirche

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten an der Johanneskirche fielen jetzt zwei Bäume der Säge zum Opfer: Eine Kastanie an der Nordseite neben dem Sportplatz und eine Buche bei der Kirchstraße mussten am Samstagmorgen gefällt werden, um die wertvollen historischen Kirchenfenster vor weiterem Algenbefall und damit vor der endgültigen Zerstörung zu schützen.

Die Fenster stammen aus der Werkstatt des 1853 in Freiburg geborenen Künstlers Fritz Geiges. "Die Bäume zu entfernen war notwendig, um langfristig die Bausubstanz des Gotteshauses zu erhalten. Der Schatten von den Baumkronen hat dem Sandsteinmauerwerk nicht gut getan" , sagte ein Mitarbeiter der Gartenbaufirma, die mit der aufwändigen und zeitintensiven Fällaktion betraut war.

Wegen der günstigen Witterung rechnet die Immobilienverwaltung des Landes Baden-Württemberg damit, dass die Sanierung der Johanneskirche noch Ende des Jahres abgeschlossen werden kann. Die Kosten werden auf insgesamt
2,6 Millionen Euro geschätzt. Zu den Hauptgründen für die Sanierung zählen diverse Umwelteinflüsse, die der Kirche mit den Jahren erheblichen Schaden zugefügt haben.
 

 
  13.02.07 Polizei bei Senioren

"Vorsicht an der Haustüre" : Empfehlungen gegen Trickdiebstahl und Betrug bekommen Senioren von Claus Martin, Kriminalhauptkomissar bei der Polizeidirektion Freiburg, am Dienstag, 13. Februar um 15 Uhr im Gemeindesaal der Christuskirche in der Maienstraße 2.
 

 
  14.02.07 Valentinstag

Eigentlich beruht alles auf einem Zufall: Hätte Kaiser Claudius im Jahr 269 nach Christus den Bischof Valentin von Terni nicht ausgerechnet am 14. Februar, einem beliebten, "Lupercalia" genannten römischen Festtag, enthaupten lassen, die Liebenden und Liebeshungrigen hätten heute vielleicht keinen Feiertag. Und die Blumenhändler, Grußkartenhersteller und Geschenkartikelgeschäfte wären um ein Datum gebracht, das ihren Umsatz doch erheblich steigert.

Ein bunter Liebesgruß für die Angebetete ist jedoch nicht der einzige Brauch zum Valentinstag. So ging einst das Gerücht um, dass derjenige, den ein Mädchen am 14. Februar als ersten sah, ihr Zukünftiger werden würde.
Überliefert ist auch ein "Valentins-Orakel": Männer und Frauen auf Partnersuche schrieben die Namen ihrer potenziellen Kandidatinnen oder Kandidaten auf ein Zettel, knüllten das Papier zusammen und umwickelten es mit Lehm. Diese Lehmkügelchen legten sie in ein Wasserglas, wo sie sich auflösten. Der Zettel, der als erstes wieder freigegeben wurde, soll - Dank des Einflusses von St. Valentin - den Namen des oder der Zukünftigen enthalten haben. In wie vielen Fällen das Orakel zu einer glücklichen Ehe geführt hat, ist allerdings nicht bekannt.

Der Usus, am 14. Februar der Angebeteten Blumen zu schenken, geht tatsächlich auf das besagte Fest "Lupercalia" zurück: Im antiken Rom wurde damit der Göttin Juno als Schützerin von Ehe und Familie gedacht. Männer und Frauen opferten der Göttin Tiere und Getreidekuchen. Die jungen Leute hatten an diesem Tag noch einen ganz eigenen Brauch: Die Namen von Frauen wurden in einem Holzkasten gesammelt, ledige Männer griffen hinein und hatten so per Los eine erotische Gespielin gezogen, die sie für ein Jahr - der römische Kalender begann im März - als ihre Partnerin betrachteten. Gleichberechtigung im heutigen Sinne war damals freilich noch unbekannt.

Der Brauch der Liebes-Lose wurde vor allem in Frankreich weiter gepflegt. Dort trafen sich am Vorabend des Valentinstages junge Frauen und Männer und schrieben ihre Namen auf Zettel. Jedes Mädchen und jeder Mann zogen dann einen Namen und jeder hatte somit zwei Valentins, mit denen sich ein kleiner Flirt entspinnen konnte.

In England entscheidet die erste Begegnung am Morgen des Valentinstags darüber, wer der Valentin oder die Valentine werden soll.

Das heutige Mekka aller Valentin-Feierlichkeiten aber ist Amerika: 1849
wurde in den USA die erste Grußkarte gedruckt, um sie an diesem Tag einem geliebten Menschen zukommen zu lassen. Inzwischen sind jedes Jahr zum 14. Februar rund eine Million romantischer Postgrüße in den Staaten unterwegs.
 

 
  20.02.07 5 Jahre Wiehre Online

Die Wiehre ging am 20. Februar 2002 online !

Mit viel Herzblut und Engagement und natürlich auch mit der zahlreichen Unterstützung der Unternehmer in der Wiehre ist dieses Portal mittlerweile
zu einem festen Bestandteil in der Wiehre und darüber hinaus geworden.

Jüngste Zugänge beweisen, dass auch die Zukunft dieses Portales nicht
in Frage gestellt ist, weitere innovative Ideen einfliessen werden und
dieses Portal weiterhin organisch wachsen wird.

Die kontinuierlich anwachsenden Zugriffszahlen sprechen eine deutliche Sprache. Im Durchschnitt hat die Wiehre Online um die 400 Besuche täglich.
 

 
  28.02.07 Bürgerforum für den Stadttunnel

"Der Regierungspräsident würde Gutes für viele Schwarzwaldbewohnerinnen und -gäste tun, wenn er sich ab jetzt in Stuttgart für den Stadttunnel stark machen würde." Das Bürgerforum "Lebenswerte Wiehre" fordert in einer Pressemitteilung Sven von Ungern-Sternberg auf, in die Reihen der Unterstützer des Stadttunnels einzutreten. "Die B 31 rings um Freiburg herum immer weiter auszubauen, verschärft die Probleme mit der Engstelle in der Mittel- und Unterwiehre in steigendem Maß", heißt es in der Erklärung.

Nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen sei der Flaschenhals von Lessing- und Schillerstraße für Freiburger und die Menschen aus dem Umland ein gemeinsames Thema, meint Christa Dzionara vom Bürgerforum und greift damit ein in die aktuelle Diskussion um den Feinstaub-Aktionsplan, der die Innenstadt Freiburgs zu einer Umweltzone machen würde, in dem für bestimmte Fahrzeuge Fahrverbote gelten. Eine solche Regelung wurde vorläufig aufgeschoben, nachdem Umlandgemeinden protestiert hatten. Sie fürchten, dass sich der Verkehr dann Wege durch ihre Gemeinden sucht.

Das Bürgerforum verweist unter anderem auf die Anlieger auf beiden Seiten der Dreisam und die vier Schulen, die an der Transitstrecke B 31 liegen. Im weiteren Umkreis würden immer mehr Menschen in den Straßen der Mittel- und Unterwiehre vom Durchgangsverkehr belastet, wenn der auf der B 31 in Freiburg kein Durchkommen mehr finde. Christa Dzionara erinnert an eine gemeinsame Aktion des Bürgerforums mit Schülern aus Lessing- und Angell-Realschule. Stichproben bei Lärm und Abgasen hätten zu der Forderung nach einem sofortigen Beginn der Planungen für den Stadttunnel geführt.

Abgeordnete wie Kerstin Andreae von den Grünen, Gustav-Adolf Haas von der SPD und Klaus Schüle von der CDU hätten Vorstöße in Berlin und Stuttgart in Sachen Stadttunnel unternommen. "Sie würden den Regierungspräsidenten sicher gern als neuen Unterstützer in ihre Reihen aufnehmen", schreibt das Bürgerforum.

 
       
 
   

Wiehre Online Januar 2007

Wiehre Online März 2007
   
Zur Hauptseite Wiehre Online