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Mai 2007
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.05.07


Regnet's im Mai - ist der April vorbei

Diese Bauernregel stimmt garantiert immer - und in diesem Jahr könnte die Natur schon noch etwas Regen vertragen. Aber kann man den frostigen Gesellen, den Eisheiligen von 11. - 15 Mai denn überhaupt noch trauen ?

Je nach Region werden die "Eisheiligen" Pankratius, Servatius und Bonifatius auch "die drei Gestrengen", "Eismänner" oder "gestrenge Herren" genannt. Gemeint ist die letzte mögliche Kälteperiode mit Nachtfrostgefahr um Mitte
Mai - was der Vorsichtige weiss und den Leichtsinnigen zumindest nachher ärgert.

."Die Eisheiligen abwarten" sagen erfahrene Gärtner, das heisst, mit dem Auspflanzen von Sommerblumen und der Aussaat von empfindlichen Sämereien bis Mitte Mai abzuwarten. Früher schützte man die Gärten, Äcker und Weingärten mit zu dieser Zeit entzündeten Feuern, um diese durch den Rauchnebel, der sich über die Blüten und Triebe legte und die Wärme vor
Frost zu schützen. Langjährige Wetterbeobachtungen zeigen jedoch, dass ein Temperatursturz häufig erst um den 20. Mai auftritt.

Stimmen etwa die Eisheiligen heute nicht mehr ?

Des Rätsels Lösung findet sich in der Geschichte unseres Kalendersystems: 1582 hat Papst Gregor VIII. eine Kalenderreform veranlasst, wodurch die Unterschiede des Julianischen Kalenders zum Sonnenjahr weitgehend korrigiert werden konnten. Der Tag der "Kalten Sophie" (15. Mai) lag vor der Reform auf dem Tag, der heute dem 22. Mai entspricht. Mit den Auswirkungen der Eisheiligen ist deshalb in der Zeit vom 19. bis zum 22. Mai zu rechnen. In Norddeutschland wird noch Mamertus (11. Mai) und in Süddeutschland Sophia dazugezählt.

Zur weiteren Information: Mamertus war im fünften Jahrhundert Bischof im französischen Vienne. Pankratius wurde im vierten Jahrhundert in Rom als Märtyrer hingerichtet. Servatius war im vierten Jahrhundert Bischof im belgischen Tongern. Bei Bonifatius handelt es sich um einen sizilianischen Märtyrer aus dem vierten Jahrhundert. Sophia starb im zweiten Jahrhundert in Rom als Märtyrerin.
 

 
  03.05.07 Das Pianohaus Lepthien setzt auf eine neue Kommunikationsidee

An Orten, wo die Musik - ob Klassik, Jazz oder Folklore - eine wichtige Rolle spielt, ist auch die Offenheit und Begeisterung für Kunst gegeben. Eine neue, deutlich sichtbare Verbindung dieser Disziplinen schafft jetzt das Pianohaus Lepthien mit seiner neuen Kommunikationsidee: Künstler wurden gebeten, freie Arbeiten zum Thema Musik zu schaffen. Die ersten Ergebnisse werden im Original bei Lepthien im Rahmen einer Konzertreihe am Wochenende 5. und 6. Mai vorgestellt, die Motive sind zugleich auch die Basis für neue Kommunikationsinstrumente.

Der sensible, behutsame Umgang mit diesen Werken hat für Heiner Sanwald, Besitzer des Pianohauses Lepthien, oberste Priorität. "Musik und Kunst ist immer Ausdruck einer bestimmten Stimmung. Beide Bereiche befruchten sich gegenseitig, sprechen unsere Sinne an und werden am Schluss zum Sinnbild einer Epoche. Mit unserer neuen Initiative möchten wir eine Plattform für Begegnungen von Menschen und Arbeiten aus unterschiedlichen Disziplinen schaffen. Damit erweitern wir unseren Bereich der Musik und bieten Möglichkeiten für Neues."

Die ersten Arbeiten dieses neuen Konzepts stammen von zwei Freiburger Künstlern: Barbara Theis und Panos Kounadis. Barbara Theis hat sehr poetische, farbenfrohe Welten der Musik illustriert. Panos Kounadis, der 2005 das Wandgemälde im Flügelsaal vom Pianohaus Lepthien geschaffen hat, beteiligte sich mit seinen phantasievollen, künstlerischen Arbeiten in unterschiedlichen Techniken.

Biografien:

Barbara Theis, 1956 geboren, studierte an der Fachhochschule Dortmund. Sie ist als Künstlerin, Grafik-Designerin und Illustratorin international tätig. Ihre Ausdrucksstärke ist, die Umwelt scharfsinnig wahrzunehmen, das Wesentliche zu erkennen und dies mit Humor auf den Punkt zu bringen. www.b-theis.de

Panos Kounadis, geboren 1961, Studium an der Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe. Er arbeitet als freier Künstler in den Bereichen Malerei, Skulptur, Bühnenbild und Wandmalerei. Seine phantasievollen Arbeiten sind Verschmelzungen und Wechselbilder von Realität und Traum.
www.atelier-panos-kounadis.de

Die Konzerte im Flügelsaal von Pianohaus Lepthien in Freiburg,
Untere Schwarzwaldstrasse 9a:

Samstag, 5. Mai 2007 um 20.00 Uhr "Canto e Incanto"
Italienische Lieder des Novecento von Francesco Paolo Tosti, Ottorino Resphigi, Ermanno Wolf-Ferrari und Stefano Donaudy eine Veranstaltung der Dante Alighieri Gesellschaft Freiburg

Sonntag, 6. Mai 2007 um 19.00 Uhr Klavierabend Aymara Cubas
Werke von J.S. Bach, J. Brahms und L.v. Beethoven
 

 
  05.05.07

Tag der offenen Tür mit Kampfkunst

Zum Tag der offenen Tür lädt der Verein "Enshin Dojo Mu-Shin" am heutigen Samstag, den 5. Mai, von 16 bis 19 Uhr, in die Kronenmattenstraße 3 ein.

Der Tag der offenen Tür bietet Gelegenheit für jeden, eine kostenlose Trainingsstunde mit den Weltmeistern der letzten zwei Jahre und ihren Trainingspartnern zu absolvieren. Vorkenntnisse sind nicht nötig, nur eine Jogging-Hose, ein T-Shirt und Lust auf eine Sportart für Körper und Geist.

Tag der offenen Tür -  Enshin Dojo Mu-Shin in Freiburg
Photo: Felix Andris - Wiehre Online

Programm

16:00 Uhr: Tai Chi Chuan: Das chinesische „Schattenboxen“ beruhigt den Geist und fördert die Gesundheit.

16:45 Uhr: Shaolin Kung-Fu: Bereits vor 2000 Jahren setzen die Shaolin Mönche diese waffenlose Kampfkunst zur Selbstverteidigung ein.

17:30 Uhr: Muay Thai Boxen: Der populärste Sport Thailands stärkt Kampfgeist und Ausdauer.

18:15 Uhr: Enshin Karate: Die effizienteste Form des Karate zur Selbstverteidung und im Wettkampf.

Um 19 Uhr präsentieren Sensei Chandana mit seinen Schülern die Kampfkünste in einer Budovorführung: Fortgeschrittene und Anfänger, Kinder und Erwachsene zeigen in einem bunten Programm, mal lustig mal spannend, welche Künste sie erlernt haben. Faszination und Spaß sind garantiert.
 

 
  07.05.07

Neue Postagentur im Zentrum Oberwiehre (ZO)

Nachdem die Postfiliale in der Fabrikstraße Ende April geschlossen wurde, findet sich nun im Zentrum Oberwiehre (ZO) im Erdgeschoss eine neue Postagentur mit angeschlossenem Schreibwarenbedarf, Kopiermöglichkeit.

Postagentur im Zentrum Oberwiehre ZO
Photo: Felix Andris - Wiehre Online

Die Öffnungszeiten sind: Mo - Fr von 9 - 18 Uhr und Sa von 9 - 13 Uhr.
 

 
  12.05.07 Muttertag

ist ein Feiertag am 2. Maisonntag zu Ehren der Mutter und wurde 1907 in den USA von Ann Jarvis propagiert ( seit 1914 offizieller Festtag ). In Deutschland wurde er nach dem 1. Weltkrieg übernommen.

Es sei nebenbei bemerkt, dass sich die Mütter nicht immer nur über Blumen alleine freuen. Deshalb zum Abschluß noch ein Gedicht:

Wir wären nie gewaschen und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher und schmutzig wär das Hemd,
wir äßen Fisch mit Honig und Blumenkohl mit Zimt,
wenn du nicht täglich sorgtest, dass alles klappt und stimmt.

Wir hätten nasse Füße und Zähne schwarz wie Ruß
und bis zu beiden Ohren die Haut voll Pflaumenmus.

Wir könnten auch nicht schlafen, wenn du nicht noch mal kämst
und uns, bevor wir träumen, in deine Arme nähmst.

Und trotzdem! Sind wir alle auch manchmal eine Last:
Was wärst du ohne Kinder? Sei froh, dass du uns hast.
( Eva Rechlin )

 
  14.05.07

Einladung zum Wettbewerb und zur Preisverleihung
im Pianohaus Lepthien

Angemeldet haben sich 16 Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern.
Sie spielen in zwei öffentlichen Durchgängen vor Publikum im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik (der Eintritt ist frei).

Artur Lepthien Wettbewerb - Juni 2007Artur Lepthien Wettbewerb - Juni 2007

Mi 6. Juni 2007, 9–13.30 Uhr und 14.30–19 Uhr, Fr, 8. Juni 2007 ab 10 Uhr.

Die Preise werden am 15. Juni 2007 im Rahmen des Preisträgerkonzertes
verliehen. Es beginnt um 20 Uhr im Flügelsaal des Pianohauses Lepthien, Untere Schwarzwaldstraße 9a in Freiburg.

Wir freuen uns auf ihr Kommen.
Dr. Rüdiger Nolte, Rektor der Hochschule für Musik Freiburg

Artur Lepthien Wettbewerb - Juni 2007

Hier können Sie den kompletten flyer herunterladen.
 

 
  17.05.07 Christi Himmelfahrt - Vatertag

Wiehre Online wünscht allen Vätern und all denen, die es noch werden wollen, einen schönen Tag.
 

 
  19.05.07 Hausfrauenzuversicht

Alte Fettflecke werden wie neu, wenn man sie ab und zu mit etwas Öl bestreicht.
 
 
  23.05.07 120 Jahre Höllentalbahn

Am 23.Mai 1887, also vor genau 120 Jahren, wurde die Höllentalbahn in Betrieb genommen. Was diese Bahn schon auf den ersten Blick anziehend macht, ist die Landschaft. Das Höllental mit dem Hirschsprung, die Ravenna-schlucht mit ihrem Viadukt, der Titisee und der nahe Feldberg, der höchste Berg im Schwarzwald, erreichbar von dem höchsten Bahnhof der DB in Bärental.

Außergewöhnlich ist auch die Streckenführung und die Technik der höchsten Bahnlinie der DB. Bereits im Jahre 1845 machte man sich Gedanken über eine Eisenbahn durch das Höllental. Eine Verbindung von Freiburg bis Schaffhau-sen, ja man träumte sogar von einer internationalen Verbindung Paris - München - Wien.

Eine Bahnlinie zwischen Freiburg, dem Höllental und über die Höhen des Schwarzwaldes schien beim Stand der damaligen technischen Möglichkeite unausführbar zu sein. Man plante schließlich eine Zahnradstrecke zwischen Hirschsprung und Hinterzarten ein. Der Traum von einer Bahnverbindung Paris-Wien war damit ausgeträumt.
 
 
  26.05.07

Pfingstmarkt im Zentrum Oberwiehre (ZO)

Ein Pfingstmarkt mit Kunsthandwerk, Keramik, Schmuck und Mode findet am heutigen Samstag, den 26. Mai, von 10 bis 19 Uhr, im Obergeschoss des Zentrums Oberwiehre (ZO) am Alten Messplatz statt.

Heute vor 100 Jahren: Geburtstag von John Wayne

John Wayne wurde am 26.05.1907 als Marion Michael Morrison geboren.
Er war zunächst Footballprofi bevor er in Hollywood als Requisiteur begann. Später war er dann in einigen Filmen als Nebendarsteller zu sehen, bevor ihm 1939 mit "Höllenfahrt nach Santa Fé" der Durchbruch gelang.

Seit dieser Zeit verkörperte er in zahllosen Filmen den harten Western- oder Kriegshelden. 1970 erhielt er seinen einzigen Oscar für "Der Marshall".
John Wayne starb am 11.06.1979 im Alter von 72 Jahren.
 

 
  31.05.07 Neue Trojaner-Welle mit vermeintlichen Anwaltsrechnungen

Seit ein paar Tagen sind zwei neue Wellen von Trojaner-Mails unterwegs, die unter dem gefälschten Absender zweier bekannter Anwaltskanzleien Geld einfordern. Für weitere Informationen solle der Empfänger die vermeintliche Rechnung im Anhang öffnen, der tatsächlich aber nur ein Schadprogramm enthält, das inzwischen fast alle aktuellen Virenscanner erkennen. Allein auf den E-Mail-Servern des Heise-Verlags sind inzwischen mehr als tausend dieser E-Mails eingegangen.

In den E-Mails der ersten Welle, vor denen auch das BSI warnt, wird die Anwaltskanzlei Olaf Tank als vermeintlicher Absender angegeben. Die zweite Welle kommt im Namen der Rechtsanwaltsgesellschaft Thieler daher. Auffällig ist, dass keine der E-Mails persönliche Daten des Empfängers wie Name oder Anschrift enthalten. Außerdem sind die Forderungsbeträge falsch aufsummiert. Bei den im sonstigen Wortlaut identischen vorgeblichen Thieler-Mails stehen statt Beträgen und Aktenzeichen sogar lediglich Platzhalter. Unterzeichnet sind auch sie mit dem Namen "Olaf Tank".

Die Masche ist bekannt. Erst vor rund sechs Wochen schwappte eine E-Mail-Welle nach dem gleichen Strickmuster durchs Netz. Beide in den Schreiben genannten Anwaltskanzleien gibt es wirklich, beide haben zuvor öffentliche Aufmerksamkeit erregt. Olaf Tank hat in der Vergangenheit das Inkasso für
die Gebrüder Schmidtlein übernommen, die für ihre umstrittenen Geschäfts-praktiken im Bereich der Abo-Dienste bekannt sind. Auch die Kanzlei Thieler ist bekannt. Laut taz geriet sie 2003 wegen des Verdachts auf "systematische Entmietung" ins Visier staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen.

Bisher liegen keine Hinweise vor, dass Anwälte ihre Forderungen tatsächlich per E-Mail verschicken.

(Quelle: heise.de)
 

 
       
 
   

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