Aktuelles

August 2008
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.08.08


Unser Körper, eine große Firma

Unser Körper ist die größte Firma der Welt: Er ist der Arbeitsplatz für ca. 100.000 Milliarden Spezialisten. Das Riesenunternehmen hat eine hauseigene Chemiefabrik, ein Kraftwerk und eine Müllabfuhr. Alle Teile sind wie in einem Mega-Nachrichtennetz verbunden und ist dabei leistungsfähiger ist als der stärkste PC.

Im menschlichen Körper lassen sich über 200 hoch spezialisierte Zelltypen unterscheiden.

Das größte Organ ist die Haut. Sie bedeckt ungefähr die Fläche einer Besen-kammer, ca. 2 m2. An manchen Stellen - so wie an den Fingerspitzen oder
der Zunge - sitzen so viele mechanische Sinneszellen, dass wir selbst eine winzige Eindellung von einem Hundertstel Millimeter spüren.

Rund 700 Muskeln und 100 Gelenke machen uns beweglich. Über 200 Knochen verleihen unserem Körper Festigkeit. Allein im Schädel sitzen 29 Knochen und Knöchelchen. Der größte Knochen ist der Oberschenkelknochen. Er ist so stark, dass er einem Druck von 1700 kg widerstehen kann.

Jede Sekunde atmen wir Tausende von Krankheitserregern ein. Zur Abwehr steht ein ganzes Heer aus 25 Milliarden von weißen Blutkörperchen bereit.
 

 
  02.08.08

In unmittelbarer Nachbarschaft in Günterstal

Am Samstag, den 2. August, um 14.30 Uhr, findet im Heil- und Bibelkräuter-garten des Klosters St. Lioba, Riedbergstraße 1 in Günterstal, eine Führung
zu Chinesischen Heilpflanzen statt. Die Führung leitet Egbert Meyer-Buchtela.

Verbindliche Anmeldungen werden erbeten bei: Engel-Apotheke, Herrenstraße 5 (Telefon: 0761/34565). Die Teilnahme kostet 2 Euro pro Person. Ob die Führung auch bei schlechtem Wetter stattfindet, kann am Samstag unter Telefon: 0761 / 29 29 40 erfragt werden.
 

 
  05.08.08 Rückblick: Gedenken an einem historischen Ort

Rund 60 Menschen erinnerten in der Wiehre an die ermordeten Freiheits-kämpfer von 1848. Revolution machen wie die Franzosen, das ist den Deutschen vor 160 Jahren nicht gelungen. Frankreich wurde im Februar 1848 nach kurzem Barrikadenkampf Republik, in Baden wurden Friedrich Heckers und Gustav Struves Aufstandsversuche im Frühjahr und im Herbst vom großherzoglichen Militär niedergeschlagen.

Auch der zweite Versuch im Frühjahr 1849 scheiterte am Ende. Immerhin meuterten auch die badischen Soldaten und der Großherzog floh am 13. April in die Pfalz. Für eine Weile regierte in Baden eine provisorische republi-kanische Regierung unter dem Mannheimer Rechtsanwalt Lorenz Brentano, doch die preußische Armee marschierte in Baden ein und stellte die feudale Ordnung im Juli wieder her. Tausende wurden verhaftet, einige wurden kurzerhand hingerichtet.

Zum Beispiel Maximilian Dortu, ein 23 Jahre alter Jurastudent aus Potsdam. Als ehemaliger Unteroffizier der preußischen Armee wurde er wegen "Kriegsverrats" am 31. Juli 1849 auf dem Friedhof in der Wiehre hingerichtet. "Brüder, zielt gut!" sollen seine letzten Worte gewesen sein. Auch den Rümminger Studenten Friedrich Neff und dem Bombacher Soldaten Gebhard Kromer verurteilten die preußischen Kriegsrichter zum Tode und ließen sie am 9. und 21. August erschießen.

Maximilian Dortu ist auf dem Wiehre-Friedhof begraben, der seit 1923 ein Spielplatz ist. Dortus Eltern haben ein Mausoleum gestiftet und der Stadt Freiburg zudem 1000 Gulden, dass sie das Grab "auf immer und ewig" pflege. Lange war das Gedenken an Dortu, Neff und Kromer ein Anliegen der SPD, jetzt kümmert sich eine "Initiative zur Erinnerung an die Badische Revolution" zusammen mit den Bürgervereinen der Wiehre um den Zustand des Grabmals und die Erinnerung an die badische Demokratiebewegung. Ende vergangener Woche haben sich auf dem Spielplatz an der Dreikönigstraße über 60 Bürger an der Gedenkveranstaltung für die republikanischen Vorkämpfer beteiligt.

Quelle: BZ / Heinz Siebold
  
 
  07.08.08 Kleine Abkühlung

anlässlich der schwülwarmen Temperaturen.
 
 
  09.08.08 Kennenlern-Café

Die Projektgemeinschaft "Solidarisch wirtschaften — arbeiten — leben Freiburg" lädt für den heutigen Samstag, 9. August, von 15.30 bis 17 Uhr wieder zu ihrem monatlichen Kennenlern-Café ein in den "Treffpunkt Freiburg" , Schwarzwaldstraße 78 d.

Schwerpunkt dieses Mal wird der Aufbau eines Projektzentrums mit neuen Teilprojekten der gegenseitigen Hilfe sein. Interessierte können ihre Ideen einbringen. Kontakt und Infos unter Telefon: 0761 / 38 26 53.
 

 
  11.08.08 Sommerpause Bürgerverein Wiehre

Die stellvertretende Vorsitzende des Bürgervereins Mittel- und Unterwiehre, Monika Dyllick-Brenzinger weist darauf hin, dass das turnusmäßig stattfindende Treffen des Vereins am Dienstag, 12. August, wegen der Sommerpause ausfällt. Ein Treffen wird es erst wieder im September gegeben.
 

 
  12.08.08

6 Jahre Wiehre Online

Gleichzeitig mit dem 1000-jährigen Jubiläum in der Wiehre feiert die Wiehre Online ihr nunmehr 6-jähriges Bestehen. Aus einer Idee ist eine etablierte
Adresse in der Medienlandschaft Freiburg geworden.

Das sympathische Informationsportal hat sich mittlerweile auch über die Wiehre hinaus einen Namen gemacht. Bei Suchmaschinen ist die Wiehre Online ebenfalls bestens vertreten.

Bis zu 1000 Besucher täglich finden hier allerlei interessante Informationen und aktuelle Nachrichten rund um diesen liebenswerten Stadtteil. Selbst in Ferien-zeiten sind die Zugriffszahlen nur leicht zurückgegangen.

Vielen Dank an dieser Stelle auch an all diejenigen, die uns immer wieder mit
Neuigkeiten aus der Wiehre versorgen. Weiterhin werden wir Sie auch zukünftig mit Herzblut und Engagement auf dem Laufenden halten.
 

 
  15.08.08

Maria Himmelfahrt

Mariä Himmelfahrt ist ein Hochfest der römisch-katholischen Kirche am 15. August. Die orthodoxe Kirche feiert das Fest ebenfalls am 15. August (des alten oder neuen Kalenders, je nach Teilkirche) unter dem Namen Entschlafung der Gottesgebärerin. Am 28. August (15. August des alten Kalenders) folgen Koptisch- und Syrisch-Orthodoxe Kirche mit „Maria Himmelfahrt“. Am 29. August feiert die Armenisch-Apostolische Kirche „Himmelfahrt der Maria“.

Mariä Himmelfahrt ist ein gesetzlicher Feiertag im Saarland sowie in Bayern in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung. Ebenfalls ein gesetz-licher Feiertag ist Mariä Himmelfahrt in Österreich, im Fürstentum Liechtenstein (Nationalfeiertag) und in den mehrheitlich katholischen Kantonen der Schweiz sowie in einer Reihe weiterer überwiegend katholischer Länder, wie etwa Belgien, Luxemburg, Italien, Polen, Litauen, Spanien, Portugal, Malta, Kroatien, Slowenien und Frankreich, aber auch im orthodoxen Griechenland und auf Zypern.
 

 
  16.08.08 Keine GEZ-Gebühr für beruflich genutzten PC im Privathaushalt

Wer einen Computer dienstlich nutzt und bereits Rundfunkgebühren für den eigenen Haushalt zahlt, muss nicht doppelt an die GEZ bezahlen - das hat jetzt das Verwaltungsgericht Braunschweig entschieden. Die Richter gaben einer Klage des Inhabers einer Beratungsfirma statt, der für den PC im Büro seiner Privatwohnung Rundfunkgebühren zahlen sollte, obwohl er für seine privaten Geräte bereits Gebühren entrichtete. Das Gericht stufte den beruflichen Computer in der Privatwohnung als gebührenfreies Zweitgerät ein.
 
 
  19.08.08

Laute Handy-Telefonate - Nein danke

Die Deutschen sind genervt von lauten Handy-Telefonaten. 69 % fühlen sich belästigt, wenn andere laut in der Öffentlichkeit telefonieren, wie eine kürzlich veröffentlichte Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom ergab.

Ein Drittel der Deutschen stört sich demnach häufig, ein weiteres Drittel stört sich manchmal an lauten Gesprächen in ihrer Umgebung. Nur 31 % der Befragten haben damit kein Problem. Auch das laute Klingeln von Mobiltelefonen sorgt für Unmut: 63 % gaben an, sich manchmal oder häufig durch Handyklingeln in der Öffentlichkeit belästigt zu fühlen. Die öffentliche Nutzung von Laptops stört dagegen kaum jemanden: 81 % haben nichts dagegen - vorausgesetzt, es geht nicht um besonders laute Anwendungen
wie das Abspielen von DVDs.

Unterm Strich wird der Siegeszug der Handys sehr positiv beurteilt: 64 % der deutschen Nutzer finden, dass sich das Handy überwiegend positiv auf ihren Alltag ausgewirkt hat. Ein Drittel der befragten Handynutzer (34 %) sieht für sich gleichermaßen Vor- und Nachteile, und lediglich bei zwei % der Handy-besitzer hat das Gerät ein schlechtes Image. Die ARIS-Umfrage-forschung befragte 1001 deutschsprachige Personen im Alter von 14 Jahren und darüber.

Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer sagte zu den Ergebnissen: „Das Handy hat sich rasant durchgesetzt. Aber viele Mitbürger haben noch nicht gelernt, es rücksichtsvoll und der jeweiligen Situation angemessen einzu-setzen.“
 
 
  21.08.08

Morgenstimmung an der Dreisam

Morgenstimmung an der Dreisam
Photo: Felix Andris - Wiehre Online
 

 
  25.08.08 Lorettobad schließt ab heute früher

Wegen der nun früher einsetzenden Dämmerung ist der Badeschluß im Lorettobad und auch allen anderen Freibädern ab heute um 20 Uhr.

Der Kassenschluß ist somit genau eine Stunde früher als bisher. Die morgendlichen Öffnungszeiten von Montag bis Freitag um 10 Uhr bleiben
davon unberührt, ebenso die Öffnungszeiten am Wochenende um 9 Uhr.
 
 
  28.08.08 Bürgersprechstunde

Der Bundestagsabgeordnete und Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler, bietet am heutigen Donnerstag, den 28. August, von 16 bis 17.30 Uhr,
in seinem Bürgerbüro in der Günterstalstraße 33, eine Bürgersprechstunde an.

Telefonische Anmeldung erbeten unter Telefon: 0761 / 38 26 29 (10 - 14 Uhr).
 

 
  29.08.08

Altes bewährtes Hausmittel in Sachen Fettfleck

Alte Fettflecke werden wieder wie neu, wenn man sie ab und zu mit etwas Öl bestreicht.
 

 
  31.08.08 Altweibersommer - die fünfte Jahreszeit

Der Altweibersommer ist bereits bei uns angebrochen und bezeichnet in der Umgangssprache einen Zeitabschnitt gleichmäßiger Witterung im September und Oktober, die sich durch ein Hochdruckgebiet, stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers auszeichnet.

Der Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Spinnen im Herbst duch die Luft segeln. Mit "weiben" wurde im Altdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. Im Volksglaube wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste von Elfen, Zwergen oder der Jungfrau Maria ("Marienfäden", "Marienseide", "Marienhaar" oder "Unserer Lieben Frauen Gespinnst") gehalten.

In Nordamerika ist diese Jahreszeit als Indian Summer bekannt - in Schweden spricht man vom "Birgitta-Sommer", dort liegt er meist Anfang bis Mitte Oktober.

 
       
 
   

Wiehre Online Juli 2008

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