Aktuelles

April 2009
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.04.09


Vorsicht Aprilscherze!

Als Aprilscherz bezeichnet man den Brauch, am 1. April seine Mitmenschen durch erfundene oder verfälschte Geschichten hereinzulegen. Aprilscherze
sind in den meisten westeuropäischen Ländern üblich, verbürgt sind sie
bereits seit dem 16. Jahrhundert.

Erstmals überliefert ist die Redensart "in den April schicken“ in Deutschland 1618 in Bayern. Mit den europäischen Auswanderern gelangte diese Tradition auch nach Nordamerika.

Auch bei Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendern ist es üblich,
die Leser bzw. Hörer durch glaubhaft klingende, erfundene Artikel, in denen aber zumeist übertriebene Details den aufmerksamen Lesern Hinweise auf
den fehlenden Wahrheitsgehalt liefern, „in den April zu schicken“.
 

 
  04.04.09 CD- & SCHALLPLATTENBÖRSE

findet am heutigen Samstag, den 4.April 2009 von 10 - 16 Uhr im Haus Der Jugend Freiburg in der Uhlandstraße 2 statt.

Die Freiburger Plattenbörse findet zweimal im Jahr statt. Anbieter aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland stellen im gut beleuchteten und rauchfreien Großen Saal und Foyer des HdJ ihre Ware aus. CDs,LP,Singles, DVDs und EPs aller Stilrichtungen sind verteten, neu oder second hand. Hier ist vom Schnäppchen aus der privaten Sammlungsauflösung bis zur lang gesuchten Rarität fast alles zu finden. Auf unserer Homepage haben wir auch Links zu allen regionalen Plattenläden und ausgesuchten Online-Anbietern und anderen Plattenbörsen zusammengefaßt.
www.plattenboerse-freiburg.de


Großer Ostermarkt im Zentrum Oberwiehre - ZO

Schönes zu Ostern finden

Am heutigen Samstag, den 04.04.09 findet der große Ostermarkt im Zentrum Oberwiehre - ZO von 10 - 19 Uhr statt.

Ostern steht vor der Tür. Jetzt wird es wieder Zeit, Ausschau zu halten nach
schönen Ostergeschenken und phantasievollen Osterdekorationen für Haus und Garten. Interessante Ideen und neue Anregungen dazu bietet auch in diesem Jahr der Ostermarkt im ZO Zentrum Oberwiehre.


Foto: ZO

Es präsentieren hier Kunsthandwerker und Hobbykünstler ein breites Spektrum an Kunst-, Dekorations- und Gebrauchsgegenständen. Zu entdecken gibt es alles, was zu Ostern gehört - von wunderschön bemalten Ostereiern über besondere Osternester bis zu handgefertigten Holzhasen. Freude bereiten auch dekorative Ideen wie österliche Steckfiguren für Blumentöpfe, Anhänger für Ostersträuße, Leucht-Ostereier oder handgefertigte Ostergruß-Karten. Hinzu kommen viele Überraschungen, ein Besuch des Ostermarktes lohnt sich in jedem Falle.

Eine Standreservierung für interessierte Kunsthandwerker und Hobbykünstler
ist noch möglich. Nähere Informationen und Anmeldungen unter der Telefon-
nummer: 0761 / 238 06.
 

 
  06.04.09

Zum Nachdenken

"Von dem, was Du erkennen und messen willst,
musst Du Abschied nehmen, wenigstens auf eine Zeit.
Erst wenn Du die Stadt verlassen hast, siehst Du,
wie hoch sich Ihre Türme über die Häuser erheben."

Friedrich Nietzsche
 

 
  09.04.09 Gründonnerstag

Woher die Bezeichnung für diesen Tag stammt, ist nicht eindeutig belegbar. Eine dieser Auslegungen bezieht sich auf eine Übersetzung des kirchlichen Begriffs ,,dies viridum" = Tag der Sündlosen, Tag der Büßer. Die Büßer waren Weinende, die ,,Greinenden". Das Wort wurde erst zu ,,Greindonnerstag", dann zu ,,Gründonnerstag" verändert.

Andere Erklärungen beziehen sich direkt auf die Farbe Grün. Eine Möglichkeit der Namensgebung ist der Bezug zu grünen Messgewändern, die an diesem Tag getragen wurden.

Auch könnte sich die Bezeichnung von dem alten Brauch ableiten, an diesem Tag Grünes zu essen. Solche grünen Speisen, z.B. Grünkohl oder Spinat werden auch heute noch vielfach zubereitet.

Im Süden Deutschlands heißt der Gründonnerstag auch Antlasstag (,,antlâz"= Entlassung, Ablass, Lossprechung). Eier, die an diesem Tag gelegt wurden, sollen besonders heilkräftig sein. Die so genannten Antlass-Eier, bleiben angeblich das ganze Jahr über frisch. Auch Kräuter, die an diesem Tag gesammelt werden, gelten als außerordentlich heilkräftig.
 
 
  11.04.09

Wiehre Flohmarkt

Wegen schlechten Wetters am 28.03.09 musste der erste Wiehre Flohmarkt in diesem Jahr auf diesen Termin verlegt werden. Das hat jedoch auch zur Folge, dass bereits am kommenden Samstag, den 18.04.09 ein weiterer Flohmakrt beim Alten Wiehrebahnhof stattfindet.

Weitere Termine siehe Kultur & Veranstaltungen.
 

 
  12.04.09

Frohe Ostern

Ostern ist das älteste Fest des Christentums. Gott ließ seinen gekreuzigten Sohn auferstehen und nährte dadurch die Hoffnung auf Gottes Treue und darauf, dass jedem Christen zeitliches und ewiges Leben geschenkt wird.
Seit dem Jahr 325 ist das Osterfest datiert auf den 1. Sonntag nach dem Frühlingsvollmond.

Neben seiner christlichen Bedeutung ist Ostern heute auch ein Fest, an dem sich Kinder sehr erfreuen.. Wer hat als Kind nicht gern Ostereier gesucht, die der Osterhase versteckt hatte?
 

 
  14.04.09

250. Todestag von Georg Friedrich Händel

Mit dem "Messias" komponierte Händel das erfolgreichste Oratorium aller Zeiten, dessen "Hallelujah" selbst jene kennen, die keinerlei Interesse für klassische Musik aufbringen.

Georg Friedrich Händel lässt sich aber beileibe nicht auf dieses eine berühmte Werk reduzieren. Seine über vierzig Opern erfreuen sich neuerdings immer größerer Popularität, seine 25 Oratorien gehören zum unverzichtbaren Repertoire der Chöre, seine "Wassermusik" oder "Feuerwerksmusik" zu den meistgespielten Werken des Barock.

Der Karriereweg führte den aus Halle gebürtigen Musiker 1703 zunächst nach Hamburg. In Italien, wohin er 1706 zog, begann Händels Aufstieg zu Europas berühmtesten Komponisten seiner Zeit. Doch in Rom musste er sich der Allmacht der Kurienkardinäle unterwerfen, die Opernaufführungen verboten hatten.

Erst im bürgerlichen London, wo Händel die zweite Hälfte seiner 74 Lebensjahre verbrachte, eröffnete sich ihm die ersehnte Unabhängigkeit. Nach den italienischen Jahren bot ihm die englische Hauptstadt die Chance auf ein weitgehend freibestimmtes Leben. Doch er wurde zwischen seinem Anspruch und den Erwartungen des Publikums zerrieben. Schon früh suchte er dem Erwartungsdruck zu entfliehen - mit Alkohol und reichlichem Essen.

Als George Frederic Handel, wie er sich seit seiner Einbürgerung 1727 nannte, komponierte er Opern am laufenden Band. Insgesamt 46 Stücke für das Musiktheater schrieb er - ob Heldensagen wie das Drama des Kreuzfahrers Rinaldo oder "Die Krönung der Popea" - das Londoner Publikum war hingerissen. Händel weigerte sich, im englischen Stil zu komponieren. Als "dramma per musica" hatten seine Werke einen italienischen Einschlag. "Sex und Macht, Eifersucht und Wut, Verzweiflung, Verwünschungen, Tod" - so fasst die amerikanische Krimiautorin und Händel-Begeisterte Donna Leon die "Exzesse" der musikalischen Dramen zusammen.

Für sein wohl berühmtestes Werk brauchte Händel kaum mehr als drei Wochen. Jennens musste ihn aber zunächst dazu überreden, denn Händel wollte eigentlich nicht mehr komponieren. Nach der Uraufführung in Dublin erklang der "Messiah" im März 1743 erstmals in London. Zunehmend geplagt von einer schleichenden Erblindung, zog sich Händel privat immer mehr zurück. Aber noch eine Woche vor seinem Tod am 14. April 1759 saß er bei einer Aufführung des "Messiah" an der Orgel.
 

 
  17.04.09

Freitag ist der teuerste Tag zum Tanken

Laut einer ADAC-Studie ist der Freitag der teuerste Tag zum Tanken. Wer freitags tankt, bekommt dafür eine besonders hohe Rechnung präsentiert. Montagstanker fahren dagegen am günstigsten. Wie eine aktuelle ADAC-Untersuchung der durchschnittlichen Tageskraftstoffpreise des gesamten vergangenen Jahres zeigt, lagen die Preise für Benzin und Diesel an den Montagen um mehr als drei Cent unter den Freitagspreisen.

So kostete ein Liter Benzin 2008 am Wochenbeginn im Schnitt 1,370 Euro,
am Freitag dagegen mit 1,402 Euro 3,2 Cent mehr. Ähnlich groß ist die Differenz bei Diesel, der am Montag bei durchschnittlich 1,305 Euro lag, am Freitag bei 1,336 Euro. Zweitteuerster Wochentag war laut ADAC der Mittwoch, zweitbilligster der Sonntag. Besonders auffällig ist der Anstieg der Preise um 2,3 Cent (Benzin) beziehungsweise 2,2 Cent (Diesel) von Montag auf Dienstag. Grund dafür waren bundesweite Preisrunden.

Die ADAC-Studie lässt erkennen, dass die Mineralölkonzerne mit ihrer Preispolitik vom meist höheren Verkehrsaufkommen und der damit verbundenen größeren Kraftstoffnachfrage zu Beginn des Wochenendes profitieren wollen. Dies führt – insbesondere auch bei Ferienreisewellen – oftmals zu einem regelrechten Abkassieren der Autofahrer. Die Daten zeigen jedoch auch, dass der Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt insgesamt funktioniert und die Preise nach einer Anhebung rasch wieder bröckeln können. Der Club empfiehlt den Autofahrern, die Preisverschiebungen an den Zapfsäulen stets im Blick zu behalten und den Tank dann nachzufüllen, wenn sich eine günstige Gelegenheit ergibt.
 

 
  18.04.09
19.04.09

Brass-Konzerte in der Christuskirche

Zwei Ensembles der Brass-Szene sind am Wochenende in der Christuskirche in der Zasiusstraße/Ecke Turnseestraße zu hören.

Im Rahmen der neuen Jak-Edition BLECHWELLE gastieren gleich zwei attraktive und auch international agierende Ensembles der Brass-Szene:
die jungen Twaddling Trumpets (18.4.2009, 20 Uhr) und
Women in Brass (19.4.2009, 16 Uhr)
.

Das Besondere: Alle Instrumente beider Ensembles (Trompeten, Horn, Posaune und Tuba) werden ausnahmslos von Frauen aus 4 Nationen geblasen!

Ein mitreißender Klangkontrapunkt entsteht in beiden Konzerten durch den Chor „Kaiserstuhl“ aus Bahlingen a. K., die ausgezeichnete japanische Pianistin Izumi Shibata und die lateinamerikanischen Musikgruppe „MAIZ“ unter der Leitung der bekannten israelischen Dirigentin Myri Turkenich.

Das Interesse an Kammermusik und der Spaß am gemeinsamen Musizieren führte die vier Musikstudentinnen des Ensembles Twaddling Trumpets vor zwei Jahren zusammen, woraus sich das außergewöhnliche Ensemble entwickelte. Anna-Maria Domann, Jennifer Lehr, Vera Klemmer und Verena Summ sind Mitglieder der Klasse Tobias Vorreiter (1. Solotrompeter des Staatstheaters Wiesbaden) an der Hochschule für Musik Rheinland-Pfalz. Dieser gemeinsame Hintergrund führt zu einem von hervorragendem Zusammenspiel geprägten, harmonischen Klangbild, das durch die individuellen musikalischen und instrumentalen Erfahrungen der Musikerinnen zu einem durchweg spannenden Musikerlebnis wird. Das derzeitige Repertoire enthält Musik aus fünf Jahrhunderten, welches durch die unterschiedlichen Stile ein sehr abwechs-lungsreiches Konzertprogramm (Scheidt, Händel, Brahms und moderne-jazzoide deutsche und französische Werke) bietet.
Weitere Infos unter www.twaddling-trumpets.de

Am Sonntag präsentieren die "Women in Brass" ihr Können.


Bildquelle: http://www.womeninbrass.com

Um 16 Uhr spielen die Damen aus aus Australien, Dänemark, Deutschland, Japan, den Niederlanden, Venezuela, Neuseeland und den USA Werke von Bach, Borodin, Dvorák, Monti, Velasques und anderen.
 

 
  22.04.09

Ausstellung von Virpi Törmänen

vom 22.04.2009 - 30.06.2009 im Neuen Wiehrebahnhof, Gerwigplatz 20.

" ASPHALTBILDER - WIR SIND ALLE AUF DEM WEGE… "

Virpi Törmänen ist 1953 in Finnland geboren und lebt seit über 30 Jahren in
Freiburg. Studium der Skandinavistik und Neuere und Neueste Geschichte an
der Universität Freiburg.

Künstlerische Ausbildung bei Nelson Leiva und Absolventin des VHS-Kunstkollegs im Februar 2009.

Virpi Törmänen - Asphaltbilder

"… aber aller Aufgaben Aufgabe ist: Geringes
in Großes umzuwandeln, Unscheinbares in
Scheinendes; ein Stäubchen so zu zeigen,
daß man es im Ganzen gehalten sieht; daß
man es nicht sehen kann, ohne zugleich alle
Sterne zu sehen und der Himmel tiefen
Zusammenhang, in den es innig mit
hineingehört."

Rilke, Die Verwandlung der Welt ins Herrliche

Ausstellungseröffnung ist am Mittwoch, den 22.04.09 um 19 Uhr.
Die Ausstellung wird bis zum 30.06.09 im Wiehrebahnhof zu sehen sein.
 

 
  23.04.09 Bürgergespräch der Stadt für Oberwiehre/Waldsee

Ein öffentliches Bürgergespräch für die Stadtteile Oberwiehre und Waldsee veranstalten am Donnerstag, 23. April, um 20 Uhr Oberbürgermeister Dieter Salomon und der Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee im Foyer des Deutsch-Französischen Gymnasiums, Runzstraße 83 a.

Dabei geht es um die Bebauung Sandfangweg, das Neubauprojekt Tafelladen, den Stadttunnel, die Sanierung der Schwarzwaldstraße, die Verkehrs-beruhigung Hasemannstraße, um die Situation an Stadthalle und Zentrum Oberwiehre sowie um die Sternwaldwiese. Die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Fachverwaltungen stehen für Fragen zur Verfügung. Zudem wird Salomon in einer offenen Runde für weitere Themen und Anregungen aus dem Stadtteil zur Verfügung stehen.

Alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils sind herzlich eingeladen mit zu diskutieren.
 

 
  25.04.09

Strandbad öffnet bereits heute

So früh wie noch nie zuvor startet im Strandbad die Badesaison. Das Bad in der Schwarzwaldstraße ist von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Kassenschluß ist um 18 Uhr. Sollte sich das Wetter in der darauf folgenden Woche deutlich verschlechtern, ist es jedoch möglich, dass das Bad noch einmal schließt.

Voraussichtlich am Samstag, den 16. Mai - bei sehr gutem Wetter auch ein paar Tage früher - beginnt der Badespaß dann auch im Lorettobad.
 

 
  26.04.09

ZO-Treffpunkt - Alles im Fluss

Beim ZO-Treffpunkt(beim Spielplatz Stadthalle) gibt es heute von 11 - 15 Uhr Spaß mit der Flusskiste für Kinder, Jugendliche und Familien. Informationen rund um das Wasser werden durch Spielen, Malen und Basteln vermittelt. Leitung: Gisela Friederich, Naturpädagogin und Biologin.
 

 
  28.04.09

Rückblick Bürgergespräch

Mehr als 150 Anwohner aus der Oberwiehre und dem Waldseequartier kamen am Donnerstagabend in die Aula des Deutsch-Französischen Gymnasiums, um sich bei einer Veranstaltung mit Oberbürgermeister (OB) Dieter Salomon, Karl-Ernst Friederich vom Bürgerverein sowie Vertretern der Stadtverwaltung Neuigkeiten über zumeist altbekannte Themen zu hören. Etliche nutzten die Gelegenheit, ihren Ärger über Missstände und Fehlentwicklungen loszuwerden.

Sternwaldwiese: Bewohner aus der neuen "Wasserschlössle"-Siedlung beim Wiehrebahnhof sowie der Bürgerwehr- und Sternwaldstraße ärgern sich über nächtliche Rauchschwaden und Lärm von der nahen Sternwaldwiese. Um auch während der Grillsaison "nachbarschaftsverträgliche Verhältnisse" zu schaffen, hat sich eine Anwohnerinitiative formiert, die von der Stadtverwaltung ein zeitlich befristetes Verbot von offenen Feuerstellen und eine Schranke im Bereich des Max-Planck-Instituts anregt. "Unternehmen Sie etwas. Wir wollen die Jugendlichen nicht weghaben, aber auch nicht zum Räucherschinken werden", so der mit Applaus begleitete Hilferuf einer Betroffenen an den Rathauschef. Walter Rubsamen vom städtischen Ordnungsamt kündigte Platzverbote für wiederholt auffällige Gruppen und gelegentliche nächtliche Alkoholkontrollen an. "Massive Polizeieinsätze sind aus personellen Gründen nicht drin", so Rubsamen. Überprüfen will die Stadtverwaltung die Anregung eines Bürgers, der die Drehung des Spielfeldes auf der Sternwaldwiese um
90 Grad und eine Verlagerung der drei offiziellen Feuerstellen in Richtung Waldrand vorschlägt. Martin Leser vom Garten- und Tiefbauamt warb für einen fairen Interessenausgleich zwischen den Nachbarn und den meist jugendlichen Nutzern. Deutlicher wurde OB Salomon: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Stadt Freiburg das nächtliche Grillen verbietet. Ein Patentrezept gibt es nicht."

Sandfangweg: Anhand aktualisierter Skizzen schilderte Thomas Fabian vom Stadtplanungsamt, dass die geplante Bebauung des Parkplatzes am Sandfangweg wegen zahlreicher Einsprüche aus der Nachbarschaft von ursprünglich vier auf drei sogenannte Punkthäuser (mit in etwa quadratischem Grundriss) reduziert wurde. Das Antragsverfahren für insgesamt 25 Wohneinheiten mit Tiefgaragenstellplätzen und Kinderspielbereich laufe.

Freiburger Tafel: Ralf Klausmann von der Freiburger Stadtbau stellte die Planung für einen Neubau an der Knopfhäuslesiedlung vor, in dem ein neuer "Tafel"-Laden mit günstigen Lebensmitteln für Bedürftige und Mietwohnungen entstehen (BZ berichtete). Der erste Spatenstich wird am 15. Mai sein. Annette Theobald vom Vorstand des Vereins "Freiburger Tafel" lobte das Vorhaben. Sie hofft, dass sich aufgrund eines Sichtschutzes mehr Bedürftige zum Einkauf durchringen werden als am bisherigen Standort. Damit keine Fremden die wenigen Parkplätze rund um das neue Gebäude zuparken, versprach OB Dieter Salomon die Ausweisung von Anliegerparkplätzen.

Straßenbahnhalt: Eine für 2010 und 2011 geplante Umgestaltung der Schwarzwaldstraße sowie der Stadtbahngleise in Höhe des "Zentrums Oberwiehre" (ZO) stellte Hendrik Schmitt vom Garten- und Tiefbauamt vor. An den Haltestellen vor dem ZO und bei der Stadthalle seien eine Erweiterung der Bahnsteige und ein rollstuhlgerechter Zugang vorgesehen. Um die Sicherheit der Schüler zu den Hauptverkehrszeiten zu erhöhen, schlug Schulleiter Martin Wedel vom Deutsch-Französischen Gymnasium vor, den Autoverkehr auf der Schwarzwaldstraße zu blockieren, wenn sich Straßenbahnen den beiden Haltestellen nähern.

Kindertagesstätten: Auf die Baufälligkeit von drei Baracken in der Urachstraße 40, in der Elterninitiativen zwei Kindertagesstätten betreiben, wies eine Sprecherin der Initiativen hin. "Wir werden Abhilfe schaffen", sagte Salomon zu.

Quelle: BZ
 

 
  30.04.09

Zum Nachdenken

"Es gibt zwei Wege aus der Dunkelheit:
Entweder Du machst Licht, dort wo Du bist,
oder Du gehst in die Sonne"

Jochen Mariss

 
       
 
   

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