Aktuelles

Februar 2009
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.02.09


Bürgerverein Mittel- und Unterwiehre hat einen neuen Vorsitzenden

Der Bürgerverein Mittel- und Unterwiehre hat einen neuen Vorsitzenden. Mit einem deutlichen Vertrauensbeweis von 58 Stimmen (bei einer Enthaltung und einer Nein-Stimme) ist Eugen Reinwald am Donnerstag als einziger Bewerber zum Nachfolger von Klaus Winkler gewählt worden, der aus gesundheitlichen Gründen vom Amt zurücktrat. Oberbürgermeister Dieter Salomon sowie Sprecher benachbarter Bürgervereine würdigten das ehrenamtliche Engagement Winklers in den zurückliegenden knapp 24 Jahren als "beispiellose Erfolgsgeschichte".

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung überraschte Klaus Winkler im Gemeindesaal St. Franziskus mit dem Hinweis, dass der Bürgerverein am Heiligen Abend die zum Jahresanfang gesetzte "Schallmauer" von 400 Mitgliedern überschritten habe. In einem kurzen Jahresrückblick lobte er die Vorgehensweise des städtischen Tiefbauamtes und die Geduld der Anwohner während der mittlerweile abgeschlossenen Sanierung der Günterstalstraße. Er wies darauf hin, dass es während des 1000-Jahre-Wiehre-Jubiläums gelungen sei, knapp 50 neue Mitglieder zu gewinnen. Winkler bekräftigte, dass der Bürgerverein bei der Erarbeitung des für 2009 oder 2010 vorgesehenen Wiehre-Stadtentwicklungsplanes die vom Stadtplanungsamt vorgesehene Bebauung des Gebietes "Hinterer Schlierberg" ablehnen werde.

Wegen ständig steigender Lärm- und Abgasbelastungen für die dort wohnenden Menschen steht für Winkler die rasche Realisierung des Stadttunnels ganz oben auf der Wunschliste für die kommenden Jahre.
"Wenn ich da noch im Amt bin, dürfen sie beim ersten Spatenstich für den Stadttunnel direkt neben mir stehen", versprach Oberbürgermeister Dieter Salomon. Das hatte sich Winkler in dem am Donnerstag erschienenen BZ-Fragebogen gewünscht.

Seit dem jüngsten Gespräch mit Ministerpräsident Günther Oettinger, so Salomon, sei er optimistisch, dass der Tunnel auf der Prioritätenliste der Landesregierung deutlich nach oben gerutscht sei. In seiner Rede betonte Salomon, dass Winkler in seiner mehr als 23-jährigen Amtszeit das Kunststück fertig gebracht habe, die Mitgliederzahl auf das mehr als Zehnfache zu steigern. Heidrun Sieß vom Bürgerverein Oberwiehre/Waldsee und Martin Kotterer von der Arbeitsgemeinschaft Freiburger Bürgervereine (AFB) würdigten Winkler als stets zuverlässigen Kollegen. Die Mitglieder ernannten ihn einstimmig zum Ehrenvorsitzenden.

Mit der Wahl von Eugen Reinwald übernimmt ein "Wiehremer Urgestein" den Vorsitz im Bürgerverein Mittel- und Unterwiehre. Der 59-Jährige gebürtige Wiehremer trug bis Oktober vergangenen Jahres als technischer Direktor der Therme Badenweiler berufliche Verantwortung. Als Ruheständler, der dem Vorstand in unterschiedlichen Funktionen seit 1990 angehört, will er sich künftig vor allem um die städtebauliche Weiterentwicklung des Stadtteiles und eine bessere Vernetzung der ortsansässigen Vereine kümmern. Mit einem Gutachten über die Zukunft des Lorettobades sorgte Reinwald während der Amtszeit von Oberbürgermeister Rolf Böhme dafür, dass das beliebte Freibad nicht geschlossen, sondern saniert und erhalten werden konnte.

Wahlergebnisse: Vorsitzender Eugen Reinwald (für Klaus Winkler),
neuer Beisitzer Klaus Stohrer (für Eugen Reinwald).

Kontakt: Eugen Reinwald, Goethestraße 46, Telefon: 0761 / 75169,
E-Mail: reinwald@breisnet-online.de.

Quelle: BZ
 

 
  02.02.09 Richtfest für neue Turnhalle der Angell-Schulen

Vergangene Woche war Richtfest für die neue Turnhalle der Angell-Schulen mit kurzem Weg zur quasi benachbarten Turnhalle auf dem Gelände des Rotteck-Gymnasiums. Ein Standort, den Architekt Reinhard Böwer "einen Coup" nennt – da dieses so ziemlich der einzige Platz für eine so große Halle war, der fußläufig zur Schule ist.

Schulleiterin Antoinette Klute-Wetterauer freute sich in ihrer Richtfestrede über den glücklichen Bauverlauf: "Alles blieb bislang im Zeit- und Kostenrahmen!" Im September wird das Gebäude eingeweiht, das gestern von einigen hundert Festgästen im Rohbau nach Richtspruch, Reden und Rockigem inspiziert wurde. Was da in zehn Monaten Bauzeit entstanden ist, entpuppte sich einst bei ersten Vorüberlegungen als regelrechter Problemfall: Der ursprünglich anvisierte Standort Faulerpark hatte etlichen Widerspruch ausgelöst. Der Standort Rotteck-Schulhof war und ist nun auch sichtbar die glückliche Alternative.

Die ANGELL Akademie Freiburg bietet Realschülern und Gymnasiasten nach Klasse 10 den Einstieg in das Sozialpädagogische Gymnasium, das Wirtschaftsgymnasium oder das Kaufmännische Berufskolleg. Die Förderung der Persönlichkeit und der Selbstständigkeit der jungen Erwachsenen steht im Mittelpunkt des pädagogischen Konzepts. Neben der Fachhochschulreife (BKs) bzw. der Allgemeinen Hochschulreife erwerben die Jugendlichen bereits berufliches Fachwissen, das ihnen den Einstieg in Beruf oder Studium erleichtert.
 

 
  05.02.09

10 Jahre Haus Theresa

Das Haus Theresa, Wohnhaus für Menschen mit Behinderung unter der Leitung des Caritasverbandes Freiburg-Stadt in der Turnseestraße 17 kann
sein 10-jähriges Jubiläum feiern.

Am 4. Februar 1999 sind dort die ersten Bewohner in das angemietete Haus eingezogen. Derzeit leben dort 16 Menschen mit Behinderung. Der Caritas-
verband Freiburg-Stadt setzte damit seine Konzeption um, dezentrale und kleinere Wohneinheiten in schon vorhandenen Wohngebieten mit entsprechen-der Infrastruktur anzubieten.

Daraus sind in der Zwischenzeit 13 stationäre Wohnangebote mit 350 Plätzen entstanden. Erganzend dazu gibt es im Bereich des Wohnens auch das Ambulant Betreute und Begleitende Wohnen für über 150 Menschen mit Behinderung.
 

 
  07.02.09

Fastnachtskostüm- & Kleidermarkt Oberwiehre

Am heutigen Samstag findet im Maria-Hilfsaal in der Zasiusstraße 109 in der Zeit von 13 - 16 Uhr ein Fastnachtskostüm- und Kleidermarkt statt.

Kinder und Erwachsene finden alles für die närrische Zeit, auch Ballkleider oder Partnerkostüme. Außerdem gibt es zahlreiche Kostüme aus dem Fundus einer Ballettschule.
 

 
  09.02.09 Heute vor 83 Jahren: Die Spraydose wird erfunden

Am 9. Februar 1926 meldet der Norweger Erik Rotheim das Patent auf die Erfindung der Spraydose an. Obwohl sie heute aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken ist, hatte sie damals zunächst keinen Erfolg.

Praktische Anwendung fand die Sprühdose erst, als zwei US-Amerikaner 1941 ein Insektenspray entwickelten. Sie stiegen in die kommerzielle Produktion ein, und in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg trat die Sprühdose von den USA aus ihren Siegeszug an, einen gewaltigen Siegeszug.

Aus zwei Gründen jedoch ist die Erfolgsgeschichte der Spraydose auch kritisch zu werten, und beide haben mit der Umwelt zu tun: Zunächst ist da das Treibmittel. Seit den frühen 1950er-Jahren verwendete man gerne das sogenannte Freon und verwandte Stoffe aus der Klasse der fluorierten Chlorkohlenwasserstoffe, kurz FCKW. Freon ist eine Flüssigkeit mit vielen günstigen Eigenschaften: Sie ist billig, geruchlos und chemisch neutral.

Am wichtigsten ist aber, dass sie schon bei sehr tiefen Temperaturen (etwa Minus 20 Grad) verdampft. Nur wenn man Freon unter starken Druck setzt, bleibt es auch bei höheren Temperaturen noch flüssig. Und das nutzt man in der Sprühdose aus: Mit Freon als Treibmittel kann man eine Flüssigkeit in die Dose einfüllen, hat also mehr Platz für den eigentlichen Inhalt der Sprühdose. Und weil das Freon sofort verdampft, wenn es die Dose verlässt, wird der Inhalt durch das Treibmittel nicht verunreinigt.

Jahrzehntelang waren Freon und verwandte Stoffe im Einsatz, bis man entdeckte, dass diese Stoffe die Ozonschicht der Erde beschädigen und den Treibhauseffekt verstärken. Erst nach langen internationalen Verhandlungen und gegen den Widerstand der Industrie wurde 1995 die Verwendung von FCKW in der EU verboten.

Mittlerweile hat die Industrie auch das zweite Ökoproblem der Sprühdose technisch im Griff, die riesigen Müllmengen: Für viele industrielle Anwendungen gibt es inzwischen Mehrweg-Sprühdosen. Bis zu zehn Mal lassen sich die Dosen befüllen, ehe sie verschrottet werden müssen.

Nur bei Sprühdosen für Haushaltsanwendungen - vom Deospray bis zur Sprühsahne - hat sich die Wiederbefüllung noch nicht durchsetzen können.
Umweltbewusste Verbraucher können darauf jedoch sicherlich verzichten.
 

 
  10.02.09

Zum Nachdenken

Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich.
Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist.

Abraham Lincoln
 

 
  11.02.09

Lebensmittelmarkt überfallen

Zwei mit rund 40 Zentimeter langen Messern bewaffnete Männer überfielen am Dienstag, gegen 19.15 Uhr, einen Lebensmittelmarkt an der Talstraße/Ecke Dreikönigstraße in Freiburg-Wiehre. Sie bedrohten die Kassiererin und raubten aus der Kasse Bargeld in Höhe von mehreren Hundert Euro. Anschließend flüchteten die Täter, die beide etwa 25 Jahre alt und 1,75 Meter groß waren,
zu Fuß über die Talstraße in östliche Richtung. Die beiden Männer waren maskiert und trugen dunkle Kleidung. Einer sprach mit Freiburger Dialekt. Hinweise bitte unter: Tel. 0761 / 882 - 4884 oder (anonym) 0761 / 4 12 62.
 

 
  12.02.09

Rabe im Schnee

Mit ca. 12 cm Neuschnee hat sich der Winter nochmals eindrucksvoll zurückgemeldet. Auch für die nächsten Tage sind weitere Schneefälle zu erwarten. Alles weitere beim Wetter in der Wiehre.


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Unendlich dehnt sie sich, die weiße Fläche,
bis auf den letzten Hauch von Leben leer;
die muntern Pulse stocken längst, die Bäche,
es regt sich selbst der kalte Wind nicht mehr.

Der Rabe dort, im Berg von Schnee und Eise,
erstarrt und hungrig, gräbt sich tief hinab,
und gräbt er nicht heraus den Bißen Speise,
so gräbt er, glaub' ich, sich hinein ins Grab.

Die Sonne, einmal noch durch Wolken blitzend,
wirft einen letzten Blick auf's öde Land,
doch, gähnend auf dem Thron des Lebens sitzend,
trotzt ihr der Tod im weißen Festgewand.

Christian Friedrich Hebbel
 

 
  13.02.09

Nachdenklicher Abschied

Der Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee hat einen neuen Vorsitzenden. Mit 36 Ja-, zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung ist am Donnerstagabend im Nebensaal des Gasthauses Schützen der pensionierte Studiendirektor Karl-Ernst Friederich an die Spitze der Stadtteilvertretung gewählt worden. Der 68-Jährige aus dem Stadtteil Waldsee tritt damit die Nachfolge von Heidrun Sieß (60) an, die nach vierjähriger Amtszeit auf eine erneute Kandidatur verzichtet hat.

In ihrem Rückblick bedankte sich Sieß für das ehrenamtliche Engagement ihrer Vorstandskollegen. Die von ihr angestrebte Arbeitsteilung habe sich als effektiv erwiesen. Für "überdenkenswert" hält sie die bisher praktizierte Mitwirkung von Politikern im Vorstand. "Die Redaktionsgruppe des Bürgerblattes hat einen gewichtigen grün-schwarzen Anteil", kritisierte die scheidende Vorsitzende. Als positives Beispiel führte sie die Bürgervereine Herdern und St. Georgen an, bei denen Gemeinderäte und Parteivorsitzende gemäß Satzung vom Vorstand ausgeschlossen sind. Dem Vorstand des Bürgervereins Oberwiehre-Waldsee gehörten und gehören mit Grünen-Stadtrat Helmut Thoma und Dirk Blens, dem Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes Mittel- und Oberwiehre, derzeit zwei sehr aktive Kommunalpolitiker an.

Der stellvertretende Vorsitzende des Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee und Alterspräsident Friedhelm Nehrwein verabschiedete Sieß, verbunden mit dem Dank und der Anerkennung für das hohe Engagement und die aufgewendete Zeit für den Stadtteil und den Verein. Ihr sei es immer wieder gelungen, sozial benachteiligte Gruppen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Nehrwein: "Sie hat Menschen miteinander ins Gespräch gebracht". In Grußworten dankten Klaus Winkler, der ehemalige Vorsitzende des Bürgervereins Mittel- und Unterwiehre, und Ingrid Winkler vom Bürgerverein Herdern für die enge Zusammenarbeit, insbesondere im zurückliegenden Jubiläumsjahr, in dem die Wiehre und Herdern 1000-jähriges Bestehen feierten. Das hatte einen erhebliche Organisationsaufwand für die beteiligten Bürgervereine bedeutet.

Der neue Vorsitzende Karl-Ernst Friederich unterrichte viele Jahre am Freiburger Friedrich-Gymnasium. Kommunalpolitische Erfahrung sammelte er unter anderem als SPD-Ortsvereinsvorsitzender und von 1984 bis 1997 als Mitglied der SPD-Gemeinderatsfraktion. In den kommenden Jahren will er sich unter anderem um die Verwirklichung des Stadttunnels, den Erhalt der Stadthalle und weitere Verkehrsberuhigungen im Freiburger Osten kümmern.
Wahlergebnisse: Vorsitzender Karl-Ernst Friederich (für Heidrun Sieß), Stellvertreter Friedhelm Nehrwein und Helmut Thoma, Kassiererin Roswitha Winker, Schriftführer Theo Kästle, Beisitzer Sabine Engel, Heidrun Haag-Bingemann, Christa Schmidt, Laura Wall, Werner Jäckisch, Dirk Blens (alle wie bisher) und Christian Hoestermann (für Bernd Dewitz), Kassenprüfer: Achim Kupfer und Peter Kalchthaler (wie bisher).
Mitgliederzahl: 322.
Kontakt: Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee,
Karl-Ernst Friederich, Neumattenstraße 29, 0761 / 70 38 78 43,
E-Mail: Karl-Ernst-Friederich@gmx.de, Internet: www.oberwiehre-waldsee.de.

Quelle: BZ
 

 
  14.02.09

Valentins-Kunsthandwerkermarkt im Zentrum Oberwiehre - ZO

Geschenkideen mit Herz und vieles mehr bietet der Valentins-Kunsthandwerkermarkt am heutigen Samstag, den 14. Februar, im ZO Zentrum-Oberwiehre auf dem Alten Messplatz in Freiburg. Von 10 - 18 Uhr präsentieren hier Kunsthand-werker und Hobbykünstler ein breites Spektrum an dekorativen und praktischen Kunstgegenständen und Geschenkartikeln.


Foto: ZO

Passend zum "Tag der Liebe" stehen Herzen im Mittelpunkt des Angebotes: ob als Anhänger oder Stickerei, ob als schmuckvolle Dose oder schönes Bild. Besucher finden auf dem Markt darüber hinaus Schmuck, z. B. aus Swarovski-Perlen, dekorative und praktische Töpferei- und Glaswaren, schöne Accessoires, selbst gefertigte Teddys, Puppenkleider, Kerzen oder Drexlerarbeiten. Wem es eine Herzensangelegenheit ist, zum Valentinstag etwas Schönes, Individuelles und nicht Alltägliches zu verschenken, sollte sich den Valentins-Kunsthandwerkermarkt im ZO vormerken.

Eine Standreservierung für interessierte Kunsthandwerker und Hobbykünstler ist noch bis zum 12. Februar unter der Telefonnummer 0761/23806 möglich.

Generelles zum Valentinstag

Eigentlich beruht alles auf einem Zufall: Hätte Kaiser Claudius im Jahr 269 nach Christus den Bischof Valentin von Terni nicht ausgerechnet am 14. Februar, einem beliebten, "Lupercalia" genannten römischen Festtag, enthaupten lassen, die Liebenden und Liebeshungrigen hätten heute vielleicht keinen Feiertag. Und die Blumenhändler, Grußkartenhersteller und Geschenkartikelgeschäfte wären um ein Datum gebracht, das ihren Umsatz doch erheblich steigert.

Ein bunter Liebesgruß für die Angebetete ist jedoch nicht der einzige Brauch zum Valentinstag. So ging einst das Gerücht um, dass derjenige, den ein Mädchen am 14. Februar als ersten sah, ihr Zukünftiger werden würde.
Überliefert ist auch ein "Valentins-Orakel": Männer und Frauen auf Partnersuche schrieben die Namen ihrer potenziellen Kandidatinnen oder Kandidaten auf ein Zettel, knüllten das Papier zusammen und umwickelten es mit Lehm. Diese Lehmkügelchen legten sie in ein Wasserglas, wo sie sich auflösten. Der Zettel, der als erstes wieder freigegeben wurde, soll - Dank des Einflusses von St. Valentin - den Namen des oder der Zukünftigen enthalten haben. In wie vielen Fällen das Orakel zu einer glücklichen Ehe geführt hat, ist allerdings nicht bekannt.

Der Usus, am 14. Februar der Angebeteten Blumen zu schenken, geht tatsächlich auf das besagte Fest "Lupercalia" zurück: Im antiken Rom wurde damit der Göttin Juno als Schützerin von Ehe und Familie gedacht. Männer und Frauen opferten der Göttin Tiere und Getreidekuchen. Die jungen Leute hatten an diesem Tag noch einen ganz eigenen Brauch: Die Namen von Frauen wurden in einem Holzkasten gesammelt, ledige Männer griffen hinein und hatten so per Los eine erotische Gespielin gezogen, die sie für ein Jahr - der römische Kalender begann im März - als ihre Partnerin betrachteten. Gleichberechtigung im heutigen Sinne war damals freilich noch unbekannt.

Der Brauch der Liebes-Lose wurde vor allem in Frankreich weiter gepflegt. Dort trafen sich am Vorabend des Valentinstages junge Frauen und Männer und schrieben ihre Namen auf Zettel. Jedes Mädchen und jeder Mann zogen dann einen Namen und jeder hatte somit zwei Valentins, mit denen sich ein kleiner Flirt entspinnen konnte.

In England entscheidet die erste Begegnung am Morgen des Valentinstags darüber, wer der Valentin oder die Valentine werden soll.

Das heutige Mekka aller Valentin-Feierlichkeiten aber ist Amerika: 1849
wurde in den USA die erste Grußkarte gedruckt, um sie an diesem Tag einem geliebten Menschen zukommen zu lassen. Inzwischen sind jedes Jahr zum 14. Februar rund eine Million romantischer Postgrüße in den Staaten unterwegs.
 

 
  15.02.09

Begegnungscafé im WaldHaus

Ein Begegnungscafé in Kooperation mit dem Haus Wonnhalde findet am heutigen Sonntag von 14 - 17 Uhr im WaldHaus statt.

Neben einem Angebot an Kaffeespezialitäten, Tee und einer Auswahl an Kuchen in unserer Cafeteria, laden wir Sie zu einem Programm mit Musik und Theater ein.

Gegen 15.30 Uhr spielen im Rahmen dieser Kooperationsveranstaltung mit dem Haus Wonnhalde die "Wundertüten".

Die "Wundertüten" sind eine seit etwa zwei Jahren bestehende Theatergruppe des Arbeitskreises Behinderte an der Christuskirche unter der integrativen Leitung von Wolfgang Kapp und Jürgen Wilmes. Bei den "Wundertüten" engagieren sich Menschen mit Behinderung, die Freude vor allem am spontanen Theaterspiel haben. Was dabei herauskommt, muss nicht die perfekte Geschichte sein - die einfachsten Ideen sind oft die witzigsten:
erlaubt ist, was Spaß macht. Im Waldhaus werden die Wundertüten die neueste Version ihrer "Märchenshow" zeigen. Bekannte und unbekannte Märchenfiguren treffen aufeinander, was dabei passiert, wird mit durchaus ironischen Untertönen erzählt und endet manchmal anders als von den
Brüdern Grimm vorgesehen.

Zum Abschluss des Begegnungstages um ca. 16.30 Uhr präsentiert sich die Trommlergruppe des Hauses Wonnhalde unter der Leitung von Frau Greuer. Diese Freizeitgruppe des Hauses Wonnhalde trifft sich einmal in der Woche und studiert Trommelstücke ein, die sie im WaldHaus zum Besten geben wird.
 

 
  16.02.09 Zum Schmunzeln

"Alles, was mir der Pfarrer noch erlaubt hat, hat mir nun der Doktor verboten."
 

 
  18.02.09 Trotz Computer und Internet bleiben Kinder dem Fernseher treu

KIM-Studie 2008 veröffentlicht.

Für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren bleibt der Fernseher das wichtigste Medium. Wenn auch Computer und Internet eine große Rolle spielen - zwei Drittel sitzen regelmäßig am Computer - so bleibt das Fernsehen doch die häufigste Medienbeschäftigung der Kinder. Dies gilt auch hinsichtlich des Zeitbudgets. Mit dem Fernseher verbringen Kinder noch immer doppelt so viel Zeit wie mit dem Computer.

Dies sind zentrale Ergebnisse der KIM-Studie (Kinder und Medien, Computer und Internet) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs), die diese Woche anlässlich des safer internet day im SWR-Funkhaus in Mainz der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Für die repräsentative KIM-Studie wurden 1.200 Kinder und deren Haupterzieher im Frühsommer 2008
zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt.

Trotz der Dominanz des Fernsehens kommt dem Computer im Alltag der Kinder eine wichtige Rolle zu. Jedes zweite Kind im Alter von 6 und 7 Jahren hat bereits Erfahrungen am PC gesammelt. Insgesamt betrachtet nutzen drei Viertel der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren zumindest selten einen Computer. Inhaltlich bedeutet der Computer für Kinder vor allem Computerspiele, Arbeiten für die Schule und das Surfen im Internet. Drei Viertel der Computernutzer haben bereits Interneterfahrung, zwei Drittel gehen regelmäßig ins Netz und
ein Sechstel der Internetnutzer ist jeden oder fast jeden Tag online. Mit zunehmendem Alter werden auch häufiger die kommunikativen Möglichkeiten des Netzes wie E-Mail und Chat genutzt.

Ein Schwerpunkt der KIM-Studie 2008 ist das Thema „Computer und Schule“. Hierbei zeigt sich, dass der Computer weniger in der Grundschule sondern
erst in der weiterführenden Schule eingesetzt wird. Kinder in höheren Klassen nutzen verstärkt das Internet, schreiben Texte und lernen den Umgang mit Programmen.

Quelle: Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK)
  

 
  20.02.09 7 Jahre Wiehre Online

Heute vor genau 7 Jahren ging die Wiehre online ... mit Wiehre Online.

www.wiehre-online.de

Mittlerweile besuchen etwa 900 - 1100 Besucher pro Tag diese Seiten, Tendenz steigend. Viele Dinge in und rund um die Wiehre werden gesucht
und auch gefunden. Selbstverständlich ist die Wiehre Online mit all Ihren Informationen auch bei Suchmaschinen bestens platziert.

Dieses Informationsportal hat sich auch über die Wiehre hinaus etabliert und ist zu einem festen Bestandteil der Medienlandschaft in Freiburg und Um-gebung geworden. Gerade auch für Neubürger in unserem Stadtteil dient
es als informative Plattform.

Mit viel Herzblut und Engagement und natürlich auch mit der zahlreichen Unterstützung der Unternehmer in der Wiehre werden wir dieses Portal auch weiterhin immer brandkaktuell halten und freuen uns über Ihre Informationen, Veranstaltungen und Anregungen.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle, die uns von Anfang an
unterstützt haben und die mit dazu beigetragen haben, diese Idee nicht nur zu verwirklichen sondern beständig auszubauen und zu erweitern, um damit ein organisches Wachstum zu ermöglichen.

7 Jahre Wiehre Online - organisch gewachsen
Foto: Felix Andris - Wiehre Online
 

 
  21.02.09

Wiehre Flohmarkt Termine

Die Termine für den Wiehre Flohmarkt in 2009 stehen fest.

Es sind die Ersttermine bei schönem Wetter:
   28.03., 18.04., 30.05., 18.07., 12.09., 10.10.2009

Die Ersatztermine bei schlechtem Wetter:
   11.04., 25.04., 06.06., 01.08., 26.09., 17.10.2009

Es ist zu beachten, dass eine Teilnahme nur per Anmeldung und Erhalt einer Registriernummer möglich ist.
 

 
  22.02.09 Märchentheater im WaldHaus

Am Sonntag, den 22. Februar findet im WaldHaus um 15 Uhr eine Aufführung des Märchentheaters Solo für Kinder und Erwachsene statt.

Lucia Lehr erzählt und spielt das Märchen Schneewittchen. Requisiten, lustige Szenen mit Musik und die spontane Kommunikation mit dem Publikum sorgen für Bewegung, Komik und Spaß.

Weitere Fragen unter unter Tel. 0761 / 89 64 77 10 oder
info@waldhaus-freiburg.de.

Der Eintritt ist für Kinder frei, Erwachsene zahlen 2 Euro.
 

 
  23.02.09

Rosenmontag

Der Begriff Rosenmontag entstand in Köln. Hier hat man schon (fast) immer Karneval gefeiert. Aber zu Beginn des 19. Jahrhunderts (nämlich 1823) hat sich das „Festordnende Komitee“ gegründet, um dafür zu sorgen, dass der Karneval nun endlich in geordneten Bahnen abläuft (bis dahin muss es wild zugegangen sein...). Dieses Komitee hielt jeweils am Montag nach dem dritten Sonntag vor Ostern seine Sitzung ab.

Dieser Sonntag hieß Rosensonntag, weil an diesem Tag der Papst eine goldene Rose weihte, die er einer wichtigen Persönlichkeit überreichte. Nun – und dann hat sich das Komitee, das den Karnevalsumzug organisierte, nach seinem Versammlungstermin genannt: „Rosenmontagsgesellschaft“.
Und jetzt heißt also der Tag, an dem die Umzüge stattfinden, „Rosenmontag“.

Der erste organisierte Rosenmontagsumzug fand übrigens in Köln (im Rheinland also) statt! Inzwischen gibt es in vielen Städten des Rheinlandes und auch anderswo Umzüge. Die Menschen bauen bunte Wagen, mit denen sie durch die Straßen ziehen. Oft haben diese Umzüge ein bestimmtes Motto, manchmal ein politisches, oft aber werden ganz alltägliche Dinge durch den Kakao gezogen. Musikgruppen spielen Karnevalsmusik, die Menschen am Straßenrand „schunkeln“. Meistens gibt es ein „Prinzenpaar“, das mit seinem Wagen den Abschluss des Zuges bildet. Und für die Kinder ganz wichtig: Beim Karnevalszug werden ganz, ganz viele „Kamelle“ geworfen, Süßigkeiten, Blumensträußchen und andere schöne Dinge.

Auch in Süddeutschland gibt es an Rosenmontag Umzüge, aber die sind anders als im Rheinland. Menschen mit Masken, die oft schaurig aussehen, ziehen durch die Straßen und veranstalten einen höllischen Lärm. Man nennt diese Umzüge „Narrensprünge“.
 

 
  24.02.09

Bahn baut einen 25 Meter hohen Funkmast

Der Stadtteil Wiehre wird um ein ungewolltes Wahrzeichen reicher. Die Deutsche Bahn AG errichtet einen 25 Meter hohen Funkmast am Bahnübergang Mösle- und Waldseestraße. Vor Ort sorgt das für Ärger.
Der Bürgerverein wurde nicht informiert.


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Genehmigungsbehörde war das Eisenbahnbundesamt. Die städtischen Baubehörden hatten darauf keinen Einfluss. Der Betonmast ist Teil eines bundesweiten Investitionsprogramms der Bahn, mit dem sie eine Richtlinie der Europäischen Union umsetzt. Danach soll der bahninterne Funkverkehr europaweit vereinheitlicht werden.

Der Bürgerverein Oberwiehre/Waldsee ärgert sich über den Alleingang der Bahn. Es habe keinerlei Informationen für die Bürgerinnen und Bürger gegeben, kritisiert Vorstandsmitglied und Grünen-Stadtrat Helmut Thoma. Auch der Bau-Ausschuss des Gemeinderats wurde nicht in Kenntnis gesetzt.

Die meisten Strecken in Baden-Württemberg hat die Bahn bereits aufgerüstet, so etwa entlang der Rheintalstrecke zwischen Mannheim und Basel. Jetzt seien die letzten Nebenstrecken an der Reihe, sagte ein Bahnsprecher der BZ, wie zum Beispiel die Höllentalbahn, die auf dem Weg nach Donaueschingen durch die Wiehre rollt. Einer von 22 Standorten befindet sich an der Möslestraße, direkt beim Bahnübergang. Die Masten erlauben, die bislang analoge Funkverbindung durch digitale abzulösen. Die sei leistungsfähiger und weniger störungsanfällig. Lokführer könnten jederzeit Kontakt mit dem Fahrdienstleiter aufnehmen, Fahrpläne könnten digital in die Loks übermittelt werden.

Wie hoch die Masten werden, hängt von den technischen und topographischen Bedingungen ab. Schon im November 2006 informierte die Bahn das städtische Baurechtsamt. Dessen Versuch, eine verträglichere Lösung zu finden, sei gescheitert, berichtet der stellvertretende Amtsleiter Herbert Huss. "Wir hätten es lieber gesehen, wenn die Bahn einen der bereits vorhandenen Fahrleitungsmasten genutzt hätte." So wie beim zweiten Freiburger Standort entlang der Höllentalbahn, und zwar zwischen Lorettoberg- und Sternwaldtunnel. In der Wiehre war das nicht möglich. Grund: Der nächste Funkturm steht erst in Himmelreich im Dreisamtal. Der Wiehremer Mast muss also Hochhaus-hoch sein, um über die mächtigen Bäume hinweg die Verbindung zu halten. Immerhin gehört er zu der schlanken Sorte: Er wird am Fuß einen Durchmesser von 62 Zentimetern und in der Spitze von 22 Zentimetern haben. Im Schwarzwald erreichen die Türme eine Höhe von 25 bis 60 Meter.

Laut Herbert Huss vom Baurechtsamt ist digitale Bahnkommunikation nicht zu vergleichen mit Mobilfunk, der eine wesentlich breitere Streuung habe. Zu Einzelfällen konnte der Bahnsprecher keine Auskunft geben. Bislang jedenfalls habe er noch keine Kritik am Aufbau der des digitalen Zugfunks gehört.

Quelle: BZ
 

 
  25.02.09 Verein für Deutsche Sprache

Kennen Sie den Verein Deutsche Sprache (VDS), der zum Ziel hat, daß in Deutschland wieder ein Deutsch geredet wird, das alle Deutschen verstehen - und nicht ein mit englischen Brocken verunstaltetes Deutsch, das oft unver-ständlich ist?

Helfen Sie dabei mit und werden Sie Mitglied im VDS.
Für die PLZ 79... zuständig ist Frau Dr. Gisela Spieß, Hurstbrunnenstr. 15,
79117 Freiburg, E-Mail: Gisela.Sp@t-online.de, Tel. 0761 / 6 48 80.

Zu der nächsten Mitgliederversammlung am Dienstag, den 24. März 2009
um 19 Uhr in der Gaststätte "Das SC", in der Schwarzwaldstraße 193 sind
alle Interessierten herzlich willkommen.
  
 
  27.02.09

Tag der offenen Tür

Das Montessori Zentrum Angell Freiburg e.V. lädt zum Tag der offenen Tür am heutigen Freitag, den 27.2.2009.

Vorstellung der Neuheiten:
Bilinguales Profil, Internationales Abitur und Sportzug

Nach dem großen Wasserschaden im Montessori Zentrum Angell Freiburg e.V. im Oktober, präsentieren sich die Klassenräume in der Mattenstraße zum Tag der offenen Tür in frisch saniertem Zustand.

Alle Interessierten haben an diesem Tag von 14 bis 18 Uhr die Gelegenheit, Realschule und Gymnasium im Montessori Zentrum kennenzulernen. In Ge-sprächsgruppen wird über das neue Bilinguale Profil mit Internationalem Abitur, das Sportprofil und die bisherigen Profilfächer informiert. In Hausführungen stellen Lehrerinnen und Lehrer die vorbereitete Umgebung und das Montessori Material sowie andere Besonderheiten der Montessori-Pädagogik vor. Zahlreiche Stände von Schülerinnen und Schülern versprechen Unterhaltung, Informationen, Spiel und Spaß. Auf der großen Bühne zeigen die Chöre, Theatergruppen und verschiedene Bands was in Ihnen steckt. Es gibt Informationen zur Partnerschule in Afghanistan, für Weihnachten können Kleinigkeiten eingekauft werden und die Kletterwand wartet auf neue Bezwinger. Groß und Klein finden Leckeres zu Essen und es gibt Spiel- und Entdeckungsräume, in denen experimentiert werden kann.
 

 
  28.02.09

Großer Kinderflohmarkt im Zentrum Oberwiehre - ZO

Dass Kinderspielzeug mehr als einmal Freude machen kann, beweist regelmäßig der große Kinderflohmarkt im ZO - Zentrum Oberwiehre in Freiburg.

Am heutigen Samstag, den 28. Februar, können Nachwuchskaufleute hier wieder anbieten, was im eigenen Kinderzimmer ausgedient hat - oder erwerben, was noch fehlt. Der Kinderflohmarkt im ZO ist als beliebte Spielzeugbörse für die Kleinen, aber auch ihre große Begleitung, ein Erlebnis.


Fotos: ZO

Von 10 bis 14 Uhr haben Kinder - und natürlich auch ihre Eltern - Gelegenheit, gut erhaltenes Spielzeug zu kaufen oder zu fairen Preisen zum Verkauf anzubieten. Die Chancen, für sich etwas Schönes zu entdecken oder für eigene Spielsachen neue Freunde zu finden, sind groß. An etwa 70 Verkaufsständen im EG und OG des ZO wird alles angeboten, was Kindern gefällt. Zu den Verkaufsschlagern im breiten, bunten Angebot zählen Spiele und Bücher, Puppen, Teddys und Figuren. Gefragt sind aber auch (Miniatur-)Autos, Traktoren, Bagger, Eisenbahnen, Tiere und Figuren jeder Art, ebenso Kinderschmuck. Wer also schönes, gut erhaltenes Spielzeug sucht, Spaß am Stöbern hat und gern (fair-)handelt, sollte im ZO vorbeischauen.

Aufgrund der großen Nachfrage können für den Kinderflohmarkt leider keine Verkaufsstände mehr vergeben werden.

 
       
 
   

Wiehre Online Januar 2009

Wiehre Online März 2009
   
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