Aktuelles

Januar 2009
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.01.09


Neujahr 2009


Foto: Felix Andris - Wiehre Online
 
 
  06.01.09

Heilige Drei Könige

Am Dreikönigstag erinnert man sich an die Heiligen Drei Könige, die der Legende nach aus dem Morgenland kamen und einem Stern gefolgt sind,
um in Bethlehem das Jesuskind im Stall zu ehren.

Der Dreikönigstag oder das Dreikönigsfest beendet bei uns üblicherweise die Weihnachtszeit. (In vielen östlichen Ländern, zum Beispiel in Russland, wird am 6. Januar erst das Weihnachtsfest gefeiert).

Heute bauen viele Familien ihren Weihnachtsbaum ab und Kinder und Jugendliche ziehen als Sternsinger von Tür zu Tür, um Spenden für Bedürftige in der ganzen Welt zu sammeln.

Die Sternsinger verkleiden sich als Caspar, Melchior und Balthasar - die Heiligen Drei Könige. Die Sternsinger erzählen die Geschichte der Heiligen Drei Könige, singen Lieder, wünschen Segen für das neue Jahr und schreiben die Schutzformel C+M+B mit der Jahreszahl mit Kreide auf die Haustür.

Wissen Sie eigentlich, was dieses C+M+B bedeutet?

Viele Menschen glauben, dass es die Abkürzung für "Caspar, Melchior und Balthasar" ist. Die Kirche versteht darunter jedoch die Formel "Christus Mansionem Benedicat", was zu deutsch heißt: Christus segne die Wohnung
 

 
  08.01.09

Abriss des Emmi-Seeh-Heims im vollen Gange

Genau 55 Jahre nach seiner Eröffnung wird das Emmi-Seeh-Heim an der Lochmattenstraße in der Oberau abgerissen – die Arbeiten sind in vollem Gange und nur noch ein kleiner Rest erinnert noch an das alte Gebäude.


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Für 8,9 Millionen Euro soll das Altenpflegeheim neu gebaut werden. Bereits im Herbst 2010 will die Arbeiterwohlfahrt, Bezirk Baden, das neue Emmi-Seeh-Heim einweihen, dessen Neubau 78 neue Einzelzimmer bringen und die Zahl der Pflegeplätze im Emmi-Seeh-Heim insgesamt von 110 auf 135 sowie den Anteil der Einzelzimmer auf mehr als 80 % erhöhen wird.
 

 
  09.01.09

Waldsee: Bahn frei für Eisläufer

Seit dem 7.1.09 hat das städtische Garten- und Tiefbauamt den Waldsee offiziell zum Betreten und Schlittschuhfahren frei gegeben. Das Eis ist bereits über 12 cm dick. Viele Eissportler tummeln sich auf der glatten Fläche. Auch
zum Eisstockschießen findet sich Gelegenheit,


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Alle anderen Seen im Stadtgebiet bleiben gesperrt. Zum Flutlichtfahren lässt die Stadt den Waldsee zusätzlich abends beleuchten. Die Stadt schaltet von 17 bis 21.30 Uhr sogar das Flutlicht an.

Und das Vergnügen auf Kufen kann wohl anhaltend genossen werden: In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen in Freiburg unter dem Gefrierpunkt bleiben. Übrigens: das Wetter und die Temperaturen in der Wiehre sind jeder-zeit auch beim Wetter in der Wiehre abzufrufen.
 

 
  11.01.09

Neujahrsempfang

Der Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee e.V. lädt am Sonntag, den 11. Januar um 11 Uhr herzlich ein zum Neujahrsempfang, erstmals im Katholischen Lehrlingsheim in der Kartäuserstraße 41. Herr Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon wird u.a. Grußworte sprechen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch ein Violinduo der Musikhochschule Freiburg.

In diesem Jahr wird um Spenden gebeten für das Kulturwerk im Geigesturm
in der Talstraße 66.
BV Oberwiehre-Waldsee - Kto. 12 495 177 - BLZ 680 501 01 - Sparkasse Fr.
Stichwort bzw. VWZ: "Kulturwerk"

Parkmöglichkeiten sind in der Tiefgarage des Katholischen Lehrlingsheimes (nahe SWR) vorhanden.

Nachlese:
Beim Neujahrsempfang des Vereins gab die bisherige Vorsitzende Heidrun Sieß (60) offiziell bekannt, dass sie nach vierjähriger Amtszeit auf eine weitere Kandidatur verzichtet. Sieß: "Für mich waren es gefühlte acht Jahre." Als Nachfolger bewirbt sich der pensionierte Studiendirektor Karl-Ernst Friederich.

Oberbürgermeister Dieter Salomon bedankte sich bei der scheidenden Bürgervereinsvorsitzenden für ihr zeitintensives und nicht selten auch nervenaufreibendes Engagement für den Stadtteil. "Ich weiß, dass so ein Amt nicht nur Lust, sondern auch Frust mit sich bringt", meinte der Rathauschef.

In seiner Ansprache warb Salomon um Ideen und Konzepte für die künftige Nutzung der Stadthalle, die in den kommenden vier Jahren als provisorische Universitätsbibliothek genutzt wird. Salomon räumte ein, dass für die sommerlichen Lärmprobleme im Bereich der Sternwaldwiese "der Stein der Weisen" noch nicht gefunden sei. Anerkennung übermittelte er den Lokal- und Bürgervereinen für ihren Einsatz zum Wohl der Allgemeinheit. "Politik kann nur dann erfolgreich sein, wenn man die Bürgervereine mit ins Boot nimmt" , sagte Salomon. In einer Replik auf die weltweiten wirtschaftlichen Probleme lobte er die bisherige Vorgehensweise von Regierung und Opposition: "Deutschland ist gut aufgestellt. Ich bin optimistisch, dass wir gestärkt aus der Krise herauskommen".
 

 
  12.01.09

Brückensperrung

Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit möchten wir Sie darüber in Kenntnis setzen, dass die Brücke bei der Bürgerwehrstraße über die Höllentalbahn aus statischen Gründen ab sofort gesperrt wird und jegliche Durchfahrt auch für Rettungsfahrzeuge sowie den forstwirtschaftlichen Verkehr nicht mehr möglich sein wird. Die Nutzung beschränkt sich lediglich auf den Fußgänger- und Radfahrverkehr; zusätzlich zur bereits auf der Nordseite vorhandenen Absperrung wird auch auf der Südseite der Brücke eine mechanische Durchfahrtssperre angebracht. U. Leucht, Stadt Freiburg
 

 
  13.01.09

Winterblues

Gerade in den Wintermonaten klagen viele Menschen über schlechte Laune und Müdigkeit. Heißhunger auf Süßes verbessert die gedrückte Stimmung auch nicht mehr: Der Winterblues hat sie erwischt! Warum wir überhaupt unter dieser saisonabhängigen Depression leiden und was wir dagegen tun können, erfahren Sie hier.


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Der Grund für den Winterblues ist der Mangel an natürlichem Licht in der kalten Jahreszeit. So wird statt des Glücksbotenstoffs Serotonin an den kürzer werdenden Tagen vermehrt das Schlafhormon Melatonin produziert. Sie benötigen täglich 3000 bis 4000 Lux Lichtintensität, um sich im seelischen Gleichgewicht zu halten. Im Winter erreichen Sie im Freien jedoch nur 1500,
in Ihrer Wohnung sogar nur 500.

Sie sollten sich am besten ein paar Tage Ihres Jahresurlaubs für die Wintermonate aufsparen und die Sonne anderer Länder ausnutzen.

Wenn diese Alternative für Sie nicht in Frage kommt, hier ein paar Tipps für Daheimgebliebene:

  • Gehen Sie täglich an die frische Luft, da die Lichtintensität dort noch
    am höchsten ist. Bewegung in der Kälte ist außerdem gut für den Organismus und versorgt Sie ausreichend mit Sauerstoff.
  • Sorgen Sie für eine gute Beleuchtung in Ihrer Umgebung. Es gibt in Apotheken oder Warenhäusern spezielle Vollspektrumlampen, die natürliche Lichtverhältnisse nachahmen. Da diese preislich bei ca.
    200 € liegen, können Sie sich auch mit Ihren eigenen Lampen weiterhelfen und sich einen hellen Arbeits- und Wohnbereich schaffen.
  • Achten Sie auf vitaminreiche Ernährung. Durch die Einnahme von Kohlenhydraten sorgen für einen höheren Serotoninhaushalt.

Frauen und ältere Menschen reagieren besonders empfindlich auf die dunkle Jahreszeit, aber Sie sind mit diesem Problem nicht allein. Erhellen Sie Ihren Alltag !
 

 
  14.01.09 Auch Klaus Winkler legt sein Amt nieder

Auch beim zweiten Wiehremer Bürgerverein – dem Bürgerverein Mittel- und Unterwiehre – wird es in Kürze Änderungen an der Spitze geben. Klaus Winkler (64), seit mehr als 23 Jahren Vorsitzender in der Mittel- und Unterwiehre, hat gestern aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt angekündigt. "Die 25 Jahre hätte ich gerne noch voll gemacht, doch lässt meine Gesundheit dies nicht mehr zu", sagt Winkler. Eine massive Herzerkrankung im Sommer 2008 habe ihm deutlich gemacht, dass er sich zu viel zugemutet habe: Winkler ist im Hauptberuf Rechtsanwalt und darüber hinaus – außer seiner Funktion im Bürgerverein – Vorstandsmitglied der Rechtsanwaltskammer Freiburg und Autor von Fachliteratur.

Die zeitaufwendige Tätigkeit als Bürgervereinsvorsitzender könne er neben den beruflichen Verpflichtungen nicht mehr ausüben. Seinen Rücktritt will er auf der Jahreshauptversammlung des Vereins am 29. Januar förmlich erklären. Zu einer möglichen Nachfolgeregelung möchte er sich vorher nicht öffentlich äußern.

Mit der Bilanz seiner Amtszeit zeigt Winkler sich zufrieden, er hinterlasse ein "in jeder Hinsicht wohlbestelltes Haus": So sei die Mitgliederzahl von knapp 30 Ende 1985 auf mehr als 400 gestiegen. In dieser Zeit sei es gelungen, den Bürgerverein zum anerkannten Sprachrohr des Stadtteils zu machen.

Als einschneidende Veränderungen während seiner Amtszeit nennt Winkler unter anderem: den Abzug der französischen Streitkräfte 1992, wodurch es besonders westlich der Merzhauser Straße Veränderungen in der Bewohnerstruktur gab, die Sanierung des Lorettobades, den Bau der Haslacher Straßenbahnlinie durch die vordere Basler Straße, die Besiedlung des neuen Nachbarstadtteils Vauban (zuvor französisches Kasernengelände) sowie die rege Bautätigkeit im Stadtteil, die dem Bürgerverein reichlich Themen lieferte.

Die inzwischen im Stadtteil entstandende Verkehrssituation stuft Winkler – vor allem auf den Dreisamuferstraßen – als "katastrophal" ein. Ein Highlight seien die Veranstaltungen aus Anlass des Jubiläums "1000 Jahre Wiehre" gewesen. Den neuen Vorstand will Winkler weiterhin unterstützen, und ebenso will er weiter am "Wiehre-Journal" mitarbeiten.

Quelle: BZ
 
 
  15.01.09 CDU Bürgergespräch: "Wohlfühlpark" beim Zentrum Oberwiehre?

Die große Teilnehmerzahl beim Bürgergespräch der CDU Mittel-, Oberwiehre zum Thema "Wohnen am Wohlfühlpark" am 27.11.08 in der Gaststätte Waldsee ließ auf den Leidensdruck der geplagten Anwohner schließen.
Unter diesem Motto sind nämlich die Anwohner des Neubauquartiers hinter dem Zentrum Oberwiehre zum Kauf ihrer Immobilien gelockt worden.

In der Realität fühlen sich aber nicht die Anwohner, sondern insbesondere an lauen Sommerabenden vielmehr alkoholisierte Jugendliche auf dem Platz wohl. Mit dem Alkoholmissbrauch einhergehend sind für die Anwohner Lärmbe-lästigungen, Vandalismus und Pöbeleien im Gebiet ZO/Brunnenplatz.

Eine Forderung bei Bürgergespräch war eine verstärkte, auch schon präventive, Polizeipräsenz in dem Gebiet. Hauptkommissar Martin Gräf, der neue Leiter des Polizeipostens in Littenweiler, schilderte die bereits bestehenden polizeilichen Maßnahmen. Dirk Blens, Vorsitzender der CDU Mittel-, Oberwiehre, schlug zur Entlastung der Polizei einen kommunalen Ordnungs-dienstes vor, um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger an Sicherheit und Sauberkeit nachhaltig zu verbessern.

CDU Stadtrat Hermann Aichele erläuterte die Chancen und Möglichkeiten eines Alkoholverbotes auf dem Platz. Momentan steht der Präzedenzfall "Alkoholverbot Bermudadreieck" noch vor einer gerichtlichen Entscheidung. Darüber hinaus waren sich die Beteiligten einig, dass der Verkauf von billigst Alkohol in den Geschäften des ZO eine strategisch günstige Beschaffungsmöglichkeit bis zu 22 Uhr sei, die nach Möglichkeiten
einzugrenzen ist.

Ein weiterer Ansatzpunkt ist der Einsatz von "Streetworkern" oder Straßensozialarbeitern und der Schaffung eines Jugendzentrums als Anlaufstelle für Jugendliche. Der Kontaktaufbau und verlässliche Beziehungs-strukturen sind gerade bei Jugendlichen zur Problemlösung unabdingbar. Nur so werden später Hilfsangebote überhaupt angenommen um eine vernünftige Lebensperspektive aufzubauen.

Aufgrund der speziellen Architektur des Platzes, die den Lärm ungünstig zu den anliegenden Wohnungen trägt, wird von den Anwohnern auch der auch der Lärm von Skatboard- und BMX-fahrern als störend empfunden. Auch hier war den Beteiligten wichtig, dass Verbote nur gemeinsam mit der Schaffung neuer Plätze verbunden werden können. Als alternative Skateboardplätze wurde eine Wiederbelebung des Skatboardplatzes beim SC/ Möslestadion und die Neuschaffung eines Geländes am Kappeler Knoten angeregt. Einig waren sich die Anwohner bei dem Wunsch nach einem zentralen Ansprechpartner bezüglich ihrer Probleme.

Um die konstruktiven Lösungsvorschläge zu einer Umsetzung zu bringen, wurde die Wiederbelebung des schon in den Jahren 2005 - 2007 auf Anregung des Bürgervereins tagenden Runden Tisches beschlossen. Um die Forderungen nachdrücklich durchzusetzen werden hier neben Anwohnern, Vertreter verschiedener Parteien, - der Polizei, - des Bürgeramtes, - des Bürgervereins und des ZO vertreten sein. Am heutigen 15.1.2009 findet ein erstes Treffen statt, über das hier berichtet wird.

Verfasser: CDU Mittel-/Oberwiehre
 

 
  16.01.09

JAZZ CHOR Five im Weingut Andreas Dilger


 

 
  18.01.09

Neue Veranstaltungen im WaldHaus

Am heutigen Sonntag startet das Programm um 15.00 Uhr mit einem Naturspaziergang mit der Försterin Johanna Thaetner, unter dem Motto: "Bäume im Winter erkennen – was verraten die Knospen“
(Kosten 3,- €, ohne Anmeldung)

Ebenfalls am heutigen Sonntag, den 18. Januar 2009 um 17.00 Uhr liest der ehemalige Revierförster aus Freiburg-Kappel, Michael Stotz Ofengeschichten von August Ganther in alemannischer Mundart. Im Mittelpunkt der Lesung am Kaminfeuer im WaldHaus stehen Texte des Dichters August Ganther (1862 – 1932), der als Lehrer an der Lessingschule, Theaterkritiker und Darsteller in Freiburg lebte und wirkte und dessen Texte in alemannischer Mundart für den Charme der badischen Heimat stehen. (Kosten 3,- €, ohne Anmeldung)
  

 
  19.01.09

Sanierungsarbeiten an der Lessingschule

Seit knapp einem Jahr laufen die Sanierungsarbeiten an der Lessingschule. Nun ist der erste Bauabschnitt so gut wie fertig. Bis die Schülerinnen und Schüler der Förderschule wieder in das historische Gebäude an der B 31 zurückkehren können, wird es allerdings noch bis Februar 2010 dauern. Zunächst wird nämlich noch die im gleichen Komplex untergebrachte Realschule auf Vordermann gebracht. Und so lange ziehen deren Schüler in die Räume der Förderschule ein.

Sieben Millionen Euro soll die Sanierung insgesamt kosten. Rund 200 000 Euro schießt das Land zu, den Großteil übernimmt die Stadt. Die Lessing-schule gehört zu den zehn reparaturbedürftigsten Schulen Freiburgs. Diese sollten ursprünglich in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft auf den neuesten Stand gebracht werden. Privatfirmen hätten durch ein so genanntes Public Private Partnership (PPP) die Schulen saniert, langfristig wären die Investitionen durch die Stadtverwaltung refinanziert worden. Doch das Regierungspräsidium wollte eine solche "verdeckte Kreditaufnahme" nicht genehmigen. Deshalb entschied der Gemeinderat Anfang 2007, die Schulen ohne fremde Hilfe zu sanieren – allerdings über einen längeren Zeitraum. Bis 2016 sollen alle 74 Freiburger Schulen fertig sein.

Bei der Lessingschule läuft bislang alles wie geplant. Vor allem das Kellergeschoss des Gebäudes ist kaum wieder zu erkennen. Dies wurde früher nur als Lagerfläche genutzt, da es zu dunkel und zu feucht war. Inzwischen sorgen eine bessere Dämmung und größere Fenster dafür, dass hier zukünftig auch Unterricht stattfinden kann. Platz ist unter anderem für eine Lehrküche, einen Computerraum und einen Musiksaal. "Damit haben wir für den zusätzlichen Raumbedarf der Schule eine kreative Lösung gefunden", sagte Schulbürgermeisterin Gerda Stuchlik am Donnerstag beim Vororttermin. Denn nicht nur der schlechte energetische Zustand war Grund für die General- überholung des Gebäudes. Auch die Ausstattung der Schule entsprach nicht mehr den landesweiten Standards.

Zukünftig wird die Lessingschule durch eine neue Heizungsanlage und bessere Fenster deutlich weniger Betriebskosten verursachen. Dadurch spare die Stadtverwaltung jährlich 23 000 Euro, sagte Johannes Klauser, Leiter des städtischen Gebäudemanagements. Die bessere Technik entlastet außerdem die Umwelt. 101 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid werden pro Jahr weniger in die Luft gepustet – das entspricht dem jährlichen CO-Ausstoß von 18 Einfamilienhäusern.

Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt sollen Anfang Februar komplett abgeschlossen sein. Dann ziehen die Schülerinnen und Schüler der Lessing-Realschule in den frisch sanierten Teil des Gebäudes ein. Sie sind normalerweise im Ostteil der Schule untergebracht, der dann ab März saniert wird. Die Schüler der Lessing-Förderschule müssen indes noch einige Zeit in ihren Provisorien ausharren. Sie sind bereits seit Beginn der Bauarbeiten Anfang 2008 auf die Lorettoschule, die Turnseeschule und das Haus der Jugend (alle in der Wiehre) verteilt. In ihre ursprünglichen Räume können sie erst zurückkehren, wenn die gesamte Lessingschule Anfang 2010 fertig ist.
 

 
  20.01.09

Waldsee für Eisläufer wieder gesperrt

Aufgrund der milden Temperaturen ist der Waldsee ab sofort wieder gesperrt. Die Eisfläche besitzt nicht mehr die notwendicke Dicke von 12 cm. Außerdem steht Wasser auf der zwar noch vorhandenen aber doch dünnen Eisschicht.
Entsprechende Schilder am Waldsee informieren die BesucherInnen über die Sperrung und weisen darauf hin, dass das Schlittschuhlaufen verboten ist und beim Betreten Lebensgefahr besteht.
 

 
  21.01.09

Der neue amerikanische Präsident ist im Amt

Barack Obama hält zur Amtseinführung die Ruckrede, auf die die USA und die Welt gewartet haben. Eine große Krise braucht große Lösungen - nicht Zank ums Kleinklein: Das ist seine Botschaft. Und ein Seitenhieb auf Vorgänger George W. Bush, dessen Politik er messerscharf seziert.

Als sein Name gestern um kurz vor zwölf Uhr mittags vor dem Westportal des Kapitol angekündigt wird, jubeln auf der National Mall fast zwei Millionen Menschen und schwenken Fähnchen. Obama kennt diesen Moment, bei Wahlkampfreden ist er oft durch den Applaus zum Podium getänzelt, fast wie ein Boxer vor seinem Kampf. Jetzt schreitet der designierte mächtigste Mann der Welt langsam durch den Gang auf die Ehrentribüne vor dem Kapitol. Er hat ein Lächeln auf den Lippen, doch es wirkt abwesend, nach innen gekehrt.

Selten wurde die Rede eines neuen US-Präsidenten mit so viel Spannung erwartet wie die Barack Obamas. Nach Ansicht fast aller Beobachter meisterte der Präsident seine erste Herausforderung.

Der neue US-Präsident Obama zeigt sich auch gleich an seinem ersten Arbeitstag entschlossen, neue Akzente zu setzen. Als eine seiner ersten Amtshandlungen ließ er alle noch laufenden Verfahren im Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba aussetzen, um deren Rechtmäßigkeit zu überprüfen.

Politische Führer aus aller Welt haben sich zur Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Barack Obama positiv geäußert. Viele erwarten außerdem eine Verbesserung der bilateralen Beziehungen. Zudem wird ein neuer Kurs in der US-Außenpolitik erwartet.

Die deutsche Bundesregierung erhofft sich nach dem Führungswechsel in den Vereinigten Staaten eine noch engere Zusammenarbeit und ein schnelles Ende amerikanischer Alleingänge. Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet eine neue Ära in der internationalen Zusammenarbeit. Auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hofft auf einen engeren Schulterschluss zwischen Europa und den USA.
 

 
  22.01.09

Vodafone Fachcenter in der Wiehre

Im Januar hat das Vodafone Fachcenter Wiehre eröffnet. Das Vodafone Wiehre Team hat es sich zum Ziel gesetzt alle Festnetz- und Mobilfunkfragen kompetent zu beantworten.

Gerade oder besonders für die ältere Generation wird das Team in der Wiehre erster Ansprechpartner im Bereich der Telekommunikation sein.

Im Moment gibt es als Eröffnungsangebot das Seniorentelefon EMPRIO LIFE PLUS ( Testsieger Stiftung Warentest ) ab 1 € mit einem Vodafone ALLNET Vertrag. Alle aktuellen Handys gibt es ebenfalls ab 1 € im Vodafone ALLNET Vertrag. Des weiteren gibt es ein großes Sortiment an Festnetz- und Mobilfunkzubehör.
 
 
  24.01.09

Tag der Offenen Tür in der Schule Kapriole

Selbstbestimmend lernen, eigenverantwortlich den eigenen Interessen folgen und dabei durch das aktive Miterleben demokratischer Prozesse eigene Positionen entwickeln - das bietet in Freiburg die "Kapriole", eine Freie Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Der Schulalltag wird von den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gemeinsam gestaltet. Derzeit lernen und arbeiten fast 150 Kinder zwischen 6 und 16 Jahren, individuell begleitet durch selbstgewählte Vertrauenslehrer.

Am heutigen Samstag, den 24. Januar können sich Interessierte beim Tag der Offenen Tür von 14 bis 17 Uhr selbst ein Bild vom Leben und Lernen machen.
 

 
  26.01.09

Geigesturm

Seit vier Jahren mietet das Kulturwerk T 66 den denkmalgeschützten Geigesturm an der Talstraße 66, in dem Ausstellungen stattfinden. Das Kulturwerk ist eng verbunden mit dem Berufsverband Bildender Künstler Südbaden, der hier ebenfalls sein Büro hat. Jetzt geht dem Kulturwerk das Geld aus. Anträge der SPD-Fraktion, den Verein mit 10 000 Euro zu unterstützen, hat der Gemeinderat im vergangenen Jahr abgelehnt. Der finanziell angeschlagene Kulturverein bangt um seine Existenz.

Der 1889 gebaute Geigesturm ist nach dem Maler Fritz Geiges benannt, der hier sein Atelier hatte. Nach seinem Tod 1935 wurden der Turm und die angrenzenden Gebäude erst von einer Freiburger Kunstakademie und später von der Staatlichen Kunstakademie Karlsruhe genutzt. 1999 sind die Gebäude um den Turm abgerissen worden. Die private Bauherrengemeinschaft 3 W ("Wiehre, Werken, Wohnen") sanierte den Turm mit Zuschüssen vom Landesdenkmalamt und baute auf dem Grundstück Wohnhäuser. Seit 2004 mietet das Kulturwerk T 66 die Räume des Turms für etwa 10 000 Euro jährlich.

Jetzt wird dem Kulturwerk nach eigenen Angaben das Geld knapp. Die rund
30 Ausstellungen der vergangenen vier Jahre finanzierte es durch Projekt-zuschüsse der Stadt und des Regierungspräsidiums, die Mitgliedsbeiträge der BBK-Künstler und private Spenden (Gesamtetat 2008: 47 000 Euro) . Um die Arbeit weiterführen zu können, so T 66- Vorsitzender Michael Ott, wäre eine jährliche Finanzspritze von zusätzlich 10 000 Euro nötig, um damit entweder die Miete für den Turm zu zahlen oder das Gehalt von Direktor Martin Krauss. Den habe man wegen der Geldnot im Herbst 2008 entlassen müssen. "2009 kommen wir ohne professionelle Geschäftsführung gerade noch über die Runden, aber danach nicht mehr," so Ott. Wenn sich keine neuen Geldquellen auftäten, müsste T 66 aus dem Turm ausziehen . "Dann wäre viel an kultureller Arbeit in Freiburg zerstört", meint Krauss, und Ott ergänzt: "Es würde lange dauern, bis man ein Netzwerk wie unseres wieder aufbauen könnte."

Der Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee hat nun einen neuen Spendenaufruf gestartet. Die Hoffnung, mit vielen kleinen Einzelspenden allein das Finanzloch zu stopfen, ist allerdings nicht sehr ausgeprägt: 2008 kamen insgesamt 3500 Euro an Spenden zusammen.
 

 
  27.01.09

Zum Lachen - Barack Obama auf schwäbisch


Quelle: You Tube
 

 
  31.01.09

Zum Nachdenken

Das Glück kommt gerne in ein Haus,
in dem gute Laune herrscht.

Japanische Weisheit

 
       
 
   

Wiehre Online Dezember 2008

Wiehre Online Februar 2009
   
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