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01.07.09
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Ein Quartier, das nie zur Ruhe kommt
Anwohner des Einkaufszentrums "ZO" klagen nach wie vor
über eine aus ihrer Sicht unzumutbare Belästigung durch
Freizeitlärm. Nun haben sie ein Grob-konzept für einen
"Platz der Entspannung" vorgelegt. Andere schätzen
die Lage weit weniger dramatisch ein.
In regelmäßigen Abständen schießen die Fontänen
einen guten Meter in die Höhe. Wasser prasselt auf den Steinboden,
weit über die eigentliche Brunnenfläche hinaus haben sich
Wasserlachen gebildet. Mütter und Väter lehnen sich in
den Stühlen zurück, genießen Eis, Kaffee oder einfach
nur die Sonne. Ihre Kleinen sind versorgt: Sie hüpfen jauchzend
zwischen den Wasserstrahlen umher. Heute Abend werden sie müde
sein.
"Das ist hier aber kein Schwimmbad", sagt Hildegard Meister.
Die 48-Jährige wohnt in einem Neubau direkt am Brunnenplatz
hinter dem Einkaufszentrum "ZO", in dem der Bauverein
Breisgau Wohnungen vermietet: "Es hallt hier extrem. Nachmittags
ist es hier so laut, dass wir unsere Balkone nicht mehr benutzen
können."
Um den Geräuschpegel, verursacht durch Kindergeschrei und Skateboards,
ging es, wie schon so oft, auch beim Runden Tisch vor einigen Tagen,
an dem unter anderem Mieter und Vertreter der Stadt teilnahmen.
"Wir haben Angebote gemacht, wie wir auf eigene Initiative
den Platz beruhigen können. Daran sind aber Bedingungen geknüpft",
sagt Meister. Der Brunnen, so die Forderung, soll zum Beispiel künftig
nur noch stetig auf niedriger Stufe plätschern. Im Gegenzug
wollen sie und andere Anwohner mit Hilfe von Sponsoren "dem
Platz ein Gesicht geben". Jetzt könne hier jeder machen,
was er wolle, so Meister.
Für Ordnung soll ein bis jetzt nur in einer Ideensammlung gebündeltes
Konzept sorgen Arbeitstitel: "Platz der Entspannung".
Auf einem Barfußweg sollen sich verspannte Städter erholen
können, in einem Lesepavillon die Kleinen mit Bilderbüchern
ihre Phantasie trainieren. Den unteren Teil der Anlage könne
sie sich gut als Biotop und Pflanzenlehrweg vorstellen, sagt Meister.
Martin Leser, stellvertretender Leiter des Garten- und Tiefbauamts,
signalisiert durchaus Offenheit gegenüber dem Projekt: "Aber
es muss auch klar sein, dass das hier mehr als ein Durchgangsplatz
ist. Wenn so viele Kinder sich an einem Ort tummeln, dann ist das
doch auch ein Qualitätsmerkmal." Derzeit werde geprüft,
ob die Architekten, die die Anlage entworfen haben, nicht sogar
ein sogenanntes Copyright, also ein Mitspracherecht bei Veränderungen
des Platzes, haben. Sollten die Vorschläge positiv aufgenommen
werden, würden die Anwohner des am stärksten betroffenen
Hauses auch auf die bereits angekündigte Mietminderungsklage
gegen den Bauverein Breisgau verzichten.
Die einst als "Wohlfühlpark" vermarkteten Häuserblocks
an der Schützenallee befinden sich nach Meinung einzelner Anwohner
in einer regelrechten "Lärmzange". Nachts zögen
lautstarke Besucher der Gaststätte "Waldsee" durch
die Straße, tagsüber sorgten spielende Kinder und später
zum Teil trinkfreudige Jugendliche für Unruhe. Doch nicht alle
Nachbarn teilen diese Auffassung. Daniel Straub zum Beispiel findet:
"Der Platz funktioniert. Die Behauptung, der Zustand sei unerträglich,
ist völlig überzeichnet." Der Rechtsanwalt fordert
Kommunikation und Konstruktivität: "Einige Leute schimpfen
nur. Damit machen sie das ganze Anliegen kaputt."
Beim Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee gibt man sich moderat.
Der Vorsitzende, Karl-Ernst Friederich, hält das Kinder-Gejauchze
für zumutbar. "Es war von Anfang an bekannt, dass das
hier ein belebter Platz ist. Kinder brauchen so einen Ort, wir können
sie ja nicht auf den Kybfelsen schicken."
Einen kleinen Erfolg können die Anwohner, die sich gestört
fühlen, inzwischen immerhin verbuchen: Das Grillen auf dem
Außengelände des "Waldsee" wurde unlängst
verboten.
Quelle: BZ
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03.07.09 |
Zum Lachen
Ein Mann ist mit dem Heißluftballon unterwegs und bemerkt,
dass er die Orientierung verloren hat. Er reduziert seine Höhe,
bis er schließlich unten am Boden einen anderen Mann ausmacht.
Den fragt er: "Entschuldigen Sie bitte, können Sie mir
sagen, wo ich bin?"
Der Mann überlegt kurz und antwortet: "Sie befinden sich
im Korb eines Heißluftballons, und zwar in etwa zehn Metern
Höhe".
Der Mann im Heißluftballon kontert: "Sie müssen
ein Techniker sein." - "Bin ich tatsächlich",
antwortet der Mann am Boden, "aber wie kommen Sie darauf?"
"Weil alles, was Sie mir gesagt haben, zwar technisch einwandfrei,
aber für mich völlig nutzlos ist", sagt der Ballonfahrer.
"Ihre Informationen bringen mich nicht weiter."
Daraufhin der Techniker: "Sie sind wohl Manager." - "Bin
ich", antwortet der Ballonfahrer, "aber woher wissen Sie
das?"
"Ganz einfach: Sie haben sich hoffnungslos verfahren und erwarten
jetzt von mir als Techniker, dass ich Sie aus dem Schlamassel heraushole
- und irgendwie soll ich auch noch an allem schuld sein!"
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06.07.09 |
Trotz Rollstuhl schaukeln
Hoch hinauf in die Luft gehts nicht. Aber das macht nichts,
denn wer draufrollt, hat auf jeden Fall Vergnügen: Die Rollstuhlschaukel
im neu gestalteten Garten der Janusz-Korczak-Schule
für Kinder mit Mehrfachbehinderungen in der Goethestraße
schwingt je nach Belieben schnell oder langsam hin und her
und bietet Kindern im Rollstuhl die nötige Sicherheit.
Der Rasen sieht noch so frisch gesät aus, dass viele zögern,
ihn zu betreten. Lieber gehen oder fahren sie im Rollstuhl drumherum
und schauen sich alles genau an. Künftig geplant sind unter
anderem ein Liegebett für alle, die Sitzen anstrengt, und ein
Barfußweg, der abwechselnd verschiedenen Untergrund bietet:
hart, weich, glatt oder kalt. Im Garten der Janusz-Korczak-Schule
hat sich einiges getan: Ganz hinten steht die neue Rollstuhlschaukel,
die mit einem kleinen Gartenfest eingeweiht wird.
Damit sich alle darauf einstimmen können, drehen erstmal alle
49 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen knapp drei
und 24 Jahren mit ihren Betreuern und vielen Luftballons eine Runde
ums Haus.
Ganz vorn mit dabei ist Leonie (fast drei), die von ihrer Mutter
im Rollstuhl geschoben wird. Seit September ist sie im Kindergarten
der Janusz-Korczak-Schule, ihre Mutter Alexandra Pfitzinger ist
begeistert: "Das ist toll, wie liebevoll hier alle mit den
Kindern umgehen." Leonie ist eine von höchstens einer
Handvoll Ausnahmen, sie fängt zurzeit an, ein paar Schritte
auszuprobieren, voraussichtlich wird sie irgendwann gehen können.
In der Regel aber sind alle Kindergartenkinder und Schüler
der Janusz-Korczak-Schule ihr Leben lang auf den Rollstuhl angewiesen.
Da war es umso wichtiger, den Garten entsprechend zu gestalten.
Geplant war das schon länger, bilanziert der Kindergartenleiter
Andreas Wand, vergangenen Sommer war erstmal der Vorgarten dran,
im Frühling gings jetzt hinterm Haus weiter.
Ermöglicht wurden die Neuerungen durch Spenden: privat, von Firmen
und von Stiftungen. 25 000 Euro kamen zusammen, 13 000 Euro hat allein
die Rollstuhlschaukel gekostet, die bei der Einweihung ausprobiert
wird. Auch mit Sand zu spielen ist für die vielen Kinder im Rollstuhl
jetzt kein Problem mehr sie können direkt an den neuen
Sandkasten ranrollen. Dann gibts nach wie vor noch die alten
Schaukeln und das Drehkarussell, beides wurde renoviert. Sie richten
sich weniger an die Janusz-Korczak-Kinder, dafür aber an ihre
Gäste: Seit einiger Zeit kommen regelmäßig eine Krabbelgruppe
und Kindergartenkinder vom Jugendhilfswerk zu Besuch ein integratives
Projekt.
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08.07.09 |
Zum Nachdenken
"Drei Dinge sind im Leben eines Menschen wichtig:
Erstens: Menschlichkeit.
Zweitens: Menschlichkeit.
Und drittens: Menschlichkeit."
Henry James
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10.07.09 |
Tag der Offenen Tür im Wendepunkt
"Kein Kind kann sich alleine schützen" - das ist
die Grundüberzeugung von Wendepunkt, der gleichnamigen Beratungsstelle
gegen sexuellen Missbrauch, denn - gemeinsam können wir Kinder
vor sexuellem Missbrauch schützen.
Seit Anfang diesen Jahres befindet sich der "Wendepunkt"
in der Kronenstraße 14. Wendepunkt gibt Rat und Beratung,
Hilfe und Unterstützung wenn es um sexuellen Missbrauch an
Mädchen oder Jungen geht. Auch Frauen und Männer, die
in ihrer Kindheit sexuellen Missbrauch erleiden mußten, können
sich an Wendepunkt wenden.
"Wer zu uns kommt , ist in seinem Leben an einen Wendepunkt
gekommen", nicht länger schweigen - das Unsagbare, darf
ausgesprochen werden.
Viele Menschen suchen auch Hilfestellung, wenn es darum geht, abzuklären,
ob ein Kind betroffen ist. Ob Mutter oder Erzieherin, Vater oder
Pädagoge - jeder, der mit einem Kind zu tun hat und sich die
Frage stellt, ob dieses Kind sexuell missbraucht wird, ist hier
richtig. Rufen Sie an - auch im Zweifelsfall.
Wendepunkt leistet neben der Beratung auch therapeutische Begleitung,
Gruppenangebote für Betroffene und auch die Begleitung zur
Polizei oder zu Gericht gehören zum Angebot. Und damit ein
Kind erst gar nicht sexuellen Missbrauch erfahren muss, bietet Wendepunkt
Präventionsangebote an Grundschulen an und voraussichtlich
ab Herbst auch im Kindergarten.
Wer sich genauer informieren oder einfach mal die MitarbeiterInnen
kennen lernen möchte, ist recht herzlich eingeladen zum "Tag
der offenen Tür" am 10. Juli 2009 ab 12.30 Uhr in
die Kronenstraße 14 bei Pizza, Kaffee und Kuchen.

Für Eltern mit Kindern bietet "Clown Jojo", der bereits
durch das ZMF in Freiburg bekannt ist, um 15 Uhr seine Show: "Vorhang
auf für den Clown" und um 16 Uhr werden die Ergebnisse
der Preisrätsels bekannt gegeben. Mitmachen kann man noch vor
Ort.
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11.07.09 |
Freiburger Skateboard Stadtmeisterschaft
Freiburger Skateboard Stadtmeisterschaft "Best Run" für
Nachwuchs-fahrerinnen und -fahrer im Haus
der Jugend ab 13 Uhr.

Bewertet werden Style, Consistence und Tricks. Danach steigt der
Special Obstical Trick Contest für die fortgeschrittenen Fahrerinnen
und Fahrer, auch "Die Alten" geheißen. Auch hier
geht nichts ohne die kritischen Blicke einer höchst qualifizierten
Jury.
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12.07.09 |
Open-Air-Benefizkonzert am WaldHaus
Freiburg
Die Freiburger Orchestergesellschaft gastiert am Sonntag, 12. Juli,
um 19.30 Uhr mit einem sommerlichen Konzert im Atrium
des WaldHauses.
Aufgeführt werden drei slawische Tänze von Antonin Dvorak
und drei ungarische Tänze von Johannes Brahms. Als besonderer
Hörgenuss kommt das selten gespielte Konzert für Alphorn
und Streicher von Leopold Mozart zur Aufführung. Solist ist
Karl-Heinz Ruder, Martin Rupp dirigiert.
Der Eintritt ist frei. Spenden werden erbeten zugunsten der Stiftung
WaldHaus und der Freiburger Orchestergesellschaft, die damit den
Gegenbesuch eines Chores aus Freiburgs Partnerstadt Lemberg/Ukraine
finanziell unterstützen möchte.
Das Konzert findet nur bei gutem Wetter statt. Sitzkissen mitzubringen
wird empfohlen.
Da die Parkplätze am WaldHaus in der Wonnhaldestraße
6 beschränkt sind, bitte öffentliche Verkehrsmittel benützen:
Von der Stadtmitte (Haltestelle Bertoldsbrunnen) mit der Linie 2
Richtung Günterstal bis zur Haltestelle Wonnhalde.
Ab der Haltestelle Wonnhalde zu Fuß dem Wegweiser
zum WaldHaus auf der anderen Straßenseite folgen (Wonnhaldestraße).
Nach rund 300 Metern nach der Brücke links abbiegen, dann noch
etwa 50 Meter bis zum WaldHaus.
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14.07.09 |
Französischer Nationalfeiertag
Heute ist Nationalfeiertag in Frankreich. Die Franzosen erinnern
sich an diesem Tag an den Sturm auf die Bastille, dem damaligen
Pariser Gefängnis, am 14. Juli 1789. Dieser Sturm auf die Bastille
wurde zu einem Mythos, für die Franzosen verbindet sich damit
das Erinnern an die französische Revolution, den Sieg über
die verhasste Königsherrschaft am Ende des absolutistischen
Zeitalters.
Gefeiert wird am 14. Juli aber nicht in erster Linie der Sturm auf
die Bastille, sondern dass am Jahrestag dieser Revolution die neue
Verfassung in Kraft gesetzt wurde. "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit"
dies waren die Schlagworte der französischen Revolution
und sie werden bis heute immer wieder zitiert.
Die Bastille übrigens wurde im 19. Jahrhundert abgerissen,
ihre Steine als Erinnerungsstücke verkauft. Wo früher
die Bastille stand, ist heute in Paris der "Place de la Bastille".
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15.07.09 |
Hätten Sie's gewusst?
Was bedeutet die Redewendung "ein Schiff löschen"
und woher kommt dieser Ausdruck eigentlich?
"Ein Schiff löschen" bedeutet zunächst nicht,
dass ein Schiff vor dem Feuer gerettet wird, sondern schlicht und
einfach, dass man ein Schiff entlädt.
Lief früher ein Schiff in einen Hafen ein, musste der Kapitän
beim Hafenmeister eine Unterschrift leisten. Damit haftete er für
die Ladung, bis sie aus dem Schiff ausgeladen war. Sobald die Ladung
das Schiff verlassen hatte, schwärzte der Hafenmeister die
Unterschrift oder macht sie mit Sandpapier "weg": Er löschte
sie. Daher kommt die Redewendung "ein Schiff löschen".
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17.07.09 |
Zum Nachdenken
"Der Standpunkt macht es nicht, die Art macht es, wie man
ihn vertritt."
Theodor Fontane
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19.07.09 |
Gitarre im WaldHaus
Das zweite Konzert in der neuen Reihe des Freiburger Gitarrevereins
im WaldHaus stellt den Gitarristen Peter Kleindienst mit seinem
vielbeachteten Soloprogramm an ge stimmt un ge stimmt um gestimmt
vor.
Ob mit Spielkarte, Holzblättchen, oder Stiften, immer wieder
gelingt es Peter Kleindienst, auf der Gitarre verblüffende
Klangfarben für seine Improvisationen zu kreieren. Offene Stimmungen,
auch mit Mikrointervallen und ein komplexes rhythmisches Verständnis
führen in eine verrückte, unkonventionelle, humorvolle
Klangwelt, irgendwo zwischen Jazz und neuer Musik.
Es gibt halt noch Überraschungen, schreibt Adrian
Wolfen in Jazzthetik über das Soloprogramm von Peter Kleindienst.
Beginn: 11 Uhr, Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.
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21.07.09 |
Heute vor 40 Jahren: Mondlandung
"Ein kleiner Schritt für einen Menschen,
ein riesiger Sprung für die Menschheit."
Das waren Neil Armstrongs Worte, nachdem er den Mond betreten hatte.
Am 21. Juli 1969 spazierten die Astronauten Armstrong und Edwin
Aldrin für ungefähr 2,5 Stunden in ihren weißen
Astronautenanzügen durch das Meer der Ruhe. Und
Millionen von Menschen beobachteten diese Sensation vor den Fernsehern.
Die Raumfähre Apollo 11 war am 16. Juli 1969 in den USA ins
Weltall geschossen worden. An Bord war neben Armstrong und Aldrin
auch Michael Collins. Dieser umrundete mit der Apollo 11 den Mond,
während seine Kollegen mit ihren ersten Schritten Geschichte
schrieben.
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23.07.09 |
Auch Affen leiden unter Stress
Wussten Sie, dass Affen auch unter Stress leiden? Vor allem, wenn
sie Langeweile haben. Das zeigen wissenschaftliche Studien in afrikanischen
Reservaten. Das Experiment sah vor, für die Affen Nahrung in
Überfluss bereit zu stellen. Auf diese Weise mussten die Affen
wenig Zeit für die Futtersuche aufwenden. Was aber tun sie
nun mit ihrer vielen freien Zeit? Ihre Körper schütteten
Stresshormone aus, und die Tiere begannen, sich gegenseitig zu nerven
und das Leben zur Hölle zu machen. Jeder kämpfte gegen
jeden, wobei sich zwei, die sich gerade noch bekriegt haben, schnell
auch gegen einen Dritten verbünden könnten. Den Dauerstress
hielten nur die Stärksten aus.
dazu passend:
"Es gibt zwei Arten von Stress:
Einen, wenn du Arbeit hast, und einen, wenn du keine hast."
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24.07.09 |
1. Wiehremer Feuerwehrhock
vom 24.07. bis zum 26.07.2009 am Feuerwehrhaus in der Urachstraße
5.

Foto: Felix Andris - Wiehre Online
Mit dem 1. Wiehremer Feuerwehrhock feiern die Abteilungen 1 Oberstadt
und die Abteilung 7 Wiehre gemeinsam im neuen Depot.
Ein abwechslungsreiches Programm erwartet die Besucher, denn die
Mitglieder der Abteilungen möchten mit diesem Fest im ehemaligen
Straßen-bahndepot ein erlebnisreiches Wochenende für
jung und alt mit einem interessanten Angebot bieten. Bei dieser
Gelegenheit können die beiden Abteilungen der Bevölkerung
die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr vorstellen und Interessierten
die Möglichkeit geben, das neue und nun gemeinsam genutzte
Feuerwehrhaus zu besichtigen.
Beginn ist am Freitag um 18 Uhr mit der Band "Cocktail".
Um 19 Uhr sticht Bürgermeister Ulrich von Kirchbach das Fass
an. Kaffee und Kuchen gibt es am Samstag ab 15 Uhr und ab 18 Uhr
ist dann Partystimmung mit "Eddy & Dietmar".
Am Sonntag beginnt das Fest bereits um 11 Uhr mit Sonderfahrten
in der historischen Straßenbahn und Frühschoppenkonzert
mit dem Musikzug der
Feuerwehr. Zum Mittagessen gibt es badisches Suppenfleisch, ab 14
Uhr
Kaffee und Kuchen. Mit Rundfahrten im Feuerwehrauto, Kinderschminken
und Kistenrutschen werden die kleinen Gäste unterhalten. Um
18 Uhr klingt das Fest mit dem Musikverein Norsingen aus.
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25.07.09 |
Sei ein Futurist
dm-drogerie markt und die Deutsche UNESCO-Kommission unterstützen
im Rahmen der Initiative Sei ein Futurist! bundesweit
1.082 nachhaltige Projekte mit insgesamt mehr als 1 Million Euro.
Darunter sind auch neun Projekte aus Freiburg. Acht davon sowie
drei weitere Gruppen aus der Region nehmen am Samstag, 25. Juli,
bei dm im Zentrum Oberwiehre ihre Schecks über insgesamt 11.000
Euro entgegen und präsentieren ihre Ideen.
Zuvor spricht um 11 Uhr Bürgermeister Ulrich von Kirchbach
stellvertretend
für den Oberbürgermeister Dieter Salomon das Grußwort
der Stadt und beglückwünscht die jungen Menschen zu ihrem
erfolgreichen Engagement.
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26.07.09 |
Im Ausland sicher Geld abheben
Urlauber aufgepasst: Geldautomaten im Ausland sind ein Sicherheitsrisiko.
Betrüger spionieren dort oft mit versteckten Kameras die PIN
aus, die sie über die Tastatur eingeben. Und sie fertigen mit
einem illegalen Lesegerät über dem Türöffner
der Bank eine perfekte Kartenkopie, die sie dann mit der ausgespähten
PIN mühelos einsetzen können.
Vor allem in der Türkei und in Südafrika sei diese Betrugsmasche
vergleichs-weise verbreitet. Die gefälschten Karten kommen
dann vorzugsweise in Italien, Rumänien, der Türkei, den
Niederlanden und in Frankreich zum Einsatz.
Das Bundeskriminalamt warnt: Verdecken Sie bei der PIN-Eingabe
unbedingt die Tastatur mit der anderen Hand. Empfehlenswert ist
auch dieses Vorgehen: Sie verwenden am Türöffner der Bank
eine Karte (zum Beispiel Ihre Kreditkarte) und heben am Geldautomaten
mit einer anderen Karte (zum Beispiel Ihrer EC- oder Girokarte)
dann Geld ab. Oder Sie verwenden die Karte Ihres Partners für
den Türöffner und heben dann mit Ihrer eigenen Karte das
Geld ab.
Wichtig: Am Türöffner niemals die PIN eingeben. Sollte
dies von Ihnen verlangt werden, haben Sie es sicher mit einem Betrug
zu tun. Auch wenn Sie mehrmals zur Preisgabe der PIN aufgefordert
werden, sollten Sie den Vorgang abbrechen. Wenn beim Abhebevorgang
irgendetwas nicht funktioniert, lassen Sie sich auch nicht von vermeintlich
hilfsbereiten, zufällig anwesenden Personen helfen.
Denn das sind oft Mitglieder der betreffenden Betrügerbande,
die Ihnen die Karte abluchsen oder Sie zur Preisgabe Ihrer geheimen
Zugangsdaten bewegen wollen.
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28.07.09 |
Die Glocken der Christuskirche
sind noch stumm
Für rund 280.000 Euro wurde der zuvor marode Kirchturm vor
einigen Jahren zwar bereits erneuert, doch noch immer ist kein Läuten
zu vernehmen: Der alte Glockenstuhl aus Stahl, dessen Material den
Stein des Turms angegriffen hat, muss erst durch einen hölzernen
ersetzt werden. Seit Februar 2004 muss die Wiehre deshalb ohne die
Glockenschläge der Christuskirche auskommen. Dass viele diesen
Zustand beenden möchten, beweisen etliche Spendenaktionen:
20.000 Euro sind bereits speziell für den neuen Glockenstuhl
zusammengekommen. Trotzdem gibt es bislang weder einen Kostenvoranschlag
noch einen konkreten Termin für die Erneuerung.
Zusätzlich zu den gesammelten 20.000 Euro könne die Christuskirche
mit
15.000 Euro Zuschüssen von der Landeskirche rechnen. Nach Irene
Leichts Schätzung werden sich die Kosten für den neuen
Glockenstuhl allerdings auf etwa 70. 000 Euro belaufen. Um das fehlende
Geld aufzutreiben, seien weitere große Sammelaktionen, unter
anderem ein Gemeindefest, geplant. "Ich hoffe, dass die Glocken
nächsten Herbst wieder läuten werden", sagt die Pfarrerin
Irene Leicht. Sie selbst wird dann aber nicht mehr in den Genuss
kommen, denn im August verlässt sie die Christuskirche.
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30.07.09 |
Schulferienbeginn
Als vorletztes Bundesland beginnen nun auch in Baden-Wüttemberg
die Schulferien (früher auch bekannt als die "großen
Ferien") und dauern bis einschließlich 12. September.
In Bayern starten diese ebenfalls kommende Woche.
Das Gebäudemanagement Freiburg saniert während der Schulferien
im August viele Schulgebäude, Kindergärten und Verwaltungsgebäude.
Allein für Schulen stehen dafür 3,5 Millionen Euro aus
dem Konjunkturpaket II bereit, insgesamt fließen 10,7 Millionen
Euro in die Sanierungen, um Energie einzusparen und den CO2-Ausstoß
zu senken. Laut Schulbürgermeisterin Gerda Stuchlik ist das
mehr als doppelt so viel wie in den Sommermonaten der vergangenen
Jahre.
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31.07.09 |
Gedenkfeier für Max Dortu
Am heutigen Freitag, den 31. Juli findet um 19 Uhr eine Gedenkfeier
für Max Dortu und damit für die Kämpfer für
Freiheit, Demokratie und Menschenrechte der Badischen Revolution
statt (Ort ist der Kinderspielsplatz bzw. Alter Wiehre-Friedhof
Ecke Erwin- und Dreikönigstraße).
Es sprechen u.a. Dr. Karl-Ernst Friederich und unser Oberbürgermeister
Dr. Dieter Salomon.
Interessierte treffen sich zuvor zu einem Gedenkmarsch. Treffpunkt
um 17.30 Uhr an der Rückseite des Sozialamts.
Hintergrundinformation:

Am 31. Juli 1849 wurde auf dem damaligen Wiehre-Friedhof Maximilian
Dortu, Teilnehmer der Badischen Revolution von 1848/49, hingerichtet.
In den folgenden Wochen nahm die preußische Besatzungsmacht
auch tödliche Rache an Friedrich Neff aus Rümmingen und
Gebhard Kromer aus Bombach. Alle drei jungen Männer hatten
sich dem Aufstand gegen die feudale Monarchie, für Menschenrechte
und für eine deutsche Republik angeschlossen.
Das Dortu-Mausoleum
(Ecke Dreikönigs-straße/Erwinstraße) ist das einzige
erhaltene Grab für einen der 48er Revolutionäre in Freiburg.
Die Eltern von Max Dortu aus Potsdam ließen Gruft und Kapelle
für ihren einzigen Sohn errichten und spendeten der Stadt Freiburg
1000 Gulden, die versprach, das Grab "auf immer und ewig"
zu pflegen.
Die Bürgerinitiative "Gedenkstätte Maximili-an Dortu
- Initiative zur Erinnerung an die Badische Revolution 1848/49"
hat in Zusammenarbeit mit der Stadt und freiwilliger Arbeit von
Auszubildenden im Jahr 2004 die Grabstätte von Maximilian Dortu
wieder instand gesetzt und eine neue Gedenktafel für Dortu,
Neff und Kromer gestiftet.
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