Aktuelles

Juni 2009
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.06.09


Pfingstmontag

In vielen Regionen existieren Pfingstbräuche, so zum Beispiel das Pfingstbaumpflanzen in der Lüneburger Heide, in Oelde der Pfingstenkranz, in Mecklenburg das Schmücken des Pfingstochsen, in Frankfurt am Main der Wäldchestag, in Halle (Saale) der Knoblauchsmittwoch, die Geißbock-versteigerung in Deidesheim oder die Heimensteiner Kirmes in Heilbad Heiligenstadt. Viele Jugendgruppen führen Pfingstzeltlager durch.

In Österreich und Teilen von Deutschland ist in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag die Unruhnacht (Bosheitsnacht). Ursprünglich sollten in dieser Nacht böse Geister ausgetrieben werden, jetzt werden in der „Unruhnacht“ den Mitbürgern verschiedene Streiche gespielt, zum Beispiel wird die Gartenbank des Hauseigentümers versteckt, oder seine Haustür wird mit Blumenstöcken verstellt. Diese Aktivitäten werden auch als Pfingststehlen bezeichnet. Alles, was nicht durch ein Dach geschützt ist, darf mitgenommen und versteckt werden.

Ein weiterer Brauch zu Pfingsten, der in Deutschland praktiziert wird, ist das sogenannte „Birkenstecken“. In der Pfingstnacht machen sich Junggesellen auf, um ihrer Liebsten eine Birke an die Hauswand zu stellen. Dies symbolisiert seine Zuneigung zu ihr. Zudem ist es in einigen Landstrichen üblich, eine Kalkspur von der gesteckten Birke bis zum Haus des Junggesellen zu streuen, um die Herkunft der Birke aufzuklären.

Der Pfingstmontag ist ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland, Österreich, Luxemburg und weiten Teilen der Schweiz. In Deutschland forderten Wirtschaftsverbände 2005 seine Abschaffung. Sämtliche im Bundestag vertretenen Parteien mit Ausnahme der FDP sprachen sich ebenso wie die Kirchen und Gewerkschaften gegen diesen Vorschlag aus.

In Frankreich ist 2005 der Versuch der Regierung Raffarin, den Pfingstmontag zum unbezahlten Feiertag zu machen, am Widerstand der Bevölkerung gescheitert. Ein für die Regierung erstellter Bericht kam allerdings zu dem Schluss, dass trotz der Abschaffung des Pfingstmontags zuletzt rund 52 Prozent der Erwerbstätigen an diesem Tag nicht gearbeitet hätten. Schulen und öffentliche Dienststellen blieben meist geschlossen. Der Pfingstmontag ist daher seit 2008 wieder Feiertag.
 
 
  03.06.09

Verein Deutsche Sprache (VDS)

Im Schloß in Ebnet findet am Mittwoch, den 3.Juni, um 19 Uhr eine Versammlung des Vereins Deutsche Sprache (VDS) statt, wozu alle an der deutschen Sprache Interessierten herzlich eingeladen sind. Busverkehr von Littenweiler und genügend Parkplätze im Schloßhof.
 

 
  06.06.09

Die Schafskälte hat uns im Griff

Ein Witterungsregelfall, der statistisch eine unglaublich hohe Auftretungs-wahrscheinlichkeit von 89 % hat, ist die sogenannte Schafskälte, normalerweise um den 11. Juni . Damit sind empfindlich kühle, wechselhafte und oft auch regenreiche Tage gemeint, die sich nach einer ersten sommerlich warmen Witterungsperiode Ende Mai meist noch vor Mitte Juni einstellen. Die Schafskälte ist in weiterem Sinne ein wenig mit dem indischen Sommer-monsun vergleichbar und ist deswegen nach einem Singularitätenkalender für Deutschland in der Tat auch unter dem Begriff "Monsunwelle" bekannt.

Eine typische Schafskälte braucht eine kühle und feuchte Nordwestströmung. Bei einer "richtig echten Schafskälte" , wie sie zum Beispiel im Jahre 1998 aufgetreten ist, fallen die durchschnittlichen Temperaturen auf etwa 5 - 10 Grad ab.

Die Schafskälte kommt so regelmäßig, dass sie sich in langjährigen klimatologischen Durchschnittsdaten nachweisen lässt, wenn man für Juni statt ein Monats- ein kürzeres Pentadenmittel (penta=fünf) der Temperatur bildet. Der Temperaturabfall um den 11. Juni ist auf den Kuppen der Mittelgebirge , die ja naturgemäß einige 100 bis 1000 m vom erwärmten Tiefland weg in die kühle freie Atmosphäre hineinragen, wesentlich schärfer ausgeprägt als im Tiefland.

Der Name "Schafskälte" soll an die frisch geschorenen Schafe erinnern, denen die kühlen Temperaturen um den 11. Juni durchaus gefährlich werden können.

Quelle: www.bauernregeln.net
 

 
  08.06.09

DOPPELZIMMER

DOPPELZIMMER mit Kathrin Röggla und Caspar Dohmen
Moderation: Stephan Schlak

»Wir schlafen nicht« lautet der programmatische Titel von Kathrin Rögglas letztem Roman: Auf der Grundlage von literarisch verfremdeten Interviews mit Beratern und IT Managern zeichnet Röggla ein scharfes Bild unserer modernen, kapitalistischen Leistungsgesellschaft und Finanzwelt. Auch in ihrem Theaterstück »draußen tobt die Dunkelziffer« geht es um Konsequenzen dieser Entwicklungen: Die Verschuldung und die sozialen Folgen für die betroffenen Menschen. Kathrin Röggla schreibt Prosa, Hörspiele und Theaterstücke. Im Doppelzimmer spricht sie mit Caspar Dohmen, Wirtschaftskorrespondent der Süddeutschen Zeitung. Dohmen erklärt in seinem Buch »Let´s make money - Was macht die Bank mit unserem Geld?« die komplexen Zusammenhänge des Geldmarktes und erläutert, warum die Immobilienblase in den USA platzte. Die Moderation übernimmt Dr. Stephan Schlak, Redakteur der Zeitschrift für Ideengeschichte.

Begleitend zur Lesung zeigt der aka-Filmclub am Do, 18.06. den Film zum Buch »Let´s make money«. Beginn: 20.00 Uhr, Einlass 19.45 Uhr, Ort: Uni Freiburg, Kolleggebäude II (KG II, gegenüber dem Stadttheater), Hörsaal 2006.

Eine Veranstaltung von Literaturbüro Freiburg und Buchhandlung Schwarz, mit freundlicher Unterstützung von Hotel Oberkirch.

Mo 08.06. 20 Uhr | Weindepot Andreas Dilger | Urachstraße 3, 79102 Freiburg | Eintritt: 8,00/6,00 Euro
 

 
  09.06.09

Grüne Giraffe mit neuem Service

Bald zwei Jahre befindet sich die Grüne Giraffe nun schon in der Wiehre. Man kann sagen: sie befindet sich noch im Aufbau.

Anfangs war der Laden geradezu leer im Vergleich zu heute. Das Sortiment erweitert sich nach Ihren Wünschen. Ihre Anregungen tragen dazu bei, dass die Grüne Giraffe sich zum Stadtteilladen entwickelt - weit entfernt von der Arbeitsweise großer Märkte auf der Grünen Wiese oder in der Innenstadt.

So finden Sie bei uns ein besonderes Ambiente, nachdem das Geschäft in wochenlanger Arbeit liebevoll und detailreich renoviert wurde, mit Tapeten an der Decke, grünen Vorhängen an den Fenstern, zwei schönen Kronleuchtern und vielem mehr.

Außerdem ein Tischchen, an dem Sie einen Kaffee trinken und in einer Zeitschrift blättern können. Sich Zeit zu lassen ist bei uns ausdrücklich erwünscht. Selbstverständlich können Sie aber auch nur mal eben schnell hereinhuschen wegen eines lila Schnellhefters (den es übrigens nicht im Format A5 gibt!).

Sicher wissen Sie schon, dass Sie bei uns kopieren können. Hier das Angebot: Es steht ein Sharp MX 2300 N zur Verfügung.

Er kann kopieren in Schwarzweiß und Farbe, A4 und A3, vergrößern und verkleinern, einseitig und doppelseitig, er hat einen Einzelblatteinzug für ungetackerte Stapel und wirft den Stapel sortiert wieder aus, wenn Sie
mehrere Exemplare davon brauchen.

Alle folgenden Preise beziehen sich auf A4, A3 kostet jeweils das Doppelte:

Schwarzweiß
Kopie s/w -,10 €
ab 40 Stück -,09 €
ab 100 Stück -,08 €
Die Abos (zahlbar im Voraus):
500 Kopien s/w 30,- €
1000 Kopien s/w 55,- €
2500 Kopien s/w 130,- €

Farbe
Kopie Farbe -,50 €
Die Abos (zahlbar im Voraus):
25 Kopien Farbe 11,25 €
50 Kopien Farbe 20,00 €
100 Kopien Farbe 35,00 €

Und nun ein neuer Service für Sie!

Wir binden für Sie - Bewerbungen, Hausarbeiten, Diplomarbeiten, Manuskripte, Briefe...... Hochwertige Bindung mit Aluschienensystem - wir haben ein Ansichtsexemplar für Sie!

Die Preise:
bis zehn Blatt 3,50 €
10 bis 100 Blatt 4,-- €
100 bis 160 Blatt 4,50 €
160 bis 220 Blatt 5,-- €
220 bis 340 Blatt 5,50 €
 

 
  10.06.09

3. Arthur Lepthien Wettbewerb 10., 12. und 20. Juni 2009

Junge Pianisten der Hochschule für Musik Freiburg wetteifern in zwei öffentlichen Durchgängen um Preise von insgesamt 3500 Euro.



Der 2005 vom Pianohaus Lepthien gestiftete Klavier-Wettbewerb wird am
10. und 12. Juni 2009 an der Hochschule für Musik Freiburg ausgetragen.
Alle zwei Jahre erhalten die dort im Hauptfach Klavier eingeschriebenen Studierenden die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen und außerdem die Chance, an den zahlreichen Folgekonzerten in der Regio
teilzunehmen.



Gespielt wird in zwei öffentlichen Durchgängen vor den Juroren aus der Fachgruppe Klavier und dem ausdrücklich willkommenen Publikum im
Kammermusiksaal der Hochschule für Musik.

Die 23 Teilnehmenden aus zehn Herkunftsländern interpretieren im 1. Durch-gang ein Stück ihrer Wahl von Händel und eine Sonate der Wiener Klassik.
Im 2. Durchgang wird ein Werk der Romantik sowie eines aus dem 20. oder 21. Jahrhundert gespielt. Dazu kommt - wenn die Gesamtspielzeit es zulässt - ein beliebiges Stück eigener Wahl.

Cornelius Schwehr, der als Professor für Komposition und Musiktheorie an der Freiburger Musikhochschule lehrt, hat für den Wettbewerb sein Werk »Uferlos | eine Überschreibung für Klavier« zur Verfügung gestellt. Für dessen (fakultative) Interpretation wird zusätzlich ein Sonderpreis vergeben.

Die Preise werden am Samstag, 20. Juni 2009 im Rahmen eines Preisträger-konzertes verliehen. Es beginnt um 20 Uhr im Flügelsaal des Pianohauses Lepthien, Untere Schwarzwaldstraße 9a in Freiburg.

Termine:
Mittwoch, 10. Juni | 1. Durchgang 9 – 13.30 Uhr und 14.30 – 19 Uhr
Freitag, 12. Juni | 2. Durchgang ab 10 Uhr
Hochschule für Musik Freiburg, Kammermusiksaal.
Samstag 20. Juni | Preisträgerkonzert 20 Uhr Flügelsaal Pianohaus Lepthien

Der Eintritt ist frei.
 

 
  11.06.09 Fronleichnam - Leib des Herrn

Das Fronleichnamsfest gibt es schon seit 1264. Es wurde durch Urban IV. allgemein eingeführt, und fällt immer auf den 2. Donnerstag nach Pfingsten.

Der Name Fronleichnam stammt von dem mittelhochdeutschen Wort "vronlichnam" ab und bedeutet Fron (= Herren) Leichnam (entgegen der modernen Bedeutung nicht toter sondern gerade umgekehrt: lebender Leib). Gemeint ist der (in der geweihten Hostie anwesende) Leib Christi.

Fronleichnam wird allerdings nur in folgenden Bundesländern der BRD als Feiertag begangen: Baden Württemberg, Bayern, Hessen, NRW,
Rheinland-Pfalz, Saarland und in durch Rechtsverordnung bestimmten Gemeinden in Sachsen und Thüringen.

Übrigens gilt das Fronleichnamsfest als eine typisch katholische Einrichtung.
In einer Prozession an diesem Tag wird die Eucharistie, die konsekrierte Hostie ( eine "in Fleisch und Blut Jesu" verwandelte Brotscheibe ), in einer Monstranz feierlich unter Gesang und Gebet durch die Straßen getragen.
 

 
  12.06.09

Geburtstag von Anne Frank

Heute vor 80 Jahren wurde Anne Frank geboren. Sie hatte als 4-Jährige Deutschland mit ihrer Familie verlassen müssen, doch als die Nazis dann das Nachbarland Niederlande überfielen, war die jüdische Familie Frank auch in Amsterdam nicht mehr sicher.

Die Familie versteckte sich gemeinsam mit anderen verfolgten Freunden in einem engen feuchten Hinterhaus, das nur über einen drehbaren Aktenschrank zu betreten ist. Acht Menschen lebten dort auf engstem Raum, immer in Angst, den Nazis in die Hände zu fallen. Anne war ein normales Mädchen, das leben wollte. Später wollte sie als Journalistin oder Schriftstellerin arbeiten, zunächst aber erstmal erwachsen werden. Ärger mit ihrer Mutter und Streit mit ihrer Schwester Margot gehörten ebenso dazu wie ihre erste Liebe.

Mehr als zwei Jahre war das Versteck auch Schutz, doch am 4. August 1944 ist alles aus: Jemand hat das Versteck verraten. Die Familie wurde ins Konzentrationslager verschleppt, das nur der Vater überlebte. Anne und ihre Schwester Margot erkrankten im Lager Bergen-Belsen an Typhus und starben kurz vor der Befreiung.

Das Tagebuch wurde später von Annes Vater veröffentlicht. Inzwischen ist es in mehr als 50 Sprachen übersetzt.
 

 
  14.06.09 Obst aus der Plastikflasche muss nicht sein

In den Regalen der Discounter finden Sie inzwischen immer häufiger kleine Plastikfläschchen für die "Portion Obst für zwischendurch" - so genannte "Smoothies". In einer Zeit, in der viele Menschen der Meinung sind, dass ihnen selbst zum Obstschälen oder für das Gemüseschnipseln die nötige Zeit fehlt, sollen die kleinen Flaschen eine Gesundheitslücke schließen. Das sagt jedenfalls der Hersteller - und die Mutter glaubt ihr Gewissen beruhigen zu können, wenn sie den Kleinen zum Pausenbrot einen "Smoothie" einpackt.

Der Begriff "Smoothies" heißt auf Englisch in etwa "sanft" oder "sämig". So ähnlich soll sich die "kleine Portion Obst für zwischendurch" im Mund anfühlen. "Smoothies" sind kein Saft, sondern eher eine Art Püree. Ihre Wiege steht - wie sollte es anders sein - in den USA. Etwas 50 %, manchmal sogar 100 % des täglichen Obst- und Gemüsebedarfs eines Menschen soll der Inhalt einer kleinen 250-ml-Plastikflasche ersetzen, versprechen die smarten Hersteller.

Von der Vorstellung, dass in den "Smoothies" nun bergeweise frisches Obst und Gemüse landen würden, müssen Sie sich allerdings verabschieden. "In vielen Fällen sieht die Realität ganz anders aus", warnt das bekannte Gesundheitsmagazin "Dr. Spitzbart's Gesundheits-Praxis". Vielmehr würden für derartige Drinks oft ausgepresstes Fruchtfleisch, Orangenzellen, Apfelpektin oder Kokospulver genommen.

Auch die Säfte, die solche "Smoothies" flüssiger machen sollen, seien meist keine frisch gepressten Direktsäfte, sondern mit Wasser verdünnte Konzentrate. "Smoothies" enthielten zudem nicht selten jede Menge Zucker - relativ sogar noch mehr als Cola. Die Werbebotschaft der Hersteller, es handele sich dabei um Fruchtzucker, gehe an der Sache vorbei. In Mengen genossen sei Fruchtzucker keineswegs gesünder als normaler Haushaltszucker. Soweit das Magazin.

Aber noch schlimmer: "Smoothies", die Sie aus den Regalen des Supermarktes kaufen können, müssen selbstverständlich irgendwie haltbar sein und werden deshalb gewöhnlich pasteurisiert, also hocherhitzt. Wenn Obst und Gemüse so behandelt und dazu noch geschält und gepresst werden, verlieren sie viele Vitalstoffe. Etliche Vitamine, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe sind nämlich hitzeempfindlich und überleben das Pasteurisieren nicht.

Was lernen wir daraus? Greifen Sie lieber direkt zum Original und essen Sie Obst und Gemüse. Ein Tipp: Wählen Sie möglichst Naturprodukte in leuchtenden Farben, also knallrote Tomaten und Paprika, herrliche gelbe Aprikosen oder grünen Brokkoli. Je intensiver die Farbe, desto gesunder sollen Obst und Gemüse sein, sagen Fachleute. Und: leuchtendes Obst schmeckt einfach besser.

Sie sollten Obst und Gemüse zudem schnipseln, wenn Ihnen beispielsweise ein ganzer Apfel zu viel erscheint. Mit klein geschnittenem Obst und Gemüse führen Sie auch Ihre Kinder an eine gesunde Ernährung heran. Wenn Sie auf den Geschmack von "Smoothies" nicht verzichten wollen: Warum pürieren Sie Obst und Gemüse nicht selber frisch im Mixer daheim? Ihren Kindern wird das bestimmt gefallen.
 
 
  18.06.09

Vortragsreihe im WaldHaus: Wald und Wasser

Das Thema Klimawandel ist aktueller denn je . Auch in Freiburg im Schwarzwald macht sich Klimawandel bemerkbar. Professor Leibundgut geht daher in seinem Vortrag der Frage nach, welche Folgen der Klimawandel auf unsere Wasserversorgung, auf die hydrologischen Systeme und die Wassernutzung hat. Die Quellen im Schwarzwald sind sensible Systeme, die Einwirkungen des Klimawandels sehr komplex und in ihrer Wirkung häufig gegenläufig. Sind vor diesem Hintergrund die Quellen im Schwarzwald wirklich in Gefahr?

Professor Leibundgut war bis 2007 Direktor des Instituts für Hydrologie an der Universität Freiburg und bis 2008 Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Wasserforschung (ZWF). Darüber hinaus war und ist er Mitglied in zahlreichen internationalen Gremien und Mitherausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Schriften, u.a. der „Freiburger Schriften zur Hydrologie“. Sein besonderes Interesse gilt unter anderen dem Gewässerschutz und der nachhaltigen Wasserversorgung im globalen Wandel.

Der Vortrag mit Prof. Dr. Christian Leibundgut:
" Versiegen die Schwarzwaldquellen bald im Klimawandel?
findet am heutigen Donnerstag, den 18. Juni 2009 um 19 Uhr im WaldHaus Freiburg Wonnhaldestr. 6 statt. Der Unkostenbeitrag beträgt 3,- €.
 
 
  19.06.09

Café au lait bleibt doch erhalten

Anders als es zuerst den Anschein hatte, bleibt das "Café au lait" in der Brombergstraße 33 auch künftig erhalten. Nach dem Auszug der jetzigen Betreiber Maria Ciocca und Giovanni Petracca wird ab Juli Devis De Min das Lokal übernehmen und voraussichtlich im August unter dem bisherigen Namen wieder eröffnen. Dies teilten übereinstimmend der Vermieter und der künftige Pächter mit.

Devis De Min will aus dem Lokal ein typisch italienisches Café machen. Den Juli über wird dazu an der Brombergstraße gründlich renoviert. Der 25-Jährige ist Spross einer Gastronomenfamilie, die nach seinen Angaben unter anderem in Neustadt und in Titisee Eiscafés betreibt. Mit Hilfe seines Bruders, der Konditor von Beruf ist, will Devis De Min im neuen "Café au lait" ab August auch an die Tradition der leckeren Süßspeisen anknüpfen, für die das Lokal bekannt ist. "Vor allem unser selbst gemachtes Tiramisu wird eine Bombe", sagte De Min.

Giovanni Petracca räumte auf erneute Anfrage der BZ hin ein, dass er sich zur Zukunft des Lokals missverständlich ausgedrückt habe. Auch seine Angaben zu einer drohenden Mieterhöhung für ihn und seine Partnerin sind offenbar nicht zutreffend gewesen. Der Vermieter des Cafés erklärte gegenüber der BZ, es habe keine Pläne für einen Mietaufschlag gegeben. Im Gegenteil, er habe sich mit den Noch-Betreibern im September vergangenen Jahres sogar auf einen Mietnachlass geeinigt. Das Verhältnis zwischen den Mietparteien war, so stellte sich heraus, schon längere Zeit getrübt.

Quelle:BZ
 

 
  20.06.09

Spielplätze werden auf Vordermann gebracht

Die Stadt Freiburg will ihre Spielplätze auf Vordermann bringen. Ein Entwicklungskonzept für die nächsten zehn Jahre wurde am Mittwoch im Verkehrsausschuss vorgestellt. Demnach haben zwölf der 145 Spielplätze in Freiburg dringendsten Sanierungsbedarf. Bei weiteren 26 Spielplätzen ist die Erneuerung "dringend erforderlich". 3,23 Millionen Euro wird es kosten, die Mängel zu beheben.

"Sicherheitsmängel gibt es auf unseren Spielplätzen keine", versichert Frank Uekermann, Leiter des zuständigen Garten- und Tiefbauamts. Vielmehr gehe es bei den geplanten Sanierungen darum, die Plätze attraktiver zu gestalten. Anfang dieses Jahres haben seine Mitarbeiter alle 145 städtischen Spielplätze unter die Lupe genommen. Geprüft wurde zum Beispiel, ob es genügend Bewegungsmöglichkeiten gibt, ob Rückzugsräume vorhanden sind, Wasser- und Matschbereiche und naturbelassene Flächen, etwa um Beeren oder Nüsse zu sammeln. Relevant war auch die Zahl der Kinder, die im Umfeld jedes Spielplatzes leben.

Im jetzt vorgelegten Entwicklungskonzept sind die Spielplätze je nach Sanierungsbedarf in vier Stufen unterteilt. Die gute Nachricht: 59 Spielplätze sind gut in Schuss, sie wurden der Stufe vier zugeordnet. Hingegen bedürfen zwölf Einrichtungen (Stufe eins) "dringendst" einer Neugestaltung, denn sie haben "keinerlei Spielwert" mehr. Noch in diesem Jahr sollen deswegen die Spielplätze im Eschholzpark (Stühlinger), im Wiesenweg (Günterstal) und in der Arlesheimerstraße (Tiengen) aufgemöbelt werden. Nächstes Jahr sind die auf dem Annaplatz (Wiehre), im Gässle (St. Georgen) und am Einkaufszentrum Weingarten an der Reihe. Der Stufe eins zugeordnet wurden auch die Spielplätze Auf der Hardt (Wiehre), am Englerplatz (Haslach), an der Ferdinand-Weiß-Straße (Stühlinger), Im Kapellenacker (Tiengen), Langenwangen (Opfingen), am Lindenwäldle (Weingarten) sowie in der Mathildenstraße (Stühlinger). Bislang sind im städtischen Haushalt 250 000 Euro im Jahr für den Neu- und Umbau von Spielplätzen eingeplant.

Insgesamt würde es aber 890 000 Euro kosten, alle zwölf Spielplätze der Stufe eins zu sanieren. "Das Geld reicht vorerst für fünf der Hotspots", sagt Frank Uekermann. Die anderen werde man Schritt für Schritt abarbeiten. Er will sich dafür einsetzen, dass im neuen Haushalt mehr Geld für Spielplätze eingeplant wird.

Das braucht es auch, um die 26 der Stufe zwei zugeordneten Spielplätze auf Vordermann zu bringen: Hier werden in den nächsten zehn Jahren 1,84 Millionen Euro benötigt. Weitere 50 000 Euro sind für 48 Spielplätze (Stufe drei) veranschlagt, um dort Spielgeräte auszutauschen. Einhellig begrüßt wurde die Bestandsaufnahme im Verkehrsausschuss. Einige Stadträte kritisierten allerdings, dass Spielplätze im Wald (für die das Forstamt zuständig ist) und Bolzplätze nicht einbezogen wurden.
 

 
  21.06.09 Sommeranfang

Zwischen dem 21. Juni und dem 23. September ist auf der Nordhalbkugel die Jahreszeit Sommer, auch wenn es in den vergangenen Tagen zum Teil eher weniger sommerlich war. Gleichzeitig ist heute auch der längste Tag des Jahres mit einem Sonnenaufgang um 05:29 und einem Sonnenuntergang um 21:32 Uhr.
 
 
  22.06.09

Fotoausstellung der Schauinslandbahn im ZO

Die Schauinslandbahn, deutschlands längste und älteste Seilbahn im Umlaufprinzip, ist bis heute tief in der Freiburger Seele verwurzelt.

Foto der Jungfernfahrt der Schauinslandbahn am Eröffnungstag am 17.7.1930
Bild zur Verfügung gestellt von www.bergwelt-schauinsland.de

Die historische Fotoausstellung, welche vom 22. Juni bis 18. Juli im Erdgeschoss des ZO (Zentrum Oberwiehre) zu sehen ist beschreibt mit vielen zeitgeschichtlichen Dokumenten die spannende Geschichte der Schauinsland-bahn.

Neben dem Bau und der Eröffnung der Bahn in den Jahren 1929 und 1930 widmet sich die Ausstellung Themen wie "Die Seilbahn im Krieg" und "Werbung im Wandel der Jahrzente".

Außerdem liegen die neuesten Informationen der "Bergwelt Schauinsland" zum Mitnehmen aus und ein großes Quiz winkt mit attraktiven Preisen.
 

 
  24.06.09 Zum heutigen Johannistag

präsentieren wir ein paar Bauernregeln, da Johanni als Lostag in der Überlieferung für die Landwirtschaft und Wetter von zentraler Bedeutung ist.

  • Johannis tut dem Winter wieder die Türe auf.
  • Der Kuckuck kündet gar teure Zeit, wenn er nach Johanni schreit.
  • Vor dem Johannistag, keine Gerste man loben mag.
  • Regen am Johannistag, nasse Ernt` man erwarten mag.
  • Sankt Johannis Regengüsse, verderben uns die besten Nüsse.
  • An Sankt Johanni Abend, leg die Zwiebel in ihr kühles Beet.
  • Wenn die Johanniswürmer glänzen, darfst du richten deine Sensen.
  • Vor Johannes bet' um Regen, nachher kommt er ungelegen.
  • Wie's Wetter am Johanni war, so bleibt's wohl 40 Tage gar.
 
  26.06.09

10 Jahre Raumgestaltung Weiß

Am diesem Wochenende wird bei der Firma Weiß Raumgestaltung in der Hansjakobstraße kräftig gefeiert und auf das zehnjährige Jubiläum und die kommenden Jahre angestoßen.

Am Freitag, 26. Juni von 14.00 - 19.00 Uhr, Samstag, 27. und Sonntag, 28. Juni, jeweils von 11.00 - 17.00 Uhr, warten nicht nur tolle Angebote auf die Besucher sondern auch prickelnde Erfrischungen für den Gaumen. Denn Familie Weiß und ihre Mitarbeiter wollen sich anlässlich ihres Jubiläums bei ihren treuen Kunden herzlich bedanken und bieten vom 26. Juni bis 24. Juli
10 % Rabatt auf das gesamte Sortiment, bis 31. Oktober verspricht die Markisenaktion unbeschwerte Sommertage.

Raumaustattermeister Markus Weiß und seine Frau Margit führen nun seit 10 Jahren ihr Fachgeschäft für Raumausstattung in der Hansjakobstraße. Zwei Gesellen, zwei Verkäuferinnen, eine Näherin und ein Auszubildender garantieren gleichbleibende Qualität der handwerklichen Dienstleistung in persönlichem Kontakt.

Angeboten wird alles, was das Zuhauseschöner macht: Bodenbeläge, Dekorationsstoffe, Licht- und Sonnenschutz, Insekten- und Pollenschutz und in der eigenen Polsterwerkstatt werden Polstermöbel in traditioneller Handwerks-arbeit aufgearbeitet.

Ein Zweisitzer-Sofa ist momentan der Star aus der Werkstatt Weiß. Das klassisch-elegante Stück "Marke Eigenbau" kann in jeder gewünschten Stoffart und Farbe bezogen werden. Durch seine schlichte Form passt es sich jeder Umgebung perfekt an und ist damit ein Freund fürs Leben. Der Grund-preis des stabilen Sofas liegt bei 1.350.- Euro. Hinzu kommt der Preis des Bezugsstoffes.

Ihre ganz individuellen Wohnträume können die Kunden mit Bodenbelägen mit einzigartigem Design verwirklichen. Hier bietet Raumausstatter Weiß eine Auswahl an Bodenbelägen an, die keinen Wunsch offen lässt. Gerne berät das Fachteam in den Bereichen Teppich-, Parkett-, Fertigparkettböden, Designbeläge, Linoleum-, PVC-, Kork- und Laminatböden sowie
Objektbelägen. Wer die ideale Dekoration für seine Wohnträume sucht, findet bei Weiß Raumgestaltung eine große und aktuelle Auswahl an Dekorations-stoffen die verschiedenste Ansprüchen von jung und modern bis hin zu stilvoll und elegant gerecht wird. Dekorationsgardinen, Stores, Schiebegardinen gibt es hier in großer Auswahl. Als Abrundung der Dekoration berät das Weiß-Team auch gerne über die unterschiedlichsten Arten der Gardinensysteme.

Die individuelle Beratung findet selbstverständlich beim Kunden zu Hause statt und das hauseigene Nähatelier fertigt Gardinen zeitnah an. In der eigenen Polsterwerkstatt werden Polstermöbel nach althergebrachter Tradition bearbeitet und mit handgeschnürten Sprungfedern, Afrik, Rosshaar oder aber auch in moderner Technik mit Federkern und hochwertigem Schaumstoff aufgearbeitet. Auch Markisen unterschiedlichster Modelle für Terrasse, Balkon oder auch Wintergarten in verschiedenen Designs und Ausführungen sowie Insekten- und Pollenschutz wird bei Raumausstatter Weiß angeboten.
 

 
  27.06.09
28.06.09

Freiburger Keramiktage - Töpfermarkt

Seit 1990 veranstaltet das Keramikforum Freiburg im Rahmen der Freiburger Keramiktage am alten Wiehrebahnhof in der Urachstrasse in Freiburg einen Töpfermarkt.

Der diesjährige allseits beliebte Markt findet diese Jahr statt vom
27. - bis zum 28. Juni.
Samstag von 10 - 18 Uhr und Sonntag von 11 - 18 Uhr.


abgebildet: Martin Mc William: Das Gefäß und sein Bild

Nach den vorangegangenen Schwerpunkten Frankreich, Österreich, "die neulich noch neuen Länder" heißt das Thema in diesem Juni:

"Zugvögel: Ausgewandert - Eingewandert"

Es handelt sich um ein uraltes Thema, das die Künstler schon immer beschäftigt hat. Den eigenen Dunstkreis zu verlassen, Neues zu entdecken, fremde Kulturen und Menschen kennenzulernen, hat sie schon immer fasziniert. Auch die Suche nach dem großen Glück, der Liebe oder einfach nur der Wärme des Südens folgend, waren und sind die Beweggründe, im Ausland eine neue Existenz aufzubauen.

Schon Jahre, bevor der "europäische Gedanke" in aller Köpfe selbst-verständlich wurde, suchten die diesjährigen Gäste der Freiburger Keramiktage im anderen Land mit dem Fremden, dem Neuen vertraut zu werden - auch was den keramischen Stil anbelangt.

Oft hatten die Lebensveränderungen direkte Auswirkungen auf die Arbeitsweisen und die Arbeiten der Künstler. Diese spiegeln die Veränderung der einzelnen Künstler und deren Arbeiten in Ihrer veränderten Lebensumständen wider...

Liebe Marktbesucher, schauen Sie selbst, wohin es unsere Gäste verschlagen hat und aus welchen Ländern sie ursprünglich kamen. Lassen Sie sich in eine keramische Welt entführen mit ihrem großen Facettenreichtum an Gefäß- und Gebrauchs-, Skulptur- und Baukeramik.

Vielleicht zieht es ja auch Sie weg von gewohnten Wegen!

Im Ausstellungsraum des alten Wiehrebahnhofs zeigt der gebürtige Schotte Martin McWilliam, heute in Norddeutschland wohnend, Gefäße, die - mitunter von beachtlicher Größe - dem Betrachter auf raffinierte Weise die Frage nach Raum, Fläche und Volumen stellen.

Im Rahmenprogramm werden Filme über Keramik gezeigt, es gibt wieder das beliebte Kindertöpfern, und wer bei der ganzen Vielfalt Hunger oder Durst bekommt, wird im und um das Gebäude nach Belieben versorgt. Das Kindertöpfern ist auch wieder da, zwei Drehscheiben mit "Partnerantrieb" locken, eigene Erfahrungen in dieser Kunst zu machen.

Programmpunkte der Freiburger Keramiktage:

- Keramikmarkt mit 41 Ausstellern auf dem Platz um den alten Wiehrebahnhof
- Martin McWillam - "Dimensionen" - Ausstellung im alten Bahnhof
- Im Eingangsbereich des alten Bahnhofs zeigen wir Filme zum Thema
- Kindertöpfern jeweils nachmittags, neuerdings mit kurbelgetriebenen   Scheiben
- Kinderfilm: PÜNKTCHEN UND ANTON (1998)
 

 
  30.06.09 Kickerinnen qualifiziert fürs Landesfinale

Die Fußballmädchenmannschaft der Turnseegrundschule hat sich bei einem Turnier in Aldingen als eines von fünf Mädchenteams aus dem Regierungs-bezirk Freiburg für das Landesfinale des Drei-Löwen-Cups qualifiziert, das am Wochenende 11. und 12. Juli in Stuttgart ausgetragen wird.
 
       
 
   

Wiehre Online Mai 2009

Wiehre Online Juli 2009
   
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