Aktuelles

August 2010
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.08.10


Schweizer Nationalfeiertag

Der 1. August ist der offizielle Nationalfeiertag in der Schweiz. Die drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden haben sich im "Ewigen Bund" zusammen geschlossen.

Am 1. August wird in der ganzen Schweiz der Entstehnung der Eidgenos-senschaft gedacht. Die Eidgenossenschaft geht, wie es der Name schon vermuten lässt, auf einen Schwur zurück. Jedenfalls will es die Legende so.

Im Jahre 1291 nach Christus trafen sich 3 Vertreter der 3 Waldstätten Uri, Schwyz und Unterwalden auf der Rütliwiese um ein Verteidigungsbündnis gegen die Österreicher und andere Feinde zu treffen. Um das Bündnis zu besiegeln, schworen sie den "Rütlischwur", den heute jedes Kind in der Schweiz kennt. Apropos Kind: Die Rütliwiese gehört übrigens der Schweizer Jugend. Mit diesem Schwur hat also alles begonnen und es gesellten sich mit der Zeit und den Jahrhunderten immer mehr Kantone friedlich oder auch kriegerisch zu den Urkantonen bis sich die Schweiz, wie sie heute existiert, gebildet hatte.

Dieser Tatsache nun gedenken also die Schweizerinnen und Schweizer jedes Jahr am 1.August. An diesem Tag werden Hunderte von Reden gehalten, Tausende Würste gegessen und natürlich für Millionen von Franken Feuerwerk in den Himmel geschossen. An manchen Orten geht es auch besinnlicher zu und her: Mit Höhenfeuer und Schweigeminuten wird über die Vergangenheit, die Zukunft und das Leben ganz allgemein sinniert. Es ist ein schöner Brauch, dass der Nationalfeiertag auch mit Höhenfeuern weithin sichtbar gemacht wird. Denn Höhenfeuer, die über Täler und Berge hinweg leuchten, sind ein starkes Symbol der Zusammengehörigkeit.
 

 
  03.08.10 Wegweisende Entscheidung: Katalonien verbietet Stierkampf

In der spanischen Region Katalonien wird es ab dem Jahr 2012 keine Stierkämpfe mehr geben. Das beschloss das dortige Parlament kürzlich
mit 68 zu 55 Stimmen und neun Enthaltungen.

Damit ist Katalonien die erste Region auf dem spanischen Festland, die Stierkämpfe abschafft. Als wirtschaftstärkstes Gebiet des Landes könnte die Entscheidung Signalcharakter für ganz Spanien haben. Auf den Kanarischen Inseln ist der Stierkampf bereits seit 1991 verboten.

Der Entscheidung ging ein Volksbegehren voraus, bei dem 180.000 Unterschriften für die Abschaffung des Stierkampfes gesammelt wurden.

Kann man nur sagen: Na endlich.
 

 
  04.08.10

135. Todestag von Hans Christian Andersen

"Die kleine Meerjungfrau", "Das hässliche Entlein", "Däumelinchen", "Die Prinzessin auf der Erbse" oder "Des Kaisers neue Kleider" - das alles sind gute Bekannte.

Geschrieben wurden sie von Hans Christian Andersen, der am 2. April 1805 in einer Kleinstadt in Dänemark geboren wurde. Und dieses sind nur fünf seiner über 160 Märchen, die den Dänen schon zu Lebzeiten berühmt gemacht haben.

Doch Andersen hat nicht nur Märchen geschrieben. Er hat vorher als Sänger, Balletttänzer und auch Schauspieler an einem Theater in Kopenhagen sein Geld verdient. Und er hat Gedichte geschrieben, die ihn sehr bekannt gemacht haben.

Andersen reiste – für die damalige Zeit – unglaublich viel und so war er nicht nur Dänemark berühmt, sondern in ganz Europa. Besonders gerne reiste er durch Frankreich, Deutschland und Italien und sammelte dort neue Ideen für seine Märchen, Gedichte und Romane. Andersen stammte aus sehr ärmlichen Verhältnissen. Seine Schul- und Universitätsausbildung, aber auch seine Reisen verdankte er einigen Wohltätern. Der dänische König Friedrich der VI. wurde zum Beispiel im Kopenhagener Theater auf Andersen und sein Talent aufmerksam und förderte ihn.

Seine ersten Märchenbücher veröffentlichte Andersen 1835. Zunächst hat er
vor allem für Kinder erzählt, so steht es auch im Untertitel seiner frühen Bücher. Später erkannte er, dass Märchen nicht nur von Kindern, sondern
auch von Erwachsenen geliebt werden und beschriftete seine Bücher mit
„Ein Märchen für alle“. Denn nicht nur jungen Menschen sollten an seinen Phantasien teilhaben. Noch heute lieben junge und alten Leserinnen und
Leser seine Geschichten.

Andersen starb siebzigjährig als international verehrter und anerkannter sowie hochdekorierter Künstler am 4. August 1875 in Kopenhagen und wurde dort auf dem Assistens Friedhof beigesetzt.
 

 
  05.08.10

Zum Nachdenken

L'enfant est un feu à allumer, pas un vase à remplir ...

Ein Kind ist keine Vase, die gefüllt,
sondern ein Feuer, das entfacht werden muss.

François Rabelais
 

 
  07.08.10

Zum Wochenende


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Euer Ich ist nicht gefangen in Eurem Körper,
noch beschränkt es sich auf eure Häuser und Felder.
Euer wahres Selbst verweilt über dem Berg
und zieht mit dem Wind.

Es ist nicht etwas, das in der Sonne kriecht,
um sich zu wärmen, oder in der Dunkelheit ein Loch gräbt,
um sich sicher zu fühlen.

Es ist ein freies Wesen, ein Geist,
der die Erde umspannt und sich im Universum bewegt.

Khalil Gibrain
 

 
  09.08.10

Holbeinpferd verlaufen?


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Aber nein. Diese Prachtstück wurde von seinem Reiter am Samstag Morgen an den Alten Wiehrebahnhof gelenkt und ist höchst lebendig. Und nicht nur die Kinder hat dieser seltene Anblick erfreut.
 

 
  10.08.10

Herzlichen Glückwunsch ...


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

... dem jungen Braupaar, das am gestrigen Abend ebenfalls am Alten Wiehre-bahnhof vorbeigeschaut hat. Dazu passend:

Die Liebe

Die Liebe,
Welch lieblicher Dunst;
Doch in der Ehe,
Da steckt die Kunst.

Theodor Storm
 

 
  12.08.10

Verschönerung des "Milchlädeles"

Nachdem der Alte Wiehrebahnhof bereits in neuem Glanz erstrahlt wird derzeit auch das "Milchlädele" auf Vordermann gebracht.


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Und wieder einmal ist es der Wiehremer Bauernmarktverein, in Person des
1. Vorsitzenden, Herrn Hubert Fischer, der sich für das seit 2003 an Frau Maria Beate Schend vermietete Kleinod in der Wiehre einsetzt, in welchem Frau Schend den "absatzmarkt" seither erfolgreich betreibt und schon manche Sohle und allerlei Schuhwerk auch über die Wiehre hinaus geflickt hat.

Mit der Unterstützung von ausnahmslos freiwilligen Helfern, die vornehmlich aus dem Freundeskreis um Frau Schend sind wird das ehemals "Milchlädele" kurzfristig in neuen Farben erstrahlen, wobei Frau Schend, wie man sieht, auch persönlich mit zur Hand geht. Die Materialkosten trägt der Bauern-
marktverein.

Schon einmal hat sich der Bauernmarktverein, damals unter dem Vorstands-mitglied Horst Wülfrath erfolgreich für das "Milchlädele" eingesetzt. Im Jahre 2002 setzte er sich maßgeblich für den Erhalt des Häuschens ein, da es abgerissen werden sollte. Es gelang das Stück Historie zu erhalten und sinnvoll und zweckmäßig nach dessen Pacht weiter zu vermieten.

Nur wenige werden sich noch daran erinnern, dass mit frischer Milch alles an-
gefangen hat - deshalb auch der Name. Jahrzehntelang war es ein Lebens-
mittelgeschäft, welches dann bis Mitte 2002 auch einen Naturkostladen beherbergte.
 

 
  14.08.10

Bei regnerischem Wetter ...

Reinigen Sie Ihren Bildschirm regelmäßig oder gehören Sie auch zu den eher nachlässigen Computerbenutzern?

Das ist verständlich, zumal die Innenseite des Bildschirms recht schwer zugänglich ist.

Wir erlauben uns Ihnen hier ein kleines Geschenk zu präsentieren:

Klicken Sie auf das Wort "hier" im obigen Text, warten Sie einige Sekunden, und die Innenseite Ihres Bildschirms wird dann automtisch für Sie gereinigt!
 

 
  16.08.10

Dem regnerischen Wochenanfang zum Trotz


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Die Sonnenblume spricht:
Schau, ich verschenke mein Herz
an alle hungrigen Vögel.

Verschenke du deine Liebe
an alle hungrigen Menschen.

Annegret Kronenberg
 

 
  18.08.10

WWW

Im Internet weiß niemand, dass Du ein Hund bist.
Peter Steiner
 

 
  19.08.10

Dramatisch schöner Sonnenuntergang


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Am gestrigen Abend war ein dramatisch schöner Sonnenuntergang zu beobachten, der uns auf die kommenden sicherlich etwas sommerlicheren Tage eingestimmt hat. Die Wetteraussicht in der Wiehre.
  

 
  21.08.10

Zum Wochenende


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Sich öffnende Blüten,
ruhig dahinplätschernd,
der Fluss des Wohlbefindens.
Gleichmäßiges Fließen.

Erforschung des Gebiets.
Gefühl neuer Früchte,
in zarter Haut.
Feuchter Tau.

Gefundene Höhle.
Klar strömend,
der Wasserfall des Vergnügens.
Tiefer Abgrund.

Blitzender Aufprall,
strahlend schön,
die Sterne der Erlösung.
Innerer Frieden.

Erzitternder Tropfen.
Blüten,
des körperlichen Wohlbefindens.
Entspannendes Rauschen.

Verena Tümmers
 
 
  23.08.10

Arbeiten in Reichsgrafenstraße

Im Auftrag des städtischen Eigenbetriebs Stadtentwässerung erneuert der regionale Energie- und Umweltdienstleister Badenova den Mischwasserkanal in der Reichsgrafenstraße im Stadtteil Wiehre. Die Kanalarbeiten beginnen laut Badenova voraussichtlich am heutigen Montag, 23. August, und dauern bis Ende 2010. Die Arbeiten werden in drei Abschnitte aufgeteilt. Straßen sind in dieser Zeit teilweise für den Verkehr gesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar.

Der erste Bauabschnitt beginnt an der Kreuzung Dreikönigstraße / Reichs-grafenstraße. Während der Arbeiten ist die Durchfahrt der Dreikönigstraße von Süden her nur bis zur Baustelle möglich, der Verkehr von Norden wird seitlich an der Baustelle vorbeigeleitet. Die Reichsgrafenstraße ist von der Dreikönigsstraße bis zur Sternwaldstraße für den Verkehr gesperrt. Je nach Fortgang der Arbeiten gibt es Änderungen in der Verkehrsführung, die dann entsprechend beschildert werden. Fußgänger können die Baustelle nach Badenova-Angaben durch einen Durchgang jederzeit sicher passieren.
 

 
  24.08.10 47 Jahre Fußball-Bundesliga

Vor 47 Jahren wurde die Fußball-Bundesliga gegründet und sie war von Anfang an ein Zuschauermagnet. Am ersten Spieltag besuchten bereits über 300.000 Menschen Fußballstadien - alle anderen Fans lauschten dem sportlichen Geschehen noch vor dem Radio.

Damals hatten nur 16 Fußball-Mannschaften hatten die Ehre, die erste Saison der Bundesliga gestalten zu dürfen: Es waren der 1. FC Nürnberg, TSV 1860 München, Eintracht Frankfurt, Karlsruher SC, VfB Stuttgart, 1. FC Köln,
MSV Duisburg, Borussia Dortmund, Schalke 04, Preußen Münster,
Hamburger SV, Werder Bremen, Eintracht Braunschweig, 1. FC Kaisers-lautern, 1. FC Saarbrücken und Hertha BSC Berlin. Mittlerweile hat sich einiges verändert. Einige Vereine sind nicht mehr aus der Bundesliga wegzudenken, andere gehörten 1963 zu den besten deutschen Mannschaften und sind heute ziemlich unbekannt.

Vor Gründung der Bundesliga gab es in Deutschland fünf Oberligen. Am Ende jeder Saison haben die besten Teams der Oberligen gegeneinander gespielt. Der Gewinner wurde deutscher Meister. Erster deutsche "Bundesliga-Meister" wurde wurde im übrigen der 1. FC Köln.

Seit Gründung der Bundesliga im Jahr 1963 spielten insgesamt 50 Vereine in der höchsten deutschen Spielklasse, wobei die TSG 1899 Hoffenheim in der Saison 2008/09 der jüngste Neuzugang war. Als einziger Verein gehört der Hamburger SV der Liga bislang allen 47 Spielzeiten ununterbrochen an. Es folgen Werder Bremen mit 46 sowie der FC Bayern München und der VfB Stuttgart mit je 45 Spielzeiten.
 

 
  27.08.10

Altes bewährtes Hausmittel in Sachen Fettfleck

Alte Fettflecke werden wieder wie neu, wenn man sie ab und zu mit etwas Öl bestreicht.
 

 
  29.08.10

Zum Wochenende

Der Ärger ist als Gewitter,
nicht als Dauerregen gedacht,
er soll die Luft reinigen und nicht die Ernte verderben.

Ernst R. Hauschka
 

 
  31.08.10

Erste Schneeflocken auf dem Feldberg

Noch ist zwar Sommer, aber dennoch haben sich gestern Morgen die ersten Schneeflocken auf den Feldberg bei Freiburg im Schwarzwald verirrt. Die Flocken hatten sich unter den Regen gemischt. Die Temperatur sank auf der Wetterwarte auf etwa ein Grad Celsius.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Stuttgart kommt Schneefall zu einem so frühen Zeitpunkt etwa alle acht Jahre auf dem höchsten Berg im Schwarzwald vor. Für richtige Winterfreuden hat es aber nicht gereicht. Die wenigen Schneeflocken tauten auf dem warmen Boden sofort wieder auf.

Für die nächsten Tage sagen die Experten wärmere Temperaturen voraus. Im Südwesten soll sich immer mehr die Sonne durchsetzen, und es soll bis etwa 25 Grad warm werden.

 
       
 
   

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