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01.02.10
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Großbaustelle in der Oberwiehre
Badenova beginnt mit der Kanalerneuerung in der Schwarzwaldstraße
Straßen- und Gleisbau erst im Jahr 2011
Auf Anwohner und Verkehrsteilnehmer im Freiburger Osten kommen
in den nächsten Monaten Behinderungen durch Baustellen zu.
Der Grund: Im Auftrag des städtischen Eigenbetriebs Stadtentwässerung
erneuert die Badenova in einem aufwendigen Projekt den 100 Jahre
alten Abwasserkanal in der Schwarzwaldstraße. Die Arbeiten
bilden den Auftakt zu einer umfassenden Sanierung der Schwarzwaldstraße
zwischen Seminar- und Hansjakobstraße.
Schon in den vergangenen Wochen verlegte Badenova als Vorbereitung
für die anstehenden Arbeiten in der Schwarzwaldstraße
stellenweise neue Wasserleitungen. Jetzt muss der Abwasserkanal
erneuert werden. Davon betroffen ist die stadteinwärts führende
Fahrbahn der Schwarzwaldstraße zwischen Mösle- und Gresserstraße.
Zunächst beginnt die Badenova voraussichtlich am 1. Februar
an der Gresserstraße, wobei sich die Arbeiten im Verlauf der
nächsten Wochen und Monate nach Osten (stadtauswärts)
verlagern werden. So müssen im Zuge der Arbeiten die Einmündungen
der Gresser-, Bleiche-, Reisch- und Hirzbergstraße nacheinander
für den Verkehr gesperrt werden. Die Zu- und Abfahrt erfolgt
dann jeweils ausschließlich von Norden über die Runzstraße
und Tuslinger- / Maltererstraße. Auch die Ausfahrt aus der
Möslestraße muss im Zuge der Bauarbeiten gesperrt werden.
Hier erneuert die Badenova gleichzeitig den Mischwasserkanal, allerdings
in offener Bauweise.
Arbeiten finden im Untergrund statt
Die Badenova führt die Arbeiten größtenteils in
aufwendiger geschlossener Bauweise durch, um den Verkehr auf der
Schwarzwaldstraße weiter aufrechthalten zu können. Lediglich
für vereinzelte Kopflöcher muss die Fahrbahndecke geöffnet
werden. Diese Stellen sind aber so ausgewählt, dass der Autoverkehr
die Gruben passieren kann. Punktuell wird der Verkehr unter Berücksichtigung
der Stadtbahn auch über die Straßenbahngleise umgeleitet.
Dennoch sind während der Bauphase insbesondere zu den Hauptverkehrs-zeiten
Behinderungen für den Autoverkehr zu erwarten.
Fußgängerampel statt Unterführung
Auch die Geh- und Radwegunterführung unter der Schwarzwaldstraße
auf Höhe der Hirzbergstraße ist von den Arbeiten betroffen.
Diese muss gesperrt werden, sobald hier die Verlegung der neuen
Leitung ansteht. Als Ausweichmöglichkeit insbesondere für
die Schüler der umliegenden Schulen dient dann eine provi-sorische
Fußgängerampel über die Schwarzwaldstraße
auf der Westseite der Haltestelle Stadthalle.
Für sämtliche Maßnahmen in der Schwarzwaldstraße
gilt: Die Zufahrts-möglichkeiten für alle Anlieger und
den Lieferverkehr bleiben bestehen, soweit es der Bauablauf zulässt.
Vorübergehende Einschränkungen sind nicht auszuschließen,
werden aber in jedem Falle den betroffenen Anliegern vor Ort rechtzeitig
mitgeteilt. Um den Betrieb der VAG-Bahnen tagsüber aufrecht-zuerhalten,
werden vereinzelt auch Arbeiten während der Nacht notwendig
sein.
2011 rücken Gleis- und Straßenbauer an
Die Badenova rechnet damit, dass sie die Kanalbauarbeiten bis Dezember
2010 abschließen kann. Danach geht es aber in der Schwarzwaldstraße
erst so richtig rund: Zwischen Seminarstraße und dem derzeit
leider leerstehenden Gasthaus Schiff krempeln das städtische
Garten- und Tiefbauamt und die Freiburger Verkehrs AG (VAG) den
kompletten Straßenraum um. Dabei werden sämtliche Fahrbahnen
und auf der Nordseite auch die Fußwege erneuert, ebenso die
Stadtbahngleise samt der Fahrleitungsanlagen. Außerdem gibt
es künftig durchgängige Fahrradstreifen und behindertengerecht
gestaltete Haltestellen. Nicht zuletzt fährt die Bahn nach
dem Umbau auf einem eigenen, begrünten Gleiskörper, der
nicht nur hübscher, sondern auch leiser als der bisherige sein
wird.
Im Zuge dieser Umgestaltung wird es phasenweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen
kommen. Der exakte Bauablauf mit etwaigen Sperrungen und Umleitungen
wird derzeit von VAG und GuT erarbeitet. Ende 2011, so der bisherige
Zeitplan, soll alles fertig sein.
Die Arbeiten bilden den dritten (und letzten) Bauabschnitt der Umgestaltung
und Sanierung der Schwarzwaldstraße nach Fertigstellung der
neuen B 31 Ost. Der erste Bauabschnitt zwischen Gasthaus Schiff
und Ortseingang Ebnet ist bereits fertiggestellt, ebenso die Südseite
der Schwarzwaldstraße auf Höhe des Zentrums Oberwiehre.
Ab Ende 2011 wird dann nichts mehr daran erinnern, dass diese Straße
einst eine der am stärksten befahrenen Bundesstraßen
Baden-Württembergs war, auf der sich täglich mehrere Zehntausend
Fahrzeuge durch die Stadt gequält haben.
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03.02.10 |
Zum Nachdenken
"Die leisen Kräfte sind es,
die das Leben tragen.
Romano Guardini
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06.02.10 |
Montessori Zentrum ANGELL lädt zur Hausführung
Am 6. Februar 2010 lädt das Montessori
Zentrum ANGELL Freiburg e.V.
von 10 - 12 Uhr zu einem Blick hinter die Kulissen: Bei einer Hausführung
können interessierte Eltern und Schüler das Schulgebäude
und die neue Sporthalle in Augenschein nehmen. Schulleitung und
Kollegium von Realschule und Gymnasium informieren über das
pädagogische Konzept von ANGELL und das neue Konzept der Ganztagsbetreuung.
Im Laufe des kommenden Schuljahres bietet das Montessori Zentrum
ANGELL Freiburg e.V. noch mehr Raum zum Lernen: Im neu entstehenden
Gebäude an der Mattenstraße werden zusätzliche,
gut ausgestattete Räume für den naturwissenschaftlichen
Unterricht geschaffen. Außerdem können Schülerinnen
und Schüler ihr Mittagessen in einer neuen, modernen Cafeteria
(mit Salattheke) einnehmen. Seit diesem Schuljahr steht für
den Sportunterricht die kürzlich fertig gestellte Dieter-Wetterauer-Halle
in unmittelbarer Nähe zum Montessori Zentrum zur Verfügung.
Die Ausstattung der Halle lässt keine Wünsche offen. Bei
ANGELL ist Sport nicht nur Unterrichts- und Profilfach sondern auch
ein Erlebnis.
Bei der Hausführung am 6. Februar informieren Schulleitung und
Kollegium von Realschule und Gymnasium über das pädagogische
Konzept von ANGELL und das neue Konzept der Ganztagsbetreuung. Interessierte
Eltern und Schüler können sich durch das Schulgebäude
und die neue Sporthalle führen lassen und sich dabei die Montessori-Klassenzimmer
sowie die Fachräume und -abteilungen ansehen. Schülerinnen
und Schüler demonstrieren und erklären die besonderen Montessori-Arbeitsmaterialien.
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08.02.10 |
Von Kröten und Menschen: Erster Test für das neue
SC-Verkehrskonzept
Die neue Regelung des Verkehrs rund ums Stadion funktioniert
sagt die Polizei nach dem Heimspiel des SC gegen Schalke. Anwohner
und Naturschützer sehen das anders.
Gisela Friederich steht im fliederfarbenen Anorak am Bahnübergang
an der Ecke Möslestraße/Waldseestraße und macht für
jedes Auto, das über die westliche Waldseestraße Richtung
Stadion fährt, einen Strich auf einem Zettel. Eine Dreiviertelstunde
vor Spielbeginn sind es 43 Striche. "Viel zu wenig, um eine Öffnung
der Straße für den Verkehr zu rechtfertigen", findet
Friederich.
Ihr Mann Karl-Ernst Friederich, der in seiner Funktion als Vorsitzender
des Bürgervereins Oberwiehre-Waldsee das neue Verkehrskonzept
bereits als "völlig überzogenen Schnellschuss"
scharf kritisiert hatte, nickt zustimmend: "Die Gefahr für
Familien, die dort mit ihren Kindern spazieren gehen, Radfahrer
oder Jogger ist aber auch trotz weniger Autos gegeben, denn im Normalfall
rechnet man ja nicht mit Autos auf der Waldseestraße."
PH-Parkhaus gut gefüllt
Die Beobachtungen der Friederichs bestätigt Gabriel Winterer,
Chef des Polizeireviers Freiburg-Süd, der den Einsatz am Samstag
leitete. "Die Waldseestraße ist in der Vorspielphase
nur ganz schwach genutzt worden, aber es kommt ja darauf an, das
Straßennetz insgesamt auszunutzen, um größere Probleme
zu vermeiden", so Winterer. Genau das habe wunderbar funktioniert,
weder vor noch nach dem Spiel sei es zu nennenswerten Verkehrsstörungen
gekommen.
"Der Fairness halber muss man aber sagen, dass die Situation
trotz ebenfalls ausverkauftem Stadion nicht wirklich vergleichbar
war mit der vor zwei Wochen", räumt Winterer ein. Damals
haben Winterwetter und Freitagabendverkehr für einen Verkehrsinfarkt
gesorgt, vom Stadion bis zur Autobahnausfahrt Mitte ging nichts mehr.
Dass die ankommenden Fußballfans am Samstag direkt in Richtung
Parkhaus der Pädagogischen Hochschule gelotst wurden, hat sich
gelohnt: "Das Parkhaus war so gut wie voll", sagt Winterer
zufrieden und verweist auf das knappe Dutzend Autos, das hier bisher
bei SC-Heimspielen parkte, während ein Großteil der Spielbesucher
zum Ärger der Anwohner das wilde Parken in den Wohngebieten rund
ums Stadion favorisierte.
Autos versus Spaziergänger
Eine gute Stunde nach dem Spiel kann Kuno Morat Feierabend machen.
Der Polizist hat den Verkehr an der Ecke Möslestraße
/ Waldseestraße geregelt und die Fußballfans auf die
westliche Waldseestraße geleitet. Die ist in dieser Richtung
bereits seit dem Sommer stundenweise nach dem Abpfiff geöffnet.
"Die meisten wissen das inzwischen, die Strecke wird immer
besser angenommen", erzählt Morat, während die Autos
sich an ihm vorbeischlängeln. Kein Gehupe, kein Stau.
Als die Schalker Fanbusse samt Polizeieskorte auf die Waldseestraße
einbiegen, wird das Naherholungsgebiet kurz in flackerndes Blau
getaucht und einige Spätjogger schauen irritiert. Dann schiebt
sich die Autoschlange wieder zügig über die Strecke, 45
Minuten nach dem Spiel ist der größte Andrang vorbei,
besondere Vorkommnisse gab es nicht.
"Wenn es so läuft, ist das natürlich auch für
die Anwohner die weitaus angenehmere Variante", sagt Einsatzleiter
Winterer. Kristin Hunger, die in der Türkenlouisstraße
wohnt und mit ihren zwei und vier Jahre alten Töchtern gern
die Waldseestraße zum Spazierengehen nutzt, sieht das nicht
ganz so. "Das hier ist für uns per se eine gefahrenfreie
Zone. Sich selbst und die Kinder daran zu gewöhnen, dass hier
zu unregelmäßigen Zeiten eben doch Autos fahren, mal
in die eine Richtung, mal in die andere, finde ich schwierig",
sagt die junge Mutter.
Bisher nur ein Test
Rund 400 Fahrzeuge, schätzt die Polizei, nehmen nach dem Spiel
den Weg über die Waldseestraße. Das sind Dirk Niethammer
genau 400 zu viel. "Mit diesem Verkehrskonzept nehmen Stadt
und Polizei keinerlei Rücksicht auf den Artenschutz",
sagt der Vorsitzende des Naturschutzbundes Freiburg (Nabu). Es sei
kein Schutz der im Waldsee heimischen Amphibien mehr möglich,
der Autoverkehr "Stoßstange an Stoßstange"
bedeute für Kröten, Frösche, Molche und Lurche Lebensgefahr.
Niethammer wirft der Stadt vor, sich weder mit dem ebenfalls im
Artenschutz engagierten Bürgerverein noch dem Nabu abgestimmt
zu haben. Selbst die städtische Naturschutzbehörde habe
von dem neuen Verkehrskonzept erst aus der Presse erfahren. "So
ein Alleingang kann einfach nicht sein, hier leben zum Teil geschützte
Arten, da ist die Stadt auch rechtlich in der Pflicht", sagt
Niethammer.
Argumente, die die Stadt nicht gelten lässt noch nicht.
"Wir haben mehrfach darauf hingewiesen, dass dies nur ein Probelauf
ist", sagt Rathaussprecherin Edith Lamersdorf. Eine Pflicht
zur Einbeziehung der Naturschutzbehörde habe bisher nicht bestanden.
"Wenn es an die Auswertung des Versuchs geht und darum, ob
das neue Konzept weiter angewandt wird, müssen und werden wir
natürlich auch den Artenschutz bedenken und mit den entsprechenden
Behörden abklären", so Lamersdorf.
Verärgerte Anwohner, gefährdete Kröten, Verkehrsinfarkte
eine Passantin, die Kuno Morat halb erstaunt, halb amüsiert
beim Regeln an der Waldseestraße zuschaut, siehts pragmatisch:
"Der SC steigt eh bald ab, dann ist hier wieder weniger los."
Quelle: BZ
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10.02.10 |
Neue Postagentur in der Basler Straße
Seit vergangener Woche wird die Postagentur Basler Straße
gegenüber der Johanniskirche als privates Unternehmen geführt.
Der Inhaber Habib Frad hat bereits Erfahrung, da er in der Sundgauallee
eine zweite Postagentur betreibt.
Wie bisher wird die Postagentur mit Postbank und Schreibwarensortiment
in der Basler Straße 2 montags bis freitags von 9 und 12.30
Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet sein, samstags von 9 bis
12.30 Uhr.
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11.02.10 |
Weiberfastnacht
Am Donnerstag vor Rosenmontag ist Weiberfastnacht, auch Altweiberfasching
oder Schmutziger Donnerstag genannt. Dieser Tag wird vor allem im
Rheinland gefeiert.
Dieser Brauch hat seinen Ursprung in Beuel, einer kleineren Stadt
gegenüber von Bonn gelegen. Dort nutzten erstmals 1824 die
Wäschefrauen die Abwesenheit der Männer, um ausgiebig
zu feiern. Ein anderer wichtiger Brauch an diesem hohen rheinischen
Feiertag: den Männern wird die Krawatte, das Zeichen ihrer
Männlichkeit, abgeschnitten. Damit die Männer nicht zu
traurig sind, bekommen sie als Trost ein Bützchen (Küsschen).
Dagegen hat die Männerwelt wohl am wenigsten einzuwenden.
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12.02.10 |
Grundschüler organisieren Spendenaktion für Erdbebenopfer
in Haiti
Das Erdbebenunglück in Haiti hat auch die Grundschüler
des Montessori Zentrum ANGELL Freiburg tief berührt. Zwei Grundschüler
initiierten in der letzten Woche selbständig eine Spendenaktion,
bei der ihre Mitschüler einen Teil von ihrem Taschengeld spendeten.
Dabei kamen 535 Euro zusammen.
Aus den Nachrichten hatten die beiden von der Katastrophe in Haiti
erfahren. Schüler anderer Schulen erzählten ihnen, dass
dort Geld für die Erdbebenopfer gesammelt wurde. Sie waren
begeistert. Übers Wochenende informierten sich Lucas, 10 Jahre
alt, und Kasimir, fast 10, im Internet über Haiti und überlegten
sich eine Strategie, wie sie ihre Mitschüler zum Geldspenden
bewegen könnten. Die Schüler marschierten mit einer Spendenbox
und einem selbst gemalten Bild von Haiti durch die acht Grundschulklassen
des Montessori Zentrum ANGELL Freiburg. Sie berichteten von der
Katastrophe und forderten alle Kinder auf, von ihrem Taschengeld
ein wenig zu spenden. Die meisten Schüler haben gerne
etwas gegeben, erzählen die beiden.
Die ANGELL-Realschüler und Gymnasiasten engagierten sich
bei weiteren Spendenaktionen für Hilfsprojekte in Indien und
Afghanistan. Die Einnahmen flossen unter anderem in Schulmaterialien
und Computerarbeitsplätze.
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13.02.10 |
Valentins-Kunsthandwerkermarkt im Zentrum Oberwiehre - ZO
Geschenkideen mit Herz und vieles mehr bietet der Valentins-Kunsthandwerker-markt
am Samstag, 13. Februar, im ZO - Zentrum Oberwiehre auf dem Alten
Messplatz in Freiburg.

Foto: ZO
Von 10.00 bis 18.00 Uhr präsentieren hier Kunsthand-werker
und Hobbykünstler ein breites Spektrum an dekorativen und praktischen
Kunstgegenständen und Geschenkartikeln. Passend zum "Tag
der Liebe" stehen Herzen im Mittelpunkt des Angebotes: ob als
Anhänger oder Stickerei, ob als schmuckvolle Dose oder schönes
Bild.
Besucher finden auf dem Markt darüber hinaus Schmuck, z. B.
aus Swarovski-Perlen, dekorative und praktische Töpferei- und
Glaswaren, schöne Stoff-Accessoires, Grußkarten, selbst
gefertigte Teddys, Puppenkleider, Kerzen oder Drechslerarbeiten.
Wem es eine Herzensange-legenheit ist, zum Valentinstag etwas Schönes,
Individuelles und nicht Alltägliches zu verschenken, sollte
sich den Valentins-Kunsthandwerkermarkt im ZO vormerken. Wer den
Markt besucht, wird mit etwas Glück auch selbst beschenkt,
denn am gleichen Tag ist ein Rosenkavalier im Hause unterwegs, der
1.000 Rosen verteilt.
Eine Standreservierung für interessierte Kunsthandwerker und
Hobbykünstler ist noch bis zum 11. Februar unter der Telefonnummer
0761 / 2 38 06 möglich.
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14.02.10 |
Valentinstag
Eigentlich beruht alles auf einem Zufall: Hätte Kaiser Claudius
im Jahr 269 nach Christus den Bischof Valentin von Terni nicht ausgerechnet
am 14. Februar, einem beliebten, "Lupercalia" genannten
römischen Festtag, enthaupten lassen, die Liebenden und Liebeshungrigen
hätten heute
vielleicht keinen Feiertag. Und die Blumenhändler, Grußkartenhersteller
und Geschenkartikelgeschäfte wären um ein Datum gebracht,
das ihren Umsatz doch erheblich steigert.
Ein bunter Liebesgruß für die Angebetete ist jedoch
nicht der einzige Brauch zum Valentinstag. So ging einst das Gerücht
um, dass derjenige, den ein Mädchen am 14. Februar als ersten
sah, ihr Zukünftiger werden würde.
Überliefert ist auch ein "Valentins-Orakel": Männer
und Frauen auf Partner-suche schrieben die Namen ihrer potenziellen
Kandidatinnen oder Kandidaten auf ein Zettel, knüllten das
Papier zusammen und umwickelten es mit Lehm. Diese Lehmkügelchen
legten sie in ein Wasserglas, wo sie sich auflösten.
Der Zettel, der als erstes wieder freigegeben wurde, soll - Dank
des Einflusses von St. Valentin - den Namen des oder der Zukünftigen
enthalten haben.
In wie vielen Fällen das Orakel zu einer glücklichen Ehe
geführt hat, ist allerdings nicht bekannt.
Der Usus, am 14. Februar der Angebeteten Blumen zu schenken, geht
tatsächlich auf das besagte Fest "Lupercalia" zurück:
Im antiken Rom wurde damit der Göttin Juno als Schützerin
von Ehe und Familie gedacht. Männer und Frauen opferten der
Göttin Tiere und Getreidekuchen. Die jungen Leute hatten an
diesem Tag noch einen ganz eigenen Brauch: Die Namen von Frauen
wur-den in einem Holzkasten gesammelt, ledige Männer griffen
hinein und hatten so per Los eine erotische Gespielin gezogen, die
sie für ein Jahr - der römische Kalender begann im März
- als ihre Partnerin betrachteten. Gleichberechtigung im heutigen
Sinne war damals freilich noch unbekannt.
Der Brauch der Liebes-Lose wurde vor allem in Frankreich weiter
gepflegt. Dort trafen sich am Vorabend des Valentinstages junge
Frauen und Männer und schrieben ihre Namen auf Zettel. Jedes
Mädchen und jeder Mann zogen dann einen Namen und jeder hatte
somit zwei Valentins, mit denen sich ein kleiner Flirt entspinnen
konnte.
In England entscheidet die erste Begegnung am Morgen des Valentinstags
darüber, wer der Valentin oder die Valentine werden soll.
Das heutige Mekka aller Valentin-Feierlichkeiten aber ist Amerika:
1849 wurde in den USA die erste Grußkarte gedruckt, um sie
an diesem Tag einem gelieb-ten Menschen zukommen zu lassen. Inzwischen
sind jedes Jahr zum 14. Februar rund eine Million romantischer Postgrüße
in den Staaten unterwegs
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15.02.10 |
Rosenmontag
Der Begriff Rosenmontag entstand in Köln. Hier hat man schon
(fast) immer Karneval gefeiert. Aber zu Beginn des 19. Jahrhunderts
(nämlich 1823) hat sich das Festordnende Komitee
gegründet, um dafür zu sorgen, dass der Karneval nun endlich
in geordneten Bahnen abläuft (bis dahin muss es wild zugegangen
sein...). Dieses Komitee hielt jeweils am Montag nach dem dritten
Sonntag vor Ostern seine Sitzung ab.
Dieser Sonntag hieß Rosensonntag, weil an diesem Tag der Papst
eine goldene Rose weihte, die er einer wichtigen Persönlichkeit
überreichte. Nun und dann hat sich das Komitee, das
den Karnevalsumzug organisierte, nach seinem Versammlungstermin
genannt: Rosenmontagsgesellschaft.
Und jetzt heißt also der Tag, an dem die Umzüge stattfinden,
Rosenmontag.
Der erste organisierte Rosenmontagsumzug fand übrigens in Köln
(im Rheinland also) statt! Inzwischen gibt es in vielen Städten
des Rheinlandes und auch anderswo Umzüge. Die Menschen bauen
bunte Wagen, mit denen sie durch die Straßen ziehen. Oft haben
diese Umzüge ein bestimmtes Motto, manchmal ein politisches,
oft aber werden ganz alltägliche Dinge durch den Kakao gezogen.
Musikgruppen spielen Karnevalsmusik, die Menschen am Straßenrand
schunkeln. Meistens gibt es ein Prinzenpaar,
das mit seinem Wagen den Abschluss des Zuges bildet. Und für
die Kinder ganz wichtig: Beim Karnevalszug werden ganz, ganz viele
Kamelle geworfen, Süßigkeiten, Blumensträußchen
und andere schöne Dinge.
Auch in Süddeutschland gibt es an Rosenmontag Umzüge,
aber die sind anders als im Rheinland. Menschen mit Masken, die
oft schaurig aussehen, ziehen durch die Straßen und veranstalten
einen höllischen Lärm. Man nennt diese Umzüge Narrensprünge.
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16.02.10 |
Zum Nachdenken
"Nutze die Talente, die du hast.
Die Wälder wären sehr still,
wenn nur die begabtesten Vögel sängen"
Henry van Dyke
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17.02.10 |
Aschermittwoch
Heute ist der Karneval vorbei und es beginnt für die Christen
die Fastenzeit,
die dann nach vierzig Tagen in der Osternacht endet.
Der Aschermittwoch hat seinen Namen daher, dass an diesem Tag in der
katholischen Kirche den Besuchern des Gottesdienstes das so genannte
Aschenkreuz auf die Stirne gezeichnet oder auf den Kopf gestreut wird.
Damit sollen die Menschen daran erinnert werden, dass ihr Leben nicht
ewig dauern wird und ihr Körper nach ihrem Tod zu Staub zerfallen
wird. Während der Fastenzeit sollen sich die Christen besonders
mit diesem Gedanken auseinandersetzen und sich fragen: Wie lebe ich,
was ist mir wichtig im
Leben, welche Beziehung habe ich zu Gott und zu meinen Mitmenschen?
Nicht nur im Christentum werden die Menschen zu einem solchen Innehalten
einmal im Jahr aufgerufen in fast allen Religionen gibt es
solche Zeiten. Im Islam beispielsweise wird die Fastenzeit Ramadan
genannt.
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18.02.10 |
Winterfreuden

Foto: Felix Andris - Wiehre Online
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19.02.10 |
Schnee
Schnee, zärtliches Grüßen
der Engel,
schwebe, sinke -
breit alles in Schweigen
und Vergessenheit!
Gibt es noch Böses,
wo Schnee liegt?

Foto: Felix Andris - Wiehre Online
Verhüllt, verfernt er nicht
alles zu Nahe und Harte
mit seiner beschwichtigenden
Weichheit, und dämpft selbst
die Schritte des Lautesten
in Leise?
Schnee, zärtliches Grüßen
der Engel,
den Menschen, den Tieren! -
Weißeste Feier
der Abgeschiedenheit.
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20.02.10 |
8
Jahre Wiehre Online
Heute vor genau 8 Jahren ging die Wiehre online ... mit Wiehre
Online.
www.wiehre-online.de
Mittlerweile besuchen über 1.200 Besucher pro Tag diese Seiten,
Tendenz weiterhin steigend. Viele Dinge in und rund um die Wiehre
werden gesucht
und auch gefunden. Selbstverständlich ist die Wiehre Online
mit all Ihren Informationen auch bei Suchmaschinen bestens platziert.
 
 
... manch einer hat die Wiehre Online zum
Fressen gern ...
Dieses Informationsportal hat sich auch über die Wiehre hinaus
etabliert und ist zu einem festen Bestandteil der Medienlandschaft
in Freiburg und Um-gebung geworden. Gerade auch für Neubürger
in unserem Stadtteil dient
es als informative Plattform.
Mit viel Herzblut und Engagement und natürlich auch mit der
zahlreichen Unterstützung der Unternehmer in der Wiehre werden
wir dieses Portal auch weiterhin immer brandkaktuell halten und
freuen uns über Ihre Informationen, Veranstaltungen und Anregungen.
Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle, die uns
von Anfang an
unterstützt haben und die mit dazu beigetragen haben, diese
Idee nicht nur zu verwirklichen sondern beständig auszubauen
und zu erweitern, um damit ein organisches Wachstum zu ermöglichen.
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24.02.10 |
Zum Nachdenken
"Es ist zu spät, Brunnen zu graben, wenn der Durst brennt."
Titus Maccius Plautus
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27.02.10 |
Großer
Kinderflohmarkt im ZO
Gleich zu Beginn des neuen Jahres dürfen sich Kinder, ihre
Eltern und andere Interessierte wieder auf einen großen Kinderflohmarkt
im ZO - Zentrum Oberwiehre freuen. Am heutigen Samstag, den 27.
Februar, ist es so weit: In der Zeit von 10 - 14 Uhr können
kleine Kaufleute auf den gepflegten Einkaufs-ebenen des ZO gut erhaltenes
Spielzeug kaufen oder zu fairen Preisen zum Verkauf anbieten.

Foto: ZO
Zu den Verkaufsschlagern im bunten Angebot des beliebten Marktes
zählen Spiele und Bücher, Puppen und Teddys. Gefragt sind
natürlich aber auch (Miniatur-)Autos, Traktoren, Bagger, Eisenbahnen,
Tiere und Figuren jeder Art. Wer also schönes, gut erhaltenes
Spielzeug sucht oder einfach Spaß am Stöbern hat, sollte
im ZO vorbeischauen.
Noch ein wichtiger Hinweis: Aufgrund der großen Nachfrage
können für den Kinderflohmarkt leider keine Verkaufsstände
mehr vergeben werden.
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28.02.10 |
Der Frühling lässt schon einmal vorsichtig grüßen

Foto: Felix Andris - Wiehre Online - aufgenommen
am 27.02.2010
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