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01.01.10
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Neujahr 2010
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Foto: Felix Andris - Wiehre Online
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06.01.10 |
Heilige Drei Könige
Am Dreikönigstag erinnert man sich an die Heiligen Drei Könige,
die der Legende nach aus dem Morgenland kamen und einem Stern gefolgt
sind,
um in Bethlehem das Jesuskind im Stall zu ehren.
Der Dreikönigstag oder das Dreikönigsfest beendet bei
uns üblicherweise die Weihnachtszeit. (In vielen östlichen
Ländern, zum Beispiel in Russland, wird am 6. Januar erst das
Weihnachtsfest gefeiert).
Heute bauen viele Familien ihren Weihnachtsbaum ab und Kinder und
Jugendliche ziehen als Sternsinger von Tür zu Tür, um
Spenden für Bedürftige in der ganzen Welt zu sammeln.
Die Sternsinger verkleiden sich als Caspar, Melchior und Balthasar
- die Heiligen Drei Könige. Die Sternsinger erzählen die
Geschichte der Heiligen Drei Könige, singen Lieder, wünschen
Segen für das neue Jahr und schreiben die Schutzformel C+M+B
mit der Jahreszahl mit Kreide auf die Haustür.
Wissen Sie eigentlich, was dieses C+M+B bedeutet?
Viele Menschen glauben, dass es die Abkürzung für "Caspar,
Melchior und Balthasar" ist. Die Kirche versteht darunter jedoch
die Formel "Christus Mansionem Benedicat", was zu deutsch
heißt: Christus segne die Wohnung
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11.01.10 |
Zum Nachdenken
"Ich lerne vom Leben. Ich lerne solange ich lebe. So lerne
ich noch heute."
Otto von Bismarck
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12.01.10 |
Neujahrsempfang Nachlese
Die Wiehremer Bürgervereine machen gemeinsame Sache. Nach
einem Probelauf anlässlich des Stadtteiljubiläums "1000
Jahre Wiehre" vor zwei Jahren luden die beiden Stadtteilvertretungen
aus der Oberwiehre und dem Waldseequartier sowie der Mittel- und
Unterwiehre erneut zum gemeinsamen Neujahrsempfang. Mehr als 200
Gäste kamen am Sonntag in den Maria-Hilf-Saal, um mit Nachbarn
und Politikern aus Bund, Land und Kommune auf das neue Jahr anzustoßen
und dabei so ganz nebenbei Neues aus der eigenen Nachbarschaft
zu erfahren.
In seiner Neujahrsansprache stellte Oberbürgermeister (OB) Dieter
Salomon in Aussicht, dass die Grünspange zwischen Musikhochschule
und Möslepark in einigen Jahren durch eine "Musikspange"
aufgewertet werden könnte. Applaus erntete er für seine
Ankündigung, die ehemalige Stadthalle nach Ende der Nutzung
als Ausweichquartier für die Universitätsbibliothek zum
Proberaum fürs Freiburger Barockorchester umzufunktionieren.
"Die Stadthalle bleibt erhalten. Eine Wohnbebauung darf es
dort nicht geben", so der Rathauschef unmissverständlich.
Ausführlich ging Salomon auf die sommerlichen Lärm- und
Geruchs-belästigungen rund um die Sternwaldwiese ein. Unumwunden
gab er zu, dass die Ordnungsbehörden nicht in der Lage seien,
den seit Jahren dort schwelenden Konflikt mit gesetzlichen Maßnahmen
komplett in den Griff zu bekommen. "Ich will nicht neben jeden
Jugendlichen, der dort am Feuer sitzt, einen Polizisten stellen",
betonte Salomon. Toleranz und gegenseitiges Verständnis sowohl
bei den betroffenen Anwohnern als auch bei Teilnehmern der nächtlichen
Feten sei notwendig, um die nicht aus der Welt zu schaffenden gegenläufigen
Interessen künftig nicht weiter eskalieren zu lassen. Ähnlich
argumentierte auch Karl-Ernst Friederich vom Bürgerverein Oberwiehre/Waldsee.
"Da prallen völlig unterschiedliche Freizeitverhalten
aufeinander", so der Vorsitzende des Stadtteilvereins.
Um Jugendlichen im Freiburger Osten bei Problemen besser unter
die Arme greifen zu können, forderte er die Aufstockung der
halben Sozialarbeiterstelle im Haus 197. Eine halbe Stelle für
die Betreuung sämtlicher dort wohnenden Jugendlichen sei zu
viel wenig.
Da SC-Spiele im Freiburger Osten regelmässig erhebliche Verkehrsbehinderungen
auslösen, will OB Salomon auch in Zukunft auf eine stundenweise
Öffnung der Waldseestraße nach Heimspielen nicht verzichten.
Der dort entlang der Fahrbahn angebrachte Krötenschutzzaun
schütze die Tiere vor dem Überfahrenwerden. Nach der Begegnung
gegen den 1. FC Köln seien insgesamt 387 Fahrzeuge in Richtung
Westen gezählt worden.
Eugen Reinwald, Vorsitzender des Bürgervereins Mittel- und
Unterwiehre, bedauerte, dass es nicht gelungen sei, die Errichtung
eines 30 Meter hohen Mobilfunkmastes beim Wiehrebahnhof zu verhindern.
"Da wir im Stadtgebiet schon mehr als 100 solcher Anlagen haben,
frage ich mich, wie viele wir noch benötigen", so der
um die Gesundheit seiner Mitbürger bedachte Kommunalpolitiker
sarkastisch. Reinwald appellierte an die Mitglieder des Gemeinderates,
bei der geplanten Wahl eines Baubürgermeisters ausschließlich
auf fachliche Kompetenz zu achten. Qualifikation müsse vor
den Parteienproporz gestellt werden.
Quelle:BZ
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14.01.10 |
Zum Nachdenken
"Älter werden ist nicht schwer, älter sein dagegen
sehr."
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16.01.10 |
Oberwiehremer Flohmarkt
Am heutigen Samstag findet im Maria-Hilfsaal in der Zasiusstraße
109 der diesjährig erste Oberwiehremer Flohmarkt statt.
Angeboten werden in der Zeit von 11 - 16 Uhr Kleinmöbel, Bücher,
Bilder, LPs,
CDs sowie günstige und gut erhaltene Winterkleidung für
Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Für das leibliche Wohl ist auch bestens gesorgt. Die Besucher
werden mit Kaffee, Kuchen, Brezeln, Wienerle und Getränken
versorgt. Der Flohmarkt wird von Edeltraud Hauser organisiert und
alle Standplätze sind bereits belegt.
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18.01.10 |
Geburtstag von Oliver Hardy
Geboren wurde Norvell Hardy, so hieß er eigentlich, heute
vor 118 Jahren, am 18.01.1892, in Atlanta, Georgia. Als der Vater
sehr früh starb, zog die Mutter mit ihren fünf Kindern
nach Florida, wo sie ein kleines Hotel führte.
1910 wurde Hardy Geschäftsführer des ersten Kinos in
Milledgeville, Florida. Die Stummfilme, die im Kino gezeigt wurden,
gefielen ihm so gut, dass er beschloss, so etwas auch einmal zu
versuchen. Doch so schnell fand er keine Anstellung in der Filmbranche
und musste sich eine Weile als Sänger durchschlagen. Zu Ehren
seines Vaters nahm er den Vornamen "Oliver" an. In dieser
Zeit lernte er seine erste Ehefrau kennen. 1914 erfolgte endlich
der erste Auftritt als Schauspieler in dem Film "Outwitting
Dad". In den nächsten Jahren arbeitete Hardy hart und
viel. Er spielte in ungefähr 270 Stummfilmen mit, wegen seines
Aussehens bekam er meistens die Rolle des Bösewichts.
"Dick und Doof" ein unvergessliches Duo
1927 begann die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Stan Laurel und
das bis heute unvergessliche Komikerduo "Dick und Doof"
(englisch "Laurel & Hardy") war geboren. Die beiden
drehten zusammen rund 106 Filme. Hardy kennt man darin als den besserwisserischen
Onkeltyp und typischen Möchtegern. Auch heute kann man noch
köstlich lachen, wenn er leidvoll das Gesicht verzieht, weil
sein Partner sich mal wieder ungeschickt angestellt hat, oder nervös
mit seiner Krawatte herumwedelt.
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20.01.10 |
Neuer Weg auf den Schlossberg
Der Steg beim einstigen Coats-Mez-Areal, der dort den Gewerbebach
überspannt und einen Zugang zum Schlossberg schafft, wurde
vergangene Woche offiziell eingeweiht überqueren kann
man ihn allerdings erst einmal trotzdem noch nicht. Weil die Witterung
in den vergangenen Tagen es nicht zuließ, konnten die notwendigen
Arbeiten an den beiden Zugängen zum Steg nicht wie geplant
rechtzeitig abgeschlossen werden. Das soll nun aber, da es etwas
milder ist, bald erledigt sein.
Nichtsdestotrotz war die Stimmung blendend, als Oberbürgermeister
Dieter Salomon, Chef-Stadtplaner Wulf Daseking und Bruno Möws,
Geschäftsführer des Siedlungswerk, die 100 000 Euro teure
Stahlkonstruktion ihrer Bestimmung übergaben. Das Siedlungswerk
errichtet auf dem einstigen, 1,5 Hektar großen Fabrikgelände
zwischen Kartäuserstraße und Gewerbebach für insgesamt
45 Millionen Euro das Quartier "Freiburg leben"
mit gut 100 Wohnungen, dem Kinder- und Familienzentrum St. Augustinus
sowie einem Café und weiteren Gewerbeflächen. "Dieser
Steg schafft eine wichtige Verbindung zwischen Wiehre und dem Naherholungsgebiet
Schlossberg", sagte Salomon. Auch für ältere Menschen
sei der Weg über den Steg gut geeignet, da dort der Anstieg
zum Schlossberg dank vieler Serpentinen relativ gemäßigt
ausfalle, so das Stadtoberhaupt. Stadtplaner Wulf Daseking erklärte,
der Steg sei ein Meilenstein bei dem Vorhaben, den Schlossberg zu
einem "Park zwischen den Stadtteilen" zu entwickeln. Alle
Bewohner der Wiehre würden davon profitieren. Über die
Fabrikstraße und eine leicht versetzte Gasse durchs Coats-Mez-Gelände
sei der Schlossberg nun leicht erreichbar. Bedauerlich sei nur,
dass beim Bau des Schützenalleetunnels der Tunnelmund nicht
ein Stück weiter im Westen geplant worden sei. Das hätte
die Erreichbarkeit des Schlossbergs von der Wiehre aus noch mals
deutlich verbessert, weil dann die Querung der B 31 wegfiele.
Das Siedlungswerk teilt sich die Kosten für den Steg hälftig
mit der Stadt. Bisher verlaufe das Bauprojekt nach Plan, so Möws.
Das St.-Augustinus-Heim in Trägerschaft des Sozialdienstes
katholischer Frauen hat im September den Betrieb aufgenommen. Zudem
seien bereits 30 Wohnungen verkauft, die ersten sogar schon bezogen.
Spätestens bis Ende 2011 soll "Freiburg leben" abgeschlossen
sein.
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22.01.10 |
Geburtstag von Gotthold Ephraim Lessing
Lessing wurde am 22. Januar 1727 in Kamenz/Oberlausitz geboren.
Nach
der Schulzeit studierte er Medizin und Theologie, doch seine Leidenschaft
und Begeisterung galt dem Theater. So wurde er nicht etwa Arzt,
sondern Schriftsteller. Er schrieb Theaterstücke, Zeitungsartikel,
arbeitete selbst
am Deutschen Nationaltheater in Hamburg und ab 1770 als Bibliothekar
in Wolfenbüttel.

Quelle: Gemälde von Anton Graff, 1771
(Kunstsammlung der Universität Leipzig)
Er war der wichtigste deutsche Dichter der deutschen Aufklärung.
Mit seinen Dramen und seinen theoretischen Schriften hat er der
weiteren Entwicklung des Theaters einen wesentlichen Weg gewiesen
und die öffentliche Wirkung von Literatur nachhaltig beeinflusst.
Lessing ist der früheste deutsche Schrift-steller, dessen dramatisches
Werk bis auf den heutigen Tag ununterbrochen in den Theatern aufgeführt
wird.
Wohl eines seiner bekanntesten und gleichzeitig sein letztes Werk
ist
"Nathan der Weise". In der Figur Nathans des Weisen setzte
Lessing seinem Freund Moses Mendelssohn, dem Begründer der
jüdischen Aufklärung, ein literarisches Denkmal. Das Stück,
das kurz vor seinem Tod 1779 veröffentlicht wurde ist am 14.
April 1783 in Berlin uraufgeführt worden.
Lessing starb am 15. Februar 1781 in Braunschweig.
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24.01.10 |
Benefizkonzert in der Christuskirche
Am heutigen Sonntag findet um 20 Uhr ein Benefizkonzert in der
Christuskirche statt.
Das Trio Arabesque und John McKean spielen französische Barockmusik
unter dem Motto "Rue de Roule".
Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch erbeten.
Weitere Veranstaltungen siehe Kultur
& Veranstaltungen.
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26.01.10 |
Tunnelsperrung
Wegen Wartungsarbeiten wird von Dienstag auf Mittwoch am Schützenallee-tunnel
die Tunnelröhre stadteinwärts zwischen 20.30 Uhr und etwa
7 Uhr morgens voll gesperrt.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wird dann die stadtauswärts
führende Röhre in der selben Zeit ebenfalls voll gesperrt.
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30.01.10 |
Raclette beim Biosk
Am heutigen Samstag wird im Biosk (Ecke Schwarzwald- und Möslestraße,
Stadtbahnhaltestelle Stadthalle) ein original Schweizer Raclette
angeboten.
Ab 12 Uhr gibt es das Original aus der Schweiz, frisch vom Laib
geschabt -
solange der Vorrat reicht.
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