Aktuelles

Juli 2010
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.07.10


Wir sind immer noch weg ...

... im wohlverdienten Urlaub und ab Mitte Juli wieder für Sie da.

 
  11.07.10 Spaniens erster WM-Titel

Das erste Mal im Finale, und dann gleich der Titel: Spanien hat in einem harten Spiel die Niederlande besiegt - der entscheidende Treffer fiel nur wenige Minuten vor Abpfiff der Verlängerung. Die "Rote Furie" zerstörte Oranjes Hoffnungen, endlich mal die WM zu gewinnen.

Ballsicher und traumhaft kombinierend - wie kein anderes Team beherrschten die Spanier bei dieser WM die Gegner. Zum Sieg reicht in der Regel ein Treffer - und unendliche Geduld: Wenn es sein muss, fällt das entscheidende Tor in der 116. Minute.

Noch während die letzten Sekunden abliefen rannen Torhüter Iker Casillas und Innenverteidiger Gerard Piqué Freudentränen über das Gesicht, mit dem Abpfiff kannte der Jubel der Spanier dann keine Grenzen mehr. Alle Ersatzspieler und der gesamte spanische Betreuerstab stürmten auf den Platz, um den Titel zu feiern.

Die unterlegenen Holländer sanken frustriert zu Boden. Zum dritten Mal nach 1974 und 1978 waren sie in einem WM-Endspiel unterlegen, Oranje wartet weiter auf den wichtigsten Titel im Weltfußball.

"Es war ein hart umkämpfter Sieg, aber wir haben phantastische Spieler. Wir hätten das eine oder andere Tor mehr schießen können. Der Sieg war hoch verdient. Für mich ist das ein ganz glücklicher Tag", sagte Spaniens Trainer Vicente del Bosque nach dem Spiel. Siegtorschütze Iniesta jubelte: "Weltmeister! Das ist unglaublich, unfassbar, einfach ohne Worte. Wir werden das jetzt genießen."

Glückwunsch und auf ein Neues in 2014.
 

 
  12.07.10

Bahnübergang Möslestraße kurzzeitig gesperrt

Wegen Gleisbauarbeiten beim Bahnübergang Möslestraße bleibt dieser für Kraftfahrzeuge in der Zeit vom 12.07.10 bis Mittwoch, den 14.07.10 gegen 15 Uhr gesperrt. Für Fußgänger bleibt der Bahnübergang offen.


Foto: Felix Andris - Wiehre Online
 

 
  14.07.10 „5 and More“ im Wichernhaus

Chor des Montessori Zentrum ANGELL tritt in Seniorenpflegeheim auf

Der Chor „5 and More“ der Klassen 5 bis 11 des Montessori Zentrum ANGELL wird am Mittwoch, 14.7.2010, im Freiburger Seniorenpflegeheim „Wichernhaus“ auftreten. Auf dem Programm stehen englischsprachige Songs wie „Sound of Silence“ und „We are the World“, daneben auch Volkslieder wie „Der Kuckuck und der Esel“. Mit ihrer Auswahl möchten die Schülerinnen und Schüler der älteren Generation ihre Lieblingslieder präsentieren, sowie dem Geschmack der Zuhörerschaft entgegen kommen.

Im März 2010 hat der Chor „5 and More“ auf Initiative der Schülerinnen und Schüler eine langfristige Kooperation mit dem Wichernhaus gestartet. „Es ist eine wichtige Erfahrung, sich mittels der Chorauftritte sozial zu engagieren“, berichtet Lehrerin und Chorleiterin Ina Haferkorn.

Das Seniorenpflegeheim Wichernhaus ist Mitglied im landesweiten Netzwerk „Bürgerengagement für Lebensqualität im Alter“ (BELA 3). In diesem Rahmen finden auch öffentliche Veranstaltungen statt. „Ich schätze es sehr, dass wir hier eine Kooperation mit der Nachbarschaft aufbauen“, erzählt Ulrike Stürner, Leiterin der sozialen Betreuung des Wichernhauses.

Termin:
Chorauftritt „5 and More“, Mittwoch, 14.7.2010, 15-16 Uhr, Seniorenpflegeheim Wichernhaus, Adelhauser Straße 27, 79098 Freiburg, Eintritt frei
 

 
  15.07.10

Blumige Aussichten an der Stadthalle


Foto: Felix Andris - Wiehre Online
 

 
  18.07.10

Tip fürs Wochenende

Das 1. Freiburger Gourmet-Picknick

Ein kleiner Spaziergang. Speisen unter schattigen Bäumen mit Blick auf die Dächer von Freiburg. Eine weiß gedeckte Tafel inmitten einer hohen Wiese ...



 

 
  18.07.10

Wasserschlössle Fest


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Spaß, Spiel, Infos rund um das Thema Wasser und viel Natur stehen am Sonntag, den 18. Juli im Mittelpunkt dieses Familienfestes rund um das historische Wasserreservoir „Wasserschlössle“ am Sternwald in Freiburg.

Mit dem alle zwei Jahre stattfindenden Wasserschlösslefest stellt die Badenova in diesem Jahr das Ergebnis der Sanierung des denkmal-geschützten Bauwerkes der Öffentlichkeit vor.



 

 
  19.07.10

Einladung zum Kunstsalon

P.S.:

„Kunstpause“ im Kunstverein Freiburg:

Während der Ausstellung haben Besucher wieder die Möglichkeit, Ihre Mittagspause im Café des Kunstverein Freiburg zu verbringen.

Ihr Lunchpaket bringen Sie mit - wir bieten Ihnen eine inspirierende Atmosphäre, Getränke und Kurzführung gratis. Außerdem werden Zeitungen angeboten sowie der Verkauf von feinem Kaffee.

Immer Di - Fr 12 - 13 Uhr , 12:45 Uhr Kurzführung auf Wunsch!
 

 
  20.07.10

Abschied von der Friedenskirche

Es war eine bewegte und bewegende Zeit, die Pfarrerin Ute Niethammer während der vergangenen neun Jahre in und um die evangelische Friedens-kirche an der Hirzbergstraße verbrachte. Noch als Pfarrvikarin wurde sie 2001 auf die Pfarrstelle gewählt, wurde dann zur Pfarrerin und Seelsorgerin der Gemeinde. Jetzt wurde sie am vergangenen Sonntag, 17 Uhr, im Gottesdienst in der Friedenskirche von Dekan Markus Engelhardt aus der Pfarrgemeinde Ost und aus dem Predigtbezirk Friedenskirche verabschiedet. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen Empfang.

Große Aufmerksamkeit erregte 2006 das sogenannte Kirchenasyl, das die Friedenskirche mit ihrer Pfarrerin dem aus Serbien-Montenegro stammenden Fatmir Denaj und seiner Familie gewährte. Denn dem Vater von fünf Kindern drohte die Abschiebung in ein für die Familie bedrohliches Land. Mit der Unterstützung eines regionalen Solidarkreises wurde das Kirchenasyl durchgehalten. Nach mehr als einem halben Jahr in den Kellerräumen der Kirche wurde schließlich das Bleiberecht für den Mann und die gesamte Familie gewährt. Auch bei den ökumenischen Beziehungen vor Ort hat die Pfarrerin einiges bewegt. Denn gemeinsam mit der katholischen Schwester-gemeinde Heilige Dreifaltigkeit konnte 2003 eine ökumenische Partnerschafts-vereinbarung geschlossen werden.

Weitere Besonderheiten in ihrer Amtszeit waren der Abschluss von Umbau und Renovierung des Kircheninnenraums, die Generalüberholung der Orgel und der Ausbau des Kindergartens – ganz abgesehen von den vielen Diskussionen und Ausschusssitzungen um die Verwaltungs- und Strukturreform der Evangelischen Kirche in der Stadt. Ute Niethammer wurde in der 2007 neu geschaffenen Pfarrgemeinde Ost erste geschäftsführende Pfarrerin.

"Ich habe das Gefühl, jetzt ist die Zeit für eine Veränderung, sowohl für mich persönlich als auch für die Gemeinde", begründet die 39-Jährige ihren Wechsel. Seit Anfang Mai ist sie bereits auf landeskirchlicher Ebene beim Oberkirchenrat (Karlsruhe) im Referat Frauenarbeit für theologische Fragen und für die Organisation des Weltgebetstages zuständig. Weil sie aber in Freiburg wohnen bleibt, wird sie daneben ab dem neuen Schuljahr im Wentzinger-Gymnasium (Mooswald) evangelische Religion unterrichten. Ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin soll im September gewählt werden.
 

 
  22.07.10

Max-Müller-Steg in neuem Glanz

Am Montag ist der 1976 erbaute Max-Müller-Steg über die Dreisam auf Höhe der Hirzbergstraße (ehemals Bertoldsteg) nach rund drei Monaten Bauzeit wieder freigegeben worden.


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Mit den Arbeiten habe das Garten- und Tiefbauamt die Stand- und Verkehrs-sicherheit des 34 Jahre alten Stegs wieder voll herstellen können, wie die städtische Pressestelle mitteilt. Die Schäden an dem Betongefüge des Stegs seien so weit fortgeschritten gewesen, dass eine Grundsanierung nicht mehr habe aufgeschoben werden können. Die tragenden Teile der Betonbalken waren laut Stadt jedoch noch soweit intakt, dass Abriss und Neubau nicht notwendig gewesen seien.

Erneuert ist auch das Geländer des Stegs, das auf einer Höhe von 1,20 Meter angebracht ist und so auch neuen Standards, unter anderem für Fahrradfahrer, entspricht. Die Kosten der Sanierung betragen rund 120 000 €..
 

 
  23.07.10

2. Wiehremer Feuerwehrhock

vom 23.07. bis zum 25.07.2010 am Feuerwehrhaus in der Urachstraße 5.


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Mit dem 2. Wiehremer Feuerwehrhock feiern die Abteilungen 1 Oberstadt
und die Abteilung 7 Wiehre erneut gemeinsam im neuen Depot.

Ein abwechslungsreiches Programm erwartet die Besucher, denn die Mitglieder der Abteilungen möchten mit diesem Fest im ehemaligen Straßen-bahndepot ein erlebnisreiches Wochenende für jung und alt mit einem interessanten Angebot bieten. Bei dieser Gelegenheit können die beiden Abteilungen der Bevölkerung die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr vorstellen.

Beginn ist am Freitag um 18 Uhr mit der Band "Cocktail". Um 19 Uhr ist Fassanstich. Kaffee und Kuchen gibt es am Samstag ab 15 Uhr und
ab 18 Uhr ist dann Urlaubsstimmung ebenfalls mit der Band "Cocktail".

Am Sonntag beginnt das Fest bereits um 11 Uhr mit Sonderfahrten in der historischen Straßenbahn und Frühschoppenkonzert mit dem Musikzug der
Feuerwehr. Zum Mittagessen gibt es badisches Suppenfleisch, ab 13 Uhr
Kaffee und Kuchen. Mit Rundfahrten im Feuerwehrauto, Kinderschminken, Kasperletheater und Kistenrutschen werden die kleinen Gäste unterhalten.

Um 18 Uhr klingt das Fest mit dem Musikverein Norsingen aus.
 

 
  25.07.10

Der mit dem Schlaf kämpft


Video: Felix Andris - Wiehre Online auf YouTube
 
 
  26.07.10

Zum Wochenstart

"Viele, die ihrer Zeit vorausgeeilt waren,
mußten auf sie in sehr unbequemen Unterkünften warten."

Stanislaw Jerzy Lec
 

 
  28.07.10 Online-Werbung legt auch 2010 kräftig zu

- 28 Prozent Wachstum im ersten Halbjahr
- Bereits 912 Millionen Euro Gesamtumsatz bis Ende Juni

Der Online-Werbemarkt ist weiter im Aufwind. Im ersten Halbjahr 2010 stieg der Umsatz mit Werbebannern, Banderolen und Streaming Ads in Deutschland auf 912 Millionen Euro. Das sind gut 200 Millionen Euro oder 28 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control (TMC) im Auftrag des BITKOM ergab.

Die mit Abstand wichtigsten Werbekunden im Internet sind weiterhin Telekommunikationsanbieter und Betreiber von Online-Diensten. Sie haben im vergangenen Halbjahr Online-Werbung für knapp 268 Millionen Euro geschaltet. Das ist ein Anstieg um zwei Drittel gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu den Top 5 gehören ebenso Handels- und Versandbranche mit 144 und die Medien- und Entertainment-Branche mit 143 Millionen Euro. Beide verdoppelten ihre Ausgaben im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009. Neu in den Top 5 ist die KFZ-Branche mit 97 Millionen Euro. Auf dem fünften Platz rangiert der Finanzsektor mit 92 Millionen Euro Werbeausgaben.

Zur Methodik: Sämtliche Angaben basieren auf einer Erhebung von Thomson Media Control und umfassen alle Formen klassischer Online-Werbung. Dazu zählen grafische Werbemittel wie Banner, Pop-Ups und Streaming Ads. Suchwort-Marketing und Affiliate-Marketing sind nicht eingeschlossen. Ausgewiesen ist der hochgerechnete Nettoumsatz. Im Gegensatz zum deutlich höheren Bruttoumsatz gibt er nicht die Summe der Listenpreise wieder, sondern berücksichtigt unter anderem geschätzte Rabatte und Agenturprovisionen. Der Unterschied zwischen Brutto- und Nettoumsatz stellt den Unterschied zwischen formell ausgewiesenen und tatsächlich gezahlten Anzeigenpreisen dar.

Quelle: Bitkom
 

 
  30.07.10

60 Jahre 2CV

Erst Kartoffeltransporter, später Uni-Zubringer: Die nur neun PS starke Ente, der Zweizylinder von Citroën, hat im Laufe ihrer Geschichte eine Metamorphose durchfahren - vom Fortbewegungsmittel zur rollenden Weltanschauung. Dass es auch serienmäßige Allrad-Gelände-Enten gab, wissen die wenigsten.

Geschichte wiederholt sich, sagt man. Und manchmal sieht es tatsächlich so aus: Derzeit wird wieder verstärkt vom Billigauto gesprochen - Experten sehen solche Fahrzeuge als großen Trend der nahen Zukunft. Es geht dabei um Autos, die nicht nur in Entwicklungsländern für wenig Geld Mobilität garantieren und Menschen Nutzwert für den Transport von Familien oder Waren bieten, ohne einen "Premium"-Anspruch in Verbindung mit entsprechenden Preisen geltend zu machen. Im Grunde keine schlechte Idee, allerdings auch keine neue.

Ähnliches hatte in Frankreich der Autobauer Citroën schon im frühen 20. Jahrhundert vor. Das Ergebnis dieser Bemühungen wurde vor nunmehr 60 Jahren erstmals öffentlich präsentiert und ist heute schon eine Legende: der 2CV, gesprochen "Döschewo", meistens einfach Ente genannt.

Als Citroën am 7. Oktober 1948 auf dem Pariser Automobilsalon die Premiere des kleinen 2CV feierte, war die Idee dahinter schon mehr als 20 Jahre alt. Denn der Gedanke an ein simples Auto für die Franzosen soll schon Mitte der 20er Jahre entstanden sein. Damals blickte den Überlieferungen zufolge ein Mann namens Pierre Boulanger aus den Fenstern seines schönen Hauses auf die Straßen - und was er sah, brachte ihn ins Grübeln. Vor allem die Bauern brachten seinerzeit ihre Waren noch mit von Hand gezogenen Karren zu den Märkten. Wer etwas mehr Geld hatte, der leistete sich immerhin ein Pferdefuhrwerk.

Also kam Boulanger auf den Gedanken, dass man doch ein praktisches und günstiges Automobil entwerfen sollte, um der Landbevölkerung und auch anderen Kunden eine Alternative bieten zu können. Die Sache hatte nur einen Haken: Boulanger arbeitete bei Michelin, und dort hatte man es vornehmlich mit Reifen zu tun - nicht mit kompletten Autos. Das Schicksal allerdings wollte es, dass ausgerechnet Michelin im Jahr 1934 die Aktienmehrheit an Citroën erwarb. Mit der Folge, dass Boulanger zu Citroën wechselte und dort einige Jahre später sogar Vorstandsvorsitzender wurde.

Seine alte Idee hatte Boulanger noch nicht vergessen. Vielmehr sah er nun eine Chance, sie auch wahr werden zu lassen. Den Ingenieuren soll er seine Idee mit folgenden Worten skizziert haben: "einen Wagen, der vier Personen und einen Zentner Kartoffeln oder ein großes Fass mit einer Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern transportieren kann." Und viel kosten sollte das Auto auch nicht.

Also machten sich die Entwickler an die Arbeit. Sie entwarfen nach und nach die Grundzüge jenes Wagens, der später als Ente berühmt werden sollte. Von dieser späteren Bezeichnung wussten sie natürlich noch nichts und machten sich wohl stattdessen mehr Gedanken darüber, wie sich die Füllung des Enten-Bauches mit dem geforderten Zentner Kartoffeln umsetzen ließ.
 

 
  31.07.10

Zum Nachdenken

"Wenn ein Mensch ein Loch sieht, hat er das Bestreben, es auszufüllen.
Dabei fällt er meistens hinein."

Kurt Tucholsky

 
       
 
   

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