| |
01.06.10
|
Mythos in blond wäre heute 84 geworden
84 wäre Marilyn Monroe heute geworden. Wir behalten sie als Dreißigerin
in Erinnerung. Marilyn Monroe (* 1. Juni 1926 in Los Angeles;
5. August 1962
in Los Angeles; eigentlich Norma Jean Mortenson) war eine US-amerikanische
Schauspielerin, die nach Meinung vieler durch ihre betont erotische
Aus-strahlung berühmt wurde.
"Du kannst ein Vermögen damit verdienen, einfach vor der
Kamera zu stehen oder hin- und herzugehen, praktisch ohne zu spielen",
sagte Michael Tschechow, Marilyns Schauspiellehrer, 1951 zu ihr. "Das
will ich nicht", erwiderte sie, "ich will eine Künstlerin
sein, kein erotischer Freak ... In den ersten Jahren war das in Ordnung,
aber jetzt ist es anders." Nach diesem Gespräch, sagte sie,
"begann mein Kampf mit den Filmgesellschaften".
Als sie Anfang 1960 mit den Dreharbeiten zu Let's make love begann,
sah es so aus, als wäre sie dabei, diesen Kampf zu verlieren.
Sie, die Billy Wilder, mit dem sie gerade Some like it hot abgedreht
hatte, für eine "begnadete" Schauspielerin hielt, sollte
in ihrem 28. Film neben Yves Montand einem langweiligen Drehbuch zum
Erfolg verhelfen. Also sprach man nicht mehr über den Film, sondern
über ihre Affäre mit Montand. Simone Signoret blieb gelassen.
Zwar meinte sie, dieser Film habe "un titre prémonitoire"
- einen bedrohlich klingenden Titel -, aber die Pressemeldungen kommentierte
sie kurz und souverän: Es habe in Marilyns Leben "eine ganze
Reihe von Menschen gegeben (und es gebe sie immer noch), die ihr klarmachen
wollten, daß sie alles andere sei als eine Schauspielerin ...
Sie fanden Gefallen am Starlet Marilyn, aber es paßte ihnen
nicht, daß aus ihr eine richtige Schauspielerin wurde."
Die "richtige Schauspielerin" war zu dieser Zeit schon viele
Jahre drogen-abhängig, und das Trauma ihrer Kindheit - eine schizophrene
Mutter, ein verschollener Vater, Waisenhäuser und diverse Pflegeeltern
- hat sie nie überwunden. Drei gescheiterte Ehen hatte sie hinter
sich. Zwei Filme lagen noch vor ihr. Den letzten sollte sie nicht
mehr abschließen.
Ein Gemisch aus Barbituraten und Amphetaminen brachte Marilyn Monroe
ums Leben. "Du bist das traurigste Mädchen, das ich je gesehen
habe", sagte Clark Gable in ihrem letzten Film Something's got
to give. "Du bist der erste Mann, der das gesagt hat. Gewöhnlich
sagen sie mir, wie glücklich ich bin", erwiderte sie.
|
|
| |
02.06.10 |
Stabile Zugriffszahlen
Die Zugriffszahlen bei der Wiehre Online haben sich in den nunmehr
8 Jahren weitestgehend stabilisiert. Um die 1000 Besucher täglich
finden hier allerlei interessante Informationen und aktuelle Nachrichten
rund um diesen liebenswerten Stadtteil.

Besucher Wiehre Online im Mai 2010
|
|
| |
03.06.10 |
20. Freiburger Lesbenfilmtage
Heute starten die 20. Freiburger Lesbenfilmtage, wie immer im Kommunalen
Kino in der Urachstraße beim Alten Wiehrebahnhof.

weitere Informationen siehe: http://www.freiburger-lesbenfilmtage.de
|
|
| |
03.06.10 |
Fronleichnam
- Leib des Herrn
Das Fronleichnamsfest gibt es schon seit 1264. Es wurde durch Urban
IV. allgemein eingeführt, und fällt immer auf den 2. Donnerstag
nach Pfingsten.
Der Name Fronleichnam stammt von dem mittelhochdeutschen Wort "vronlichnam"
ab und bedeutet Fron (= Herren) Leichnam (entgegen der modernen
Bedeutung nicht toter sondern gerade umgekehrt: lebender Leib).
Gemeint ist der (in der geweihten Hostie anwesende) Leib Christi.
Fronleichnam wird allerdings nur in folgenden Bundesländern
der BRD als Feiertag begangen: Baden Württemberg, Bayern, Hessen,
NRW,
Rheinland-Pfalz, Saarland und in durch Rechtsverordnung bestimmten
Gemeinden in Sachsen und Thüringen.
Übrigens gilt das Fronleichnamsfest als eine typisch katholische
Einrichtung.
In einer Prozession an diesem Tag wird die Eucharistie, die konsekrierte
Hostie ( eine "in Fleisch und Blut Jesu" verwandelte Brotscheibe
), in einer Monstranz feierlich unter Gesang und Gebet durch die
Straßen getragen.
|
|
| |
04.06.10 |
Möhren:
gut für die Augen?
Mit der Behauptung "Mohrrüben sind gut für die Augen!"
wollen viele Eltern ihren Nachwuchs zum Knabbern der Stängel
verführen. Eines der wichtigsten Vitamine für die Funktionsfähigkeit
der Augen ist das Vitamin A. Der Körper kann im Darm aus Betakarotin
in Verbindung mit Fett selbst Vitamin A herstellen. Man müsste
jedoch täglich mehrere Kilogramm Mohrrüben essen, um den
Tagesbedarf des Körpers an Beta-Carotin allein durch Mohrrüben
zu decken.
Vitamin A und Betakarotin sind nicht nur für den Sehvorgang
bedeutend. Sie sind auch wichtig für unsere Infektabwehr, den
Aufbau und die Funktionen von Haut und Schleimhäuten sowie
für das Wachstum. Außerdem sollen Karotinoide das Krebsrisiko
mindern. Bewiesen ist das freilich noch nicht.
Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)
empfohlene Menge von 800 bis 1.000 Mikrogramm Vitamin A am Tag ist
übrigens schon in einer einzigen Karotte, einer kleinen Portion
Grünkohl oder Spinat enthalten.
|
|
| |
06.06.10 |
Was
Sie schon immer über Spargel wissen wollten
Bis vor 150 Jahren baute man Spargel noch fast so an, wie es der
Römer Cato ( 234149 v. Chr. ) mehr als 2.000 Jahre zuvor
in seinen Aufzeichnungen über Landbau publik gemacht hatte.
Jahrhunderte später fand sich Asparagus griechisch:
aspharagos, junger Trieb überwiegend als
Heilpflanze in Klostergärten wieder. Ab dem 16. Jahrhundert
landeten die Stangen zunächst bei Fürstenhöfen wieder
auf den Speisetellern. Als die Konserve in den 1860er-Jahren erfunden
wurde, war Spargel Vorreiter unter dem Dosengemüse. Neue Anbaumethoden
kamen zum Einsatz, damit die Spargelernte ertragreicher wurde.
Warum gibt es grünen und weißen Spargel?
Was die Römer anbauten, war Grünspargel, was Sie in Deutschland
meist vorfinden, ist weißer Bleichspargel. Ob grün oder
weiß: Beide Sorten treiben aus demselben unterirdischen Wurzelstock.
Der Bleichspargel sprießt in Erdwällen nach oben. So
ist er vor Sonnenlicht geschützt und bildet keine Farbstoffe.
Um grünen Spargel zu ernten, lässt man den Spross aus
der Erde schießen. Sobald er Licht sieht, bildet er den grünen
Farbstoff Chlorophyll aus.
Was ist drin im Spargel?
Zu mehr als 90% besteht eine Spargelstange aus Wasser. 100 g enthalten
nur 15 kcal. Das Gemüse wirkt entwässernd und wegen eines
hohen Stickstoffgehaltes harntreibend. Von welchem Abbauprodukt
im Spargel der typische Uringeruch bei der Hälfte aller Spargelesser
kommt, konnten Wissenschaftler bisher noch nicht stichfest analysieren.
Spargel enthält unter anderem relativ viel Folsäure,
reichlich Vitamin B1 und B2, C, E und Vitamin A. Das Gemüse
zeichnet sich auch durch einen geringen Natriumgehalt aus. Der Vitamin-
und Mineralstoffgehalt ist bei grünem Spargel höher als
bei weißem, weil dieser sich unter der Erde nicht voll entwickeln
kann.
Übrigens: Wenn die Spargelpflanze zu sprießen beginnt,
verwandelt sie Stärke aus ihren Wurzeln in Zucker, den sie für
ihr weiteres Wachstum bräuchte. Beim Spargel sorgt der Zucker
für den leicht süßlichen Geschmack.
|
|
| |
08.06.10 |
B
31: Schonzeit für Temposünder
Aber ab Juli muss mit Geschwindigkeitskontrollen gerechnet werden.
Seit etwa 14 Tagen ist auf den Dreisamuferstraßen zwischen Kronenbrücke
und B 31 Ost-Tunnel in der Nachtzeit Tempo 30 Spitze.
Damit hat die Stadt nach Beschuss des Gemeinderats und mit Genehmigung
des Regierungspräsidiums erstmals im Land auf einer Bundesstraße
eine solche Tempobeschränkung verwirklicht.
Dies ist der erste Schritt des 2009 beschlossenen Lärmaktionsplans,
mit dem vielen lärmgestressten Freiburgern zu besserer Nachtruhe
verholfen werden soll. Bereits ab Mitte Juni werden auf weiteren Straßen
zwischen 22 und 6 Uhr Tempolimits gelten, so auf der Kronenstraße
zwischen Kronenbrücke und Basler Straße, der Eschholzstraße
zwischen Ochsenbrücke und Breisacher Straße (beide Tempo
30) sowie auf der Paduaallee östlich des Zubringers Mitte bei
Betzenhausen/Lehen (Tempo 60). Lärm- und Schadstoffmessungen
sollen zeigen, ob diese Maßnahmen auch den gewünschten
Effekt haben. Sollten die Werte nicht spürbar sinken, könnten
die Tempobeschränkungen sogar zurückgenommen werden.
Geschwindigkeitsverstöße auf der B 31 ahndet die Stadt
zur Zeit noch nicht, um den Kraftfahrern eine Eingewöhnungsphase
zu gewähren. Ab Juli aber, so sagt Sandra Saur, Leiterin des
Gemeindevollzugsdienstes, werde konsequent und mehrmals wöchentlich
überprüft. Wer die Geschwindigkeit dann noch überscheitet,
wird nach bundseinheitlichen Regelungen zur Kasse gebeten. Liegt das
Tempo um mehr als 20 Km/h über dem Limit, muss man mit Punkten
in Flensburg rechnen und wer gar um 31 Km/h überzieht
erhält ein Fahrverbot.
|
|
| |
10.06.10 |
Nationalfeiertag in Portugal
Jedes Jahr am 10. Juni gedenken die Portugiesen ihres Lieblingsdichters.
Der heißt Luis de Camoes und starb am 10. Juni 1980. Der Dichter
ist in Portugal so bekannt, weil es in seinen Gedichten und Geschichten
vor allem um portugiesische Geschichte geht.
Biographische Angaben über ihn sind spärlich und teilweise
nicht gesichert: Er studierte vermutlich an der Universität
Coimbra, diente als Soldat in Nordafrika, lebte in Macao und Goa/Indien
und hielt sich in Mosambik auf. Erst ca. 1570 kehrte er nach Portugal
zurück. Er gehörte zu den gebildetsten Männern seiner
Zeit. 1553 wurde er in eine Schlägerei verwickelt und festgenommen,
jedoch vom König begnadigt. Kurz darauf tauschte er sein höfisches
Leben gegen das eines Seemanns und Soldaten ein. Er befand sich
siebzehn Jahre lang mit der königlichen portugiesischen Flotte
in Indien und Afrika.
Camões schrieb u.a. Lieder, Oden und Sonette. Sein Hauptwerk
ist das Epos Os Lusíadas (1572), das als Die Lusiaden auch
ins Deutsche übersetzt wurde - allerdings erst 1806. Die Lusiaden
schildern in homerischer Breite, mit Anklängen an die Odyssee
und unter Rückgriff auf klassisches Mythen und Götter,
die Entdeckung des Seewegs nach Indien durch Vasco da Gama, seine
Reise ums Kap der Guten Hoffnung und entlang der afrikanischen Ostküste
bis nach Calicut.
Gestorben ist er übrigens in Lissabon, der Hauptstadt Portugals.
|
|
| |
11.06.10 |
Sommerferien Waldwoche für Schulkinder ab 6 Jahren
Der
Verein Werhaus e.V. bietet in der Zeit vom 2.8.2010 - 6.8.2010,
jeweils von 9 - 16:30 Uhr eine Sommerferien Waldwoche für Schulkinder
ab
6 Jahren an. Waldtheater / Bauen / Filzen / NaturSpiel & Spaß
/ Tonen / Feuergeister uvm. ist geboten. Mit Vollverpflegung. Die
Kosten betragen
€ 160 / € 130.
Am
Freitag, den 6.8.2010 findet eine Waldtheater Aufführung für
Eltern und Freunde um 16 Uhr statt.
Weitere Informationen unter Werkhaus
e.V.
|
|
| |
12.06.10 |
Kunstprojekt im Johannisheim
Drei jeweils sechs Quadratmeter große Wandgemälde sind
bei einem gestern abgeschlossenen Mehrgenerationen-Kunstprojekt
im Treppenhaus des Pflegeheims Johannisheim entstanden. Seit Februar
bildeten Katharina Gehrmann und Julia Reygers (zwei Künstlerinnen
der Jugendkunstschule Freiburg), sieben Schülerinnen und Schülern
der 10. und 12. Klasse des Bertholdgymnasiums sowie Bewohnerinnen
und Bewohner des Pflegeheimes Johannisheim das künstlerische
Projektteam.

Wüstenlandschaft
Schüler und Senioren einigten sich im Vorfeld auf das Thema
"Extremlandschaften" und sorgten dann auch für die
Umsetzung. So entstanden ein Regenwald-, ein Wüsten- und ein
Patagoniengemälde, auf d
em grüne Wiesen und Eisberge zu sehen sind.
Ausgangspunkt der Gemälde waren Skizzen, die dann während
der Übertragung auf das große Format durch freie Bildassoziationen
ergänzt wurden. Die Kosten des Projektes trugen Johannisheim
und Stiftungsverwaltung. Anfang Juli findet dann noch eine Vernissage
zur offiziellen Einweihung der Wandgemälde im Johannisheim
statt.
|
|
| |
13.06.10 |
Deutschland mit Traumstart
Im ersten WM-Gruppenspiel gegen Australien feierte die deutsche
National-mannschaft einen deutlichen Sieg, schoss vier Tore - und
hätte noch häufiger treffen können. Sogar Sorgenstürmer
Miroslav Klose erzielte endlich wieder ein Tor für die DFB-Elf.
Alles in allem eine sehr solide Leistung.
"Ich weiß, was Podolski und Klose bei der Nationalmannschaft
leisten. Ich kenne ihre Stärken. Bei Müller wundere ich
mich immer wieder, mit welcher Frechheit und Lockerheit er spielt",
kommentierte Löw die Leistung seiner Matchwinner. Mit Blick
auf die Serbien-Partie sagte er: "Der Sieg gibt Selbstbewusstsein.
Mit einem weiteren Erfolg können wir ins Achtelfinale einziehen."
|
|
| |
15.06.10 |
5
Dinge, die Sie im Umgang mit Hunden vermeiden sollten
1. Gehen Sie nie ohne zu fragen auf einen Hund zu
Begegnen Sie einem fremden Hund mit Vorsicht auch wenn er noch
so lieb aussieht. Sie können nicht wissen, welche Erfahrungen
ein Hund schon mit Menschen gemacht hat. Vielleicht hat er noch ein
schlechtes Erlebnis aus der Vergangenheit in Erinnerung, fühlt
sich angegriffen und will sich verteidigen. Also Achtung, vorher Herrchen
oder Frauchen kontaktieren!
2. Sehen Sie einem Hund nicht starr in die Augen
Einen dauerhaften Blickkontakt verstehen Hunde als Angriff. Wenn
sich 2 fremde Hunde begegnen, müssen sie sich über ihre
Rangordnung einigen. Dabei spielt der starre Blickkontakt eine wichtige
Rolle: Wendet sich eines der Tiere ab, ist das andere zufrieden.
Der Hund, der sich abgewendet hat, steht dem anderen in der Rangordnung
nach. Wendet sich keiner ab, wird um den Rang gekämpft. Ein
Hund könnte Ihren Blick als Aufforderung zum Kampf auffassen.
Lassen Sie sich nicht darauf ein.
3. Finger weg vom Futternapf
Stören Sie keinen Hund beim Fressen. Versuchen Sie unter keinen
Umständen, ihm sein Futter wegzunehmen. Fressen ist für
jeden Hund mehr als nur Nahrungsaufnahme es ist seine Intimsphäre.
Jede Störung beim Fressen betrachtet ein Hund als Angriff.
Er wird sein Futter verteidigen mit allen Mitteln.
4. Versuchen Sie nie, raufende Hunde zu trennen
Hunde spielen auch gerne mit anderen Hunden. Dabei entwickelt sich
aus einem Spiel bisweilen ein echter Kampf. Ein kämpfender
Hund konzentriert sich nur auf seinen Gegner. Er lässt sich
nicht ablenken und ist im Kampf blind, taub und gefühllos.
In eine helfende Hand würde er beißen, ohne es zu merken.
Ein ernster Hundekampf ist nur zu beenden, indem 2 Erwachsene eingreifen
und jeder einen Hund zu sich nimmt.
5. Laufen Sie nie vor einem Hund davon
Ganz gleich, ob Sie Angst haben oder nicht: Laufen Sie unter gar keinen
Umständen vor einem Hund davon, weil Sie damit seinen Hetz- und
Jagdinstinkt wecken würden. Wenn sich jemand oder etwas schnell
von einem Hund entfernt, muss er einfach hinterher, um es festzuhalten.
Heben Sie gegenüber einem Hund auch möglichst nicht die
Arme einige Hunde verstehen das ebenfalls als Aufforderung
zum Duell.
|
|
| |
17.06.10 |
Mondo Animale im Kommunalen Kino
Fotoaustellung vom 10.06 - 01.08.2010

Foto: Alexandra Heneka
Alexandra Heneka hat Tiere im Zoo fotografiert. Die Meisterschülerin
von Arno Fischer rückt surreale Aspekte der Begegnung von Mensch
und Tier ins Zentrum ihrer Aufnahmen und schafft fotografische Werke
von eindrucksvoller Intensität. In eng begrenzten Bildräumen
entspinnt sich eine widerspruchsvolle und zugleich anregende Auseinandersetzung
mit dem Verhältnis von Mensch und Tier, von Betrachter und
Betrachtetem, von Geborgenheit und Gefangen- schaft. (Sebastian
Lux)
|
|
| |
19.06.10 |
Klingendes WaldHaus
Ein spannender Mix aus Ensemblevorträgen und Lesungen erwartet
Sie am
heutigen Samstag, den 19. Juni um 19.30 Uhr im Waldhaus:
Mit Schlagwerk, Streichern, Bläsern und Klavier gestalten Schüler
und Schülerinnen der Musikschule Freiburg einen genussvollen
Abend unter dem Motto Natur Sommer Musik.
Einen besonderen Kick bekommt der Abend durch ins Programm eingearbei-tete
Lesungen. Nach dem Konzert können Sie den Sommerabend bei Cocktails
genießen, die der Förderverein der Musikschule zubereitet.
Der Eintritt ist frei.
|
|
| |
21.06.10 |
Sommeranfang
Zwischen dem 21. Juni und dem 23. September ist auf der Nordhalbkugel
die Jahreszeit Sommer, auch wenn es in den vergangenen Tagen zum
Teil eher weniger sommerlich war. Gleichzeitig ist heute auch der
längste Tag des Jahres mit einem Sonnenaufgang um 05:29 und
einem Sonnenuntergang um 21:32 Uhr.
Gleichzeitig mit dem Sommeranfang versprechen auch die Temparaturen,
sich langsam auf den Sommer einzustellen. Siehe Wetter.
|
|
| |
22.06.10 |
Weniger
Staus dank U-Bahn
Unter der Schwarzwaldstraße ersetzt die Badenova zur Zeit
einen Abwasserkanal
Nichts für Menschen mit Klaustrophobie ist die Baustelle der
Badenova gegenüber dem ZO in der Schwarzwaldstraße. Auf
530 Meter Länge baut hier der Energie- und Wasserversorger
im Auftrag des Eigenbetriebs Stadtentwässerung einen neuen
Abwasserkanal in einem unterirdischen Tubing-Verfahren.
Am Ende des nur 130 Zentimeter hohe Tunnels arbeitet sich ein Arbeiter
mit Minibagger in sechs Meter Tiefe und geleitet von einem Laserstrahl
durch den Untergrund. Die Tunnelwände werden abschnittsweise
mit Betonschalen verkleidet und am Schluss ein glasfaserverstärktes
Kunststoffrohr eingezogen. Für den Transport von Menschen und
Material gibt es eine Minibahn, die Anfang dieser Woche auch dem
Ersten Bürgermeister Otto Neideck und interessierten Journalisten
einen Vor-Ort-Termin im Untergrund ermöglichte.
Mindestens hundert Jahre, so die Prognose der Ingenieure, soll ein
solches Rohr halten. Der einige Meter daneben verlaufende alte und
sehr marode Kanal aus dem Jahre 1902 wird am Ende der Arbeiten stillgelegt
und verfüllt.
Oberirdisch ist von den aufwendigen Arbeiten nur wenig zu sehen,
und das ist auch der entscheidende Vorteil: Der Straßen- und
Schienenverkehr wird nur wenig beeinträchtigt. Das wird sich
im kommenden Jahr ändern. Denn nachdem die Kanalsanierungsarbeiten
zum Jahreswechsel beendet sind, folgen die Sanierungsarbeiten der
Schwarzwaldstraße und der Stadtbahnlinie. Voraussichtlich
zwischen Mitte Mai und Mitte August 2011 gibt es dann auf der Linie
1 einen Busersatzverkehr.
|
|
| |
24.06.10 |
Gernot
Erler übergibt Fünftklässlern Klimakiste
Mein größter Wunsch ist, dass man die globale
Erwärmung in den Griff bekommt so die Aussage
von Julian Caffier, der die 5. Klasse des Gymnasiums am Montessori
Zentrum ANGELL Freiburg besucht. Die Frage nach umweltgerechten
Verhaltensweisen stand heute im Mittelpunkt.
Anlass war die feierliche Übergabe der Klimakiste
durch Gernot Erler, stellvertretender Vorsitzender der SPD Bundestagsfraktion.

Neue Unterrichtsmaterialien zum Klimawandel:
ANGELL-Schüler freuen sich über die von Gernot Erler überreichte
Klimakiste
Eine kleine grüne Kiste kann eine ganze Menge bewirken: Sie
ist prall gefüllt mit Messinstrumenten, Experimentierkästen,
Wetterstationen und anspruchsvollen Unterrichtsmaterialien zum Thema
Klimaschutz. Ich finde es schlimm, dass durch die Klimaerwärmung
der Lebensraum der Pinguine zerstört wird, findet Selma
Grunau aus der Klasse 5a. Der Inhalt der Kiste wird das Umweltbewusstsein
der Schülerinnen und Schüler weiter fördern. Interesse
daran ist jedenfalls vorhanden: Was kann man gegen den Klimawandel
tun?, möchten die anwesenden Schülerinnen und Schüler
vom Bundestagsabgeordneten wissen. Denkt zum Beispiel daran,
elektronische Geräte nicht auf ,Stand-by zu schalten
und den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, rät Erler,
der mit dem Fahrrad zum Termin kam.
Wir merken immer wieder, wie sehr das Thema Klimawandel unsere
Schülerinnen und Schüler interessiert und berührt,
erzählt Gymnasiallehrerin Dr. Annette Schuck. Bei ANGELL wird
die Klimakiste in den Unterricht zum Klimaschutz aufgenommen: Es
finden zahlreiche Projekte wie Exkursionen und Workshops innerhalb
und außerhalb des Unterrichts zum Thema Nachhaltigkeit statt.
Wir werden das Thema nun verstärkt in den Naturphänomene-Unterricht
einbauen, so Schuck.
Hintergrund: Die Klimakiste ist Teil der Aktion Klima!,
die von Bildungscent e.V. durchgeführt und vom Bundesumweltministerium
im Rahmen des Aktionsprogramms Klimaschutz in Schulen und
Bildungseinrichtungen unterstützt wird. Ziel des Programms
ist es, Lehrkräfte sowie Schülerinnen
und Schüler für die Anforderungen des Klimawandels zu
sensibilisieren und
zu qualifizieren sowie die CO2-Minderungspotenziale in Schulen und
Bildungseinrichtungen aufzudecken.
|
|
| |
26.06.10 |
Töpfermarkt Wiehre - 20 Jahre Keramiktage am 26. und 27.
Juni 2010
Seit zwanzig Jahren gibt es jetzt das Keramikforum Freiburg, informelles
und offener Kreis für alle Keramikschaffenden in der Region.
Zwanzig Jahre, die wir zusammen lachen, diskutieren, Informationen
austauschen und auch mal streiten. Und: die Keramiktage veranstalten,
um Ihnen die Vielfalt und den Reichtum unseres Berufszweiges jedes
Jahr wieder ein Stück näher zu bringen!

Das Thema zu unserem Jubiläum heißt in diesem Juni "Raku
- Porzellan":
Zwei Techniken, die sehr gegensätzlich erscheinen und auch
sind. Das auf japanischer Tradition fußende Raku wird niedrig
gebrannt (ca 1000°), glühend aus dem Ofen geholt und Temperaturschock
und einer Nachverbrennung der Oberfläche unter Sauerstoffausschluss
ausgesetzt. Dementsprechend kräftig sind meistens die Formen,
die Oberflächen grau, schwarz, da wo der Scherben unglasiert
ist, da das verglühende Brennmaterial bei fehlendem Sauerstoff
Kohlenstoff freisetzt. Die Glasuren hingegen geben Sauerstoff ab,
und können so metallisch schimmernd oder farbig changierend
werden. Das Craquelée in der Glasur wird schwarz gefärbt
und tritt deutlich hervor. Keine Technik für zarte Gefäße,
sollte man meinen. Und doch... - Porzellan hingegen steht für
zartes Arbeiten, Transparenz und hauchdünne Wandungen, reines
Weiß. Auch hier können Sie Überraschungen erleben,
die Ausnahmen von der Regel.
Zum Jubiläum haben wir uns mehr ausgedacht: Das Keramikforum
möchte zu seinem Geburtstag der Öffentlichkeit am Platz
neben dem alten Wiehrebahnhof eine Sitzgruppe schenken - Hocker
und Bänke ganz unterschiedlicher Farb- ud Formgebung, alle
aus Keramik, die das Verweilen am Platz noch schöner und geselliger
machen sollen! Die Sitzgruppen werden zu Marktbeginn am Samstag
von Stadtrat Walter Kröger um 11h eingeweiht.
Auf dem Marktplatz gibt es wärend der zwei Tage Suppe in Schalen,
die nicht nur Sie, sondern auch noch andere Menschen satt machen
soll. Dies geschieht im Rahmen des " empty-bowls "-Projekts:
Töpfer spenden die Schalen, Menschen die Suppe, Sie können
beides erlosen und der Erlös fließt hier an den Mittagstisch
des Nachbarschaftswerks in Haslach. Die Schalen sind Sonderanfertigungen,
die mit einem kleinen Stempel als Teilnehmer des empty-bowls-Projekts
gekennzeichnet sind. Empty-bowls-Aktionen gibt es nicht nur in Freiburg,
sondern weltweit!
Im Rahmenprogramm werden Filme über Keramik gezeigt, es gibt
wieder das beliebte Kindertöpfern, und wer bei der ganzen Vielfalt
Hunger oder Durst bekommt, wird im und um das Gebäude nach
Belieben versorgt. Das Kindertöpfern ist auch wieder da, zwei
Drehscheiben mit "Partnerantrieb" locken, eigene Erfahrungen
in dieser Kunst zu machen.
weitere Infos siehe: www.keramikforum.info
|
|
| |
28.06.10 |
Wir sind dann mal weg ...
... im wohlverdienten Urlaub und ab Mitte Juli wieder für
Sie da.
|
|
|
|
|