Aktuelles

Juni 2010
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.06.10


Mythos in blond wäre heute 84 geworden

84 wäre Marilyn Monroe heute geworden. Wir behalten sie als Dreißigerin in Erinnerung. Marilyn Monroe (* 1. Juni 1926 in Los Angeles; † 5. August 1962
in Los Angeles; eigentlich Norma Jean Mortenson) war eine US-amerikanische Schauspielerin, die nach Meinung vieler durch ihre betont erotische Aus-strahlung berühmt wurde.

"Du kannst ein Vermögen damit verdienen, einfach vor der Kamera zu stehen oder hin- und herzugehen, praktisch ohne zu spielen", sagte Michael Tschechow, Marilyns Schauspiellehrer, 1951 zu ihr. "Das will ich nicht", erwiderte sie, "ich will eine Künstlerin sein, kein erotischer Freak ... In den ersten Jahren war das in Ordnung, aber jetzt ist es anders." Nach diesem Gespräch, sagte sie, "begann mein Kampf mit den Filmgesellschaften".
Als sie Anfang 1960 mit den Dreharbeiten zu Let's make love begann, sah es so aus, als wäre sie dabei, diesen Kampf zu verlieren. Sie, die Billy Wilder, mit dem sie gerade Some like it hot abgedreht hatte, für eine "begnadete" Schauspielerin hielt, sollte in ihrem 28. Film neben Yves Montand einem langweiligen Drehbuch zum Erfolg verhelfen. Also sprach man nicht mehr über den Film, sondern über ihre Affäre mit Montand. Simone Signoret blieb gelassen. Zwar meinte sie, dieser Film habe "un titre prémonitoire" - einen bedrohlich klingenden Titel -, aber die Pressemeldungen kommentierte sie kurz und souverän: Es habe in Marilyns Leben "eine ganze Reihe von Menschen gegeben (und es gebe sie immer noch), die ihr klarmachen wollten, daß sie alles andere sei als eine Schauspielerin ... Sie fanden Gefallen am Starlet Marilyn, aber es paßte ihnen nicht, daß aus ihr eine richtige Schauspielerin wurde."

Die "richtige Schauspielerin" war zu dieser Zeit schon viele Jahre drogen-abhängig, und das Trauma ihrer Kindheit - eine schizophrene Mutter, ein verschollener Vater, Waisenhäuser und diverse Pflegeeltern - hat sie nie überwunden. Drei gescheiterte Ehen hatte sie hinter sich. Zwei Filme lagen noch vor ihr. Den letzten sollte sie nicht mehr abschließen.

Ein Gemisch aus Barbituraten und Amphetaminen brachte Marilyn Monroe ums Leben. "Du bist das traurigste Mädchen, das ich je gesehen habe", sagte Clark Gable in ihrem letzten Film Something's got to give. "Du bist der erste Mann, der das gesagt hat. Gewöhnlich sagen sie mir, wie glücklich ich bin", erwiderte sie.
 
 
  02.06.10

Stabile Zugriffszahlen

Die Zugriffszahlen bei der Wiehre Online haben sich in den nunmehr 8 Jahren weitestgehend stabilisiert. Um die 1000 Besucher täglich finden hier allerlei interessante Informationen und aktuelle Nachrichten rund um diesen liebenswerten Stadtteil.


Besucher Wiehre Online im Mai 2010
 

 
  03.06.10

20. Freiburger Lesbenfilmtage

Heute starten die 20. Freiburger Lesbenfilmtage, wie immer im Kommunalen Kino in der Urachstraße beim Alten Wiehrebahnhof.

weitere Informationen siehe: http://www.freiburger-lesbenfilmtage.de
 

 
  03.06.10 Fronleichnam - Leib des Herrn

Das Fronleichnamsfest gibt es schon seit 1264. Es wurde durch Urban IV. allgemein eingeführt, und fällt immer auf den 2. Donnerstag nach Pfingsten.

Der Name Fronleichnam stammt von dem mittelhochdeutschen Wort "vronlichnam" ab und bedeutet Fron (= Herren) Leichnam (entgegen der modernen Bedeutung nicht toter sondern gerade umgekehrt: lebender Leib). Gemeint ist der (in der geweihten Hostie anwesende) Leib Christi.

Fronleichnam wird allerdings nur in folgenden Bundesländern der BRD als Feiertag begangen: Baden Württemberg, Bayern, Hessen, NRW,
Rheinland-Pfalz, Saarland und in durch Rechtsverordnung bestimmten Gemeinden in Sachsen und Thüringen.

Übrigens gilt das Fronleichnamsfest als eine typisch katholische Einrichtung.
In einer Prozession an diesem Tag wird die Eucharistie, die konsekrierte Hostie ( eine "in Fleisch und Blut Jesu" verwandelte Brotscheibe ), in einer Monstranz feierlich unter Gesang und Gebet durch die Straßen getragen.
 

 
  04.06.10 Möhren: gut für die Augen?

Mit der Behauptung "Mohrrüben sind gut für die Augen!" wollen viele Eltern ihren Nachwuchs zum Knabbern der Stängel verführen. Eines der wichtigsten Vitamine für die Funktionsfähigkeit der Augen ist das Vitamin A. Der Körper kann im Darm aus Betakarotin in Verbindung mit Fett selbst Vitamin A herstellen. Man müsste jedoch täglich mehrere Kilogramm Mohrrüben essen, um den Tagesbedarf des Körpers an Beta-Carotin allein durch Mohrrüben zu decken.

Vitamin A und Betakarotin sind nicht nur für den Sehvorgang bedeutend. Sie sind auch wichtig für unsere Infektabwehr, den Aufbau und die Funktionen von Haut und Schleimhäuten sowie für das Wachstum. Außerdem sollen Karotinoide das Krebsrisiko mindern. Bewiesen ist das freilich noch nicht.

Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlene Menge von 800 bis 1.000 Mikrogramm Vitamin A am Tag ist übrigens schon in einer einzigen Karotte, einer kleinen Portion Grünkohl oder Spinat enthalten.
 

 
  06.06.10 Was Sie schon immer über Spargel wissen wollten

Bis vor 150 Jahren baute man Spargel noch fast so an, wie es der Römer Cato ( 234–149 v. Chr. ) mehr als 2.000 Jahre zuvor in seinen Aufzeichnungen über Landbau publik gemacht hatte. Jahrhunderte später fand sich Asparagus – griechisch: aspharagos, „junger Trieb“ – überwiegend als Heilpflanze in Klostergärten wieder. Ab dem 16. Jahrhundert landeten die Stangen zunächst bei Fürstenhöfen wieder auf den Speisetellern. Als die Konserve in den 1860er-Jahren erfunden wurde, war Spargel Vorreiter unter dem Dosengemüse. Neue Anbaumethoden kamen zum Einsatz, damit die Spargelernte ertragreicher wurde.

Warum gibt es grünen und weißen Spargel?
Was die Römer anbauten, war Grünspargel, was Sie in Deutschland meist vorfinden, ist weißer Bleichspargel. Ob grün oder weiß: Beide Sorten treiben aus demselben unterirdischen Wurzelstock. Der Bleichspargel sprießt in Erdwällen nach oben. So ist er vor Sonnenlicht geschützt und bildet keine Farbstoffe. Um grünen Spargel zu ernten, lässt man den Spross aus der Erde schießen. Sobald er Licht sieht, bildet er den grünen Farbstoff Chlorophyll aus.

Was ist drin im Spargel?
Zu mehr als 90% besteht eine Spargelstange aus Wasser. 100 g enthalten nur 15 kcal. Das Gemüse wirkt entwässernd und wegen eines hohen Stickstoffgehaltes harntreibend. Von welchem Abbauprodukt im Spargel der typische Uringeruch bei der Hälfte aller Spargelesser kommt, konnten Wissenschaftler bisher noch nicht stichfest analysieren.

Spargel enthält unter anderem relativ viel Folsäure, reichlich Vitamin B1 und B2, C, E und Vitamin A. Das Gemüse zeichnet sich auch durch einen geringen Natriumgehalt aus. Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt ist bei grünem Spargel höher als bei weißem, weil dieser sich unter der Erde nicht voll entwickeln kann.

Übrigens: Wenn die Spargelpflanze zu sprießen beginnt, verwandelt sie Stärke aus ihren Wurzeln in Zucker, den sie für ihr weiteres Wachstum bräuchte. Beim Spargel sorgt der Zucker für den leicht süßlichen Geschmack.
 
 
  08.06.10 B 31: Schonzeit für Temposünder

Aber ab Juli muss mit Geschwindigkeitskontrollen gerechnet werden. Seit etwa 14 Tagen ist auf den Dreisamuferstraßen zwischen Kronenbrücke und B 31 Ost-Tunnel in der Nachtzeit Tempo 30 „Spitze“. Damit hat die Stadt nach Beschuss des Gemeinderats und mit Genehmigung des Regierungspräsidiums erstmals im Land auf einer Bundesstraße eine solche Tempobeschränkung verwirklicht.

Dies ist der erste Schritt des 2009 beschlossenen Lärmaktionsplans, mit dem vielen lärmgestressten Freiburgern zu besserer Nachtruhe verholfen werden soll. Bereits ab Mitte Juni werden auf weiteren Straßen zwischen 22 und 6 Uhr Tempolimits gelten, so auf der Kronenstraße zwischen Kronenbrücke und Basler Straße, der Eschholzstraße zwischen Ochsenbrücke und Breisacher Straße (beide Tempo 30) sowie auf der Paduaallee östlich des Zubringers Mitte bei Betzenhausen/Lehen (Tempo 60). Lärm- und Schadstoffmessungen sollen zeigen, ob diese Maßnahmen auch den gewünschten Effekt haben. Sollten die Werte nicht spürbar sinken, könnten die Tempobeschränkungen sogar zurückgenommen werden.

Geschwindigkeitsverstöße auf der B 31 ahndet die Stadt zur Zeit noch nicht, um den Kraftfahrern eine Eingewöhnungsphase zu gewähren. Ab Juli aber, so sagt Sandra Saur, Leiterin des Gemeindevollzugsdienstes, werde „konsequent und mehrmals wöchentlich überprüft“. Wer die Geschwindigkeit dann noch überscheitet, wird nach bundseinheitlichen Regelungen zur Kasse gebeten. Liegt das Tempo um mehr als 20 Km/h über dem Limit, muss man mit Punkten in Flensburg rechnen und wer gar um 31 Km/h „überzieht“ erhält ein Fahrverbot.
 
 
  10.06.10

Nationalfeiertag in Portugal

Jedes Jahr am 10. Juni gedenken die Portugiesen ihres Lieblingsdichters. Der heißt Luis de Camoes und starb am 10. Juni 1980. Der Dichter ist in Portugal so bekannt, weil es in seinen Gedichten und Geschichten vor allem um portugiesische Geschichte geht.

Biographische Angaben über ihn sind spärlich und teilweise nicht gesichert: Er studierte vermutlich an der Universität Coimbra, diente als Soldat in Nordafrika, lebte in Macao und Goa/Indien und hielt sich in Mosambik auf. Erst ca. 1570 kehrte er nach Portugal zurück. Er gehörte zu den gebildetsten Männern seiner Zeit. 1553 wurde er in eine Schlägerei verwickelt und festgenommen, jedoch vom König begnadigt. Kurz darauf tauschte er sein höfisches Leben gegen das eines Seemanns und Soldaten ein. Er befand sich siebzehn Jahre lang mit der königlichen portugiesischen Flotte in Indien und Afrika.

Camões schrieb u.a. Lieder, Oden und Sonette. Sein Hauptwerk ist das Epos Os Lusíadas (1572), das als Die Lusiaden auch ins Deutsche übersetzt wurde - allerdings erst 1806. Die „Lusiaden“ schildern in homerischer Breite, mit Anklängen an die Odyssee und unter Rückgriff auf klassisches Mythen und Götter, die Entdeckung des Seewegs nach Indien durch Vasco da Gama, seine Reise ums Kap der Guten Hoffnung und entlang der afrikanischen Ostküste bis nach Calicut.

Gestorben ist er übrigens in Lissabon, der Hauptstadt Portugals.
 
 
  11.06.10

Sommerferien Waldwoche für Schulkinder ab 6 Jahren

Der Verein Werhaus e.V. bietet in der Zeit vom 2.8.2010 - 6.8.2010,
jeweils von 9 - 16:30 Uhr eine Sommerferien Waldwoche für Schulkinder ab
6 Jahren an. Waldtheater / Bauen / Filzen / NaturSpiel & Spaß / Tonen / Feuergeister uvm. ist geboten. Mit Vollverpflegung. Die Kosten betragen
€ 160 / € 130.

Am Freitag, den 6.8.2010 findet eine Waldtheater Aufführung für Eltern und Freunde um 16 Uhr statt.

Weitere Informationen unter Werkhaus e.V.
 

 
  12.06.10

Kunstprojekt im Johannisheim

Drei jeweils sechs Quadratmeter große Wandgemälde sind bei einem gestern abgeschlossenen Mehrgenerationen-Kunstprojekt im Treppenhaus des Pflegeheims Johannisheim entstanden. Seit Februar bildeten Katharina Gehrmann und Julia Reygers (zwei Künstlerinnen der Jugendkunstschule Freiburg), sieben Schülerinnen und Schülern der 10. und 12. Klasse des Bertholdgymnasiums sowie Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheimes Johannisheim das künstlerische Projektteam.


Wüstenlandschaft

Schüler und Senioren einigten sich im Vorfeld auf das Thema "Extremlandschaften" und sorgten dann auch für die Umsetzung. So entstanden ein Regenwald-, ein Wüsten- und ein Patagoniengemälde, auf d
em grüne Wiesen und Eisberge zu sehen sind.

Ausgangspunkt der Gemälde waren Skizzen, die dann während der Übertragung auf das große Format durch freie Bildassoziationen ergänzt wurden. Die Kosten des Projektes trugen Johannisheim und Stiftungsverwaltung. Anfang Juli findet dann noch eine Vernissage zur offiziellen Einweihung der Wandgemälde im Johannisheim statt.
 

 
  13.06.10

Deutschland mit Traumstart

Im ersten WM-Gruppenspiel gegen Australien feierte die deutsche National-mannschaft einen deutlichen Sieg, schoss vier Tore - und hätte noch häufiger treffen können. Sogar Sorgenstürmer Miroslav Klose erzielte endlich wieder ein Tor für die DFB-Elf. Alles in allem eine sehr solide Leistung.

"Ich weiß, was Podolski und Klose bei der Nationalmannschaft leisten. Ich kenne ihre Stärken. Bei Müller wundere ich mich immer wieder, mit welcher Frechheit und Lockerheit er spielt", kommentierte Löw die Leistung seiner Matchwinner. Mit Blick auf die Serbien-Partie sagte er: "Der Sieg gibt Selbstbewusstsein. Mit einem weiteren Erfolg können wir ins Achtelfinale einziehen."
 

 
  15.06.10 5 Dinge, die Sie im Umgang mit Hunden vermeiden sollten

1. Gehen Sie nie ohne zu fragen auf einen Hund zu
Begegnen Sie einem fremden Hund mit Vorsicht – auch wenn er noch so lieb aussieht. Sie können nicht wissen, welche Erfahrungen ein Hund schon mit Menschen gemacht hat. Vielleicht hat er noch ein schlechtes Erlebnis aus der Vergangenheit in Erinnerung, fühlt sich angegriffen und will sich verteidigen. Also Achtung, vorher Herrchen oder Frauchen kontaktieren!

2. Sehen Sie einem Hund nicht starr in die Augen
Einen dauerhaften Blickkontakt verstehen Hunde als Angriff. Wenn sich 2 fremde Hunde begegnen, müssen sie sich über ihre Rangordnung einigen. Dabei spielt der starre Blickkontakt eine wichtige Rolle: Wendet sich eines der Tiere ab, ist das andere zufrieden. Der Hund, der sich abgewendet hat, steht dem anderen in der Rangordnung nach. Wendet sich keiner ab, wird um den Rang gekämpft. Ein Hund könnte Ihren Blick als Aufforderung zum Kampf auffassen. Lassen Sie sich nicht darauf ein.

3. Finger weg vom Futternapf
Stören Sie keinen Hund beim Fressen. Versuchen Sie unter keinen Umständen, ihm sein Futter wegzunehmen. Fressen ist für jeden Hund mehr als nur Nahrungsaufnahme – es ist seine Intimsphäre. Jede Störung beim Fressen betrachtet ein Hund als Angriff. Er wird sein Futter verteidigen – mit allen Mitteln.

4. Versuchen Sie nie, raufende Hunde zu trennen
Hunde spielen auch gerne mit anderen Hunden. Dabei entwickelt sich aus einem Spiel bisweilen ein echter Kampf. Ein kämpfender Hund konzentriert sich nur auf seinen Gegner. Er lässt sich nicht ablenken und ist im Kampf blind, taub und gefühllos. In eine helfende Hand würde er beißen, ohne es zu merken. Ein ernster Hundekampf ist nur zu beenden, indem 2 Erwachsene eingreifen und jeder einen Hund zu sich nimmt.

5. Laufen Sie nie vor einem Hund davon
Ganz gleich, ob Sie Angst haben oder nicht: Laufen Sie unter gar keinen Umständen vor einem Hund davon, weil Sie damit seinen Hetz- und Jagdinstinkt wecken würden. Wenn sich jemand oder etwas schnell von einem Hund entfernt, muss er einfach hinterher, um es festzuhalten. Heben Sie gegenüber einem Hund auch möglichst nicht die Arme – einige Hunde verstehen das ebenfalls als Aufforderung zum Duell.
  
 
  17.06.10

Mondo Animale im Kommunalen Kino

Fotoaustellung vom 10.06 - 01.08.2010

Mondo Animale im Kommunalen Kino
Foto: Alexandra Heneka

Alexandra Heneka hat Tiere im Zoo fotografiert. Die Meisterschülerin von Arno Fischer rückt surreale Aspekte der Begegnung von Mensch und Tier ins Zentrum ihrer Aufnahmen und schafft fotografische Werke von eindrucksvoller Intensität. In eng begrenzten Bildräumen entspinnt sich eine widerspruchsvolle und zugleich anregende Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Mensch und Tier, von Betrachter und Betrachtetem, von Geborgenheit und Gefangen- schaft. (Sebastian Lux)
 

 
  19.06.10

Klingendes WaldHaus

Ein spannender Mix aus Ensemblevorträgen und Lesungen erwartet Sie am
heutigen Samstag, den 19. Juni um 19.30 Uhr im Waldhaus:

Mit Schlagwerk, Streichern, Bläsern und Klavier gestalten Schüler und Schülerinnen der Musikschule Freiburg einen genussvollen Abend unter dem Motto „Natur – Sommer – Musik“.

Einen besonderen Kick bekommt der Abend durch ins Programm eingearbei-tete Lesungen. Nach dem Konzert können Sie den Sommerabend bei Cocktails genießen, die der Förderverein der Musikschule zubereitet.

Der Eintritt ist frei.
 
 
  21.06.10

Sommeranfang

Zwischen dem 21. Juni und dem 23. September ist auf der Nordhalbkugel die Jahreszeit Sommer, auch wenn es in den vergangenen Tagen zum Teil eher weniger sommerlich war. Gleichzeitig ist heute auch der längste Tag des Jahres mit einem Sonnenaufgang um 05:29 und einem Sonnenuntergang um 21:32 Uhr.

Gleichzeitig mit dem Sommeranfang versprechen auch die Temparaturen, sich langsam auf den Sommer einzustellen. Siehe Wetter.
 

 
  22.06.10 Weniger Staus dank U-Bahn

Unter der Schwarzwaldstraße ersetzt die Badenova zur Zeit einen Abwasserkanal

Nichts für Menschen mit Klaustrophobie ist die Baustelle der Badenova gegenüber dem ZO in der Schwarzwaldstraße. Auf 530 Meter Länge baut hier der Energie- und Wasserversorger im Auftrag des Eigenbetriebs Stadtentwässerung einen neuen Abwasserkanal in einem unterirdischen Tubing-Verfahren.

Am Ende des nur 130 Zentimeter hohe Tunnels arbeitet sich ein Arbeiter mit Minibagger in sechs Meter Tiefe und geleitet von einem Laserstrahl durch den Untergrund. Die Tunnelwände werden abschnittsweise mit Betonschalen verkleidet und am Schluss ein glasfaserverstärktes Kunststoffrohr eingezogen. Für den Transport von Menschen und Material gibt es eine Minibahn, die Anfang dieser Woche auch dem Ersten Bürgermeister Otto Neideck und interessierten Journalisten einen Vor-Ort-Termin im Untergrund ermöglichte.
Mindestens hundert Jahre, so die Prognose der Ingenieure, soll ein solches Rohr halten. Der einige Meter daneben verlaufende alte und sehr marode Kanal aus dem Jahre 1902 wird am Ende der Arbeiten stillgelegt und verfüllt.

Oberirdisch ist von den aufwendigen Arbeiten nur wenig zu sehen, und das ist auch der entscheidende Vorteil: Der Straßen- und Schienenverkehr wird nur wenig beeinträchtigt. Das wird sich im kommenden Jahr ändern. Denn nachdem die Kanalsanierungsarbeiten zum Jahreswechsel beendet sind, folgen die Sanierungsarbeiten der Schwarzwaldstraße und der Stadtbahnlinie. Voraussichtlich zwischen Mitte Mai und Mitte August 2011 gibt es dann auf der Linie 1 einen Busersatzverkehr.
 

 
  24.06.10 Gernot Erler übergibt Fünftklässlern „Klimakiste“

„Mein größter Wunsch ist, dass man die globale Erwärmung in den Griff bekommt“ – so die Aussage von Julian Caffier, der die 5. Klasse des Gymnasiums am Montessori Zentrum ANGELL Freiburg besucht. Die Frage nach umweltgerechten Verhaltensweisen stand heute im Mittelpunkt.
Anlass war die feierliche Übergabe der „Klimakiste“ durch Gernot Erler, stellvertretender Vorsitzender der SPD Bundestagsfraktion.


Neue Unterrichtsmaterialien zum Klimawandel: ANGELL-Schüler freuen sich über die von Gernot Erler überreichte „Klimakiste“

Eine kleine grüne Kiste kann eine ganze Menge bewirken: Sie ist prall gefüllt mit Messinstrumenten, Experimentierkästen, Wetterstationen und anspruchsvollen Unterrichtsmaterialien zum Thema Klimaschutz. „Ich finde es schlimm, dass durch die Klimaerwärmung der Lebensraum der Pinguine zerstört wird“, findet Selma Grunau aus der Klasse 5a. Der Inhalt der Kiste wird das Umweltbewusstsein der Schülerinnen und Schüler weiter fördern. Interesse daran ist jedenfalls vorhanden: „Was kann man gegen den Klimawandel tun?“, möchten die anwesenden Schülerinnen und Schüler vom Bundestagsabgeordneten wissen. „Denkt zum Beispiel daran, elektronische Geräte nicht auf ,Stand-by’ zu schalten und den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen“, rät Erler, der mit dem Fahrrad zum Termin kam.

„Wir merken immer wieder, wie sehr das Thema Klimawandel unsere Schülerinnen und Schüler interessiert und berührt“, erzählt Gymnasiallehrerin Dr. Annette Schuck. Bei ANGELL wird die Klimakiste in den Unterricht zum Klimaschutz aufgenommen: Es finden zahlreiche Projekte wie Exkursionen und Workshops innerhalb und außerhalb des Unterrichts zum Thema Nachhaltigkeit statt. „Wir werden das Thema nun verstärkt in den Naturphänomene-Unterricht einbauen“, so Schuck.

Hintergrund: Die „Klimakiste“ ist Teil der Aktion Klima!, die von Bildungscent e.V. durchgeführt und vom Bundesumweltministerium im Rahmen des Aktionsprogramms „Klimaschutz in Schulen und Bildungseinrichtungen“ unterstützt wird. Ziel des Programms ist es, Lehrkräfte sowie Schülerinnen
und Schüler für die Anforderungen des Klimawandels zu sensibilisieren und
zu qualifizieren sowie die CO2-Minderungspotenziale in Schulen und Bildungseinrichtungen aufzudecken.
 
 
  26.06.10

Töpfermarkt Wiehre - 20 Jahre Keramiktage am 26. und 27. Juni 2010

Seit zwanzig Jahren gibt es jetzt das Keramikforum Freiburg, informelles und offener Kreis für alle Keramikschaffenden in der Region. Zwanzig Jahre, die wir zusammen lachen, diskutieren, Informationen austauschen und auch mal streiten. Und: die Keramiktage veranstalten, um Ihnen die Vielfalt und den Reichtum unseres Berufszweiges jedes Jahr wieder ein Stück näher zu bringen!

Das Thema zu unserem Jubiläum heißt in diesem Juni "Raku - Porzellan":

Zwei Techniken, die sehr gegensätzlich erscheinen und auch sind. Das auf japanischer Tradition fußende Raku wird niedrig gebrannt (ca 1000°), glühend aus dem Ofen geholt und Temperaturschock und einer Nachverbrennung der Oberfläche unter Sauerstoffausschluss ausgesetzt. Dementsprechend kräftig sind meistens die Formen, die Oberflächen grau, schwarz, da wo der Scherben unglasiert ist, da das verglühende Brennmaterial bei fehlendem Sauerstoff Kohlenstoff freisetzt. Die Glasuren hingegen geben Sauerstoff ab, und können so metallisch schimmernd oder farbig changierend werden. Das Craquelée in der Glasur wird schwarz gefärbt und tritt deutlich hervor. Keine Technik für zarte Gefäße, sollte man meinen. Und doch... - Porzellan hingegen steht für zartes Arbeiten, Transparenz und hauchdünne Wandungen, reines Weiß. Auch hier können Sie Überraschungen erleben, die Ausnahmen von der Regel.

Zum Jubiläum haben wir uns mehr ausgedacht: Das Keramikforum möchte zu seinem Geburtstag der Öffentlichkeit am Platz neben dem alten Wiehrebahnhof eine Sitzgruppe schenken - Hocker und Bänke ganz unterschiedlicher Farb- ud Formgebung, alle aus Keramik, die das Verweilen am Platz noch schöner und geselliger machen sollen! Die Sitzgruppen werden zu Marktbeginn am Samstag von Stadtrat Walter Kröger um 11h eingeweiht.

Auf dem Marktplatz gibt es wärend der zwei Tage Suppe in Schalen, die nicht nur Sie, sondern auch noch andere Menschen satt machen soll. Dies geschieht im Rahmen des " empty-bowls "-Projekts: Töpfer spenden die Schalen, Menschen die Suppe, Sie können beides erlosen und der Erlös fließt hier an den Mittagstisch des Nachbarschaftswerks in Haslach. Die Schalen sind Sonderanfertigungen, die mit einem kleinen Stempel als Teilnehmer des empty-bowls-Projekts gekennzeichnet sind. Empty-bowls-Aktionen gibt es nicht nur in Freiburg, sondern weltweit!

Im Rahmenprogramm werden Filme über Keramik gezeigt, es gibt wieder das beliebte Kindertöpfern, und wer bei der ganzen Vielfalt Hunger oder Durst bekommt, wird im und um das Gebäude nach Belieben versorgt. Das Kindertöpfern ist auch wieder da, zwei Drehscheiben mit "Partnerantrieb" locken, eigene Erfahrungen in dieser Kunst zu machen.

weitere Infos siehe: www.keramikforum.info
 

 
  28.06.10

Wir sind dann mal weg ...

... im wohlverdienten Urlaub und ab Mitte Juli wieder für Sie da.

 
       
 
   

Wiehre Online Mai 2010

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