Aktuelles

Mai 2010
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.05.10


Zum 1. Mai

Im wunderschönen Monat Mai
Als alle Knospen sprangen,
Da ist in meinem Herzen
Die Liebe aufgegangen.

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Vögel sangen,
Da hab ich ihr gestanden
Mein Sehnen und Verlangen.

Heinrich Heine (1797-1856)



Foto: Felix Andris - Wiehre Online

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  02.05.10 Der erste Freiburger Waldtag im Freiburger Waldhaus

175 Jahre Städtisches Forstamt

Mit einem vielseitigen Programm werden den BesucherInnen die Wirkungen und Leistungen des heimischen Waldes im Rahmen einer nachhaltigen und naturnahen Waldbewirtschaftung vermittelt. Auf einem 2,5 km langen Parcours können Sie unter anderem Forstwirten beim Holzfällen über die Schulter schauen, Pferde beim Holzrücken bestaunen sowie lernen, wie man selbst Brennholz für den eigenen Ofen macht.

Auch für Kinder ist ein tolles Rahmenprogramm rund um das WaldHaus und auf dem Waldparcours geboten. So gibt es die Waldspielgruppe, Baumklettern und einen Pirschpfad. Unsere Holzwerkstatt ist geöffnet. Und sie können Wikingerschach kennenlernen und spielen. Neben vielen Leckereien gibt es auch Bauernhofeis!

Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich auch gesorgt. Von 11 -18 Uhr.
 

 
  03.05.10

SC Freiburg bleibt erstklassig

Wir gratulieren dem SC Freiburg zum Klassenerhalt. Nach dem 2:2 am vergangenen Samstag in Köln hat es der Sportclub geschafft sich im Feld der 18 besten Mannschaften Deutschlands zu halten.

Nach einer eher durchwachsenen Saison, die auch viele Rückschläge beeinhaltete verdient dieser Klassenerhalt allergrößten Respekt.
 

 
  05.05.10 Spiel- & Spaß-Tour im Zentrum Oberwiehre ZO

Bereits zum fünften Mal ist die beliebte Spiel- & Spaß-Tour der renommierten Veranstalter Ravensburger Spieleverlag, Playmobil und Elefanten-Schuhe im ZO zu Gast. Auch 2010 bringt sie wieder einen über 100 qm großen Spiele-Parcours mit, der kleine Besucher begeistert. Vom 5. bis einschließlich 12. Mai können Kinder im Alter von 2 - 12 Jahren zusammen mit ihren Eltern oder Großeltern eintauchen in phantasievolle Abenteuer- und Erlebniswelten, bei Geschicklichkeits- und Reaktionsspielen mitmachen oder beim Malen kreativ werden. Geöffnet ist der Parcours montags bis samstags von 10 - 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die ganze Welt der einheimischen und exotischen Tiere können Kinder in der liebevoll ausgestalteten Tiergarten-Landschaft von Playmobil erleben. Auf diesem Zoo-Rundgang entdecken sie Affen, die sich mit langen Armen von Ast und Ast schwingen oder wasserscheue Elefantenbabys bei der täglichen Dusche. In der zweiten Spiel-Landschaft "Ferienspaß" geht es in den Urlaub. Hier warten ein Ferien-Traumhaus, ein Wohnmobil oder ein Freibad mit Rutschen auf kleine Besucher. Die spannenden neuen Themenwelten geben Kindern Raum, sich spielerisch zu entfalten, beflügeln ihre Fantasie oder inspirieren zu Rollenspielen.

Der Ravensburger Spieleverlag ist mit dem neuen dreidimensionalen Kinderspiel "Nino Delfino" vertreten, bei dem Kinder Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen trainieren können. Für alle, die gern beim Malen kreativ werden, gibt es "Aqua Doodle". Hier zeichnen Kinder auf einer Zeichenmatte Motive, die von selbst wieder verschwinden.

Seit 1929 begleitet Elefanten-Schuhe den Nachwuchs auf ihrem Weg hinaus in die Welt. Damit sich kleine Füße gesund entwickeln, wird auf der Spiel- & Spaß-Tour die richtige Schuhgröße ermittelt und ein Fuß-Mess-Pass ausgestellt. Dafür müssen kleine Besucher allerdings einen Steg hinaufbalancieren, was großen Spaß macht. Viel Freude bereitet auch ein Bilder-Reaktionsspiel. Dabei drücken Kinder blitzschnell auf einen Buzzer, sobald zwei gleiche Schuhpaare aufleuchten.
Durch das breite und vielfältige Angebot der Spiel- & Spaß-Tour im ZO ist für alle Kinder etwas dabei, das zu ihnen passt und das ihnen Freude macht. Ein pädagogisch geschultes Animationsteam begleitet sie dabei und leitet sie bei den Spielen an.
 

 
  06.05.10 ANGELL-Realschüler präsentieren „Change“

Das stadtweite Theaterprojekt „MIX IT“ geht am Montessori Zentrum ANGELL in die nächste Runde

Nun heißt es wieder „Vorhang auf“ am Montessori Zentrum ANGELL: Die Klassen 5 bis 9 der Realschule präsentieren ihr neuestes Theaterstück. „Change“ ist ein Stück frei nach dem Kinderbuch „Der kleine Werwolf“ von Cornelia Funke. Die Themen Jungsein, Erwachsenwerden und Freundschaft werden verarbeitet – Themen also, welche die Schülerinnen und Schüler direkt betreffen. Jede Klasse erhält bei dem jahrgangsübergreifenden Projekt eine bestimmte Aufgabe, von der Organisation über das Spielen der Figuren bis hin zur klanglichen Untermalung. So werden jeweils unterschiedliche Kompetenzen gefördert.

Das stadtweite Projekt „MIX IT“ geht damit am Montessori Zentrum ANGELL in die nächste Runde. Nach „All you need is…“ der 13. und „Glück für alle“ der 8. Stufe des Gymnasiums präsentiert nun die Realschule ihr Theaterprojekt. Das Bühnenbild, bestehend aus mehreren unterschiedlich großen Würfeln, kommt, wie in jedem Stück bei „MIX IT“, mit einer neuen Intention zum Einsatz: „Die Würfel drücken die Diskrepanz von Innenwelt und Außenwelt aus, mit der die Schüler konfrontiert werden sollen“, erläutert Projektleiterin Sigrun Fritsch, Lehrerin am Montessori Zentrum ANGELL und Mitglied im Theater PAN.OPTIKUM. „Ein Werwolf kann auch für etwas Negatives stehen: Jemand flippt aus. Wir zeigen in dem Stück demgegenüber die positive Wolfskraft“, so Fritsch. „Change“ ist ein Stück über das „Sich-Verändern“ – mit gutem Ausgang.

Das schulübergreifende, stadtweite Projekt „MIX IT“ ist eine Initiative der Freiburger Künstlergemeinschaft PAKT (Projekte, Aktion, Kunst, Theater). Es wird vom Land Baden-Württemberg und der Stadt Freiburg gefördert und ist Teilnehmer beim Wettbewerb „Kinder zum Olymp“ der Kulturstiftung der Länder. Insgesamt nehmen sieben Freiburger Schulen bei „MIX IT“ teil.

Termine:
Change: 6., 7. und 8. Mai, jeweils 19 Uhr, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Montessori Zentrum ANGELL Freiburg e.V., Mattenstraße 1, 79100 Freiburg, Tel.: 0761 / 70 329 - 15, www.angell.de
 

 
  07.05.10

Eine "Spende mit Gewicht" für die Freiburger Tafel

Am 29. April übergaben Marktleiter Georg Folkerts (Foto vorne links) und drei Azubis vom REWE-Markt im ZO - Zentrum Oberwiehre eine "gewichtige" Spende an die Freiburger Tafel, die kürzlich in der benachbarten Knopfhäusle-Siedlung ein neues Domizil mit Tafelladen eröffnet hat.

Der 1. Vorsitzende des Vereins, Fritz Kaiser (Foto vorne rechts), freute sich über 500 Kilogramm Mehl und 500 Kilogramm Zucker, die im Laden an Menschen mit geringem Einkommen zu stark reduzierten Preisen abgegeben werden sollen. Die geldwerte Summe der Spende entstammt einer Tombola, die REWE-Azubis in der Woche vor Ostern im REWE-Markt des ZO durchgeführt haben.

Eine von ihnen organisierte Verkostungsaktion für die neue REWE-Genussmarke "Feine Welt" erbrachte einen stolzen Betrag für einen guten Zweck, der nun in Form von wichtigen Grundnahrungsmitteln an die Tafel ging. Eine starke Idee, die nach Aussage von Fritz Kaiser für bedürftige Menschen in Freiburg "großes Gewicht" hat. Heute kaufen täglich über 200 Menschen verbilligte Lebensmittel im Freiburger Tafelladen ein.
 

 
  08.05.10

Neuapostolische Kirche - Tag der offenen Tür

Einen Tag der offenen Tür veranstaltet die Neuapostolische Kirche in der Seminarstraße am heutigen Samstag, den 8. Mai in der Zeit von 14 bis 18 Uhr.


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Die Kirche wurde in den letzen zweieinhalb Jahren Jahren komplett umgebaut. Interessierte können die Kirche an diesem Tag besichtigen und sich informieren.
 

 
  09.05.10 Muttertag

ist ein Feiertag am 2. Maisonntag zu Ehren der Mutter und wurde 1907 in den USA von Ann Jarvis propagiert ( seit 1914 offizieller Festtag ). In Deutschland wurde er nach dem 1. Weltkrieg übernommen.

Es sei nebenbei bemerkt, dass sich die Mütter nicht immer nur über Blumen alleine freuen. Deshalb zum Abschluß noch ein Gedicht:

Wir wären nie gewaschen und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher und schmutzig wär das Hemd,
wir äßen Fisch mit Honig und Blumenkohl mit Zimt,
wenn du nicht täglich sorgtest, dass alles klappt und stimmt.

Wir hätten nasse Füße und Zähne schwarz wie Ruß
und bis zu beiden Ohren die Haut voll Pflaumenmus.

Wir könnten auch nicht schlafen, wenn du nicht noch mal kämst
und uns, bevor wir träumen, in deine Arme nähmst.

Und trotzdem! Sind wir alle auch manchmal eine Last:
Was wärst du ohne Kinder? Sei froh, dass du uns hast.

( Eva Rechlin )
 

 
  11.05.10 Regnet's im Mai - ist der April vorbei

Diese Bauernregel stimmt garantiert immer - und in diesem Jahr konnte die Natur schon noch etwas Regen vertragen. Aber kann man den frostigen Gesellen, den Eisheiligen vom 11. - 15 Mai denn überhaupt noch trauen ?

Je nach Region werden die "Eisheiligen" Pankratius, Servatius und Bonifatius auch "die drei Gestrengen", "Eismänner" oder "gestrenge Herren" genannt. Gemeint ist die letzte mögliche Kälteperiode mit Nachtfrostgefahr um Mitte
Mai - was der Vorsichtige weiss und den Leichtsinnigen zumindest nachher ärgert.

."Die Eisheiligen abwarten" sagen erfahrene Gärtner, das heisst, mit dem Auspflanzen von Sommerblumen und der Aussaat von empfindlichen Sämereien bis Mitte Mai abzuwarten. Früher schützte man die Gärten, Äcker und Weingärten mit zu dieser Zeit entzündeten Feuern, um diese durch den Rauchnebel, der sich über die Blüten und Triebe legte und die Wärme vor
Frost zu schützen. Langjährige Wetterbeobachtungen zeigen jedoch, dass ein Temperatursturz häufig erst um den 20. Mai auftritt.

Stimmen etwa die Eisheiligen heute nicht mehr ?

Des Rätsels Lösung findet sich in der Geschichte unseres Kalendersystems: 1582 hat Papst Gregor VIII. eine Kalenderreform veranlasst, wodurch die Unterschiede des Julianischen Kalenders zum Sonnenjahr weitgehend korrigiert werden konnten. Der Tag der "Kalten Sophie" (15. Mai) lag vor der Reform auf dem Tag, der heute dem 22. Mai entspricht. Mit den Auswirkungen der Eisheiligen ist deshalb in der Zeit vom 19. bis zum 22. Mai zu rechnen. In Norddeutschland wird noch Mamertus (11. Mai) und in Süddeutschland Sophia dazugezählt.

Zur weiteren Information: Mamertus war im fünften Jahrhundert Bischof im französischen Vienne. Pankratius wurde im vierten Jahrhundert in Rom als Märtyrer hingerichtet. Servatius war im vierten Jahrhundert Bischof im belgischen Tongern. Bei Bonifatius handelt es sich um einen sizilianischen Märtyrer aus dem vierten Jahrhundert. Sophia starb im zweiten Jahrhundert in Rom als Märtyrerin.
 

 
  12.05.10

Eine gute Tarnung ist alles


Foto: Felix Andris - Wiehre Online
 

 
  13.05.10 Christi Himmelfahrt - Vatertag

Wiehre Online wünscht allen Vätern und all denen, die es noch werden wollen, einen schönen Tag.

Der volkstümliche Vatertag wird in Deutschland am christlichen Feiertag "Christi Himmelfahrt“ gefeiert, dem 40. Tag nach Ostern. Er wird auch als Männertag oder, vor allem in Ostdeutschland, als Herrentag bezeichnet. Seit 1936 ist Christi Himmelfahrt in Deutschland gesetzlicher Feiertag (in der ehemaligen DDR war der Tag nur bis 1966 und im Jahr 1990 ein gesetzlicher Feiertag).

Die heutige Form des Vatertagfeierns ist Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin und Umgebung aufgekommen und erfreut sich bei Männern immer noch großer Beliebtheit. Kernelement war dabei die „Einweihung“ der Jüngeren in die Sitten und Unsitten von "Männlichkeit".

Der Herrentag ist vor allem in Ostdeutschland durch die sogenannte Herrenpartie gekennzeichnet. Die Teilnehmer (traditionell ausschließlich männlich – jung und alt) machen dabei meist eine Wanderung oder eine gemeinsame Ausfahrt, bei denen oftmals viel Alkohol konsumiert wird.

Dabei hat man häufig traditionelle Ausflugspunkte als Ziel oder man tourt von Gaststätte zu Gaststätte. Bei Wanderungen werden häufig Handwagen, Bollerwagen oder Schubkarren mitgeführt, um die Getränke besser trans-portieren zu können. Für die Ausfahrten werden meist Fahrräder (zum Teil mit Hänger), Kremserwagen (Kutschen) oder ältere Traktoren mit Hänger genutzt. Die Fahrzeuge oder Wagen werden dabei teilweise nur an diesem Tag genutzt und dafür speziell umgebaut, z.B. besondere Fahrradtandems oder Fahrräder mit mehr als einem Dutzend Sitzplätzen. Häufig werden die Gefährte mit Flieder und Birkenzweigen geschmückt.

AMICA-Filmreihe im Kommunalen Kino

Über Leben nach dem Krieg

Vom 13. - 15. Mai zeigt das Kommunale Kino im Alten Wiehrebahnhof jeweils um 19:30 Uhr die Dokumentarfilme Nirgendwo.Kosovo und Mein Land Zion sowie den Spielfilm Sturm (OmU), der die langen Schatten des Bosnienkriegs thematisiert. Zur Einführung spricht AMICA-Vorsitzende Gabriele Michel über die Situation vor Ort und über die Arbeit der Freiburger Hilfsorganisation in den im Film gezeigten Regionen.

Drei Länder, drei Schicksale
Drei Länder, in denen Kriege tobten und Gewalt zum Teil noch immer an der Tagesordnung ist. Drei Schicksale von Menschen, die rastlos auf der Suche sind: auf der Suche nach Heimat, nach Sinn und nach Frieden -- wenigstens für sich selbst. Die AMICA-Filmreihe erzählt von der Lage im Kosovo, von Israel und Bosnien, drei Regionen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die dennoch eines verbindet: die langen Folgen der Konflikte, unter denen die Menschen bis heute leiden.

Nirgendwo. Kosovo
Den Schatten seiner Frau hat Haki aus Deutschland mitgebracht. Sie hat das Foto aufgenommen, auf dem der 28-Jährige mit einem breiten Lachen auf der Motorhaube seines Autos lehnt; ihr Schatten ragt ins Bild. Mehr als dieser Schatten ist dem Kosovaren kaum geblieben. Nach einer verbüßten Haftstrafe wurde er aus Deutschland abgeschoben, zurück ins Kosovo, das er 17 Jahre zuvor als Flüchtling verlassen hat. Ohne die Hilfe seiner Frau müsste Haki, wie viele andere, von dem leben, was die Müllkippe nahe Gjakova hergibt. Ihn quälen die Trennung von seiner Familie, der mühsame Kampf um die Existenz und die Willkür der Polizei, die beinahe jeden Tag in dem Slum "Colonia Aliibraj" nahe Gjakova auftaucht. Heimat, sagt Haki, das ist für ihn Deutschland, nicht Kosovo. In einprägsamen Bildern erzählt die Filmemacherin Silvana Santamaria am Beispiel dieses doppelt vertriebenen Menschen von den Folgen eines Konflikts zwischen Völkern und Religionen, der mitten in Europa stattfindet und längst zu einem sozialen und kulturellen Problem geworden ist. Auf dem 31. Filmfestival in Saarbrücken wurde sie dafür mit dem Max Ophüls Preis ausgezeichnet.

Mein Land Zion
Yulie Gerstels Reise durch ihr Heimatland Israel ist eine Suche nach
Antworten. Antworten auf die Frage, ob sie es verantworten kann, ihre
beiden Töchter in diesem Land großzuziehen. Antworten auf die Frage, was
wesentlicher ist: das Leben oder das Land, in dem Gerstel bereits in der
6. Generation beheimatet ist. Kompromisslos begleitet die Kamera sie auf
der Spurensuche. Die Filmemacherin wählte noch nie den leichten Weg: Nach einer erfolgreichen militärischen Karriere versuchte sie den Attentäter zu
befreien, der sie zwanzig Jahre zuvor beinahe erschossen hatte. Diese
Erfahrungen verarbeitete sie in dem preisgekrönten Film Mein Terrorist.
Nun nähert sich der Augenblick, an dem ihre älteste Tochter Stav zum
Militärdienst eingezogen wird. Dann wird das Mädchen unter Umständen
gezwungen sein, militante jüdische Siedler zu schützen. Allein der
Gedanke daran lässt ihre Mutter frösteln. Yulie Gerstels größte Angst
ist es, eines Tages gefragt zu werden: "Warum hast Du geschwiegen?"

Sturm
Die Arbeit des Den Haager Kriegsverbrechertribunals im Spannungsbogen
eines Thriller darzustellen -- das ist Regisseur Hans-Christian Schmid
packend gelungen. Sein Spielfilm aus dem Jahr 2009 handelt von zwei
starken Frauen: Hannah Maynard ist Anklägerin in Den Haag. Um das
Verfahren gegen einen mutmaßlichen Kriegsverbrecher vorantreiben zu
können, überredet sie die Bosnierin Mira, die mit Mann und Kind in
Berlin lebt, als Zeugin gegen Duric auszusagen. Weder die schwierigen
Recherchen im ehemaligen Kriegsgebiet noch die Drohungen
bosnisch-serbischer Nationalisten oder die Verwicklungen in
internationale Politik können Hannah abschrecken. Mutig und unbeirrt
verfolgt sie ihr Ziel: die Wahrheit ans Licht zu bringen.
STURM wurde im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2009
uraufgeführt und mit dem Amnesty International Filmpreis, dem Preis der
Leserjury der Berliner Morgenpost und dem Preis der Gilde deutscher
Filmkunsttheater ausgezeichnet. Zu den weiteren Filmpreisen zählen der
Autoren-Preis der Frankfurter Autorenstiftung und der
Bernhard-Wicki-Filmpreis 2009.

weitere Informationen: www.amica-ev.org
 

 
  15.05.10 Internationaler Tag der Familie

Seit 17 Jahren gibt es den Internationalen Tag der Familie, der von den Vereinten Nationen 1993 ausgerufen wurde, um jedes Jahr an einem besonderen Tag auf die Bedeutung der Familie für unsere Gesellschaft und für den Staat aufmerksam zu machen. Was wären wir ohne Familie, und sei sie noch so klein?

In der Familie lernen wir grundlegende Dinge: wie wichtig es ist, füreinander Verantwortung zu übernehmen, Rücksicht aufeinander zu nehmen. Wie schön es sein kann, miteinander zu feiern und sich wieder zu versöhnen, wenn man gestritten hat. Wir bekommen viel geschenkt und lernen zu teilen und abzugeben.

Familie ist ein kostbares Unternehmen – im wahrsten Sinne des Wortes. Kinder brauchen Zeit, es kostet Geld, sie groß zu ziehen. Und oft gibt es auch Probleme. Viele Mütter haben Schwierigkeiten, Beruf und Familie zu verbinden, Väter und Mutter haben große Sorgen, wenn sie arbeitslos werden.

In anderen Ländern unserer Welt haben die Familien oft mit noch schwer-wiegenderen Problemen zu kämpfen. Kindergeld gibt es nicht überall und viele Kinder werden von ihren verarmten Eltern ausgesetzt, haben nie "Familie" erlebt.

So gibt es also viele Gründe, sich an einem Tag im Jahr über die Familie ein paar Gedanken zu machen, an seine Großeltern zu denken, sie vielleicht zu besuchen, mit den Eltern ein paar Stunden zu verbringen oder den Ge-schwistern eine kleine Freude zu machen.

Wiehre Online wünscht allen Kindern, Jugendlichen, Müttern, Vätern, Großeltern und allen anderen Verwandten, dass sie Vertrauen, Geborgenheit und Liebe in ihrer Familie erfahren und möglichst viel Zeit miteinander verbringen können.
 

 
  17.05.10

Glanzvoller Start in die Woche

Reinigen Sie Ihren Bildschirm regelmäßig oder gehören Sie auch zu den eher nachlässigen Computerbenutzern?

Das ist verständlich, zumal die Innenseite des Bildschirms recht schwer zugänglich ist.

Wir erlauben uns Ihnen hier ein kleines Geschenk zu präsentieren:

Klicken Sie auf das Wort "hier" im obigen Text, warten Sie einige Sekunden, und die Innenseite Ihres Bildschirms wird für Sie gereinigt!

P.S.: Am besten im Vollbildmodus, damit auch die Ecken gereinigt werden.
 

 
  19.05.10

Aufatmen in Freiburg: Wiehre-Abriss ist ein Scherz

Soll die Wiehre abgerissen werden? Ein Flugblatt hat Alarmstimmung im betroffenen Freiburger Stadtteil ausgelöst. Es sieht auf den ersten Blick ziemlich authentisch aus – doch es ist eine Fälschung. Die Wiehre bleibt bestehen.

Wäre der 1. April gewesen, hätte sich niemand gewundert. Doch Mitte Mai konnten nur Insider schmunzeln; die angeblich Betroffenen hingegen waren alarmiert: Ein Rundschreiben im Namen der Freiburger Stadtbau GmbH, das in zahlreichen Briefkästen in der Wiehre lag, kündigte "Umbaumaßnahmen des Stadtteils" an. Dieses Modellprojekt mit dem Titel "Wiehre 2015" habe der Gemeinderat im vergangenen Jahr beschlossen. Die Frist für die Bürgerbeteiligung sei abgeschlossen. Für Rückfragen wegen der Umbau- und Abrissarbeiten stehe ein Sachbearbeiter der Stadtbau zur Verfügung.

Täuschend echter Briefkopf und gestelztes Bürokratendeutsch

Die Durchwahl führte zu Projektentwickler Lothar Korzen, und die hohe Frequenz an Anrufen am Montagmorgen zeigt, dass das getürkte Rundschreiben von ziemlich vielen ziemlich ernst genommen wurde. Korzen selbst beschlichen Zweifel, und er fragte bei Stadtbau-Chef Ralf Klausmann nach, was denn da geplant sei. Sie besorgten sich das Flugblatt und waren im Bilde: ein Scherz.

"Eigentlich recht witzig", meinte am Montag der Geschäftsführer Ralf Klausmann, der im gefälschten Rundschreiben zweimal mit "ß" auftaucht. "Aber wenn man mitbekommt, wie verstört manche Menschen sind, ist das nicht mehr so komisch."

Denn die angebliche Stadtbau-Information "an die Anwohner des Stadtteils Wiehre" enthält täuschend echt den Briefkopf der städtischen Wohnungsgesellschaft. Und das gestelzte Bürokratendeutsch dürfte auch so manchen Skeptiker überzeugt haben. Dass nach "Abschluss des Modellprojekts Wiehre 2015 für Sie hochwertige Niedrigenergiehäuser zur Verfügung stehen" werden, passt natürlich hervorragend zur "Green City". Dass die Stadtbau "selbstverständlich Ausweichswohnraum zur Verfügung" stellt, gehört zur Gepflogenheit des städtischen Unternehmens.

Wer steckt hinter dem Brief?

Trotzdem: Wer das Schreiben aufmerksam liest, entdeckt jede Menge Ungereimtheiten – nicht nur dass der Geschäftsführer Klaußmann heißt. So enthalten die Fußzeilen noch den Technischen Geschäftsführer Fred Gresens, der allerdings schon vor mehr als drei Jahren die Stadtbau verlassen hat. Oben rechts auf dem Briefkopf ist von einem "Aktenzeichen Vormerkliste" die Rede, die natürlich völlig sinnfrei ist. Und der Gemeinderatsbeschluss zur groß angelegten Stadtteilsanierung soll am 20. April 2009 gefallen sein – das war ein Montag. Der Gemeinderat tagt aber immer dienstags. Ganz abgesehen davon, dass ein solch weit reichender Beschluss nicht denkbar ist ohne mediale Berichterstattung und breit angelegte Bürgerbeteiligung.

Jedenfalls sah sich die Stadtbau am Montag gezwungen, in einer Pressemitteilung auf das Rundschreiben zu reagieren und sich eine Anzeige vorzubehalten. Doch wer steckt hinter dem Brief? Bei der Stadtbau könnte man sich noch am ehesten vorstellen, dass Sympathisanten des einstigen Studentinnenwohnheims St. Luitgard die Aktion ausgeheckt haben. Die Gebäude an der Quäkerstraße in der Wiehre sind zur Hälfte abgerissen. Viele Menschen hatten sich für deren Erhalt eingesetzt.

Quelle: BZ
 

 
  21.05.10 Scherbentelefon ein Dauerbrenner

Seit Sommer 2007 gibt es mittlerweile das sogenannte Scherbentelefon der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) und seither hat sich diese Hotline, bei der Scherben und anderes Ungemach auf Radwegen gemeldet werden können, bewährt. Pro Monat werden bis zu 20 Anrufe gezählt.

Info: Scherbentelefon: 0761 / 7 67 07 - 70 oder per Mail an info@abfallwirtschaft-freiburg.de
   

 
  22.05.10

Großer Pfingstmarkt im Zentrum Oberwiehre - ZO

Geschenk- und Dekorationsideen zum Pfingstfest.


Foto: ZO

Auch dieses Jahr findet im ZO wieder der beliebte Pfingstmarkt statt.

Am Samstag, den 22. Mai, bieten an die 20 Hobbykünstler und Kunsthand-werker in der Zeit von 10 bis 18 Uhr Schönes für das bevorstehende Pfingst-fest an.

Dazu zählen Kunst- und Dekorationsgegenstände, Geschenkartikel, Schmuck, Töpfer- und Glaswaren, Bilder und besondere Accessoires. Zu erwerben gibt es weiterhin Grußkarten, Kerzen, Trockengestecke und erstmals besondere, anspruchsvoll gefertigte Gürtel.

Neu dabei ist auch ein großer Stand mit Brandmalerei. Hier finden neben dem Verkauf schöner Ausstellungs-Exponate auch Vorführungen zu dieser faszinierenden kunsthandwerklichen Richtung statt. Auf Wunsch werden Auftragsarbeiten durchgeführt, bei denen Namen oder eigene Ideen der Kunden in das Werk einfließen können.

Das Angebot auf dem Pfingstmarkt zeichnet sich wie immer durch Ideen-reichtum, handwerkliches Können und viel Liebe zum Detail aus. Wer zu den bevorstehenden Pfingsttagen eine besondere Geschenkidee sucht oder eine schöne Dekoration für Haus und Garten benötigt, wird auf dem Pfingstmarkt
im ZO fündig.

Eine Standreservierung für interessierte Kunsthandwerker und Hobbykünstler ist noch möglich. Nähere Informationen und Anmeldungen unter Tel. 2 38 06.
 

 
  24.05.10 Pfingstmontag

In vielen Regionen existieren Pfingstbräuche, so zum Beispiel das Pfingstbaumpflanzen in der Lüneburger Heide, in Oelde der Pfingstenkranz, in Mecklenburg das Schmücken des Pfingstochsen, in Frankfurt am Main der Wäldchestag, in Halle (Saale) der Knoblauchsmittwoch, die Geißbock-versteigerung in Deidesheim oder die Heimensteiner Kirmes in Heilbad Heiligenstadt. Viele Jugendgruppen führen Pfingstzeltlager durch.

In Österreich und Teilen von Deutschland ist in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag die Unruhnacht (Bosheitsnacht). Ursprünglich sollten in dieser Nacht böse Geister ausgetrieben werden, jetzt werden in der „Unruhnacht“ den Mitbürgern verschiedene Streiche gespielt, zum Beispiel wird die Gartenbank des Hauseigentümers versteckt, oder seine Haustür wird mit Blumenstöcken verstellt. Diese Aktivitäten werden auch als Pfingststehlen bezeichnet. Alles, was nicht durch ein Dach geschützt ist, darf mitgenommen und versteckt werden.

Ein weiterer Brauch zu Pfingsten, der in Deutschland praktiziert wird, ist das sogenannte „Birkenstecken“. In der Pfingstnacht machen sich Junggesellen auf, um ihrer Liebsten eine Birke an die Hauswand zu stellen. Dies symbolisiert seine Zuneigung zu ihr. Zudem ist es in einigen Landstrichen üblich, eine Kalkspur von der gesteckten Birke bis zum Haus des Junggesellen zu streuen, um die Herkunft der Birke aufzuklären.

Der Pfingstmontag ist ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland, Österreich, Luxemburg und weiten Teilen der Schweiz. In Deutschland forderten Wirtschaftsverbände 2005 seine Abschaffung. Sämtliche im Bundestag vertretenen Parteien mit Ausnahme der FDP sprachen sich ebenso wie die Kirchen und Gewerkschaften gegen diesen Vorschlag aus.

In Frankreich ist 2005 der Versuch der Regierung Raffarin, den Pfingstmontag zum unbezahlten Feiertag zu machen, am Widerstand der Bevölkerung gescheitert. Ein für die Regierung erstellter Bericht kam allerdings zu dem Schluss, dass trotz der Abschaffung des Pfingstmontags zuletzt rund 52 Prozent der Erwerbstätigen an diesem Tag nicht gearbeitet hätten. Schulen und öffentliche Dienststellen blieben meist geschlossen. Der Pfingstmontag ist daher seit 2008 wieder Feiertag.
 
 
  25.05.10 Ab sofort Tempo 30 auf der B 31

Das Regierungspräsidium Freiburg hat vor zwei Wochen dem Antrag auf eine nächtliche Tempo-30-Beschränkung auf der B31 zwischen Kronenbrücke und Schützenalleetunnel zugestimmt. Bereits am heutigen Freitag beginnt das Garten- und Tiefbauamt die Schilder aufzustellen. Ab dann gilt von 22 bis 6 Uhr auf der Strecke in beiden Fahrtrichtungen Tempo 30. Die Beschilderung wird mit dem Zusatzzeichen „Lärmschutz“ versehen. Um einen gleichmäßigen Verkehrsfluss zu gewährleisten, sollen in Kürze auch die Ampelschaltungen an diese Temporegelung angepasst werden.

Die gleiche Tempo-30-Beschränkung soll ab Mitte Juni auch in der Kronenstraße zwischen Basler Straße und Kronenbrücke und in der Eschholzstraße zwischen Ochsenbrücke und Breisacher Straße gelten.
Auch für diese Straßenabschnitte hat das Regierungspräsidium einer nächtlichen Tempobegrenzung aus Lärmschutzgründen zugestimmt.Diese Änderungen sind Teil des städtischen Lärmaktionsplans, der im Dezember vergangenen Jahres vom Gemeinderat so beschlossen wurde.
 

 
  27.05.10

BIOSK vorerst nicht mehr via Unterführung erreichbar

Radfahrer und Fußgänger, die in den nächsten Wochen die Schwarzwald-straße unterqueren wollen, müssen sich auf einen Umweg einstellen und statt dessen überqueren.


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Im Kreuzungsbereich Schwarzwald-, Mösle- und Hirzbergstraße, also beim BIOSK, ist die Unterführung gesperrt. Der Grund: Der Energieversorger Badenova erneuert dort seit Jahresanfang im Auftrag der Stadt Freiburg den Abwasserkanal .

Im Zuge der Kanalerneuerung in der Schwarzwaldstraße beginnt die Badenova
mit dem zweiten Bauabschnitt. Dazu zählen aufwändige Arbeiten im Kreuzungsbereich Schwarzwald-, Mösle- und Hirzbergstraße: Der neue Abwasserkanal muss an dieser Stelle unterhalb der Fundamente des dortigen Brückenbauwerks verlegt werden. Dazu halten die Bauverantwortlichen die Belastung auf das Bauwerk im Bereich der Unterquerung so niedrig wie möglich. Aus diesem Grund wird der Fahrzeugverkehr teilweise über den Gehweg geleitet und die Linksabbiegerspur von der stadtauswärts führenden Schwarzwaldstraße in die Hirzbergstraße gesperrt.

Natürlich hält sich die Graffiti in der Unterfürhrung auch im Vorborgenen, deshalb sei sie an dieser Stelle nochmals ins Licht´gerückt.


Foto: Felix Andris - Wiehre Online
 
Die Unterführung selbst wird ab heute für die Dauer von sechs bis acht Wochen vollständig gesperrt. Als Ausweichmöglichkeit insbesondere für die Schüler der umliegenden Schulen und die Fahrgäste der Straßenbahnlinie 1 der VAG dienen dann zwei Fußgängerampeln über die Schwarzwaldstraße.

Von Mitte Juli wird zudem die Ausfahrt aus der Möslestraße in die Schwarzwaldstraße bis Ende 2010 gesperrt. Auch dort wird der Abwasserkanal erneuert.
 

 
  28.05.10 Ein Funkmast vor dem Wald

Vodafone baut mehr als 30 Meter hohe Anlage zwischen Waldseestraße und Wiehrebahnhof.

Das Mobilfunknetz in der Wiehre wird ausgebaut. Vor fünf Jahren wurde trotz erheblicher Anwohnerproteste auf das Dach der Caritas-Akademie an der Maria-Theresia-Straße eine UMTS-Sendeanlage gepflanzt. Nur einige hundert Meter davon entfernt konnte jetzt ein Mobilfunkanbieter die Genehmigung für einen weiteren Standort durchsetzen. Um den störungsfreien Handyempfang sicherzustellen, wird die Firma Vodafone zwischen Waldseestraße und Wiehrebahnhof einen mehr als 30 Meter hohen Gittermast errichten. Baubeginn soll im Juni sein.

Kein Verständnis bringt Grünen-Stadtrat Helmut Thoma für die Entscheidung der städtischen Genehmigungsbehörde auf, die Mobilfunkanlage weithin sichtbar zu positionieren. Der Kommunalpolitiker ärgert sich darüber, dass trotz der Proteste von Anwohnern und den beiden Bürgervereinen aus der Wiehre sowie gegen das ausdrückliche Votum des Bauausschusses die dafür notwendige Baugenehmigung erteilt wurde. "Auch wenn es an der Strahlung nichts geändert hätte, wäre eine Versetzung des Standortes um 50 Meter in den Wald eine zumindest optisch bessere Lösung gewesen", so Thoma.

Auf Anfrage bestätigt die Stadtverwaltung, dass die Baugenehmigung für die umstrittene Anlage schon im Dezember 2009 erteilt worden ist. "Der Antrag konnte nicht abgewiesen werden, weil er den gesetzlichen Bestimmungen entspricht", sagt Pressesprecherin Petra Zinthäfner. Schon im März 2009 habe der Mobilfunkbetreiber den Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung eingereicht.

Betreiber reichte Klage gegen die Stadt ein

Weil die Stadt das Vorhaben "nicht schnell genug", so Zinthäfner, bearbeitet habe, wurde vom Antragsteller im September eine Untätigkeitsklage beim Verwaltungsgericht eingereicht. Um einer drohenden Verurteilung zuvorzukommen, habe sich die Verwaltung letztlich im Dezember 2009 zu einem Vergleich mit dem Mobilfunkunternehmen durchgerungen. Wiederholte Bemühungen der Stadt, den Standort aus ästhetischen Gründen in Richtung des Sternwaldes zu verlegen, seien im Sande verlaufen. Damit könnte eine Versorgung des Gebietes nicht mehr ausreichend sichergestellt werden, lautete die Begründung des Unternehmens. In dem Vergleich verpflichtete sich Vodafone allerdings, die Mitbenutzung der Mobilfunkbasis durch Wettbewerber zuzulassen. Mit dem Resultat, dass zwischenzeitlich ein weiterer Netz-betreiber seinen Bauantrag für eine eigene Anlage in der Wiehre zurückgezo-gen hat und den gemeinsamen Betrieb des künftigen Mobilfunksendemastes an der Waldseestraße ankündigte.

Die Stadt betont, Belastungen der Bevölkerung durch Funkwellen so gering wie möglich halten zu wollen und ihrer Verantwortung im vorbeugenden Gesundheitsschutz gerecht zu werden. Im aktuellen Fall komme man allerdings nicht umhin, gesetzliche Bestimmungen zu erfüllen. Der Bürgerverein Mittel- und Unterwiehre wies in der Vergangenheit immer wieder auf das Ergebnis von Gutachten hin, die von einer Schädigung durch Mobilfunkstrahlen ausgehen. Deshalb, so der Vorsitzende Eugen Reinwald, sei man nicht einverstanden mit der Entscheidung. Reinwald: "Wir sind gezwungen, uns dem Willen der Verwaltung zu beugen".

Quelle: BZ
 

 
  30.05.10

Am Wochenende ... zum Genießen


Foto: Felix Andris - Wiehre Online
 

 
  31.05.10

Lena rockt Europa und gewinnt sensationell Grand Prix

Die Sensation für Deutschland ist perfekt: Lena Meyer-Landrut hat am Samstagabend den 55. Eurovision Song Contest in Oslo gewonnen.

Mit ihrem Titel "Satellite" sammelte sie insgesamt 246 Punkte. Die aus Hannover stammende Abiturientin war erst vor wenigen Monaten in einer von TV-Moderator Stefan Raab organisierten Casting-Show entdeckt worden und feierte kürzlich Ihren 19. Geburtstag.

Für Deutschland ist es in der Geschichte des Wettbewerbs erst der zweite Sieg nach Nicoles "Ein bisschen Frieden" im Jahr 1982.

"Verdammte Axt ist das geil!"

Nach ihrem spektakulären Sieg beim 55. Eurovision Song Contest ist Lena Meyer-Landrut zurück in Deutschland. Nach der Landung am Flughafen ging
es per Autokorso zum Rathaus der Landeshauptstadt. Oberbürgermeister Stephan Weil hielt dort das Goldene Buch der Stadt bereit, in das Lena sich eintrug. Der Text: "Wow! Verdammte Axt ist das geil! Dankeschönst. Leni."

Auf dem Trammplatz vor dem Rathaus warteten schon 40.000 begeisterte Fans auf einen weiteren Auftritt der ESC-Siegerin mit ihrem Song "Satellite". Und Lena ließ sich nicht lange bitten, sang, gab Autogramme und dankte ihren Unterstützern, die zum Teil stundenlang im Regen ausgeharrt hatten.

Im nächsten Jahr wird der Eurovision Song Contest in Deutschland stattfinden. In welcher Stadt, ist noch unklar. Das werde erst nach sorgfältiger Prüfung der verschiedenen Möglichkeiten entschieden, sagte Intendant Marmor vom NDR. Sowohl Lenas Heimatstadt Hannover als auch die ESC-Partymetropole Hamburg haben unter anderem schon Interesse angemeldet. Für heute ist in Köln eine Pressekonferenz angesetzt, bei der auch das Thema Austragungsort angesprochen werden soll.

 
       
 
   

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