Aktuelles

Oktober 2010
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.10.10


Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was von dem milden Strahl der Sonne fällt.

Friedrich Hebbel


Foto: Felix Andris - Wiehre Online
 
 
  02.10.10

Krimi à la Carte in Oma's Küche


Das Freiburger Improvisationstheater L.U.S.T. spielt nach einem Aperitif zwischen den vier Gängen eines leckeren Menüs einen kompletten Kriminalfall. Die Gäste liefern die Vorgaben und können die Handlung mitbestimmen. Nichts ist vorher festgelegt, alles entsteht aus dem Augenblick. Große Unterhaltung zum Lachen und Staunen. Ermitteln Sie mit!
 

 
  04.10.10

40. Todestag von Janis Joplin

Heute vor 40 Jahren starb Janis Joplin an einer Überdosis Heroin. Sie wurde nur 27 Jahre alt und ist eines von insgesamt fünf prominenten Musikern des so genannten Club 27, die alle im Alter von 27 Jahren verstorben sind. Die vier anderen Mitglieder: Brian Jones, Jimi Hendrix, Jim Morrison und Kurt Cobain.

Jones, Hendrix, Joplin und Morrison waren in den Jahren 1969 bis 1971 gestorben, ohne dass in der breiten Öffentlichkeit eine Verbindung zwischen dem gemeinsamen Todesalter gezogen worden wäre. Erst mit dem Tode Kurt Cobains, knapp zweieinhalb Jahrzehnte nach den anderen, verbreitete sich die Vorstellung eines Klub 27 in der öffentlichen Wahrnehmung.

Neben Jimi Hendrix und Jim Morrison war Janis Joplin eine der zentralen Symbolfiguren der Hippiezeit und der Hippiekultur. Alle drei prägten einen Lebensstil, der im Nachhinein durch „Sex, Drugs and Rock'n'Roll“ und „Live fast, love hard, die young“ gekennzeichnet wurde.

Die vergebliche Suche nach der wahren Liebe, Zuneigung und Geborgenheit ließ sie zuweilen in depressive Phasen fallen, welche sie durch Heroin, Kokain und Alkohol zu verdrängen suchte. Durch diese innere Zerrissenheit der Gefühle und ihre Schwierigkeiten, enge menschliche Kontakte aufzubauen, lässt sich ihre Musik verstehen, die gleichzeitig Stolz und Verzweiflung (All is Loneliness) ausdrückt.
 

 
  05.10.10

Bundesverdienstkreuz für Jogi

Joachim Löw ist mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Der Bundestrainer erhielt die höchste staatliche Auszeichnung am Dienstag von Bundespräsident Christian Wulff in Berlin für seine Verdienste bei der Weltmeisterschaft.

Im Schloss Bellevue bekamen die 23 WM-Akteure um Kapitän Philipp Lahm und Torwart Manuel Neuer von Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel zudem das Silberne Lorbeerblatt. Beim WM-Turnier in Südafrika hatte die Nationalmannschaft im Sommer den dritten Platz erreicht und dabei besonders bei den Siegen gegen England und Argentinien durch ihren offensiven Spielstil überzeugt.
 

 
  07.10.10

Spatenstich fürs Ensemblehaus

Das Freiburger Barockorchester und das ensemble recherche mit (von links) Martin Fahlenbock, Melise Mellinger und Christian Dierstein
Foto: Ingo Schneider

Jetzt nimmt das Miteinander von Tradition und Moderne in Freiburg gleich zweifach Gestalt an: Direkt neben der alten Stadthalle entsteht das neue Ensemblehaus für das Freiburger Barockorchester und das Ensemble Recherche, die seit langem klassische und zeitgenössische Musik in Einklang bringen. Gestern war der erste Spatenstich an der Schützenallee. Und damit die Musikerinnen und Musikerinnen, die seit fast 25 Jahren von sicheren Proberäumen träumen, bereits in etwa einem Jahr in ihrem Ensemblehaus proben können, gingen die Arbeiten noch am Mittwochnachmittag los.

am heutigen  Donnerstag
Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Sofort nach der kleinen Feierstunde, zu der OB Dieter Salomon den Roten Punkt der Baugenehmigung mitbrachte, und in der Paul Ege vom Verein "Freunde der Baden-Württembergischen Ensemble-Akademie" allen dankte, die dazu beigetragen haben, dass von den voraussichtlich drei Millioenen Euro Baukosten "nur noch eine Viertelmillion fehlt". Eine übrigens auch in anderer Hinsicht denkwürdige Feierstunde: Mitglieder der beiden Ensembles spielten Musik von Wolfgang Rihm und Georg Philipp Telemann unter einem strahlend blauem Himmel.

Quelle: BZ
 

 
  08.10.10

Ruefetto Blues Festival

Ruefetto Blues Festival

Das Team der RuefettoJazzSessions veranstaltet auch diesen Herbst neben den wöchentlichen Jazz Sessions am Donnerstag zwei zusätzliche Konzerte.

Freitag: Blues On! / Uwe Herr´s Muddy Boots / Duo Paradiso
Samstag: QuickChange Bluesband / Lill´ Walter meets Miller Band / Duo Paradiso
 

 
  09.10.10 50 Jahre Schul-Circus an der Freien Waldorfschule Freiburg-Wiehre

Es ist eine schulische Erfolgsgeschichte: als 1960 die Sportlehrerin Elfriede Häuber von der Waldorfschule Freiburg-Wiehre den Schulcircus erfand, begründete und mit Lehrerkollegen und Schülern diese Idee umsetzte, ließ sich niemand träumen, dass daraus ein fester Bestandteil der Festlichkeiten an der Freien Waldorfschule Freiburg-Wiehre werden würde. In den Anfängen des schulischen Circus fanden die Aufführungen als Höhepunkt, nach monatelangen Proben, immer im Rahmen des traditionellen Herbstfestes der Schule statt. 1995 wurde daraus eine Circus AG, deren Schüler aller Klassen sich wöchentlich auf die inzwischen 4 Auftritte pro Jahr vorbereiteten. Zwei Aufführungen der Circus AG gibt es im Frühjahr und 2 beim Herbstfest. Einzelne Gruppen dieser schulischen Circus AG haben unter anderem auch schon öffentliche Auftritte beim Zelt-Musik-Festival Freiburg bestritten. Mitte der 90iger Jahre zeigten Schülerinnen und Schüler ihr akrobatisches, clowneskes und turnerisches Können und sammelten im „Varieté Soleil“, wie der Circus damals hieß, so Spenden für die schuleigene Solaranlage.

Seit 2005 nennt sich der Waldorfschulcircus offiziell „Circus Salilero“. 4 Trainer und 140 Schülerinnen und Schülern verzaubern in gut anderthalb Stunden mit ihren Auftritten kleine und große Kinder, entführen die Besucher in eine Zauberwelt, in der Fantasie herrscht und jeder seine Träume ausleben kann.

Am Samstag, den 9. Oktober um 13 Uhr und 16 Uhr können sich Besucher des Herbstfestes der Freien Waldorfschule Freiburg-Wiehre von tollpatschigen Clowns, dem Können der Akrobaten und geschickter Jongleure in ihren Bann ziehen lassen. Der Eintritt ist frei, Spenden werden jedoch sehr gerne entgegengenommen.

Tag der offenen Tür im Caroluskindergarten

Der katholische Kindergarten St. Carolus, Schwarzwaldstraße 90 a, lädt für heute, 14.30 bis 17 Uhr, zum Tag der offenen Tür in das frisch sanierte Gebäude ein.

So wurde beispielsweise aus einem Teil der Kapelle in dem 100 Jahre alten Jugendstilgebäude ein Mehrzweckraum, die neue Kleinkindgruppe hat auf zwei Spielebenen Platz gefunden, und auch in Sachen Sicherheit undd energetische Sanierung wurde einiges getan. Die Gesamtkosten des Umbaus betragen rund 600 000 Euro.
 

 
  11.10.10

Zum Wochenstart

Gewonnen hat immer der, der lieben, dulden und verzeihen kann.

Hermann Hesse
 

 
  12.10.10 12. Oktober 1492: Christoph Kolumbus entdeckt Amerika

Auf dem Weg nach Indien, entdeckte Christoph Kolumbus Amerika. Bis zu seinem Tod hat der Seefahrer aber nie von seinem Irrtum erfahren. Kolumbus wurde 1451 in Genua, Italien, geboren. Anfangs arbeitete er – genau wie sein Vater – als Wollweber.

Aber Kolumbus war ein wissbegieriger Abenteurer und das Meer faszinierte ihn sehr. Deshalb wollte er lieber als Kaufmann zur See zu gehen. Indien war damals das Land des Goldes und der Gewürze. Daher entschied sich Kolumbus, dass die Route Portugal-Indien sein „Arbeitsweg“ sein sollte.
Um nach Indien zu gelangen, musste man mit dem Schiff Richtung Osten an Afrika vorbei segeln. Kolumbus beabsichtigte, den Weg zu verkürzen. Er wusste bereits, dass die Erde eine Kugel ist und wollte es einmal westwärts versuchen.

Das portugiesische Königshaus unterstützte diese Idee nicht; das spanische dagegen schon. Das Königspaar stellte Kolumbus drei Schiffe und Mannschaften zur Verfügung. Am 3. August 1492 es dann soweit. Kolumbus stach in See und ging heute vor 518 Jahren an Land. Seiner Meinung nach betrat er Indien. Deshalb nannte er die Einwohner auch „Indianer“.

Tatsächlich hatte Kolumbus einen neuen Kontinent entdeckt: Amerika. Er landete damals auf einer Insel der Bahamas. Kolumbus trat noch drei weitere große Reisen in sein „Indien“ an.

Weil Christoph Kolumbus nicht die in Indien vermuteten Schätze nach Spanien brachte, fiel er in Ungnade. Am 20. Mai 1506 starb der Entdecker Amerikas arm und vergessen in einem elenden Quartier in Valladolid.
 

 
  13.10.10

Arena Bar schließt – Freiburg ohne Oben ohne

Die Arena-Bar hat geschlossen. Der Betreiber des freizügigsten Lokals der Stadt hat nach fast 40 Jahren aufgehört. Wie es in den Räumen der einzigen Oben-ohne-Bar an der Ecke Schwarzwald- und Hildastraße weitergeht, ist ungewiss.

Die Bar im Jugendstilgebäude war die alte Dame unter den Rotlicht-Etablissements. Jeder kennt sie, kaum einer will je dort gewesen sein. Aber sie war in die Jahre gekommen. Wer durch den Vorhang am Eingang geschlüpft ist, fand sich im Ambiente der 70er Jahre wieder. Ende Juli hat der Nachtclub mit Animierbetrieb wegen Renovierung geschlossen – und dabei blieb’s. Gedacht war das anders, erklärt Wirt Dietmar Binkert.

Der 65-Jährige hat das Lokal seit 38 Jahren gepachtet und sich nun zur Ruhe gesetzt. "Ich hatte einen Nachpächter, der wollte renovieren und ein Nachtlokal mit Tabledance aufmachen." Dann sei nichts daraus geworden. Binkerts Entschluss aber stand fest: Nach 51 Jahren Arbeit, erst als Fotograf, dann als Wirt, war Schluss. Jetzt gebe es weitere Interessenten für die 180 Quadratmeter. "Aber noch ist nichts sicher."

Sicher ist Binkert dagegen, dass die Zeiten sich geändert haben: In den 70ern gab es mehr Nachtclubs in Freiburg, "und die liefen alle". Doch "Mon Cheri", Traber- und Regina-Bar (dessen benachbarter Imbiss im Volksmund "Würstle-Puff" hieß) sind längst Geschichte. Übrig geblieben sind "Playboy" an der Moltke- und "Mon Petit" an der Eschholzstraße. Heute sei die Konkurrenz von Saunaclubs und Terminwohnungen groß, sagt Binkert: "Aber man kann noch Geld verdienen."

Quelle: BZ
 

 
  15.10.10

Einladung zum Vortrag und Workshop im Kunstverein


 

 
  16.10.10 Benefizkonzert für Haiti

Zugunsten des Schulprojektes l´école du village, Torbeck (Haiti), findet am Samstag, 16.10.2010 ein Konzert in der Freien Waldorfschule Freiburg-Wiehre in der Schwimmbadstrasse statt. Einlass ist um 18.30 Uhr, das Konzert beginnt um 19.00 Uhr. Eintritt auf Spendenbasis.
Außerdem: Infostand, kleine Snacks und Getränkebar.

Der Veranstalter, Amarante, Frankreich, ist ein gemeinnütziger Verein, der die Dorfschule Torbeck in Haiti, die aus Kindergarten und Grundschule besteht, verwaltet. Das Ziel der Initiative ist es, Kindern ein ihrer Entwicklung entsprechendes Lernen zu ermöglichen und Nahrungsbeschaffungsmaßnah-men um der Bevölkerung in der gegenwärtigen Notlage zu helfen.

Es stehen die Künstler Pélège , Sunny Corner und Kapelje-Freiburg auf.

Pélège, ein haitianischer Autor, spielt kreolische Rhythmen wie der Compas, Reggae,Blues und Ska auf seiner Gitarre. Mit seiner bemerkenswerten Stimme singt er über sein Land, die Liebe und die Lebensfreude.

Sunny Corner sind Musiker, die mit Fiddel und Gitarre alte Songs aus Irland und Schottland vortragen. Die fröhliche Musik wird mit eigenen Arrangements und mehrstimmigem Klang eine neue Farbe verliehen.

Die Musik der Gruppe Kapelje-Freiburg weist den Weg u.a. nach Polen, Galizien, Litauen und in die Ukraine; dorthin , wo jiddische Lieder und Klesmer ihren Ursprung haben. Diese Musik ist Ausdruck der Kultur osteuropäische Juden. Klesmer verbindet eine große Bandbreite von Gefühlen zwischen Wehmut und Lebenslust.

Flohmarkt bei "artjamming"

Einen Flohmarkt der edlen Sorte, nämlich Abendkleider, Kostüme und Schmuck, also nicht gerade typische Flohmarktartikel, veranstaltet die Frauenorganisation "Soroptimist International" in den Räumen von "artjamming" Ecke Günterstal- und Erwinstraße.

Der Erlös kommt einem sozialen Projekt in Freiburg zugute. Die Frauen-organisation "Soroptimist International" ist übrigens die weltweit größte Serviceorganisation berufstätiger Frauen.

Oberwiehremer Flohmarkt

Von 11 bis 16 Uhr findet ein weiterer Flohmarkt im Maria-Hilf-Saal in der Zasiussstraße 109 statt. Angeboten wird alles für den Haushalt, Bücher, Bilder und Gemälde, CD's und LP's, Speigel, Lampen und eine große Auswahl an Möbeln, Kleider und Schmuck und vieles mehr. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Kuchen, Brezeln, Wienerle und Apfelsaft bestens gesorgt. Alle Standplätze sind bereits vergeben.
 

 
  18.10.10

Winterwetter vertreibt goldenen Oktober

Ziehen Sie sich warm an! Die Wintersaison hat begonnen. Ob auf der Zugspitze, im Schwarzwald oder auf dem höchsten Berg Norddeutschlands - am Wochenende fiel der erste Schnee in deutschen Gebirgen. In den kommenden Tagen soll es sogar noch kälter werden.

Es ist zwar erst Mitte Oktober - doch der Winter hat es dieses Jahr offenbar eilig: Zwar reicht es im Harz noch nicht fürs Rodeln, doch Schneespaziergänge sind bereits in mehreren Gebirgen möglich. Am Wochenende fielen die ersten Schneeflocken. Auf dem Brocken, dem höchsten Berg Norddeutschlands (1141 Meter), lag der Schnee fünf Zentimeter hoch. Wind und Nebel bildeten auf der Kuppe stellenweise 20 Zentimeter lange Eiszapfen.

Auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze (2962 Meter), maß der Deutsche Wetterdienst (DWD) mindestens 15 Zentimeter - zehn davon Neuschnee aus der Nacht. Vom Feldberg im Schwarzwald wurden vier Zentimeter Schnee gemeldet. Der 1436 Meter hohe Große Arber im Bayerischen Wald war mit einem Zentimeter Schnee wie überzuckert.

Der erste Schnee kündigt eine eisige Woche an. "Wir werden mit Polarluft überschüttet. Sie kommt wie auf einer Rennbahn aus dem Polarmeer nach Deutschland", sagte DWD-Meteorologe Ansgar Engel in Offenbach. Ab Mittwoch erreichen die Temperaturen nur noch einstellige Werte. Mancherorts wird es frostig, Straßenglätte droht. Die Schneefallgrenze soll am Alpenrand bis in die Täler sinken.

Schnee gehört zu den typischen Wetterphänomen des Übergangsmonats Oktober. "Der Oktober beginnt mit Sommer und endet mit Winter", zitierte DWD-Mann Engel eine Wetterregel. Selbst in Berlin habe es vor Jahren schon mal zu Beginn des Monats geschneit. In den nächsten Tagen gibt es nur wenig Hoffnung auf goldenes Oktoberwetter. "Meist dominieren die Wolken, zeitweise fällt Regen, und die Schneefallgrenze kommt vorübergehend sogar bis in die mittleren Mittelgebirgslagen herunter, in Alpennähe teils bis in die Niederungen", teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

In der Nacht zum Montag sollte es laut DWD dort, wo die Wolken auflockern, verbreitet Frost bis örtlich minus drei Grad Celsius geben. Örtlich musste mit Straßenglätte gerechnet werden. Im Laufe des Montags kündigte ein weiterer Tiefausläufer erneut Regen für den Norden an. Auch in den kommenden Tagen bleibt es wechselhaft, kühl und regnerisch. Zur Wochenmitte soll es auch noch etwas kälter werden, die Höchstwerte bleiben meist unter zehn Grad.
  

 
  20.10.10 Wiehremer planen nun in Eigenregie

Stadtverwaltung verschiebt Stadtteilentwicklungsplan erneut.

Mit der Erarbeitung eines offiziellen Stadtteilentwicklungsplans für den Bereich Mittel- und Unterwiehre wird es schon wieder nichts. Die Stadtverwaltung hat den für den Herbst 2010 angekündigten Startschuss auf das nächste Jahr verschoben. Dies ist bereits das dritte Mal, dass sich die Pläne ändern. Deshalb reicht es dem Bürgerverein Mittel- und Unterwiehre jetzt. Er will sich nun in Eigenregie Gedanken über die Zukunft des Stadtteils machen.

Ursprünglich sollte es bereits 2008 losgehen. Doch dann wurde zunächst ein Stadtteilentwicklungsplan für Haslach aufgestellt, weil dort die Probleme – auch wegen des geplanten Baugebietes Gutleutmatten – dringlicher seien.
Die Bewohner des Stadtteils Wiehre wurden auf das folgende Jahr vertröstet. Aber auch 2009 tat sich nichts. Dann hieß es, die Bearbeitung des Stadtteilentwicklungsplans für die Mittel- und Unterwiehre solle im letzten Quartal 2010 starten. Für die Oberwiehre werde es keinen Stadtteilentwick-lungsplan geben, da dort keine größeren Baugebiete geplant seien.

Nun soll es auch in der Mittel- und Unterwiehre erst 2011 losgehen – "je nachdem, wie die personellen Kapazitäten im Baudezernat sind", teilt Rathaussprecherin Petra Zinthäfner mit.

Quelle: BZ
 

 
  21.10.10

Alfred Nobel Geburtstag

Heute vor 177 Jahren, am 21. Oktober 1833, wurde der berühmte Chemiker und Industrielle Alfred Nobel in Schweden geboren.

Auch wenn man sich in Chemie und Industrie nicht so gut auskennst, ist einem dieser Name sicher schon begegnet. Alfred Nobel ist nämlich der Namensgeber und Stifter des Nobelpreises. Eine hoch angesehene und mit
viel Geld verbundene Auszeichnung, die in den Bereichen Frieden, Literatur, Chemie, Physik und Medizin vergeben wird.

Schon als junger Mann hatte Alfred Nobel viel von der Welt gesehen. Seine Teenagerjahre verbrachte er in Russland, lebte dann einige Jahre in Frankreich. Ab 1863 experimentierte er in seiner Geburtsstadt Stockholm. Vorher hatte er eine Ausbildung im Maschinenbau und in der Chemie erhalten.

Als Chemiker arbeitete Nobel vor allem mit und an Sprengstoffen. 1866 erfand er einen Sprengstoff, den fast jeder kennt: das Dynamit. Er ließ sich seine Entdeckung patentieren und gründete Firmen und Labore in über 20 Ländern auf der ganzen Welt. Nobel wurde damit sehr reich.

Kurz vor seinem Tod am 10.12.1896 in Italien, schrieb er in sein Testament, dass sein Vermögen in eine Stiftung fließen soll. Diese Nobel-Stiftung vergibt seit 1901 die berühmten Nobelpreise.
 

 
  23.10.10

Initiative zum Erhalt der Buslinie 27

Zu einer "Initiative zum Erhalt der Buslinie 27" haben sich Wiehremer Bürger zusammengefunden. Eine Unterschriftenaktion soll der Freiburger Verkehrs AG zeigen, dass die Buslinie 27 innerhalb der Wiehre unverzichtbar ist.
 

 
  24.10.10

Wasser in Freiburg-Ebnet kann wieder getrunken werden

Die rund 2.500 Bewohner des Freiburger Ortsteils Ebnet können ab heute (Sonntag, 24.10.) wieder ohne Bedenken Wasser aus dem Hahn trinken. Das teilt der regionale Energie- und Umweltdienstleister Badenova mit, nachdem das Gesundheitsamt gegen 13 Uhr die Versorgung wieder frei gegeben hat. Alle Wasserproben, die die Universität Freiburg zur Untersuchung bekommen hat, waren ohne Befund.

Am Samstag Vormittag (23.10.) waren im Trinkwassernetz von Ebnet Geschmacksbeeinträchtigungen („fischiger Geschmack“) im Wasser festgestellt worden. Dies betraf einige Haushalte im Gebiet links der Bundesstraße rund um den Bereich Bruggastraße.

Badenova hatte um 11 Uhr das betroffene Gebiet auf eine alternative Versorgung umgestellt und das Netz vollständig mit hohem Druck durchgespült. Das verunreinigte Wasser wurde über Hydranten abgelassen.

Nachtrag 28.10.10:

Die Ursache des verunreinigten Trinkwassers in Freiburg-Ebnet ist gefunden: Ein technischer Defekt an einer Dosierungsstelle, die dem Wasser kleine Mengen an Calcium zuführen soll, war der Grund für den „fischigen“ Geschmack, teilt Badenova mit. Eine kurzzeitige Überdosierung, die am Morgen des 23. Oktober auftrat, war für die Ebnet Bürger jedoch zu keiner
Zeit gesundheitsgefährdend, urteilt das Gesundheitsamt.
 

 
  25.10.10 Zum Schmunzeln

Das betagte Ehepaar feiert goldene Hochzeit. "Weißt du noch, damals ?" erinnert sie sich. "Du hattest es so eilig, dass ich nicht mal Zeit hatte, mir die
Strümpfe auszuziehen!" - "Ja, ja", meint der Opa nachdenklich, "aber heute
hast du genügend Zeit, dir vorher ein Paar zu stricken."
 
 
  27.10.10 UNESCO-Welttag des audiovisuellen Erbes

Der 27. Oktober wird als "Tag des audiovisuellen Erbes" gefeiert. Er erinnert an die "Empfehlung zum Schutz und zur Erhaltung bewegter Bilder", die die UNESCO am 27. Oktober 1980 verabschiedet hat.

Der Welttag soll das audiovisuelle Kulturerbe stärker in das öffentliche Bewusstsein bringen und auf die Notwendigkeit hinweisen, es zu schützen. Weltweit übernehmen Filmarchive die Aufgabe des Sammelns, der Sicherung und der Präsentation von filmischen Werken. In Deutschland koordinieren die wichtigsten Filminstitutionen ihre Arbeit im Kinematheksverbund. Unter Federführung der Deutschen Kinemathek Berlin greifen Filmarchive, -museen und Stiftungen den Welttag bundesweit auf.
 
 
  28.10.10 Biologische Vielfalt in nationalen Naturlandschaften

Donnerstag 28.10.2010 um 16.30 Uhr im WaldHaus

Vortrag zum internationalen Jahr der Artenvielfalt in Kooperation mit dem Naturpark Südschwarzwald.

Die Zahl der Arten ist in den vergangenen Jahren weltweit um rund 30 % zurückgegangen. Auch in Deutschland ist ein dramatischer Rückgang der
Tier- und Pflanzenarten zu beobachten. Als Bewahrer dieser biologischen Vielfalt kommt den nationalen Naturlandschaften wie Naturparks, Biosphären-reservaten und Nationalparks eine verantwortungsvolle Rolle zu, die mit vielen Bildern beleuchtet werden soll.

Der Referent Dr. Johannes Hager studierte Biologie und Ökologie in Bonn, Innsbruck und Bielefeld. Er war in der Entwicklungszusammenarbeit tätig und ist seit 1992 Leiter des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal.

Der Vortrag findet im WaldHaus Freiburg Wonnhaldestr. 6 statt.
Der Eintritt ist frei.
 

 
  29.10.10 Freiburg ist Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010

Freiburg hat den Titel „Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010“ gewonnen und ist damit auch Gesamtsieger des Wettbewerbs der Deutschen Umwelthilfe. Oberbürgermeister Dieter Salomon und Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik nahmen am Montag den ersten Preis in Berlin im Rahmen einer Feier entgegen.

Die Auszeichnung ist das Ergebnis des jahrelangen intensiven und vielschichtigen Engagements der Stadt und auch vieler Freiburgerinnen und Freiburger für den Klimaschutz“, freut sich Oberbürgermeister Dieter Salomon. „Und er ist eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Der Preis ist nicht zuletzt auch Ansporn, uns weiter zu engagieren!“

Die Deutschen Umwelthilfe (DUH) rief zu dem bundesweiten Wettbewerb auf, in dem Städte und Gemeinden ihre Aktivitäten im Bereich Klimaschutz präsentieren konnten. Neben dem Titelgewinn bekommt Freiburg zusätzlich einen Sachpreis, eine 30 kW-Photovoltaikanlage; ein geeigneter Standort dafür wird momentan von der Verwaltung gesucht. Die Erlöse aus der Einspeisevergütung der neuen Photovoltaikanlage werden wiederum dem lokalen Klimaschutz zugute kommen.

Insgesamt haben 73 Städte und Gemeinden in sechs ausgewählten Bereichen ihre Klimaschutzkonzepte vorgestellt. Neben Themen wie Energiesparen, Energieerzeugung, Verkehr sowie Öffentlichkeitsarbeit und Finanzierung lag der Wettbewerbsschwerpunkt im Bereich Green IT, energiesparende und energieeffiziente Informations- und Kommunikationstechnik. an dem aufwändigen Wettbewerb mit mehreren hundert Fragen teilgenommen. Freiburg gewann die Kategorie „Über 100.000 Einwohner“ vor Frankfurt am Main und Heidelberg.

Über 100 Projekte werden derzeit von der Stadtverwaltung und ihren Gesellschaften für den kommunalen Klimaschutz umgesetzt. Bausteine des städtischen Klimaschutzkonzeptes sind unter anderem Energiekonzepte für neue Baugebiete unter Berücksichtigung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), das Förderprogramm „Energieeffizientes Sanieren“, die Förderung von Solaranlagen durch das Projekt „FREESUN“, der öffentlicher Nahverkehr und der Fuß- und Radverkehr. Diese Projekte tragen dazu bei, das Ziel bis 2030 die CO2-Emissionen um 40 Prozent zu reduzieren, erreichen zu können.

„Klimaschutz ist weit mehr als die Förderung regenerativer Energien! Energieeinsparung und Energieeffizienz sind die beiden anderen wichtigen Handlungsfelder. Nur in diesem Dreiklang ist kommunaler Klimaschutz wirksam. Unser ambitioniertes Klimaschutzziel wird zu schaffen sein, aber es ist noch ein weiter Weg und wir kennen auch die Hürden“, erläutert Oberbürgermeister Dieter Salomon. „Die jahrelange restriktive Haltung der Landesregierung bei der Windkraft hat uns die Suche nach neuen Standorten sehr erschwert. Was uns aber nicht davon abhält, unsere Möglichkeiten so weit wie möglich auszuloten“, so Salomon weiter. Und Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik ergänzt: „Gerade im Klimaschutz haben Städte und Kommunen einen größeren Handlungsspielraum als die nationale Klimaschutzpolitik. Das hat die Stadt Freiburg schon früh erkannt und für sich vorbildlich genutzt. Das Thema Klimaschutz ist in Freiburg als Querschnittsaufgabe etabliert.“

Mit der Verleihung des Preises „Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010“ wird Freiburgs außerordentliches Engagement, welches in Zukunft noch weiter ausgebaut werden soll, bundesweit gewürdigt und anerkannt. Diese Ehre gebührt allen Handlungsträgern im kommunalen Klimaschutz in Freiburg.
 
 
  31.10.10 Halloween

Halloween ist ursprünglich ein heidnisches Fest, das aus dem keltischen Brauchtum entstanden ist. Es wird heute am 31. Oktober gefeiert.
Das Wort "Halloween" leitet sich aus "hallow" = heilig her; "Halloween" ist
eine Abkürzung für "All Hallow's Evening" und bezeichnet den Abend vor Allerheiligen. Der Ursprung des Festes geht auf den kultischen Toten- und Neujahrsritus "Samhain" zurück. Man glaubt, dass an diesem Abend die Seelen aller in dem vergangenen Jahr Verstorbenen noch einmal in ihr irdisches Dasein zurückkehren, bevor sie für immer ins Reich der Toten eingehen. Die Grenze zwischen realer und irrealer Welt ist in dieser Zeit aufgehoben. Das Böse ist allgegenwärtig, und in vorchristlicher Zeit versuchte man, die Geister durch verschiedenste Opfer zu vertreiben oder zu besänftigen.

Durch die Christianisierung wurde der Geisterglaube verbannt, und aus "Samhain" wurde "All Hallow's Evening". So entstand das katholische "Allerheiligen", das Fest, an dem die Kirche alle Heiligen ehrt. Dennoch konnte auch die katholische Kirche nicht die alten Halloween-Traditionen auslöschen.
Die zweite Bedeutung des keltischen Halloween hängt mit Erntedank zusammen und dürfte dagegen schon eher mit dem christlichen Glauben zu vereinen gewesen sein. Die Druiden dankten an diesem Tag dem Sonnengott für die eingebrachte Ernte.

Aus beiden Traditionen und Bedeutungen von Halloween haben sich vielfältige Bräuche entwickelt, die bis heute, besonders in ganz Großbritannien ( v.a. im Ursprungsland Irland ), Skandinavien und den USA ( durch irische Einwanderer "importiert" ) gepflegt werden.
 
       
 
   

Wiehre Online September 2010

Wiehre Online November 2010
   
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