Aktuelles

April 2011
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.04.11


Vorsicht Aprilscherze!

Als Aprilscherz bezeichnet man den Brauch, am 1. April seine Mitmenschen durch erfundene oder verfälschte Geschichten hereinzulegen. Aprilscherze
sind in den meisten westeuropäischen Ländern üblich, verbürgt sind sie
bereits seit dem 16. Jahrhundert.

Erstmals überliefert ist die Redensart "in den April schicken“ in Deutschland 1618 in Bayern. Mit den europäischen Auswanderern gelangte diese Tradition auch nach Nordamerika.

Auch bei Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendern ist es üblich,
die Leser bzw. Hörer durch glaubhaft klingende, erfundene Artikel, in denen aber zumeist übertriebene Details den aufmerksamen Lesern Hinweise auf
den fehlenden Wahrheitsgehalt liefern, „in den April zu schicken“.

Wir verzichten an dieser Stelle auf einen Aprilscherz.
 

 
  03.04.11
8. Freiburg-Marathon

Veranstalter erwartet rund 10.000 Läuferinnen und Läufer sowie über 50.000 Schaulustige.

Am heutigen Sonntag, den 3. April, findet zum achten Mal der Freiburg-Marathon statt. Die Veranstalter rechnen wieder mit rund 10.000 Starterinnen und Startern und über 50.000 Schaulustigen entlang der Strecke. Startschuss für die Marathonis ist diesmal um 11.10 Uhr an der Messe. Wichtig für die Zuschauer: Halbmarathon und der Lauf über die volle Distanz starten zum selben Zeitpunkt.

Wie immer legt das Lauf-Großereignis gleichzeitig die halbe Stadt lahm, weil die Straßen entlang der Strecke gesperrt sind und andere schlecht zu erreichen. Die wichtigsten Details zu den Verkehrsbeeinträchtigungen listen
wir im folgenden auf.

Die Freiburg Verkehrs AG (VAG) wendet wie jedes Jahr ihre bewährte „Rosenmontags-Lösung“ an: Alle Linien enden zwischen 11.15 und 15.45 Uhr am Rande der Altstadt und pendeln von dort zur jeweiligen Endhaltestelle zurück. Ausnahmen bilden die ­Linien 3, deren Fahrten von und zur Munzinger Straße teils komplett entfallen, sowie der Nordast der Linie 5: Die pendelt zwischen Zähringen und der Eichstetter Straße. Betroffen sind auch die Omnibus­linien 10, 11, 14, 15 und 27, die zeitweise ebenfalls nicht in die Innenstadt fahren können.

Für die Läuferinnen und Läufer besteht am Tag des Marathons Freifahrt auf allen Verkehrsmitteln des Regio-Verkehrsverbunds Freiburg. Es gilt die bewährte Regelung: Startnummer = Fahrausweis. Die Breisgau-S-Bahn (BSB) fährt in der Zeit von 8.30 bis 11 Uhr und von 13.30 bis 17.45 Uhr im 15- oder 20-Minuten-Takt mit Sonderzügen zwischen Hauptbahnhof und Messe Freiburg.

Auch für den Individualverkehr sind Sperrungen und Umleitungen an diesem Tag unvermeidlich. Deshalb rät die Stadt allen Autofahrern, an diesem Tag die Innenstadt zu meiden. Wer dennoch mit dem Auto fahren muss, kann der beigefügten Karte alle Sperrungen, Umfahrungen und Querungsmöglichkeiten (Wartezeiten möglich) entnehmen. Die Sperrungen beginnen größtenteils am Sonntag gegen 10 Uhr und enden zwischen 15.30 und 17 Uhr je nach Verlauf des Rennens. Während die meisten Straßen mit Einschränkungen erreichbar bleiben, sind lediglich die Georges-Köhler-Allee, der Hirtenweg, die Britzinger Straße, die Bohlstraße, die Uferstraße, die Egertenstraße, der Marienmatten-weg, der Erlenweg und die westliche Erbprinzenstraße für diesen Zeitraum nur zu Fuß oder mit dem Rad zugänglich.

Auf allen gesperrten Straßen sowie einigen angrenzenden Straßen gilt an diesem Tag auch ein Parkverbot, das durch Verbotskennzeichen geregelt ist.

Bei km 10 an der Oberaubrücke darf die Band Unit 5 natürlich nicht fehlen.

Weitere Informationen unter:
http://www.marathon-freiburg.com/anwohnerinformation/
 

 
  04.04.11

Zum Wochenstart

Magnolien

Das Licht überküsste
einen unscheinbaren Baum
und tropfte aus Elfenbeinwachs
einen Traum,
der über Nacht so einzig ersteht
und Farbschauerblüten zum Himmel erhebt.

Diese Zartheit zu schauen,
legt Zurückhaltung auf.
Denn nur im Verweilen blühen Kelche dir auf,
um die eine ganz besondre Sanftheit schwebt,
und die sich dann still in dein Innerstes legt.

© Renate Tank

Rechtsanwaltskanzlei Dr. Grund in der Lorettostraße - Lorettoschlösschen - Ecke Goethestraße
Foto: Felix Andris - Wiehre Online
 

 
  06.04.11 Das tut Hunden und Katzen gar nicht gut

TASSO e.V. gibt Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter

Ob etwas für den tierischen Organismus schädlich ist, hängt – wie beim Menschen - vielfach von der Menge ab. So gelten Zwiebeln und Knoblauch durch die enthaltenen Schwefelverbindungen zwar als antibakteriell, doch N-Propyldisulfid und Allylpropylsulfid sind für Hunde giftig. „Schon eine mittelgroße Zwiebel oder eine Knoblauchknolle können eine Zerstörung der roten Blutkörperchen in Gang setzen und einen kleinen Hund ernsthaft schädigen, bis hin zum Nierenversagen“, warnt Dr. med. vet. Anette Fach, Tierärztin im hessischen Oberursel. Ähnlich sieht es bei den so harmlos erscheinenden Weintrauben und Rosinen aus. Das US-amerikanische „Animal Poisons Control Center“ (ASPCA) und das britische Institut „Veterinary Poisons Information“ haben herausgefunden, dass bei einem 20 Kilo schweren Hund rund 232 Gramm Trauben zu Vergiftungserscheinungen führen. Nach Angaben der britischen Wissenschaftler könnte der Verzehr von etwa 14 Gramm Rosinen pro Kilo Körpergewicht einen Hund töten. Das wäre bei
einem 20 Kilo schweren Hund etwas mehr als ein halbes Pfund.

Nicht weniger gefährlich für die Vierbeiner ist das Theobromin in Schokolade, hier sind sogar schon Todesfälle bekannt geworden. „Die giftige Dosis liegt bei kleinen Hunden wie Yorkshire-Terriern bereits bei einer Tafel Zartbitter-schokolade“, erklärt Dr. Fach. Unbedingt zu verhindern sei der Verzehr von rohem Schweinefleisch. Das könne den Aujeszky-Virus enthalten, eine Infektion ende fast immer tödlich.

Katzen sind im Vergleich zu Hunden bekanntlich deutlich wählerischer, was ihr Fressen angeht. Schon der Hauch eines für sie unangenehmen Geruchs kann sie vom Fressnapf vertreiben. Dennoch gelten für sie die gleichen Gefahren-quellen wie für Hunde. Zwiebeln und Knoblauch sind auch für Katzen gefährlich, ebenso Schokolade, Weintrauben, Rosinen und rohes Schweinefleisch. Aufgrund ihres in der Regel geringeren Körpergewichts sind Katzen gegenüber Hunden deutlich gefährdeter bei der Verwendung ätherischer Öle. Das oft gepriesene Teebaumöl beispielsweise ist für Katzen das reinste Gift. Denn im Gegensatz zu Hunden lecken Katzen regelmäßig ihr Fell. Wurde Teebaumöl zum Beispiel zur Bekämpfung von Parasiten aufgetragen, gelangt es so in den Verdauungstrakt der Katze und kann dort zum Tode führen. Gefährlich sind auch Insektizide, die beispielsweise unverschlossen im Keller oder in der Garage aufbewahrt werden. Neugierige Katzen könnten bei ihren Streifzügen daran lecken und sich vergiften. Aber selbst im Haus lauern Gefahren, zum Beispiel Desinfektionsmittel in Bad und Toilette. Verantwortungsvolle Tierhalter sollten aber nicht nur verhindern, dass ihr Tier mit giftigen Stoffen in Berührung kommt, sondern auch ein wachsames Auge auf ihren Liebling haben: Viele Vergiftungen zeigen sich an Symptomen wie Durchfall, Erbrechen, Müdigkeit oder Lethargie. Dann heißt es, sofort zum Tierarzt und die Möglichkeit einer Vergiftung abklären lassen!

Quelle: Tasso e.V.
 

 
  07.04.11 Die beliebte "Spiel- & Spaß-Tour" zu Gast im ZO

Im Rahmen ihrer Deutschland-Tournee kommt die beliebte "Spiel- & Spaß-Tour" des namhaften Veranstalters Ravensburger Spieleverlag und seiner Partner auch in diesem Jahr wieder für eine Woche nach Freiburg.

Spiel- & Spaß-Tour" zu Gast im ZO
Foto: ZO

Vom 7. - 12. April ist sie - bereits zum sechsten Mal - im ZO - Zentrum Oberwiehre zu Gast. Auf ihrem 100 qm großen Spiele- und Erlebnisparcours können Kinder im Alter von 2 - 12 Jahren in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern mit der eigenen Geschicklichkeit punkten, neue spannende Spiele ausprobieren oder in phantasievolle Abenteuer- und Erlebniswelten eintauchen. Ein pädagogisch geschultes Animationsteam begleitet die Kinder dabei und leitet sie bei den Spielen an. Geöffnet ist der Parcours montags bis samstags von 10 - 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Für ihre diesjährige "Spiel- & Spaß-Tour" haben die Veranstaltungspartner Ravensburger, Playmobil, Mini Mentos und Chupa Chups wieder tief in ihre Spiele-Kiste gegriffen. Der neue, über 100 qm große Spiele-Parcours vermittelt nicht nur Spaß am Spiel, sondern hilft Kindern auch, Konzentration und Geschicklichkeit zu trainieren oder kreativ zu lernen.

An den betreuten Spieltischen von Ravensburger können Kinder mit dem audiodigitalen Lernsystem tiptoi einen Schritt in die Zukunft gehen. Bei diesem System erweckt ein "sprechender Stift" Spiele und Bücher von Ravensburger zum Leben: Sobald Kinder bestimmte Bilder oder Passagen im Buch antippen, "erklärt" der Stift Hintergründe und Zusammenhänge. In einem anderen Buch tritt er als "native speaker" auf, mit dessen Hilfe Kinder spielerisch Englisch lernen. Kleinkinder können mit Aqua Doodle von ministeps kreativ werden: Sie befeuchten mit einem Mal-Stift, der Leitungswasser enthält, eine Zeichenmatte - und schon entstehen bunte Bilder. Wird die Matte trocken, verschwindet das Kunstwerk wie von Zauberhand.

Playmobil entführt kleine Besucher in spannende neue Themenwelten wie "Löwenritterburg" oder "Bauernhof", die ihnen Raum geben, sich spielerisch zu entfalten, ihre Phantasie beflügeln oder zu interaktiven Rollenspielen inspirieren. Auf der "Ritterburg" können Kinder gemeinsam mit viel Geschick einen Königsschatz vor Raubrittern schützen. Aber auch auf dem "Bauernhof" warten spannende Aufgaben auf sie, ob im Hofladen, bei den Tieren oder mit Traktor und Maschinen.

Die "Spiel- und Spaß-Tour" im ZO bietet Kindern reichlich Gelegenheit, Geschicklichkeit und Kombinationsgabe zu trainieren. Bei Chupa Chups zum Beispiel gilt es, Lutscher aus einem Teich zu fischen und in die richtige, größengleiche Ausstanzung zu legen. Bei Mini Mentos sind im Spiel "Verflixxte Vier" bunte Riesen-Dragees in die richtige Reihenfolge zu bringen. Bei zwei Schätzfragen muss durch Nachdenken und Kombinieren möglichst genau bestimmt werden, wie viele Lutscher und Dragees in zwei transparenten Säulen liegen.

Auf dem "Spiel- und Spaß"-Parcours im ZO ist für Kinder jeden Alters etwas dabei, was Spaß macht und das spielerische Lernen fördert. Ein pädagogisch geschultes Animationsteam begleitet die Kinder dabei und leitet sie bei den Spielen an.
 

 
  09.04.11

Hätten Sie's gewusst?

Seit wann gibt es die Olympischen Spiele?

1.500 Jahre nach den antiken Olympischen Spielen fanden vor 115 Jahren
die 1. Spiele der Neuzeit statt. Initiator der Wettkämpfe war der französische Pädagoge Baron de Coubertin. Die deutschen Ausgrabungen des antiken Olympia 1875-1881 hatten ihn dazu angeregt, seine Ideale - Völkerverständi-gung und die Erziehung junger Männer durch Sport - in neuen Olympischen Spielen zu realisieren. 1894 berief Coubertin zunächst unter dem unverfänglichen Motto "Leibeserziehung" einen Kongress ein.

Dort konnte er die Teilnehmer von seinem Vorhaben überzeugen - die Olympische Bewegung der Neuzeit war in Gange. Coubertin wollte mit den Spielen 1900 zur Weltausstellung in Paris starten, aber in aller Euphorie hatte der Kongress Griechenland 1896 vor Augen. Das Land war jedoch fast bankrott. Erst mit der Einbindung des Kronprinzen Konstantin und der Idee,
als Einnahmequelle einen Sonderbriefmarken-Satz mit Sportmotiven aufzulegen, rückte das Ziel näher. Am 6. April war es dann soweit:
262 Sportler aus 13 Nationen gingen 10 Tage lang in den Wettkampf.

Übrigens: Der 1. Sieger einer Disziplin erhielt 1896 in Athen eine Silbermedaille und einen Olivenzweig, der 2. eine Bronzemedaille. Der 3. ging aus Gründen der Sparsamkeit leer aus. Die Goldmedaille gab es erstmals 1904. Auch Frauen waren 1896 nicht erwünscht - 2 liefen inoffiziell den Marathon mit.
1900 nahmen 17 Frauen an Wettkämpfen teil, jedoch ohne Zustimmung des IOC. Die Spiele waren ursprünglich für Amateure gedacht, lediglich beim Fechten waren Profis zugelassen.

Die Olympischen Sommerspiele 2012 (offiziell Spiele der XXX. Olympiade genannt) sollen vom 27. Juli bis 12. August 2012 in London stattfinden. London ist damit die erste Stadt, die zum dritten Mal Gastgeber sein wird; bereits 1908 und 1948 waren hier die Olympischen Sommerspiele ausgetragen worden.
 

 
  11.04.11

Zum Wochenstart - Frühlingsimpressionen

Video: Felix Andris - Wiehre Online bei YouTube
 
 
  14.04.11

Krimi à la Carte in Oma's Küche

Donnerstag 14.04.2011 um 19 Uhr.

Das Freiburger Improvisationstheater L.U.S.T. spielt nach einem Aperitif zwischen den vier Gängen eines leckeren Menüs einen kompletten Kriminalfall. Die Gäste liefern die Vorgaben und können die Handlung mitbestimmen. Nichts ist vorher festgelegt, alles entsteht aus dem Augenblick. Große Unterhaltung zum Lachen und Staunen. Ermitteln Sie mit!
 

 
  15.04.11 Geburtstag von Wilhelm Busch

" Eins, zwei, drei, im Sauseschritt, eilt die Zeit, wir eilen mit. "

junger Wilhelm Busch

Heute vor 179 Jahren, am 15. April 1832, wurde Wilhelm Busch in
Wiedensahl bei Hannover geboren, der u.a. obiges Zitat prägte.

Er gilt als Klassiker des deutschen Humores und damit auch des deutschen Ernstes. Mit stilsicherer Treffsicherheit gab es wohl nur wenig Ebenbürger in der deutschen Sprache.

Allen Besuchern der Wiehre Online wünschen wir einen schönes Wochenende und Eile mit Weile.
 

 
  17.04.11

Innehalten

Im blauem Regen
duftend gar wundervoll

Tropfen gleich
verweilen will ich

Innehalten

Dem Wunder
leise danken

In Demut und Freude
den Zauber erleben.

© Felix Andris

Glyzinien am Alten Wiehre Bahnhof
Foto: Felix Andris - Wiehre Online
 

 
  19.04.11

Farbenpracht


Foto: Felix Andris - Wiehre Online
 

 
  21.04.11

Frohe Oschtere (neuhochdeutsch auch Ostern)

Ostern ist das älteste Fest des Christentums. Gott ließ seinen gekreuzigten Sohn auferstehen und nährte dadurch die Hoffnung auf Gottes Treue und darauf, dass jedem Christen zeitliches und ewiges Leben geschenkt wird.
Seit dem Jahr 325 ist das Osterfest datiert auf den 1. Sonntag nach dem Frühlingsvollmond.

Neben seiner christlichen Bedeutung ist Ostern heute auch ein Fest, an dem sich Kinder sehr erfreuen. Wer hat als Kind nicht gern Ostereier gesucht, die der Osterhase versteckt hatte?

Übrigens galt der Hase schon in der griechischen Mythologie als heiliges Tier und gehörte als Zeichen für Fruchtbarkeit zur Liebesgöttin Aphrodite. Auch Ostara, eine als Frühlingsgöttin bekannte germanische Göttin, die gleichzeitig auch Fruchtbarkeitsgöttin gewesen sein soll, hatte den Hasen als Symbol.

Das Ei ist ebenfalls ein Symbol für Fruchtbarkeit und Ursprung des Lebens.
So wurden Hase und Ei in vergangenen Jahrhunderten für Ostern zusammen auf Backwaren, wie Osterbrot oder Spekulatius, abgebildet.

Vor Ostern, genauer am Gründonnertag, hatten in früheren Zeiten Schuldner an ihre Gläubiger die Abgaben zu leisten und ihre Zinsen zu begleichen. Oftmals geschah dies mit Naturalien, so auch mit Eiern und Hasen. 
 

 
  26.04.11

25 Jahre Tschernobyl

Tschernobyl steht für die größte Katastrophe in der Geschichte der Kernenergie-Nutzung: In dem ukrainischen Atomkraftwerk kam es am
26. April 1986 nach einem missglückten Testlauf zur Kernschmelze. Der Reaktor Block 4 explodierte und radioaktiver Staub verbreitete sich in ganz Europa. Die Region ist bis heute unbewohnbar, Mensch und Natur kämpfen
mit den Spätfolgen.

Auch damals wurde die Katastrophe zunächst verharmlost. Die Menschen in der UdSSR, die nicht direkt am Unglücksreaktor leben, erfahren zunächst nichts von dem GAU. Erst als am 28. April schwedische Kernphysiker eine deutlich erhöhte Strahlung messen, bestätigt Moskau eine "Havarie in Tschernobyl", wie es ab sofort verharmlosend heißt. Der GAU soll ein Staatsgeheimnis bleiben – noch herrscht schließlich Kalter Krieg.

Doch die radioaktive Wolke breitet sich über weite Teile Europas aus und löst dort Angst und hektische Betriebsamkeit aus. Der Kreml dagegen schweigt und lässt auch in dem bereits hoch radioaktiv kontaminierten Gebiet rund um Tschernobyl am 1. Mai die traditionellen Paraden zum Tag der Arbeit abhalten, als sei nichts geschehen.

Man fragt sich natürlich heute auch, ob die Folgen von Fukushima die von Tschernobyl noch übertreffen können und wissen, dass im Katastrophenfall gelogen wird, dass sich die Atome biegen. Es bleibt die Hoffnung, die ja bekanntlich zuletzt stirbt.
 

 
  28.04.11

Küssen hält gesund

Wer viel küsst, lebt länger und bleibt jung. Eine Untersuchung der amerikanischen Gesellschaft für Sexualverhalten in Los Angeles hat ergeben: Wer oft küsst und geküsst wird, wer oft flirtet, lebt länger und hat bessere gesundheitliche Werte.

  1. Küssen ist eine Superwaffe gegen den Stress. Beim Küssen steigt der Herzschlag bei Männern auf 110 Schläge pro Minute, bei Frauen auf 108. Das bringt den Kreislauf in Schwung und fördert die Durchblutung.
  2. Der Kuss ist das beste Training für die Lunge: Statt normaler 20 Atemzüge pro Minute sind es während des Küssens und gleich danach bis zu 60 Atemzüge.
  3. Nach einem Kuss ist man viel aktiver und vitaler als zuvor. Ein wenig bekannter Nebeneffekt: Ein intensiver Kuss kann durch seine entkrampfende Wirkung ganz schnell lästigen Schluckauf aus der Welt schaffen.
  4. Küssen baut Stress ab, bekämpft depressive Zustände, Frustrationen und Ängste. Der Grund: Haben Lippen und Zungen zueinander gefunden, sondert die Bauchspeicheldrüse verstärkt Insulin ab, die Nebenniere schüttet das Hormon Adrenalin aus.
  5. So gerät der gesamte Organismus in freudige Alarmbereitschaft, ausgelöst durch eine Heerschar von Neuropeptiden, die frei werden.
  6. Sie bekämpfen das negative Stress-Hormon Cortisol. Dadurch fühlt man sich absolut super und wird von depressiven, negativen Gedanken befreit.
  7. Wer viel küsst, dessen Wunden heilen schneller und dessen Schmerzen werden gelindert.
  8. Der Kuss ist eine Art Schluckimpfung, die sich zwei Liebende gegenseitig verabreichen. Der Speichel enthält vielfältige Bakterien. 80 Prozent sind bei allen Menschen gleich, 20 Prozent sind unterschiedlich.
  9. Bei einem langen Kuss werden nun auch Bakterien übertragen.
    Bereits im Mund verursachen sie große Aufregung im jeweils anderen Organismus. Sie geben erste Impulse für die Bildung von Abwehrkräften, von Antikörpern.
  10. Im Magen kommt es dann zu den nächsten Reaktionen, wie sie ja auch bei einer Schluckimpfung künstlich angeregt werden. Jetzt werden hier massiv Antikörper gebildet. Man spricht in der Wissenschaft von einer "kreuzweisen Immunitäts-Therapie".
  11. Bei einem intensiven Zungenkuss werden insgesamt 38 Muskeln im Gesicht, im Mund und am Kiefer aktiviert. Dadurch können bei häufigem Küssen Falten geglättet und die Faltenbildung verhindert werden. Damit wird der Kuss auch zum Schönheitsmittel.
  12. Bei einem Kuss von zwei Minuten werden 15 Kalorien verbraucht, was auch nicht zu verachten ist. Ein Beitrag zum Abspecken, wenn man oft und lange genug küsst.
  13. Selbstverständlich steigert ein Kuss bei beiden Partnern die Produktion der Liebeshormone. Auch das macht schön.
  14. Aber: Flüchtige Lippenberührungen an der Wange des anderen und Bussi-Bussi-Aktionen haben allerdings nicht die geringste gesundheitsfördernde Wirkung.
  15. Welche enorme Kraft ein Kuss im Körper auslösen kann, beweist allein schon die Tatsache, die man heute messen kann: Beim intensiven Küssen geraten viel mehr biochemische Vorgänge im Organismus in Bewegung als etwa beim Sex.

Fazit: Küssen Sie, sooft Sie können. Es hält Sie jung und vital.

Übrigens:
... ein Kuss dauert durchschnittlich 12 Sekunden. Mehr als doppelt so lange wie in den 80er-Jahren, da küsste man sich nur 5,5 Sekunden. Und das obwohl wir angeblich alle weniger Zeit haben.
... der Rekord für den längsten Kuss der Welt bei 46 Stunden, 24 Minuten und 9 Sekunden liegt - aufgestellt von Akekachi und Raksana Tiranarat aus Thailand, die dafür vom Wachspuppenmuseum Pattaya mit einem Diamantring und 2.500 Euro belohnt wurden.
... 92 Prozent der Frau schließen beim Küssen die Augen. Männer sind neugieriger - fast jeder zweite schaut die Partnerin dabei an.
... S.W.A.L.K. steht als Abkürzung für "sealed with a loving kiss"
 

 
  29.04.11

Kicker-Stadtmeisterschaft im ZO (Zentrum Oberwiehre)

Das Jungs nicht mit Puppen spielen muss nicht zwangsläufig richtig sein.
Es kommt dabei ganz und gar auf die Figur an. Sind diese drehgelagert an Stangen befestigt, an denen sich wiederum ein Griff befindet, so dass man damit einen Ball in das gegnerische Tor schießen kann, dann beginnen auch bei den großen Jungs die Augen zu leuchten.

Dass Tischfußball das Kind im Manne weckt, diese Erfahrung macht Automatenvertreiber Thomas Schwär immer wieder aufs Neue. Wenn sich erwachsene Männer voller Ehrgeiz am Tischfußballgerät die Zeit vertreiben
wird schnell klar, dass sich die Herren so bald nicht von dem vermeintlichen Spielzeug trennen werden. Doch das liegt nicht nur alleine am Spieltrieb derer, die sich vergnüglich am Tischfußball erfreuen. Denn schon bei näherem Hinschauen wird klar dass es sich hier um hochwertige Sportgeräte handelt. Denn die für die Kicker-Stadtmeisterschaft im Zentrum Oberwiehre aufgestellten Tischfußballgeräte sind mit einem hohen Maß an Genauigkeit gefertigt und halten auch robustem Spiel nicht nur Stand, sondern ermöglichen taktische Spielzüge und schnelle Offensiven.

Die Freiburger Kicker-Stadtmeisterschaft im ZO jährt sich bei diesem Turnier zum ersten Mal. Schon im letzten Jahr haben sich hier viele Tischfußball-begeisterte getroffen um im Turnier gegeneinander anzutreten. Denn die Kicker-Stadtmeisterschaft ist ein Turnier, an dem wirklich jeder teilnehmen kann. Hier treffen sich Hobby- und Spaßspieler mit professionellen und halbprofessionellen Turnierspielern. Denn durch ein Spielstärkesystem werden die Spieler der Kategorie zugeordnet, die in Etwa der Spielstärke der Spieler entspricht. Dadurch wird ermöglicht, dass im Einzel und im Doppel gleich starke Spieler aufeinander treffen und Hobbyspieler müssen keine Bedenken haben, dass sie von erfahrenen Turnierspielern vom Tisch geschossen werden. Als letzte Disziplin werden beim KickerSM-DYP die Spieler so zu Teams gelost, dass die erfahrenen Turnierspieler mit reinen Hobbyspielern ein Doppelteam bilden. So kann es leicht mal passieren das man sich an der Seite eines Tischfußball-Weltmeisters wieder findet und Einblick in sei taktisches und technisches Wissen erhält.

Turnierprogramm der Kicker-Stadtmeisterschaft im einzelnen:

Freitag, 29.04.11    19.30 Uhr: Tischfußballturnier im Einzel
Samstag, 30.04.11 18.30 Uhr: Tischfußballturnier im Doppel
Samstag, 30.04.11 20.00 Uhr: Tischfußballturnier mit gelosten Doppel-Teams

Anmeldung vor Ort

weitere Infos: www.kickersm.de
 

 
  30.04.11

Zum Nachdenken

"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen,
 durch die sie entstanden sind."

Albert Einstein

 
       
 
   

Wiehre Online März 2011

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