Aktuelles

März 2011
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.03.11


Plagiate Gemeinsamkeiten ?


Die Herren Zucker- und Guttenberg haben übrigens durchaus etwas gemein, mal abgesehen von ihrem Namenshinterteil: Beiden wird Diebstahl geistigen Eigentums vorgeworfen.

Andererseits hören da die Parallelen auch schon auf:
Bei Zuckerberg geht's ja nur um eine Seite.

Außerdem hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der bis 2004 bei dem ebenfalls in Harvard gegründeten Netzwerk ConnectU gearbeitet hat, zugegeben, Ideen der ConnectU Gründer Divya Narendra, Tyler und Cameron Winklevoss gestohlen zu haben. Vor allem die Möglichkeit, dass sich Mitglieder eigene Profilseiten erstellen können, habe Mark Zuckerberg von seinem früheren Arbeitgeber übernommen. Wie US-Medien berichten, zahlte Facebook 65 Millionen Dollar (50 Millionen Euro) an die Social Community ConnectU.

Dr. strg. c. tut sich dagegen noch schwer mit den Zugeständnissen und möglichen Konsequenzen.

Wir wollen uns auch hier nicht als Richter mit dem moralischen Zeigefinger
aufspielen, doch vertrauen wir felsenfest auf die himmlische Buchhaltung.

14:00 Uhr:
Soeben erfahren wir es aus den Medien Karl-Theodor zu Rückgetreten .

Erklärung zum Rücktritt Quelle:http://www.zuguttenberg.de

"Ich habe in einem sehr freundschaftlichen Gespräch die Bundeskanzlerin informiert, dass ich mich von meinen politischen Ämtern zurückziehen werde und um meine Entlassung gebeten.

Es ist der schmerzlichste Schritt meines Lebens.

Ich gehe ihn nicht allein wegen meiner so fehlerhaften Doktorarbeit – wiewohl ich verstehe, dass dies für große Teile der Wissenschaft ein Anlaß wäre.

Der Grund liegt im Besonderen in der Frage, ob ich den höchsten Ansprüchen, die ich selbst an meine Verantwortung anlege, noch nachkommen kann. Ich trage bis zur Stunde Verantwortung in einem fordernden Amt. Verantwortung, die möglichst ungeteilte Konzentration und fehlerfreie Arbeit verlangt:
Mit Blick auf die größte Bundeswehrreform in ihrer Geschichte, die ich angestoßen habe und mit Blick auf eine gestärkte Bundeswehr mit großartigen Truppen im Einsatz, die mir engstens ans Herz gewachsen sind.

Wenn allerdings - wie in den letzten Wochen geschehen - die öffentliche und mediale Betrachtung fast ausschließlich auf die Person Guttenberg und seine Dissertation statt beispielsweise auf den Tod und die Verwundung von 13 Soldaten abzielt, so findet eine dramatische Verschiebung der Aufmerksamkeit zu Lasten der mir Anvertrauten statt.

Unter umgekehrten Vorzeichen gilt Gleiches für den Umstand, dass wochenlang meine Maßnahmen bezüglich der Gorch Fock die weltbewegenden Ereignisse in Nordafrika zu überlagern schienen.

Wenn es auf dem Rücken der Soldaten nur noch um meine Person gehen soll, kann ich dies nicht mehr verantworten.

Und deswegen ziehe ich – da das Amt, die Bundeswehr, die Wissenschaft und auch die mich tragenden Parteien Schaden zu nehmen drohen - die Konsequenz, die ich auch von anderen verlangt habe und verlangt hätte.

Ich habe, wie jeder andere auch, zu meinen Schwächen und Fehlern zu stehen. Zu großen und kleinen im politischen Handeln bis hin zum Schreiben meiner Doktorarbeit. Und mir war immer wichtig, diese vor der Öffentlichkeit nicht zu verbergen. Deswegen habe ich mich aufrichtig bei all jenen entschuldigt, die ich aufgrund meiner Fehler und Versäumnisse verletzt habe und wiederhole dies auch ausdrücklich heute.

Manche mögen sich fragen, weshalb ich erst heute zurücktrete.

Zunächst ein möglicherweise für manche unbefriedigender, aber allzu menschlicher Grund. Wohl niemand wird leicht, geschweige denn leichtfertig das Amt aufgeben wollen, an dem das ganze Herzblut hängt. Ein Amt, das Verantwortung für viele Menschen und deren Leben beinhaltet.
Hinzu kommt der Umstand, dass ich mir für eine Entscheidung dieser Tragweite - jenseits der hohen medialen und oppositionellen Taktfrequenz - die gebotene Zeit zu nehmen hatte. Zumal Vorgänge in Rede stehen, die Jahre vor meiner Amtsübernahme lagen.

Nachdem dieser Tage viel über Anstand diskutiert wurde, war es für mich gerade eine Frage des Anstandes zunächst die drei gefallenen Soldaten mit Würde zu Grabe zu tragen und nicht erneut ihr Gedenken durch Debatten über meine Person überlagern zu lassen. Es war auch ein Gebot der Verantwortung gegenüber diesen, ja gegenüber allen Soldaten.

Und es gehört sich, ein weitgehend bestelltes Haus zu hinterlassen, weshalb letzte Woche noch einmal viel Kraft auf den nächsten, entscheidenden Reformschritt verwandt wurde, der nun von meinem Nachfolger bestens vorbereitet verabschiedet werden kann. Das Konzept der Reform steht.

Angesichts massiver Vorwürfe bezüglich meiner Glaubwürdigkeit ist es mir auch ein aufrichtiges Anliegen, mich an der Klärung der Fragen hinsichtlich meiner Dissertation zu beteiligen. Zum einen gegenüber der Universität Bayreuth, wo ich mit der Bitte um Rücknahme des Dr. Titels bereits Konsequenzen gezogen habe.

Zum anderen habe ich zugleich Respekt vor all jenen, die die Vorgänge
zudem strafrechtlich überprüft sehen wollen. Es würde daher nach meiner Überzeugung im öffentlichen wie in meinem eigenen Interesse liegen, wenn auch die staatsanwaltlichen Ermittlungen etwa bzgl. urheberrechtlicher Fragen nach Aufhebung der parlamentarischen Immunität - sollte dies noch erforderlich sein - zeitnah geführt werden könnten.

Die enorme Wucht der medialen Betrachtung meiner Person – zu der ich viel beigetragen habe – aber auch die Qualität der Auseinandersetzung bleiben nicht ohne Wirkung auf mich selbst und meine Familie.

Es ist bekannt, dass die Mechanismen im politischen und medialen Geschäft zerstörerisch sein können. Wer sich für die Politik entscheidet, darf – wenn dem so ist – kein Mitleid erwarten. Das würde ich auch nicht in Anspruch nehmen. Ich darf auch nicht den „Respekt“ erwarten, mit dem Rücktrittsentscheidungen so häufig entgegengenommen werden.

Nun wird es vielleicht heißen, der Guttenberg ist den Kräften der Politik nicht gewachsen. Das mag sein oder nicht sein. Wenn ich es aber nur wäre, indem ich meinen Charakter veränderte, dann müsste ich gerade deswegen handeln.

Ich danke von ganzem Herzen der großen Mehrheit der Deutschen Bevölkerung, den vielen Mitgliedern der Union, meinem Parteivorsitzenden und insbesondere den Soldatinnen und Soldaten, die mir bis heute den Rücken stärkten, als Bundesminister der Verteidigung nicht zurück zu treten.

Ich danke besonders der Frau Bundeskanzlerin für alle erfahrene Unterstützung, ihr großes Vertrauen und Verständnis.

Es ist mir aber nicht mehr möglich, den in mich gesetzten Erwartungen mit dem mir notwendigen Maß an Unabhängigkeit in der Verantwortung gerecht zu werden.

Insofern gebe ich meinen Gegnern gerne recht, dass ich tatsächlich nicht zum Selbstverteidigungs-, sondern zum Minister der Verteidigung berufen wurde.

Abschließend ein Satz, der für einen Politiker ungewöhnlich sein mag:

Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht."
 

 
  02.03.11

Themenabend: ADS/ADHS - Alter Hut oder neuer Fluch?

Ein Themenabend mit Experten für interessierte Eltern und Fachkräfte am Mittwoch 2. März 2011 im Haus der Jugend Freiburg, in der Uhlandstraße 2
um 19.30 Uhr.


 
 

 
  03.03.11 Veronika - der Lenz ist da ?


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Ein kleiner Vorgeschmack.
 

 
  04.03.11

Salsa Karnevalsparty in der Tanzschule Timbalayé


 

 
  05.03.11

Wiehre Flohmarkt - Termine stehen fest

Die Termine für die diesjährige Wiehre Flohmarkt Saison stehen fest. Weitere Informationen siehe Veranstaltungen / Flohmarkt.
 

 
  06.03.11

Das Wort zum Sonntag

"Bete so, als würde jedes Arbeiten nichts nützen
und arbeite so, als würde jedes Gebet nichts nützen."

Martin Luther
 

 
  07.03.11

Rosenmontag

Der Begriff Rosenmontag entstand in Köln. Hier hat man schon (fast) immer Karneval gefeiert. Aber zu Beginn des 19. Jahrhunderts (nämlich 1823) hat sich das „Festordnende Komitee“ gegründet, um dafür zu sorgen, dass der Karneval nun endlich in geordneten Bahnen abläuft (bis dahin muss es wild zugegangen sein...). Dieses Komitee hielt jeweils am Montag nach dem dritten Sonntag vor Ostern seine Sitzung ab.

Dieser Sonntag hieß Rosensonntag, weil an diesem Tag der Papst eine goldene Rose weihte, die er einer wichtigen Persönlichkeit überreichte.
Nun – und dann hat sich das Komitee, das den Karnevalsumzug organisierte, nach seinem Versammlungstermin genannt: „Rosenmontagsgesellschaft“.
Und jetzt heißt also der Tag, an dem die Umzüge stattfinden, „Rosenmontag“.

Der erste organisierte Rosenmontagsumzug fand übrigens in Köln (im Rheinland also) statt! Inzwischen gibt es in vielen Städten des Rheinlandes und auch anderswo Umzüge. Die Menschen bauen bunte Wagen, mit denen sie durch die Straßen ziehen. Oft haben diese Umzüge ein bestimmtes Motto, manchmal ein politisches, oft aber werden ganz alltägliche Dinge durch den Kakao gezogen. Musikgruppen spielen Karnevalsmusik, die Menschen am Straßenrand „schunkeln“. Meistens gibt es ein „Prinzenpaar“, das mit seinem Wagen den Abschluss des Zuges bildet. Und für die Kinder ganz wichtig: Beim Karnevalszug werden ganz, ganz viele „Kamelle“ geworfen, Süßigkeiten, Blumensträußchen und andere schöne Dinge.

Auch in Süddeutschland gibt es an Rosenmontag Umzüge, aber die sind anders als im Rheinland. Menschen mit Masken, die oft schaurig aussehen, ziehen durch die Straßen und veranstalten einen höllischen Lärm. Man nennt diese Umzüge „Narrensprünge“.
 

 
  08.03.11 101 Jahre Weltfrauentag

Der 8. März ist der Internationale Frauentag und wurzelt im Kampf der Arbeiterinnen, die in den Jahren 1857 und 1908 in New York gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen protestiert hatten.

Auf einer Frauenkonferenz in Kopenhagen wurde im Jahre 1910 beschlossen, nun jährlich einen Frauentag zu veranstalten, der jetzt regelmäßig am 8. März stattfindet.

Bis heute demonstrieren viele Frauen an diesem Tag für mehr Gleich-berechtigung. Sie fordern die Abschaffung von Diskriminierung, gleichen Lohn für gleiche Arbeit und Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt. Denn – auch wenn die Gleichberechtigung als Grundsatz in unserer Verfassung fest-geschrieben ist - verwirklicht ist sie auch in Deutschland noch keineswegs überall.

Für Freiburg stellte Ursula Knöpfle, seit 25 Jahren Frauenbeauftragte, das Programm für den 8. März vor – und für eine ganze Aktionswoche. Den Auftakt machen alle mehr als 50 beteiligten Frauengruppen am Dienstag, 8. März,
von 11 bis 15 Uhr mit Informationsständen auf dem Rathausplatz.

Zwischen dem 8. und dem 15. März haben Freiburger Frauengruppen, -verbände und -Institutionen ganze 40 Veranstaltungen im Angebot von Ausstellungen über Workshops bis hin zur Yoga-Mittagspause für Frauen (Mittwoch, 9. März, 12 bis 13 Uhr, Fachstelle Sucht des BWLV, Kronenmattenstraße 2a, Kosten: 5 Euro).

Es geht in der Aktionswoche unter anderem um Mädchen, zum Beispiel in Gabi Rollands Vortrag über Mädchenbildung (Mittwoch, 9. März, 17 Uhr, Treffpunkt Hebelschule, Veranstalterin: Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen). Und für die Mädchen selbst findet am Samstag, 12. März, zwischen 14 und 18 Uhr eine GPS-Stadtrallye statt; Anmeldung: Tritta – Verein für feministische Mädchenarbeit, Telefon: 0761 / 292 75 08.
 

 
  08.03.11 Aschermittwoch

Heute ist der Karneval vorbei und es beginnt für die Christen die Fastenzeit,
die dann nach vierzig Tagen in der Osternacht endet.

Der Aschermittwoch hat seinen Namen daher, dass an diesem Tag in der katholischen Kirche den Besuchern des Gottesdienstes das so genannte Aschenkreuz auf die Stirne gezeichnet oder auf den Kopf gestreut wird. Damit sollen die Menschen daran erinnert werden, dass ihr Leben nicht ewig dauern wird und ihr Körper nach ihrem Tod zu Staub zerfallen wird. Während der Fastenzeit sollen sich die Christen besonders mit diesem Gedanken auseinandersetzen und sich fragen: Wie lebe ich, was ist mir wichtig im
Leben, welche Beziehung habe ich zu Gott und zu meinen Mitmenschen?

Nicht nur im Christentum werden die Menschen zu einem solchen Innehalten einmal im Jahr aufgerufen – in fast allen Religionen gibt es solche Zeiten. Im Islam beispielsweise wird die Fastenzeit „Ramadan“ genannt.
 

 
  12.03.11

Und wieder lecker Eis ...

... in der Kronenstraße. Nachdem das Eis in den letzten Tagen aufgrund leicht höherer Temperaturen kaum mehr in freier Natur zu sehen ist, freuen wir uns,
dass es in der Eis Mariotti - Eisdiele nun wieder in allen erdenklichen Variationen und Geschmacksrichtungen auf die Hand bzw. in der Tüte erhältlich ist.

Und auch bei noch wenig sommerlichen Temperaturen schmeckt uns das Eis nicht nur aufgrund der guten Qualität, sondern auch deshalb, weil uns bei den Mariottis immer eine herzliche Gastfreundschaft empfängt.
 

 
  14.03.11

Frühling läßt sein blaues Band

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike


Foto: Felix Andris - Wiehre Online
 

 
  16.03.11

Alt oder jung?

  Alles eine Frage der Perspektive.
 

 
  18.03.11 Was ist Erfolg?

Wenn Du 3 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Nicht in die Hose zu machen.

Wenn Du 12 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Freunde zu haben.

Wenn Du 18 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Einen Führerschein zu haben.

Wenn Du 20 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Sex zu haben.

Wenn Du 35 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Geld zu haben.

Wenn Du 50 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Geld zu haben.

Wenn Du 60 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Sex zu haben.

Wenn Du 70 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Einen Führerschein zu haben.

Wenn Du 75 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Freunde zu haben.

Wenn Du 80 Jahre alt bist, bedeutet Erfolg: Nicht in die Hose zu machen.
 

 
  20.03.11

Glocken in der Christuskirche läuten bald wieder

Spendenaktion für einen neuen Glockenstuhl für die Christuskirche war letztlich erfolgreich.

Acht Jahre musste die evangelische Christusgemeinde ohne Glockengeläut auskommen. Erst bröckelte der sturmgeschädigte Sandsteinturm der Christuskirche, dann wurde der rostende Stahl des Glockenstuhls zum Problem. Dank spendenfreudiger Gemeindemitglieder können die Glocken jetzt bald wieder schwingen und klingen – an einem Glockenstuhl aus Holz.

Als die Pfarrerin Ute-Jäger-Fleming vor gut einem Jahr zur Christuskirche kam, wartete dort ein Haufen Arbeit. Dringend wünschte sich die Gemeinde, wieder von Glocken zum Gottesdienst gerufen zu werden. Doch die standen auf einem Provisorium im Turm, da, wo einst das Trägergestell – der Glockenstuhl – vor sich hinrostete. Der Turm selbst war erst 2003 für 280 000 Euro saniert worden. Nach diesem teuren Unterfangen war ein neuer Glockenstuhl vorerst nicht drin. Und ohne bringt die schönste Glocke nichts.

Vermutlich gibt es nicht viele Menschen, die das scheinbar endlose Bauvorhaben an der Christuskirche noch als "schönes Projekt" bezeichnen würden, so wie Ute Jäger-Fleming das tut. Zu lange dauert die Stille schon, und zu oft wurden die Gemeindemitglieder aus Geldnot vertröstet. Ute Jäger-Fleming sieht es positiv: "Man hat gemerkt, wie engagiert die Gemeinde ist", findet sie, "es gab zahlreiche Spendenaktionen, viele Menschen haben geholfen und sind dadurch miteinander ins Gespräch gekommen". Nun kann die dynamische Pfarrerin den entscheidenden Erfolg vermelden. Bei Benefizkonzerten, Theateraufführungen und Festen, aber auch durch bis zu vierstellige Überweisungen, ist endlich das nötige Kleingeld für den Eigenanteil zusammengekommen: rund 49 000 Euro.

Etwa 150 000 Euro wird die Renovierung des Glockenstuhls insgesamt kosten. Davon übernimmt die Landeskirche 30 000 Euro, 75 000 Euro zahlt die Ortskirchenkasse. Zusammen mit den Spenden gibt es nun sogar ein kleines finanzielles Polster.

Der alte Glockenstuhl aus Stahl wird durch einen hölzernen ersetzt, und zu diesem soll außerdem bald ein komfortablerer Aufgang führen. "Zur Zeit ist das noch eher eine Art Hühnerleiter", erklärt Ute Jäger-Fleming. Der Plan, sogenannte Schallläden im Kirchturm anzubringen, die den Glockenstuhl vor Nässe und Kälte schützen und den Klang der einzelnen Glocken besser mischen würden, liegt vorerst auf Eis. Die Holzläden würden an den Stellen angebracht, wo der Turm offen ist, und wären so von außen zu sehen. Das Denkmalamt hat die Läden zwar genehmigt, doch jetzt stellt sich die Frage, ob die Statik des Turms Schallläden überhaupt verkraften würde. In die Gesamtkosten sind die Läden eingerechnet, aber noch ist nicht sicher, ob und wann sie angebracht werden. "Das wichtigste sind jetzt erst einmal die Glocken", sagt die Pfarrerin. Davon gibt es in der Christuskirche drei. Eine davon ist eine Vaterunser-Glocke, die bei diesem Gebet alleine erklingt. Ob das Trio in Zukunft nur beim Gottesdienst zu hören sein wird oder auch die Uhrzeit angibt, wird demnächst vom Ortsältestenrat beschlossen. Ein bisschen Geduld müssen Freunde des bronzenen Klangs aber noch haben: Damit die Betonunterlagen für den Glockenstuhl in der Turmmauer verankert werden können, muss die Temperatur im Stein dauerhaft mehr als fünf Grad betragen. Noch ist es zu kalt, aber allzu lang kann es nicht mehr dauern.

Noch im Frühjahr will Ute Jäger-Fleming den Eröffnungsgottesdienst feiern. Darauf freut sie sich schon jetzt. "Ich hoffe, dass dann viele von den Menschen kommen, die das mit ihren Spenden ermöglicht haben", sagt sie. Auf die tatkräftige Unterstützung der Gemeindemitglieder hofft sie weiterhin, denn sobald die Glocken wieder läuten, wird sie zur nächsten Spendenaktion aufrufen: Der Innenraum der Kirche muss dringend renoviert werden.

Quelle:BZ, Veronika Keller

 

 
  21.03.11

Barbara Bürkle Quintett - "Everything Allowed" im Schützen

Vocal Jazz Night - Präsentiert von der Freiburger Liegenschafts GmbH
am Montag, 21.03.2011, 20:30 Uhr im Gasthof Schützen, Eintritt: 12 €.

BBQ - Barbara Bürkle Quintett

Mit großer Spielfreude präsentiert sich das Barbara Bürkle Quintett (BBQ) auf seinem Debütalbum „Everything Allowed", das im Februar 2010 beim Label Neuklang erschienen ist. Frei nach dem Motto „Erlaubt ist, was Spaß macht“ setzt sich das Quintett keine stilistischen Grenzen. Deshalb reicht das Repertoire von feinem Latin bis mitreißendem Swing, von facettenreichem Modern Jazz bis erdigem Rhythm ´n´ Blues. BBQ versteht es allerdings auch, diese Vielfalt zu einem wunderschönen Gesamtwerk zu formen.

Die Arrangements stammen allesamt von Bandleaderin Barbara Bürkle.
Zudem stehen melodiöse Eigenkompositionen auf dem Programm.

Barbara Bürkle, voc / Andreas Francke, sax / Dirk Wochner, p /
Steffen Hollenweger, b / Uli Schiffelholz, dr

weiter Infos: www.barbarabuerkle.de

Der Tag des Waldes - Auftakt zum Internationalen Jahr der Wälder

Der heutige 21. März markiert nicht nur den Beginn des Frühlings, es ist auch der Internationale Tag des Waldes. In Deutschland findet der Gedenktag jedoch keine große Beachtung. Dabei gibt es ihn bereits seit Ende der 1970er Jahre. Doch welche Bedeutung hat der Tag des Waldes?

Ausgerufen hat den Internationalen Tag des Waldes die FAO, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, als Reaktion auf die globale Waldvernichtung. Jährlich verschwinden rund 13 Millionen Hektar Wald von den weltweit insgesamt rund vier Milliarden Hektar. Gerade in tropischen Gebieten nimmt die Fläche des Waldes dramatisch ab. Dabei ist das Öko-system Wald einzigartig für Wasser- und Stoffkreisläufe, das Klima und die biologische Vielfalt. Es bietet Lebensraum für vielfältige Pflanzen- und Tierarten. Dazu gehören auch viele seltene und gefährdete Arten.

Deutschland weist einen positiven Trend auf: Bei uns wächst die Waldfläche.
In den letzten 40 Jahren betrug der Zuwachs rund zehn Prozent, was etwa einer Million Hektar entspricht. Rund 11,1 Millionen Hektar, ein Drittel der Fläche unseres Landes, ist von Wäldern bedeckt. Diese leisten einen elementaren Beitrag zum Klimaschutz: Sie speichern über 1,2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff. 17 Millionen Tonnen CO2 werden durch den Wald jährlich aus der Atmosphäre gebunden.

In diesem Jahr bildet der Tag des Waldes in Deutschland den Auftakt zum "Internationalen Jahr der Wälder 2011", den die Vereinten Nationen im Februar ausgerufen haben. Unter dem Motto "Entdecken Sie unser Waldkulturerbe" beteiligen sich Länder, Kommunen und Bundesverbände unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz an den vielfältigen Aktionen.
 

 
  22.03.11

Hätten Sie gewusst ...

Foto: Felix Andris - Wiehre Online

... dass es bei der Blumenbinderin beginnend ab dem 4. April Blumenkurse gibt, die dann auch in der Folge jeden ersten Montag im Monat von 20 Uhr bis 21:30 Uhr stattfinden.
Start am 4. April mit Tulpengestecken und mit Valentina Korbatschewa -
Anmeldung unter Telefon: 0761 / 28 53 167

... dass die Tulpe aus Zentralasien kommt?
Ihre Form erinnert an eine spitze, turbanähnliche Kopfbedeckung, die die Menschen in Asien früher trugen. Sie hieß im Türkischen tülbent und im Persischen dulband. Daraus leitet sich der botanische Name für die Tulpe Tulipa ab. Die Tulpe tauchte im Wappen der Osmanen auf und ist noch heute Nationalblume der Türkei.

... dass ein Österreicher die Tulpe in unsere Breiten brachte?
Ein Gesandter Kaiser Ferdinands I. verliebte sich bei einem Besuch des Sultans Suleiman um 1560 in Konstantinopel in das farbenprächtige Liliengewächs. Er sorgte dafür, dass Tulpen-Zwiebeln nach Wien kamen.

... dass Holland weltweit die meisten Tulpen anbaut?
80 % der Tulpen-Nachfrage bedienen die Niederländer. Die Blume kam über den Hofgärtner Kaiser Ferdinands I. und dessen Sohn Maximilians II. recht früh ins Land – der Botaniker ging Ende des 16. Jahrhunderts an eine niederländi-sche Uni. Die Tulpe nahm er als wissenschaftliches Objekt mit und machte damit Kreuzungsversuche.

... dass es eine „Tulpenmanie“ gab?
Der Frühblüher wurde in seiner neuen Heimat schnell zur Mode, zum Statussymbol und zum hoch gehandelten Spekulationsobjekt. Interessenten handelten in Kneipen und Wirtshäusern um jede Zwiebel, weil die Nachfrage groß war. Das ging so weit, dass selbst in der Erde vergrabene Tulpenzwiebeln einen Käufer fanden. Ganze Häuser haben Hausherren in den 1630er-Jahren mit einer Handvoll Zwiebeln bezahlt. Als sich 1637 das Verhältnis umkehrte und das Angebot größer war als die Nachfrage, waren Tulpenzwiebeln plötzlich nichts Außergewöhnliches mehr.
 

 
  26.03.11

Benefizkonzert

Angesichts der unvorstellbaren Zustände in Japan beteiligt sich auch der Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee an dem Solidaritätskonzert in der Wodanhalle und bittet darum, dass Sie daran teilnehmen oder durch Ihre Spende Ihr Mitgefühl mit der schwer getroffenen Bevölkerung zeigen.




 

 
  27.03.11

Zeitumstellung

In der Nacht von Samstag auf Sonntag beginnt die Sommerzeit. Genau um
2 Uhr nachts wird die Uhr um eine Stunde - also auf 3 Uhr - vorgestellt.

Das bedeutet für unseren Alltag, dass es am Abend länger hell ist, weil die Sonne später untergeht. Dafür wird uns aber am Morgen eine Stunde „geklaut“. Das heißt, wir müssen eine Stunde früher aufstehen.

Für diejenigen, die schon einmal in der Tanzstunde waren gibt es eine gute Formel für die Zeitumstellung: 3 Stunden vor und 2 Stunden zurück. :-)

P.S.:
"Eine schöne Uhr zeigt die Zeit an, eine schöne Frau läßt sie vergessen."
 

 
  28.03.11

Sanierung Schwarzwaldstraße - Bauphase 1

Die Schwarzwaldstraße wird, einschließlich der Stadtbahn, zwischen Seminar- und Hansjakobstraße komplett umgebaut.

In der 1. Bauphase wird vom 28. März bis zum 14. Mai die südliche Fahrbahn (stadtauswärts) ausgebaut.

Bauphase 1
Quelle: VAG Freiburg

In dieser Zeit wird der Verkehr über die Seminarstraße / Schützenallee / Möslestraße umgeleitet.Die Schützenallee wird dann zur Einbahnstraße.
Für die Fußgänger werden in der Schützenallee zwei Fußgängersignalanlagen eingerichtet.

Die erste Anlage befindet sich gleich nach der Einbiegung von der Seminarstraße in die Schützenallee (gegenüber Kindergarten).
Die zweite Anlage wird östlich der Knopfhäuslestraße eingerichtet.

Die SchülerInnen, welche von Osten kommen, sollen während dieser Bauphase 1 über die Eggstraße die Oberriederstraße queren und den südliche Gehweg entlang der Schützenallee benutzen.

Von der Stadtbahnhaltestelle „Alter Messplatz“ kommende SchülerInnen überqueren die Schützenallee an der Fußgängerampel (Knopfhäuslestraße). Die von Süden kommenden SchülerInnen benutzen den Fußgängerüberweg Seminarstraße.

Auf Höhe des Kindergartens ist ebenfalls eine Fußgängersignalanlage zum Queren der Schützenallee eingerichtet.

Marco Schillinger von der VAG weist darauf hin, dass mit Baubeginn im Einkaufszentrum ZO ein Bürgerbüro eingerichtet wird, das dienstags in der Zeit von 15 bis 17 Uhr besetzt ist. Außerdem wird ab Montag, 28. März, eine Hotline für Fragen zum Baustellenbetrieb geschaltet ( 0761 / 70 43 94 77). Johann Bogel, Bereichsleiter Infrastruktur bei der VAG, weist schon jetzt darauf hin, dass auch samstags mit Arbeiten zu rechnen ist.

Geregelter Verkehr in der Schützenallee

Die Umleitung durch die Schützenallee in der ersten Baustellenphase
(28. März bis 14.Mai) führt direkt am Schulzentrum im früheren Lycée ­Turenne vorbei. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat aus diesem Grund einen Schulwegplan erarbeitet und den betroffenen Schulen zur Verfügung gestellt.
Um größtmögliche Sicherheit zu erreichen, wird die Schützenallee in den ersten beiden Bauphasen zur Einbahnstraße; zunächst stadtauswärts, ab Mitte Mai dann stadteinwärts.

Für alle, die östlich der Möslestraße wohnen, empfehlen die Fachleute des GuT, bereits in der wenig befahrenen Oberrieder Straße auf den südlichen Gehweg zu wechseln. Wer kleinere Kinder hat, die eigentlich schon alleine oder mit anderen Kindern gemeinsam zur Schule gehen, ist sicher gut beraten, sie in den ersten Tagen der Umleitung zu begleiten, um sie auf die ungewohnte Verkehrssituation aufmerksam zu machen.

Besonderheiten für Radler

Die Schützenallee ist eine wichtige Radverkehrsroute. Während der Baustellenzeit wird für den Radverkehr stadtauswärts ein 1,75 Meter breiter Schutzstreifen auf der Fahrbahn markiert, auf dem die Radler gemeinsam mit dem Autoverkehr rollen. Diese Möglichkeit bleibt auch erhalten, wenn die Schützenallee ab Mitte Mai zur Einbahnstraße in entgegengesetzter Richtung wird.

Stadteinwärts müssen sich Radfahrer und Fußgänger bis Mitte August den nördlichen Gehweg teilen. Da hier auch zahlreiche Tiefgaragenzufahrten sind, ist von allen Verkehrsteilnehmern besonders rücksichtsvolles Verhalten erforderlich.

Kosten

Die Gesamtkosten für die Umgestaltung der Schwarzwaldstraße belaufen sich auf rund 5,4 Millionen Euro. 4,8 Millionen Euro davon entfallen auf die Erneuerung der Gleis- und Oberleitungsanlagen sowie der Haltestellen. Für diese Arbeiten erhält die Freiburger Verkehrs AG 2,1 Millionen Euro Zuschüssse von Bund und Land nach dem Entflechtungsgesetz.
Das Garten- und Tiefbauamt ist für die Neuanlage von Geh- und Radwegen sowie der Fahrbahnen zuständig und gibt hierfür einschließlich aller Nebenkosten rund 600.000 Euro aus (alle Beträge netto).

Weitere Informationen: vag-baustelle.de

Landtagswahl Baden-Württemberg -
Grüne schaffen historischen Machtwechsel im Ländle

Zeitenwende in Baden-Württemberg: Der knappe Vorsprung von Grünen und SPD reicht, um die fast 60-jährige Regierungszeit der CDU zu beenden.
Laut vorläufigem amtlichen Ergebnis kommen die Grünen auf triumphale
24,2 Prozent und dürften künftig erstmals den Ministerpräsidenten stellen.
Die SPD verliert leicht. Für die CDU von Ministerpräsident Mappus sowie die FDP endet der Wahlabend eigentlich im Desaster.

Die Ergebnisse in Freiburg, die Grünen kommen hier auf beachtliche 42 %, aufgeteilt auch nach Wahlbezirken erfahren Sie hier.
   

 
  31.03.11

Magnolien in voller Blüte


Foto: Felix Andris - Wiehre Online

Die Zeit der Magnolienblüte ist gekommen und weicht bald zartem Grün.
Die aufmerksamen Beobachter wissen natürlich genau, wo es die schönsten derartigen Bäume in der Wiehre zu sehen gibt.Dieser hier steht Ecke Zasius- und Bürgerwehrstraße.

Für die Floristen unter uns:
Die Magnolien (Magnolia) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Magnoliengewächse (Magnoliaceae). Sie enthält etwa 230 Arten, die aus Ostasien und Amerika stammen. Die Gattung wurde nach dem französischen Botaniker Pierre Magnol benannt.

 
       
 
   

Wiehre Online Februar 2011

Wiehre Online April 2011
   
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