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01.11.11
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Allerheiligen
Heute feiern die Katholiken das Fest Allerheiligen.
An diesem Tag werden alle Heiligen verehrt. Heilige sind Menschen,
die in besonderer Weise ihr Leben aus dem Glauben geführt haben
und die christliche Botschaft verkündet haben.
Die Kirche hat viele Menschen heilig gesprochen, das heißt,
dass diese
Heilige offiziell in der Kirche verehrt werden. Bevor jemand jedoch
heilig gesprochen wird, gibt es viele Prüfungen und Untersuchungen.
Das Fest Allerheiligen hat seine Wurzeln jedoch im Orient, wo man
bereits
im 4. Jahrhundert die Glaubenszeugen verehrt hat, die für ihren
Glauben gestorben sind (die sog. Märtyrer).
Das heutige Allerheiligenfest am 1. November wurde im 8. Jahrhundert
zuerst in England und Irland gefeiert.
Allerheiligen
Frischer Hügel:
Schmerz und Trauer
heiße Tränen,
herbes Leid;
ebene Erde
leises Sehnen
Weh' entschwunden
durch die Zeit.
Gedanken wandern
zu den Toten
die in kühler
Erde ruh'n
die in Erinnerung
weiterleben
durch ihr Wirken
und ihr Tun.
Es bleibt ein jeder
unvergessen
solange seiner
wird gedacht;
die Zeit, sie wird
von Gott bemessen
zu der selbst man
auf den Weg sich macht.
Josef Albert Stöckl
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03.11.11 |
Ein
Platz für Blumen und Kerzen am Baumfeld
Für den Bergäckerfriedhof in Littenweiler hat der Freiburger
Bildhauer Walter Bausenhart eine Sandsteinskulptur geschaffen, auf
der Blumen und Grablichter für die Grabstellen des Baumfeldes
platziert werden können.
Rechtzeitig zu Allerheiligen hat die Friedhofsverwaltung diese so
genannte Ablegestelle ihrer Bestimmung übergeben. Ein Baumfeld
ohne eigens markierte Gräber und ohne Grabsteine gibt es in
Littenweiler seit 2008. Angehörige, so die Verwaltung, hätten
bedauert, dass ein Ort für Blumen
und Kerzen fehle.
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07.11.11 |
Zum Wochenstart
Angenehm ist
am Gegenwärtigen,
die Tätigkeit,
am Künftigen
die Hoffnung
und
am Vergangenen
die Erinnerung.
Aristoteles
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09.11.11 |
Silbernes Internet-Jubiläum .de-Zone seit 25 Jahren
online
Am 5. November 2011 wurde die deutsche Top Level Domain .de 25
Jahre jung! Mehr als 14,6 Millionen registrierte Domains - mehr
als 7 Milliarden Name-serveranfragen pro Tag - von der Internet-Community
zur markenstärksten
TLD (top level domain) gekürt: eine Bilderbuchbilanz.
Rund 100.000 Mal in der Sekunde wird von irgendwo in der Welt eine
Internetadresse mit .de am Ende aufgerufen. Mehr als 14,6 Millionen
gibt es davon inzwischen und täglich kommen rund 3.000 neue
hinzu. Größen-ordnungen, die selbst die Vorstellungskraft
der visionärsten Internetpioniere übertreffen und die
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kommunikations-gewohnheiten
in nur einem Vierteljahrhundert grundlegend verändert haben.
Der erste Schritt auf diesem Weg wurde am 5. November 1986 gegangen,
als das Länderkürzel .de in die offizielle Liste der IANA
(Internet Assigned Numbers Authority), der für die Koordinierung
der zentralen technischen Funktionen des Internets zuständigen
Organisation, aufgenommen und damit erstmals Domains mit der deutschen
Länderkennung zugelassen wurden.
Hinter .de steht heute als neutraler Dienstleister die 1996 gegründete
DENIC eG (Deutsches Network Information Center), ein in Form einer
Genossenschaft organisierter Zusammenschluss von 280 deutschen und
internationalen (rund 17 Prozent) Unternehmen der Internetbranche.
Neben der zentralen Registrierung aller .de-Domains ist DENIC auch
für den reibungslosen Betrieb der technischen Infrastruktur
von .de verantwortlich und damit seit 15 Jahren eine tragende Säule
des deutschen Internets.
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11.11.11 |
111 Jahre hauck - der Getränke-Fachmarkt in der Wiehre
Das Familienunternehmen hauck Getränke - Fachmarkt
feiert:
Bei jedem Einkauf am Freitag und am Samstag gibt es einen Begrüßungssekt
und 11,1 % Jubiläumsrabatt.

Traditionsunternehmen in der Wiehre: Das
Team von hauck Getränke mit Felix Rinderle, Inhaberin Gabriele
Schlageter, Dominik Gnädinger, Pascal Dittrich und Hannelore
Schlageter (von links n. re.). Foto: Sven Meyer
Große Bierauswahl und kundenfreundliches Konzept
Seit 111 Jahren ist der Name Hauck in Freiburg ein Synonym für
Getränke, einen außergewöhnlichen Service und ein
umfassendes Sortiment. Der Getränke-Fachmarkt im Herzen der
Wiehre, der nun schon in der fünften Generation betrieben wird,
feiert dieses außergewöhnliche Jubiläum am heutigen
Freitag, 11.11.2011 mit einem Fest.
Vor 111 Jahren wurde der Familienbetrieb erstmals im Freiburger
Handels-register eingetragen. Unter Emil Hauck erhielt der Getränkehandel
bereits vor 1900 seinen bis heute bestehenden Firmensitz im Herzen
der Freiburger Wiehre. Der Abholmarkt in der Günterstalstraße
35 liegt bis zum heutigen
Tag in einem historischen Innenhof, der charmante Atmosphäre
mit einem praktischen Aspekt verbindet: Die Kunden können bequem
mit ihren Fahr-zeugen vorfahren, aus einem Sortiment von über
500 Artikeln auswählen, bezahlen und ihren Kofferraum öffnen.
Der Rest ist Service.
Das Einladen der Getränkekisten durch das freundliche Personal
ist hier Selbstverständlichkeit. Service wird seit jeher in
diesem Familienbetrieb groß geschrieben. Selbst noch so ausgefallene
Wünsche wie das Lieblingsbier aus dem letzten Urlaub versucht
das Team zu erfüllen.

Foto: hauck
Echte Bierspezialitäten
Das Sortiment reicht von Bier, Saft, Mineralwasser, Heilwasser,
Wein, Spiri-tuosen bis hin zu Whisky. Überregionale und ausländische
Biersorten sind
im Regal zu finden. Liebhaber des Gerstensafts finden hier zudem
Bierspezia-litäten wie Tegernseer, Meckatzer oder Einbecker.
Die Tatsache, dass hauck Getränke über 25 Biersorten
aus der Region im Vertrieb hat, macht den Abholmarkt für viele
Freiburger Bierfans zur wahren Pilgerstätte. Wie überhaupt
Regionales in den letzten Jahren noch mehr an Gewicht gewonnen hat:
Inzwischen gehören über 80 ausgesuchte Weine von Winzern
und Genossenschaften aus dem Markgräflerland, dem Kaiserstuhl
und der Ortenau zum Sortiment.
Darunter sind viele innovative, junge Winzer, die unter Kennern
noch als Geheimtipp gelten. Abgerundet wird das Weinangebot aus
den Ländern Italien, Frankreich, Spanien und Portugal.
Wer edle Brände und Liköre schätzt, wird bei hauck
ebenfalls fündig. Exemplarisch steht hierfür der Name
Hubert Gerhart aus Sasbach-Jechtingen im Kaiserstuhl.
"Ob Obstbrand, Golden Delicious, Apfelbrand, Traubenwasser
oder Wein-trester, was von ihm veredelt wird zählt zum Feinsten,
was es bundesweit gibt", betont Gabriele Schlageter.
Die wachsende Zahl von Freunden echter Single Malt Whiskys schätzt
die fachkundige Beratung. Seit hauck Getränke vor fünf
Jahren das schottische "Wasser des Lebens" in sein Sortiment
aufgenommen hat, wächst das Angebot stetig. Rund 80 verschiedene
Single-Malt-Sorten füllen inzwischen die liebevoll dekorierten
Regale.
Für die seit 111 Jahren bestehende Qualität steht heute
Gabriele Schlageter, die das Unternehmen in fünfter Generation
weiterführt. Doch auch die vorherigen Generationen sind noch
regelmäßig im Markt anzutreffen: Hannelore Schlageter,
die bis 2005 die Fäden in der Hand hielt und ihre Mutter Anneliese,
die mit ihren rüstigen 99 Jahren der gute Geist des Familienbetriebs
ist.
Eines haben alle gemein: Ohne Kundenkontakt würde ihnen etwas
fehlen.
Text wurde freundlicherweise vom Freiburger
Wochenbericht zur Verfügung gestellt. Der Usprungstext,
hier in verkürzter Form, stammt aus der Feder von Sven Meyer.
Vielen Dank an dieser Stelle.
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13.11.11 |
Zum Wochenende

Foto: Felix Andris - Wiehre Online
Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur,
mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.
Johann Wolfgang von Goethe
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15.11.11
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Weitere Zeichen der Natur

Foto: Felix Andris - Wiehre Online
Von Zeit zu Zeit empfiehlt es sich, der Nebelsuppe zu entfliehen
und wie hier auf dem nahen Schauinsland einen "geilen"
Sonnenuntergang zu erleben.
Der oben abgelichtete Sonnenuntergang hat sich gestern Abend um
16.58 Uhr auf der Bergstation einfangen lassen, kann aber das "Live"-Erlebnis
nur schwerlich ersetzen.
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17.11.11 |
Olympiahaus wird zum Kinderhaus
Die Sanierung der ehemaligen Holzbaracke auf dem Gelände der
Freiburger Turnerschaft von 1844 ist abgeschlossen.
"Olympiahaus" heißt das Gebäude im Sportpark
der Freiburger Turnerschaft (FT), seit die Franzosen nach dem Krieg
dort Sportler für Olympia trainieren wollten. Der Name ist
geblieben die Nutzung hat sich schon lange geändert:
Spätestens mit der nun abgeschlossenen Sanierung ist aus der
ehemaligen Holzbaracke ein "echtes Kinderhaus" geworden,
wie FT-Präsident Norbert Nothhelfer sagt.

Foto: Ingo Schneider, BZ
Im ausgebauten Dach des Olympiahauses sind 30 neue Plätze
für Kinder zwischen acht Monaten und drei Jahren entstanden.
Sie werden in zwei Ganztags- und einer Halbtagsgruppe betreut. Die
Räume der Kinderkrippe sind hoch und hell, alte Dachbalken
und neue hölzerne Kletter- und Spielgeräte prägen
sie. Vor zwei Monaten ist die Einrichtung mit neun Mitarbeiterinnen
eingezogen, gestern wurde nun das gesamte sanierte Olympiahaus eingeweiht.
Im Erdgeschoss des Gebäudes an der Schwarzwaldstraße
wurden auch vor, und während der Sanierung schon 50 Kinder
betreut: Im integrativen Sportkindergarten für Kinder (mit
und ohne Behinderung) und in einer Tagesstätte für Drei-
bis Zwölfjährige.Weiter Betreuungsangebote unterhält
die FT in ihrem Hauptgebäude und in ihrem zweiten Sportkindergarten
im Rieselfeld.
"Im Grunde haben wir ein neues Gebäude", beschrieb
Architekt und FT-Vorstandsmitglied Richard Kramer den Umfang der
fast eine Million Euro teuren Umbauarbeiten. In dem Holzhaus habe
vor der energetischen Sanierung ein "Barackenklima" geherrscht;
außer den Fundamenten, Fußböden und Türen
sei alles neu. Insbesondere der Ausbau des Daches sei eine echte
Herausforderung gewesen nur dank neuer Träger und Stützen
aus Stahl und Holz seien die oberen Räume nun auch statisch
für die Kindergrippe nutzbar.
Präsident Nothhelfer verwies auf die "besonders wichtige
Rolle", die der vom zurückgetretenen Vorstandsvorsitzenden
Patrick Evers kürzlich kritisierte FT-Geschäftsführer
Walter Hasper für das Haus spiele: Der Verein habe rund
500 000 Euro für die Sanierung aus dem sogenannten Konjunkturpaket
II der Bundesregierung erhalten, weil Hasper "sehr schnell
einen fundierten Antrag stellte." Neben weitern Zuschüssen
sei auch ein Kredit von 330 000 Euro aufgenommen worden, so Nothhelfer;
der Verein hoffe noch auf eine weitere Unterstützung durch
die Stadt.
Kinder- und Jugendamtsleiterin Marianne Haardt lobte die Initiative
der Turnerschaft nicht ohne auf die 120 000 Euro zu verweisen,
die die Stadt schon dazu gegeben habe. Gerade im Freiburger Osten
sei die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kinder unter
drei Jahren weiterhin riesig.
Die Stadt werde zwar die angestrebte Betreuungsquote von 39 Prozent
bis August 2013 erreichen Untersuchungen zeigten aber, dass
der Bedarf noch höher sei. Ab August 2013 gibt es einen Rechtsanspruch
auf einen Platz.
Einrichtungen wie die neue Kinderkrippe seien unverzichtbar für
eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sagte Haardt
und lobte das pädagogische Konzept der FT: Beim Sport lernten
die Kinder "auch das, was wir so vornehm soziale Kompetenz
nennen."
Quelle: BZ, Thomas Goebel
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19.11.11 |
Großer Brettle-Markt im ZO (Zentrum Oberwiehre)
Lange bevor der erste Schnee fällt, fiebern Wintersport-Freunde
der weißen Pracht an Berghängen und auf Hochebenen entgegen.
Voraussetzung für Sport und Spaß in verschneiter Landschaft
ist jedoch eine gute Ausrüstung.
Wer für Pisten und Loipen, Rodelbahnen oder Eishallen noch
passendes Material benötigt, sollte am Samstag, den 19. November,
auf dem Brettle-Markt im ZO - Zentrum Oberwiehre vorbeischauen.
Von 10 bis 18 Uhr können in der angenehmen Atmosphäre
des Einkaufszentrums Skier und Snowboards, Schlitten, Schlittschuhe
und passendes Zubehör erworben werden. Der in Zusammenarbeit
mit dem Fachge-schäft Sport Kiefer ausgerichtete Markt bietet
Besuchern neben seinem breiten Gesamtan-gebot auch interessante
Aktionen.
Auf dem beliebten, nunmehr zum sechsten Mal stattfindenden Brettle-Markt
im ZO bieten Privatpersonen gut erhaltene gebrauchte oder neuwertige
Wintersport-Ausrüstungen für Erwachsene und Kinder an
- von Skiern über Snowboards bis zum Schlitten, einschließlich
Zubehör.
Darüber hinaus verkauft Sport Kiefer neues Material zu günstigen
Preisen, u. a. Carvingski, Langlaufski, Snowboards, Schneeschuhe
und Ski- und Winter-bekleidung. Das breite Gesamtangebot bedeutet
für alle Besucher mehr Auswahl und gute Chancen, das Gesuchte
auch zu finden.

Foto: ZO
Erwähnung verdient auch ein besonderer Service, den Sport
Kiefer auf
seinem Stand anbietet: Besucher können hier einen Bindungs-Check
und Bindungseinstellungen vornehmen lassen.
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22.11.11 |
22. November
1928: Der Boléro von Maurice Ravel wird in der Pariser Opéra
uraufgeführt
1942: Zweiter Weltkrieg: Die Rote Armee kesselt die 6. deutsche
Armee unter General Friedrich Paulus während des Russlandfeldzuges
in Stalingrad ein
1963: Der Präsident der Vereinigten Staaten, John F. Kennedy,
kommt bei einem Attentat in Dallas ums Leben. Vizepräsident
Lyndon B. Johnson wird am Nachmittag als neuer Präsident vereidigt
1977: Die Concorde startet zu ihrem ersten Überschallflug
von Paris nach New York City
1990: Margaret Thatcher gibt ihren Rücktritt als britische
Premierministerin bekannt
2005: Angela Merkel (CDU) wird vom Bundestag als erste Frau in
der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zur Bundeskanzlerin
gewählt
2008: Die ersten Schneeschauer in den Niederungen von Freiburg
2011: Strahlender Sonnenschein nach sternenklarer Nacht - von Schnee
erst einmal keine Spur
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25.11.11 |
Neue
Kindertagesstätte in der Urachstraße kürzlich eröffnet
Die beiden Kindergärten an der Urachstraße, die ein Jahr
im Haslacher Exil waren, haben vor 3 Wochen ihr neues, topmodernes
Haus bezogen.
Rege Bautätigkeit überall: Während im ganzen Haus
Handwerker letzte Hand anlegen, wächst im Spielzimmer ein Lego-Haus
in die Höhe, fachmännisch bearbeitet von drei kleinen
Jungs. Seit Anfang Oktober wird hier in der Urachstraße wieder
gespielt, gemalt, getobt und gesungen die neue Kindertagesstätte
steht.
Lichte, hohe Fenster, lange Flure, klare Farben, hoher Komfort
und niedriger Energieverbrauch das neue, knapp 1,3 Millionen
Euro teure Gebäude ist der größtmögliche Kontrast
zu den drei baufälligen Quäkerbaracken, in der die beiden
Vereine Kinderladen und Elterninitiative 38 Jahre lang gemeinsam
Kinder in zwei Kitas hüteten.
Im Mai 2009 hatte der Gemeinderat einen Neubau beschlossen, nachdem
die Situation in den 60 Jahre alten Baracken unhaltbar geworden
war (die BZ berichtete). Deshalb waren die Kitas im Juni vergangenen
Jahres mit Sack
und Pack zum AWO-Schülerhort am Haslacher Luckenbachweg gezogen
und hatten dort improvisiert; am 4. Oktober dieses Jahres gings
wieder retour Neuanfang in der Urachstraße. Und gefeiert
wurde das mit einem Einweih-ungsfest am 7. November.
"Ich hätte mir nie erlaubt, von sowas zu träumen",
sagt Gabriele Preis, Leiterin des Vereins Elterninitiative. "Wir
haben uns wohl gefühlt von Anfang an, auch wenns für
die Kinder eine Umstellung war", meint auch Christa Ebel-Siodmok,
Leiterin des Vereins Kinderladens. Jetzt liegen die beiden Kitas
nebeneinander in einem langgestreckten Gebäude mit riesiger
Holzterrasse und spiegelgleich angeordneten Zimmern, getrennt nur
von einer verschiebbaren Wand. Noch ist hier nicht alles fertig
eingerichtet, auch wenn es das ein oder andere Piratenschiff-Poster
schon an die Wand geschafft hat. Aber um Patina anzusetzen, braucht
es Zeit, und, freut sich Gabriele Preis, "jetzt sind die nächsten
40 Jahre ja gesichert". Vielleicht hilft ja auch ein Blick
aus dem Fenster, damit nicht mehr gefremdelt wird: Im Garten steht
nämlich noch eine der drei Baracken, die bald leer geräumt
als Denkmal an die vergangene Zeit stehen bleiben soll.
Die beiden Kitas sind schon mal ins neue Heim eingezogen, obwohl
noch letzte Arbeiten gemacht werden müssen. "Normalerweise
sind die Neuaufnahmen zum 1. September, wir waren diesmal flexibel
aber wir wollten die neuen Kinder gerne gleich in der Urachstraße
begrüßen", so Preis. Je 20 Kinder werden in den
beiden Kitas untergebracht sein; die Eltern zahlen den üblichen
städtischen Satz: 145 Euro Grundbetrag für die Ganztagesbetreuung,
dazu 40 beziehungsweise 45 Euro Essensgeld. Allerdings werden keine
Unter-Dreijährigen dabei sein, worüber die Stadt ursprünglich
nachgedacht hatte es hatte sich herausgestellt, dass das
Gelände mit 40 Kindern ausgelastet war und die beiden Vereine
wünschten es sich auch nicht unbedingt.
Nun also bricht eine neue Ära für die Kita Urachstraße
an, mit Bewegungsraum samt eingebauter Kletteranlage, burgunderfarbenem
Kuschelsofa, Puppenhausecke, moderner Küche und lichtdurchflutetem
Arbeiten auch wenn sich manche Eltern oder Erzieherinnen
durchaus wehmütig an die alte "Maulwurfsbehausung"
in den Quäkerbaracken zurückerinnert. Das Neue muss halt
erst mal vertraut werden. Und wo man in den alten Baracken unbekümmert
improvisierte, kostet es nun eine gewisse Überwindung, einen
Nagel in die makellose Wand zu schlagen. Den Kindern immerhin sind
solche Bedenken fremd: Sie haben es schon geschafft, die Puppenhaus-Spielecke
unter Wasser zu setzen. Kein Wunder: Für sie wurde extra ein
Wassertrog in niedriger Höhe installiert die Attraktion
schlechthin. In den alten Baracken gab es in den vergangenen 38
Jahren nämlich kein fließendes Wasser.
Quelle: BZ, Simone Lutz 29.10.2011
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26.11.11 |
Weihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt im Zentrum Oberwiehre (ZO)
Besondere Geschenke und Dekoration
Ob Kerzen oder Baumschmuck, ob originelle Weihnachtskarten oder
festliche Gestecke, ob liebevoll gefertigte Puppenkleider oder besondere
Strick- und Stickkreationen auf dem Kunsthandwerkermarkt
im ZO finden Besucher in entspannter Atmosphäre all das, was
Weihnachten schöner macht.
Zu entdecken gibt es auch Kunstgegenstände, Schmuck und Weihnachts-krippen.
Neu dabei sind in diesem Jahr Tiffany-Glasbilder und Brandmalerei.
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27.11.11 |
1. Advent - Adventsmarkt
Am ersten Advent findet von 11 - 17 Uhr wieder der schon traditionelle
Weihnachtsmarkt in der Janusz-Korczak-Schule
statt. Im Garten und im weihnachtlich geschmückten Schulhaus
ist jeder eingeladen schon mal Weihnachtsstimmung zu tanken. Auch
für's leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Eine besondere Aktion: Autogrammstunde mit Heiko Butscher ab 14.30
Uhr
und große Tombola mit SC-Trikot.
Eine herzliche Einladung geht an die Wiehre und darüber hinaus.
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28.11.11 |
Zum Wochenstart
"Betrachte einmal die Dinge
von einer anderen Seite,
als Du sie bisher sahst;
denn das heißt,
ein neues Leben zu beginnen."
Marcus Aurelius
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30.11.11 |
Volles Haus zum Planungsstart Leitlinien Wiehre:
200 Interessierte bei Auftaktveranstaltung.
Der Saal war gerammelt voll und die Vorsitzenden der Bürgervereine
Mittel- und Unterwiehre und Oberwiehre-Waldsee strahlten um die
Wette. Mit so viel Resonanz hatten sie bei der Auftaktveranstaltung
für die "Stadtteilleitlinien" in der Wiehre nicht
gerechnet. Die Arbeitsgruppe "Wohnen" musste sogar geteilt
werden. Nicht zustande gekommen ist indes ein Team, das sich explizit
mit dem Quartier Oberau beschäftigt. Damit hat sich dieses
Thema, das im Vorfeld für Querelen gesorgt hatte, von alleine
erledigt.
Aufatmen bei den beiden Bürgervereinen: Unter ihrer Regie
werden Bewohnerinnen und Bewohner der Wiehre in den kommenden Monaten
Visionen für die Zukunft des Stadtteils entwickeln. Am Donnerstagabend
strömten rund 200 Menschen geradezu in den Gemeindesaal der
Petrusgemeinde, die zuletzt Gekommenen mussten sogar stehen.
"Dieser Erfolg hat mich überrascht", sagt Eugen Reinwald,
Vorsitzender des Bürgervereins Mittel- und Oberwiehre. Denn
im Vorfeld hatten die Bürgervereine etliche Diskussionen mit
der Stadtverwaltung, von der sie den Eindruck hatten, dass diese
die ganze Arbeit auf sie abwälzen wollte (die BZ berichtete).
Deutliche Verstimmungen gab es in der vergangenen Woche zudem,
weil plötzlich die Oberau auch in den Prozess einbezogen werden
sollte. Fast drohte alles zu platzen, dann wurde doch noch ein Kompromiss
gefunden: Spezielle Themen der Oberau sollen besprochen werden,
wenn sich dafür
eine eigene Arbeitsgruppe findet. Bei der Auftaktveranstaltung interessierte
sich dafür jedoch nur eine Frau. Ganz außen vor bleiben
wird die Oberau trotzdem nicht: Bei allgemeinen Themen wie Wohnen
oder Verkehr wird das Quartier mit einbezogen.
Sieben Arbeitsgruppen wurden gebildet, von den 200 Teilnehmern
trugen sich 120 in die ausgehängten Listen ein. Dieser Schnitt
entspricht in etwa den Erfahrungen aus dem Stadtteil St. Georgen,
der Anfang des Jahres als Erster mit den Stadtteilleitlinien gestartet
war. Dort nahmen gut 90 Menschen an der Auftaktveranstaltung teil,
45 machten bei den Arbeitsgruppen mit.
St. Georgen hat jedoch auch nur etwa halb so viele Einwohner wie
die Wiehre, die mit 23 000 Einwohnern größter Freiburger
Stadtteil ist.
Am meisten Anklang fand die Arbeitsgruppe
"Wohnen": Hierfür interessierten sich 31 Teilnehmer,
die Gruppe wurde geteilt. Auf recht große Resonanz stießen
zudem die Themen "Verkehr", "Soziales und Kultur"
und "Umwelt
und Energie". Weitere Arbeitsgruppen beschäftigen sich
mit "Schulen und Kindergärten", "Arbeiten, Gastronomie
und Nahversorgung" und "Freizeit und Erholung". Richtig
losgehen wird es im nächsten Jahr. Bis Herbst 2012 soll alles
fertig sein.
Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden mit der Stadtverwaltung
abgestimmt. Das letzte Wort hat der Gemeinderat. Insgesamt, so betonte
Baubürgermeister Martin Haag, seien die Stadtteilleitlinien
zwar "kein Wunschkonzert", dennoch würden sie bei
zukünftigen Planungen berücksichtigt.
Wer in den Arbeitsgruppen mitmachen will, kann sich bei Thorsten
Donn, 0761/ 201-4172, thorsten.donn@stadt.freiburg.de, oder bei
Götz Kemnitz, 0761/ 74882, goetz.kemnitz@t-online.de, melden.
Quelle: BZ, Jelka Louisa Beule
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