Aktuelles

September 2011
 
 

 


Wiehre Online
 
 
01.09.11


Requiem für Zita Kaiser: "Sie hat die Menschen schöner gemacht"

Freiburg hat Abschied genommen von einer besonderen Persönlichkeit der Stadt: 1000 Trauergäste füllten am Donnerstag zur Mittagszeit das Münster beim Requiem für die verstorbene Modehaus-Chefin Zita Kaiser.

"In der Ruhe liegt die Kraft" Felix A.
Foto: Ingo Schneider - BZ

"Sie war eine große Unternehmerin, eine fürsorgliche Chefin, eine großzügige Mäzenin und eine herzensgute Mitbürgerin", sagte der Erste Bürgermeister Otto Neideck über die Unternehmerin, die am Donnerstag vergangener Woche nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

Der Sarg war am Aufgang zum Chor aufgebahrt, die Ehrenwache hielten die Damen des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Weihbischof Bernd Uhl zelebrierte das Pontifikalamt.Ein Streichquartett umrahmte die Messfeier mit klassischer Musik. Weihbischof Uhl würdigte die Verstorbene als erfolg-reiche Unternehmerin, die immer einen Teil ihrer Erträge und Gewinne wieder abgegeben habe – an bedürftige Menschen aller Art: "Ihre Warmherzigkeit und ihr christlicher Glaube waren der Grund für ihre Barmherzigkeit", so Uhl.

Den Sarg schmückte das fünffache Kreuz des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, dem Zita Kaiser seit 1994 angehörte, wie die Leitende Komtur-dame Ann Baumgartner in ihrem Nachruf sagte. Die Verstorbene sei stets zukunftsgewandt und großzügig gewesen. Sie haben durch ihre Tätigkeit für den päpstlichen Orden auch palästinensische Familien christlichen Glauben unterstützt, "die im Nahen Osten zwischen allen Stühlen sitzen".

Die Kaiser-Geschäfte blieben am Tag der Trauerfeier geschlossen, die Mitarbeiter waren ins Münster gekommen. Namens der Belegschaft nahm
Axel Rösch Abschied von der Seniorchefin: Ihr geliebter Stuhl im Eingangs-bereich des Geschäftes werde leer bleiben, sagte er.

"Sie war für uns wie ein Familienmitglied, sie hat uns immer als ihre Kinder betrachtet – wir waren stolz auf sie und haben sie geliebt". Unkompliziert sei sie gewesen, so Rösch, "und immer Mensch". Ergänzung WO: Vergelt's Gott.

Gerhard Kaiser, der Sohn der Verstorbenen, lud die Trauergäste nach dem Requiem zum Empfang ins Historische Kaufhaus. Zita Kaiser wird an diesem Freitag im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Bergäcker in Littenweiler beigesetzt.

Ergänzung WO: In der Ruhe liegt die Kraft. Möge Sie ruhen in Frieden.

Quelle: BZ, Autor: Joachim Röderer
 

 
  03.09.11

Zum Wochenende bzw. zum Nachdenken

"Anstrengung ist die Würze zum Glück."

Xenophon

Frau Zita Kaiser hätte diesen Satz mit fast an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit Freuden unterschrieben und hatte selbigen höchstwahrscheinlich auch auf Ihrer Fahne.
 

 
  05.09.11 Aller Anfang ist schwer :-)
 
 
  09.09.11
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11.09.11

13. Dreisamhock

Der Bürgerverein Oberwiehre Waldsee lädt ein zum 13. Dreisamhock
im GANTER-Hausbiergarten, Leo-Wohleb-Straße 4.

Programm:

Freitag, 09. September 2011

18.30 Uhr
Fassanstich mit 1. Bürgermeister Otto Neideck

danach Rock'n Roll-Party mit der Unit 5 - Band und den besten Songs
aus den 60-/70ern

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Samstag, 10. September 2011

ab 14.00 Uhr
Kinder- und Familiennachmittag "Spiel, Sport und Spaß"

Spielmobil
Malen und Basteln (Frauenstammtisch Bürgerverein)
Kinderschminken (Freie Demokratische Schule "Kapriole")
Fröhliche Zauberei mit Zauberer Trickobelli
Kaffee und Kuchen (Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee)
Fahrten mit dem Ganter-Pferdewagen
Torwandschiessen

16.00 Uhr
"In der Wiehri, in der Wiehri gibt's Backsteinkäs' um Vieri"
Traditionelles Backsteinkäseessen

16.30 Uhr
Information über geplante Restaurierungsmaßnahmen an der Dreisam
mit Herrn Linsin vom Regierungspräsidium

20.00 Uhr
Jazz, Blues und Swing mit Ray Austin und den Hallelujah-Stompers

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Sonntag, 11. September 2011

10.00 Uhr
Okumenischer Gottesdienst

Ökumenisches Team:
Evang. Pfarrgemeinde Freiburg-Ost und kath. Pfarrei Maria Hilf

12.00 Uhr
Traditionelles Dreisamhock-Mittagessen
und Ausklang mit Nudelsuppe und Badischem Ochsenfleisch

P.S.:
Bei schlechtem Wetter finden die einzelnen Veranstaltungen in der Wodanhalle auf dem Biergartenareal statt.

Veranstalter des Dreisamhocks ist der Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee e.V.
in Zusammenarbeit mit:

Evangelische Pfarrgemeinde Freiburg-Ost, Katholische Pfarrgemeinde Maria Hilf, Wohnstift Freiburg, Waldseematrosen e.V., Freiburger Turnerschat von 1844 e.V., Feuerwehr Freiburg Abt. 7, Wiehre, GANTER-Hausbiergarten, Brauerei Ganter, Freie Demokratische Schule "Kapriole" ... und viele freiwillige Helfer.
  

 
  13.09.11

Abendstimmung in der Wiehre

Du zauberhafter, aufgehender Mond

Wundervoller Klang
in der noch jungen Nacht

Morgen
dem helleren Licht weichend,

und doch Schatten spendend.

Wie schön,
dass es Dich gibt.

Mondaufgang in der wierhe im September 2011
Foto und Text: Felix Andris - Wiehre Online
 

 
  14.09.11

Die Schweiz wird neutral

Seit fast 500 Jahren ist die Schweiz ein neutrales Fleckchen inmitten von Europa. Weder in den 1. noch in den 2. Weltkrieg war sie kriegerisch verwickelt.

Begonnen hat dem Mythos nach alles mit dem Rütli-Schwur 1291: In den Westalpen schlossen sich die 3 Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden auf der Bergwiese "Rütli" am Vierwaldstädtersee zu einem Bündnis zusammen: zur Schweizerischen Eidgenossenschaft. Es war ein freier Bund gegen die Herrschaft des Adelsgeschlechts der Habsburger im Heiligen Römischen Reich (962-1806).

Die Eidgenossen waren kriegerisch erfolgreich und eroberten neues Land - bis sie 1515 die Schlacht bei Marignano gegen die Franzosen um das Herzogtum Mailand verloren.

Sie erklärten daraufhin am 14. September 1515, ihre Angriffskriege einzustellen und sich nicht mehr in Weltkonflikte einzumischen. Bewaffnet
war das Land jedoch nach wie vor; so sicherte es sich nach außen ab.
Die Schweizer blieben ihrer militärischen Tradition als Söldner treu, etwa in
der 500 Jahre alten päpstlichen Schweizergarde.

Die Schweizer Politik der Neutralität äußert sich auch darin, dass das Land keinem Bündnis wie der NATO oder der EU angehört. Die einzige Unterbrechung dieser besonderen Außen- und Sicherheitspolitik gab es zwischen 1798 und 1815, als Frankreich die Eidgenossenschaft unterworfen hatte. Aktuell ist immer wieder in der Diskussion, ob die Neutralität noch zeitgemäß ist.
 

 
  16.09.11

TGIF - Thank God it's Friday

with Health alert, cause I did not know this.....

When you drink Vodka over ice, it can give you kidney failure,
When you drink Rum over ice, it can give you liver failure,
When you drink whiskey over ice, it can give you heart problems,
When you drink Gin over ice, it can give you brain problems.
Apparently, ice is really bad for you.

So warn all your friends :-)
 

 
  17.09.11

Der höchste Baum steht in Freiburg

Freiburg hat angeblich das beste Wetter, das schönste Münster, die meisten Esoteriker, jede Menge Radfahrer und - durch Experten der Universität Karlsruhe bewiesen - auch Deutschlands höchsten Baum.



Die 95 Jahre alte Douglasie, ein immergrüner Nadelbaum und zur Gattung der Kieferngewächse gehörend, hört auf den Namen Waldtraut vom Mühlwald und steht zwischen Lorettoberg und Günterstal und ist schlappe 63,33 Meter hoch, damit also 1,73 Meter höher als ihr Konkurrent, ein Baum in Eberbach im Rhein-Neckar-Kreis. Der Stamm hat einen Umfang von 3 m.
 

 
  19.09.11

Zum Wochenstart

"A good wife always forgives her husband when she's wrong."

Rodney Dangerfield
 

 
  20.09.11

Weltkindertag

Die Geburtsstunde des Weltkindertages ist die Vollversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 1954 und wird immer am 20. September gefeiert.

Sie empfiehlt ihren Mitgliedsstaaten, einen weltweiten Kindertag einzurichten, und verbindet damit 3 Ziele:

  1. die Rechte der Kinder zu stärken.
  2. die Freundschaft aller Kinder und Jugendlichen weltweit zu fördern.
  3. sollen sich die Regierungen aller Länder öffentlich verpflichten, die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF zu unterstützen.

Der Weltkindertag feiert die Rechte der Kinder, weshalb viele auch vom großen „Kindergeburtstag“ sprechen.

Auch heute begehen mehr als 145 Staaten dieses Ereignis – an unterschied-lichen Tagen im Jahr, denn die UN-Vollversammlung stellte die Datumswahl frei. Deutschland entschied sich für den 20. September. Aber: Weil die sozialistischen Länder den Kindertag stets am 1. Juni begingen, feiern viele Städte in den neuen Bundesländern aus Tradition an diesem Tag.

Je mehr Initiativen, Einrichtungen, Verbände usw. sich vor Ort engagieren, desto mehr wird sich der Weltkindertag in der Öffentlichkeit zu einer festen Größe entwickeln und desto größer sind die Chancen, aus einem Weltkindertag 365 Kindertage im Jahr zu machen.
 

 
  21.09.11 Radfahrerin stürzt – Passanten reanimieren

Eine 54 Jahre alte Fahrradfahrerin ist am gestrigen Morgen mit ihrem E-Bike auf dem Dreisamufer-Radweg zwischen Sandfangweg und Tuslingerstraße gestürzt. Sie verlor dabei das Bewusstsein.

Nach Angaben der Polizei fanden Passanten die Frau gegen 7.50 Uhr. Sie lag unterhalb des Weges an der Böschung. Die Helfer begannen die Radlerin zu reanimieren. Ein Rettungsteam brachte die Verletzte dann in ein Krankenhaus.

Ihr Gesundheitszustand ist derzeit nicht bekannt wir wünschen jedoch auch von dieser Stelle gute Besserung. Die Verkehrspolizei bittet nun Zeugen und insbesondere auch die Helfer, sich unter Telefon 0761 / 882 - 4371zu melden.
 

 
  23.09.11 Smart Meter verraten Fernsehprogramm bzw. Film

Anhand der von einem intelligenten Stromzähler gelieferten Stromverbrauchs-daten ist es möglich, auf das auf einem typischen TV-Gerät angezeigte Fernsehprogramm zu schließen, da Fernseher je nach angezeigtem Bild unterschiedlichen Strombedarf haben.

Das haben Forscher der FH Münster im Rahmen des vom Bund geförderten Projekts DaPriM (Data Privacy Management) in Versuchen herausgefunden. Dabei ist es über die Auswertung des Verbrauchsmusters prinzipiell auch machbar, einen etwa von DVD oder anderen Quellen abgespielten Film zu identifizieren.

Besonders hilfreich bei dieser Analyse sind Hell-Dunkel-Abschnitte, die besonders signifikante Änderungen im Stromverbrauch ergeben, sowie größere Datenmengen und wenig Störungen durch andere Geräte. Bei den Versuchen griff man auf die Daten eines in einer normalen Wohnung installierten, intelligenten Stromzählers des Herstellers EasyMeter zurück, der die Verbrauchsdaten alle zwei Sekunden an einen Server eines Dienstleisters schickte. Im Kundenprofil auf dem Webserver des Anbieters ließen sich die Gesamtverbrauchsdaten des Haushalt auslesen und die Daten für den Fernseher herausrechnen und auswerten.

Bislang ging man davon aus, dass intelligente Stromzähler anhand des für bestimmte Geräte typischen Stromverbrauchs zu bestimmten Zeitpunkten nur Hinweise geben können, ob ein Kunde zum Zubereiten des Mittagessens eher die Mikrowelle, den Herd oder den Ofen benutzt. Bereits das hatte Daten-schützer in den USA, in denen Smart Meter bereits weiter verbreitet sind, auf den Plan gerufen. Sie forderten genaue Bestimmungen, wie Stromerzeuger
mit den angefallenen Daten umzugehen haben und wie sie zu schützen sind.

Die sekundengenaue Übermittlung von Daten macht nun eine feinere Analyse möglich. Dies erfordert nach Meinung der Forscher aus Münster schärfere Datenschutzbestimmungen. Abhilfe könnte es derzeit bringen, die Zeit-intervalle zu verlängern oder nur eine statistische Zusammenfassung an
den Stromerzeuger oder Dienstleister zu übermitteln. Damit würden keine hochaufgelösten Verbrauchsdaten für eine feinere Analyse mehr anfallen.
In beiden Fällen ist der Kunde jedoch auf Maßnahmen seines Anbieters angewiesen.
 

 
  24.09.11

Papst Benedikt XVI. in Freiburg

Dreifaltigkeit - Papst Benedikt XVI. in Freiburg
Quelle: Screenshot ARD - taken by Felix Andris -14.30 Uhr- Wiehre Online
 

 
  26.09.11

Zum Wochenstart

"Es ist ein guter Grundsatz, dass Sie,
wenn Sie einen guten Hund haben,
nicht selbst bellen."

Clement Attlee
 

 
  30.09.11

In Sachen Finderlohn

Der Finderlohn ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt.

So heißt es In § 971: "Der Finder kann [...] Finderlohn verlangen." Das Gesetz sagt auch etwas zur richtigen Höhe: Beträgt der Wert des Fundgegenstandes bis zu 500 €, sind 5 % vom Wert als Finderlohn fällig. Ist der Wert höher, sind es 3 %.

Und will der Besitzer von Finderlohn partout nichts hören, können Sie als Finder den Lohn für Ihre Ehrlichkeit sogar einklagen.

Übrigens: Finderlohn gibt es laut Gesetz auch für entlaufene Vierbeiner. Fällig sind dann 3 % vom Wert des Tieres. Aber: Diesen Wert müssen Sie i. d. R. erst aushandeln, schließlich spielen emotionale Bindungen hier oft eine wichtige Rolle.

 
       
 
   

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