Wasserkraftschnecke in der Dreisam am Sandfang

Das Wasserkraftwerk an der Dreisam, bei der eine innovative Wasserkraftschnecke zum Einsatz kommt, gehört sicherlich zu den besonderen Attraktionen in der Wiehre.

Die Wasserkraftschnecke feiert bald ihr 10 jähriges Bestehen, sie wurde im Jahre 2009 offiziell in Betrieb genommen, und wird in allernächster Zeit  3 Millionen Kilowattstunden Arbeitsleistung erreicht haben.

Ein schöner Anteil regenerativer Energie aus Wasserkraft, welche naturverträglich und dezentral zur Energieversorgung beiträgt.

Es dreht das alte Prinzip der archimedischen Schraube um, indem von oben durch die Schraube fließendes Wasser diese in Bewegung setzt. Über eine Rotorwelle wandelt ein Generator die Bewegungsenergie in Strom um.

Pro Jahr erzeugt das Kraftwerk so schätzungsweise 300.000 Kilowattstunden, was dem Verbrauch von 120 Haushalten entspricht und 174 Tonnen CO2 vermeidet.

Weil Fische Wasserkraftschnecken problemlos durchwandern können, fügt sich dieser Anlagentyp außerdem besonders gut in das Ökosystem ein.

In Zusammenarbeit mit Betreiber Michael Wagner gestaltete das Regierungspräsidium Freiburg den Flussabschnitt neu und errichtete eine zusätzliche Fischtreppe. Um die Technik bekannter zu machen, ist Wagners Anlage ein Vorzeigeobjekt mit Schautafeln, das jederzeit besichtigt werden kann.

Wie schon die drei anderen Wasserkraftwerke des Betreibers ist die Anlage Teil des regiostrom-Programmes der badenova, das kleine, dezentrale Wasserkraftwerke unterstützt.